Kein Olympia-Boykott!
Zur Zeit wird die Fackel, die das olympische Feuer für die olympischen Spiele in der Volksrepublik China entfachen soll von Läufern um die Welt getragen. In Europa kam es dabei zu gewalttätigen Ausschreitung, hauptsächlich von aggressiven Pro-Tibet-Aktivisten.
Dachte man früher, tibetische Buddhisten würden nur einen politisch korrekten, gewaltlosen Widerstand leisten, so sieht man sich jetzt getäuscht! In Tibet selber geriet die Situation außer Kontrolle und Sicherheitskräfte mußten für Ruhe sorgen. Daran entzündete sich internationale Kritik, die letztlich dahin geht sogar einen „olympischen Boykott“ zu fordern.
Man ist gewöhnt im allgemeinen unkritisch auf der allgemeinen „Pro-Tibet-Welle“ mitzureiten. China sei böse und Tibet gut, obwohl kaum einer China kennt, noch weniger kennen wohl die Situation in Tibet.
Im Allgemeinen werden auch die gewalttätigen Proteste in London und Paris, bei denen sogar auch angeblich die olympische Flamme gelöscht werden mußte, damit der Träger vor dem demonstrierenden Mob in einen Bus fliehen konnte, völlig einseitig Peking als Schuldzuweisung zugerechnet mit der Forderung die Situation in Tibet zu ändern.
Spätestens hier sollte man anfangen über die Situation in Europa selber nachzudenken. Was passiert hier eigentlich? Mitten in Europa greifen Demonstranten einen Träger des olympischen Feuers an und kein Politiker verurteilt dies, keine Zeitung schreibt darüber einen kritischen Kommentar! Statt dessen wird diesen Tibet-Aktivisten sogar rechtgegeben. Der Zweck heiligt die Mittel, mittlerweile eine vollkommen legitime Devise in Europa?
Es gibt kaum Stimmen, die sich gegen diesen politischen Mißbrauch des Sports wenden. Der olympische Gedanke ist, dass sich Sportler aller Welt treffen um unabhängig und trotz des politischen Systems in ihrem Heimatland sich miteinander im sportlichen Wettstreit zu messen. Das ist ein sehr hohes Ideal und es fordert von einem Kraft aufzubringen über seinen Schatten zu springen und dem Ausrichter der Spiele, diesmal China, Respekt entgegenzubringen. Respekt nicht in bezug auf die chinesische Selbstwahrnehmung, sondern in bezug auf das, was den olympischen Spielen zu Grunde liegt.
Es scheint Europa wäre zu dieser intellektuellen Tat nicht mehr in der Lage und politisiert unisono eine Sache, von der gebildete Geister früher annahmen es wäre eine Schande dieses zu tun.








