Großer Lauschangriff auf 10-Jährigen!
In Sachsen hörte die Kriminalpolizei einen 10-jährigen Jungen über 30 Tage ab! Müssen wir uns an so etwas in Zukunft gewöhnen müssen?
Im offiziellen Sprachgebrauch hört es sich immer so an, dass nur Schwerverbrecher ins Visier der, mit erweiterten Befugnissen ausgestatteten, neuen geheimen Staatspolizei geraten! Im Hintergrund agierend bekommen bezahlte Spitzel vom Leben vieler Leute mehr mit als die Betroffenen selber. Alles unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung.
Dass die staatliche Hatz den normalen Bundesbürgern gilt, sollte jedem langsam deutlich werden! Den klugen, Vorausschauenden, die ihr Geld noch ins Ausland bringen wollen geht es an den Kragen, genauso wie es jedem passieren kann, wenn er seine KFZ-Steuer nicht rechtzeitig begleicht, dass ihn seine „Freunde“ und „Helfer“ – Dank des automatisierten Nummernschildabgleichs- an einem Autobahnrastplatz heraus winken und zur Rechenschaft und vor allem zur Kasse bitten. Die herrschende Bürokraten-Kaste der Bundesrepublik sieht anscheinend wirklich den Bürger als Problem an! Und sie ist gewillt zu mindestens dieses lösen zu wollen, - sei es mit futuristischen Methoden.
Wie die „Bild“ nebenher berichtet wurde jetzt ein 10-jähriger Junge fast einen ganzen Monat von den Sicherheitssorganen der BRD bespitzelt. Wie es dazu kam? „Marcel (10) aus Auerbach (Sachsen) bekam von den Eltern ein Handy für Notfälle geschenkt. Eine Kinder-Ausführung mit Kurzwahltasten für „Mama“, „Papa“ und „Zuhause“.“
Verantwortlich für diesen ungeheuren Vorfall ist die Staatsanwaltschaft Osnabrück in Niedersachsen (1). Sie besaß sogar einen richterlichen Beschluß für ihr Vorgehen! Unklar ist, ob der ermittelnde Staatsanwalt etwa selbstgedrehte Gewaltvideos – genau die, in denen er vielleicht im „Stern“ immer liest – suchte oder in dem 10-Jährigen einen notorischen Flatrate-Party-Gänger vermutete? Im einem Überwachungssystem in dem immer mehr möglich sein soll, wird auch das Unmögliche einmal wahrscheinlich sein.

Marcel und Mama
(1) Behördenleiter ist dort Wulf-Eberhard Hennings, der auf seiner Internetseite sich in Bescheidenheit hüllt und vorgibt nur für Straftaten in und um Osnabrück zuständig zu sein. Wie er an die Handy-Nummer eines 10-Jährigen in Sachsen kam, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben?





