GeistesWelt

April 5, 2009

Putins Folterlager -unzensiert-

Filed under: Rußland

Bei pi-news.net wird über Putins Folterlager berichtet. Es soll sich um ein Strafgefangenenlager in Yekaterinburg/Russland handeln in denen politische Gefangene unter äußerst brutalen Bedingungen mißhandelt werden sollen. Als Quelle gibt pi-news.net einen Blogger Joachim Steinhöfel an. Beide Quellen präsentieren aber nicht das vollständige Video, sondern eine Kurzversion von 2 Minuten. Das 6-minütige Video gibt es aber noch auf YouTube zu finden. Bevor man “Play” drückt sollte man es sich wirklich überlegen, ob man das sehen will, da es schon unschöne Dinge zeigt, die man eigentlich lieber nicht wissen will. Aber die Weltöffentlichkeit hat ja das Recht und die Pflicht dies alles erfahren zu können, deshalb hier das Video:

Trivia:

Das Video ist schon seit gut einem Jahr auf YouTube zu finden.

Es würde von Robert Amsterdam heraufgeladen und war ursprünglich durch den Russen Lev Ponomarev veröffentlicht worden. Diese Woche wurde Lev Ponomarev, Kopf der Moskauer Gruppe “For Human Rights” brutal zusammengeschlagen. Journalisten gegenüber erkärte er laut der Online-Ausgabe der englischen Financial Times: „Ich wurde nicht beraubt…Ich bin völlig sicher, dass es sich nicht um eine zufällig Attacke von Hooligans sondern um einen Racheakt handelte.

Hier ein weiteres Video mit Kommentar und einigen Interviews zu diesem Video.

Die Nicht-Regierungs-Organisation Asyl in Not warnte schon 2005 vor Abschiebungen in die Solwakei, da von dort abgelehnte Asylsuchende in die Ukraine und von dort weiter nach Russland – in Putins Folterlager - deportiert würden.

Kritiker des Videos erklären sich die Szenen in dem Video durch eine Niederschlagung einer Gefangenenrevolte und sehen in ihnen nicht alltägliche Vorgänge in einem russischen Gefängnis.

March 1, 2008

Tragödie am Dyatlov-Paß

Filed under: Rußland


Yury Yudin verläßt die Skigruppe kurz bevor seine Freunde unter mysteriösen Umständen starben. Links Igor Dyatlov, der Gruppenführer, nach dem der Paß später benannt wurde. Rechts Lyudmila Dubinina

Im Februar 1959 kam eine neunköpfige, russsische Skigruppe im Ural am Berg Kholat-Syakhl auf tragische Art ums Leben. Helfer fanden die zum Teil nur schlecht bekleideten jungen Leute 500 bis 1000 Meter vom Zelt erfroren oder mit Knochenbrüchen. Die Außentemperatur betrug zu dieser Jahreszeit in der Nacht ca -30° Celsius. Als wahrscheinlich kann angenommen werden, dass irgendetwas die Skifahrer dazu veranlaßte ihr Zelt in der Nacht fluchtartig zu verlassen. Das WAS? ist bis heute umgeklärt und bietet Stoff für Spekulationen.

Da der Fall in Rußland ernormes Aufsehen erweckte, jedoch im deutschen Googleraum kaum aufgegriffen worden ist, will ich hier einige lesenswerte Berichte vorstellen.

Schattenblick: Der Dyatlov-Zwischenfall - ein russisches Rätsel
Grenzwissenschaft: Mysteriöse Todesfälle im Ural immer noch ungeklärt
Wikipedia: Dyatlov pass accident (englisch)
Moscow Times: The Deadly Case of 9 Fleeing Skiers (englisch)
Bilder vom Dyatlov-Paß: hier und hier.

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