GeistesWelt

March 8, 2008

Wie man sich gegen Politker wehren sollte?

Filed under: Wanted!, Schweiz

Die Schweiz macht es vor: der Berner Sozialist Roland Näf hat den Media-Markt in Muri angezeigt, weil dort sogenannte Killer-Spiele verkauft werden. Als umgehende Konsequenz erhielt er vom Geschäftsführer Peter Schmid ein sofortiges Hausverbot.


Roland Näf ist im Media-Markt unerwünscht!

Wer kennt sie nicht diese Stalker, die stetes umherschleichen um der Obrigkeit Bericht zu erstatten? Einer von diesen Leuten scheint Roland Näf zu sein. Er hat gegen das Elektronikgeschäft Media-Markt Anzeige erstattet – weil dort das Videogame «Stranglehold» verkauft wird. In dem Spiel muss der Spieler auf Gegner schiessen. Damit verstösst das Game laut Näf gegen das Gesetz, das «das Darstellen grausamer Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere» verbietet.

Näf ist gelernter Lehrer, bekennender Sozialist und die Denunziation ist für solche Menschen Ehrenpflicht. Mit dem zunehmenden Linksabrutsch in Europa wird es schwieriger sich gegen solche Leute zu wehren. Wo man früher mit Polizei und Hunden drohte, steht heute ein Regierungsfunktionär mit einer ganzen Rechtsabteilung vor einem. Näf ist Berner Grossrat und er fährt eine regelrechte Großkampagne gegen harmlose Videogames, die er als Quelle aller Gewalt auf Erden, - oder zumindestens in seinem Kanton Bern - ausgemacht haben will.

Diese hirnverbrannten “Volkspädagogen” kennt man eigentlich nur aus der Bundesrepublik, dessen Taschenspielertrick es ist unter dem Vorwand des Jugendschutzes Erwachsenen vorschreiben zu wollen, was diese in ihrer Freizeit zu tun oder zu lassen hätten! In Deutschland muß man sich damit abfinden, dass die Unterdrückung persönlicher Freiheiten unter dem Deckmantel einer “höheren Moral” in einer langen Tradition steht. Die Schweizer haben einen Unabhängigkeitskrieg gegen deutsche Hegemonie geführt, und sind mit Recht momentan als das freiste Land in Europa angesehen. Wie geht man dann mit den Feinden der Freiheit dort um?

«Der Geschäftsführer hat mir höchstpersönlich Hausverbot erteilt, nachdem mich ein Angestellter wohl erkannt hat», klagte Näf auf “www.20min.ch”. Recht so! Und bei Zuwiderhandeln erfolgt Anzeige und ein Nachmittag auf dem Polizeirevier!

Es wäre auch eine gute Idee deutschen Politikern ein flächendeckendes Hausverbot zu erteilen! Am besten mit großflächigen Anzeigen: “Beckstein, Merkel und 2x Beck - sind im Media-Mark unerwünscht!”? Warum macht das eigentlich keiner? Aus “Respekt” vor den Politikern und ihren “Leistungen” oder verliert dann die BRD ihre liberal erscheinende Verpackung?

October 9, 2007

Die Schlacht um Bern und linke “Argumente”

Filed under: Schweiz

Linkes Denken will “diffenrenziert” sein, also heißt es

Es geht nicht, dass man vor Wahlen mit Gewalt eine Demonstration stört”, erklärte dazu der Meinungsforscher Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern

So weit so gut, sollte man denken, aber links wäre nicht links, wenn es gekonnt vom Selbstverständlichen abweichen würde, oder -wie sie es selbst gerne sehen- dialektisch wäre:

Allerdings habe sich seit Sonntag abgezeichnet, dass eine Frage immer virulenter wird: “Wer ist eigentlich verantwortlich für die Polarisierung?”

Nach These, Antithese kommt die verquaste Synthese, die hier wohl lautet:

Prinzipiell sei die Stimmungslage klar zugunsten der SVP (Schweizerische Volkspartei), analysierte Longchamp, “die SVP versucht natürlich, ihre innere Mobilisierung daraufzusetzen, dass sie attackiert worden ist

Also wie gehabt: wer demonstriert und “rechts” ist provoziert Gewaltakte von Seiten sogenannter Autonomer, was natürlich viel entschuldigt. Auch wenn die Hauptstadt der Schweiz am Wochenende einem Schlachtfeld glich, waren die “Autonomen” wohl auch hier nicht Täter, sondern Opfer ihrer “rechten” Gesellschaft (SVP wird wahrscheinlich die stärkste Kraft bei den anstehenden Wahlen werden).

So aus heiterem Himmel, wie viele jetzt tun, kam das jedoch nicht. Die “Autonomen” hatten sich regulär zu der Gegendemonstration angemeldet und die Verantwortlichen in Bern wußten, dass sie kamen und jeder weiß, dass die “Autonomen” eine neue Art “SA” sind, die überall wo sie aufkreuzen Gewalt verbreiten und man ihnen am besten mit scharfen Hundestaffeln begegnen sollte. Denn wenn sie mal keinen “Rechten” in die Finger bekommen, dann müssen gewöhnlich die Geschäfte der ansässigen Händler dran glauben, auch dann machen wahrscheinlich sie nur “kaputt, was sie kaputt macht”, wie es so schön heißt.

Man kann hier mal wieder schön sehen, wie linke Dialektik ergebnisorientiert arbeitet: Gewalt von Links wird relativiert und dann erscheint sie verständlich, wärend andere erst überhaupt keine Change bekommen, dass man ihnen gerecht wird. Zum Glück kann man “Links” noch in der Schweiz abwählen, dafür ist dieses Land zu beneiden!

Quelle: der standard.at, bundesdeutsche Medien ignorieren das Geschehen in Bern lieber geflissentlich gleich mehrheitlich.

September 21, 2007

Neuer SVP-Wahlwerbespot?

Filed under: GeistesWelt-TV, Schweiz

Ueli Maurer ist schweizer Nationalrat für die SVP, die “Schweizerische Volkspartei”, die nach bundesdeutschen Maßstäben das Prädikat “rechtsaußen” erhalten, wenn nicht gar geflissentlich nicht beachtet würde, die mit solchen Wahlwerbespots systematisch alle Tabus der Politcal Correctness bricht. Aber es geht auch anders wie folgendes Video beweist:

Ich liebe die Schweiz! Einmal wegen ihrem Bankengeheimnis, dann wegen ihrer politischen Freiheit!

September 3, 2007

Zottel rettet die Schweiz

Filed under: Schweiz

Wer so richtig politisch inkorrekt sein will sollte mal das Zottel-Spiel spielen. Neben Fakten zu wichtigen Wahlthemen der anstehenden Wahl in der Schweiz kann man sich auch virtuell aktiv einbringen in dem man gegen europäische “Steuervögte”, kriminelle Ausländer oder den grünen Lokalpolitiker einschreitet, der Blitzkästen aufstellt. Ich möchte mal eine Wahl in der BRD miterleben, zu der eine Partei so eine Wahlkampfidee umsetzt, allein schon um das Gezeter mancher Politiker hier genießen zu dürfen…

via Winkelried

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