GeistesWelt

September 6, 2009

Ramadan das muslimische Freßfest!

Filed under: Berlin

Man muß sich heutzutage mir Dingen wie den Ramadan beschäftigen, um den multi-kulturellen Herausforderungen der modernen Zeiten gerecht zu werden.

PI-News berichtet, wie in der JVA Berlin-Tegel muslimische Eiferer sich diskriminiert fühlen, weil sie im “Fastenmonat” Ramadan an 2 von 7 Tagen in der Woche kein warmes Essen am Abend bekommen. Stolze 400 von 1600 der Kriminellen entfallen auf strenggläubige, rechtgeleitete Moslems in Tegel (1). Also “ungeheure” Angelegenheiten und die übliche Welle der Empörung schwappt über die Berufsmoslemfreunde dieser Republik.

Widerspruch erhält sie von Chalid Durmosch, der muslimische Seelsorgearbeit in der JVA Tegel betreibt: “Selbst wenn die Praxis keine bewusste Diskriminierung ist – für viele Insassen ist es eine gefühlte Diskriminierung.” Auch Ender Cetin, Sprecher des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib, sagt: “Wir würden uns wünschen, dass auch muslimisch Gläubige ein anerkannter Teil der Gesellschaft werden und solche Glaubensfragen sensibler behandelt werden.” Für “sehr unsensibel” hält der rechtspolitische Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, Dirk Behrendt, die derzeitige Praxis in Tegel. Ein Gefängnis könne zwar nicht auf alles Rücksicht nehmen, “aber diese grundlegenden Dinge sollten in der multikulturellen Gesellschaft doch eine Selbstverständlichkeit sein.”

Die linksextreme taz stellt das Problem völlig undifferenziert, aus muslimischer Kriminellensicht dar: So wird der Anschein erweckt, Muslime säßen am Abend nur mit trockem Brot und kaltem Essen in der Zelle.

Das heißt: Bekommen die muslimischen Insassen abends kein warmes Essen, gibt es für sie trotz der körperlichen Anstrengung des Fastens einen Monat lang nur trocken Brot und kaltes Essen.

Man muß ein wenig drumherum lesen, um zu sehen mit welcher Arroganz hier mal wieder Muslime und ihre deutschen Freunde aufspielen. Grundsätzlich können Speisen aufgewärmt werden an 5/7 Tagen der Woche. Die beiden Karenztage werden wohl Samstag/Sonntag sein, dank Rot-Rot in Berlin wohl arbeitsfrei (prinzipiell und aus Kostengründen) am Abend für die Damen von der Großküche. Und dann ein kaltes Essen, zwei mal in der Woche! Oh Gott wie grausam! Und dieser Gedanke (taz), dass Fasten körperlich anstrengend wäre und deshalb am Abend warmes Essen her müsse… Richtiges Fasten arbeitet nur mit kaltem Essen oder Suppen, weil alles andere viel zu belastend wäre! Die Ernährungsspezialisten der taz kommen wohl aus der ernährungswissenschaftlichen Steinzeit, oder zumindestens aus dem muslimischen Mittelalter, um solche fraglichen Schlüsse zu ziehen?

Man kommt nicht umher, das Ramadan-Fest, das muslische “Fasten”, eigentlich als Freß-Fest anzusehen. Denn darum geht es denen vornehmlich. Das ist ein Punkt, an dem man sehen kann, dass Muslim-Glaube und entchristianisierte, westliche Zivilisation so sehr zusammenfinden werden. Was im Westen gegen Weihnachten angewandt wird, dass es ein Freßfest wäre, wird im Ramadan nun idealisiert. Wahrscheinlich macht das Muslim-Fest nicht so ein schlechtes Gewissen wie die Weihnachtsvöllerei? Sei ein Arsch, aber Muslim und alles ist ok! Der Deal hört sich doch nicht schlecht an?


Trotz “Fasten” immer fetter, bis nur noch das Kopftuch hilft!

Fasten wird tagsüber bei Hellem vorgeschoben, um am Abend Völlerei zu treiben! Wie verlogen! Und die Lobbyisten merken es noch nicht einmal! Was ist Sinn des Ramadans? Tagsüber zu hungern oder nachts sich die Plautze voll zu hauen? Über das ethische Niveau von Menschen, die sich beschweren, dass Essen kalt wäre, was sie weder bezahlt haben, geschweige denn bezahlen würden, wenn sie es könnten, läßt sich, nebenbei gesagt, auch wirklich nicht diskutieren. Die haben ein Dauerproblem mit ihrer Ehre!

(1) 400 von 1600 Kriminelle feiern Ramadan, während aber viele aus muslimischem Milieu sich an die eigenen Regeln nicht halten. Über die Gesamtzahl muslimischer Krimineller in der JVA Tegel läßt sich so nur spekulieren, würde auch aus politischer Korrektheit nicht veröffentlicht werden.

July 27, 2009

Razzien gegen Flatrate-Bordelle

Filed under: Berlin


Endstation Sehnsucht, der Billig-Puff

Politische Motive wittern Nutten-Sprecherinnen hinter den aktuellen Razzien in Berlin in Bordellen, die so genannte Flatrates anbieten. Wobei ich es auch so mitbekommen habe, dass manche Leute sich über genau dieses Geschäftsmodell aufgeregt haben. Schaut man sich einen Werbeslogan an: „70 Euro – Sex, Essen und Trinken so viel du willst“, dann ist das schon sehr bedenklich. Warum? Weil die Preise eklatant niedrig sind! Fressen, Saufen und Sex für nur 70 Euro s o v i e l wie mal will? Das ist ein Schweinestall, nichts anderes. Wenn man sich den Artikel durchliest, nach dem 1 Frau im Schnitt vielleicht 3 Freier hat, dann kommt eine bei einem Freier, der 2 Frauen durchschnittlich “schafft”, auf 105 Euro Bruttoumsatz pro Nacht. Freisaufen und fressen muß da noch abgezogen werden. Meist ist es so, dass die Damen die Hälte behalten können: also rund 50 Euro für eine verplemperte Nacht mit 3 Typen, die auf total billig stehen. Da kann man deutlich mehr rausholen, oder anders ausgedruckt: zu billig ist eben gegen die Menschenwürde - in diesem Bereich!

July 24, 2009

Viel Trubel in der PAULI-Partei!

Filed under: Berlin

Kader Loth emanzipiert sich in Pauli’s “Freien Union” mal richtig durch! Ob Merkel bei dem Body mithalten kann?

May 31, 2009

Karneval der Kulturen in Berlin - ohne Moslems!

Filed under: Berlin

Karneval der Kulturen in Berlin ist eine gutmeinende Veranstaltung, die die “kulturelle Vielfalt” der Stadt in alljährlichen, bunten Umzügen demonstrieren soll. Viel wird von Toleranz und Verständnis geredet. Aber wie tolerant und aussagekräftig ist eine Veranstaltung, bei der Berlins größte fremdländische Gruppe - die Muslime - nicht teilnehmen?

Der Karneval der Kulturen tobt sich wieder einmal als friedliche Manifestation des Willens zum friedlichen Miteinander in den Straßen von Berlin aus. Auf der Photoseite der Veranstalter sieht man weiße Frauen und schwarze Männer, sowie lebenslustige Latinos wie auch bunte Asiaten. Bei so viel Lebensfreude könnte die Welt doch in Ordnung sein? Aber wo sind die Muslime? Muslime stellen die größte Ausländergruppe in Berlin. Deshalb wäre doch anzunehmen, dass sich auch stark das Bild dieses Karnevals prägen würden. So denkt man, sieht sich aber getäuscht!

Die “Karawane 2009″, so überschreibt der Veranstalter die Suchseite, um die einzelnen Teilnehmer sich genauer anzuschauen. So morgenländisch wie es scheint wird es aber nun überhaupt nicht! Keine Gruppe läßt sich eindeutig oder auch nur wage dem islamischen Kulturkreis zuordnen. Die Afro-Afrikaner geben sich betont traditionell und führen bestimmt nicht muslimische Tänze auf. Die Mongolei -sind nach Recherchen- traditionell lamaistisch geprägt.

Eine Gruppe gibt es, die “Töchter der Wüste”, bei der man diesbezüglich fündig zu werden glaubt. Schaut man sich jedoch das Bild der Truppe an, dann sind es weiße Frauen, die da Bauchtanz aufführen.

Eine Volltextsuche auf der Homepage mit muslim-relevanten Begriffen ergab einen Treffer: Einen Bazaár Oriental, einer Musik-Performance mit arabischen-türkischen Musikern. Mehr nicht!

Insgesamt sollen 600 000 Besucher an diesjährigen Karneval der Kulturen anteilgenommen haben.

Trivia: Toptreffer bei Google mit den Suchwörtern “Karnveal der Kulturen” und “Islam” in den deutschsprachigen Seiten => Link.

Hier gibt es ein Video vom Veranstalter zu sehen. Da werden Ausschnitte (weit hinten im Video) von obem erwähnten Bazaar-Oriental gezeigt: Bauchtänzerinnen, alle weiß, keine mit Migrationshintergrund!

May 27, 2009

Mordfall Ohnesorg: jetzt machte auch ein Stasi-Reporter die ersten Aufnahmen!

Filed under: Berlin

Dass der Mord an dem jungen Studenten Ohnesorg im Jahre 1967 ein von der Stasi geplanter Clou war, verdichtet sich jetzt. Die Junge Freiheit berichtet, dass der Photograph, der die Bilder vom Tatort machte und die später die bundesdeutsche Studentenschaft gegen “das System” aufhetzen sollte, ebenfalls ein aktiver Stasi-Mitarbeiter war.

Heinrich Burger war West-Journalist und arbeitete für die Stasi. Am Tag der Demonstration gegen den Schahbesuch hielt er sich auffällig in der Nähe von dem westberliner Polizisten Karl-Heinz Kurras, der ebenfalls ein Stasi-Handlanger gewesen ist, auf. Nachdem Kurras kaltblütig ein Opfer in den Reihen der Studenten ausgesucht hatte und es von hinten erschossen hatte, kam der Journalist Burger aus der Deckung und lichtete den verendenen Ohnesorg ab. Kurras => Stasi und Burger => Stasi und beide hatten Anteil daran, dass der Mord an Ohnesorg die Massen aufrühren sollte. Kann das alles Zufall sein? Oder waren ALLE Mitarbeiter der Stasi auf dieser Demo gewesen, nur Ohnesorg nicht?


Wer schnell am Tatort ist kann Bilder machen, die so nicht möglich sind.

Quelle: Junge Freiheit - Zweiter Stasi-Spitzel in „Fall Kurras“ verwickelt

thematisch zugehörige Artikel: Erschoß die Stasi Benno Ohnesorg?

May 22, 2009

Erschoß die Stasi Benno Ohnesorg?

Filed under: Berlin

Benno Ohnesorg war eigentlich kein 68′er. Sein Tod aber radikalisierte die Studentenbewegung bis zu den Hass-Exzessen der RAF. Der Polizist Karl-Heinz Kurras hatte Ohnesorg, der zum ersten Mal in seinem Leben auf einer größeren Demonstration war, erschossen. Die Justiz sprach den Polizisten frei und die 68′er erschufen daraus ihre Legitimation zur Gewalt. Jetzt kam jedoch an das Tageslicht: Karl-Heinz Kurras war alles andere als ein verstockter, konservativer “Nazi-Polizist”. Er war Linker, Mitglied der SED und er arbeitete für die Machthaber der DDR als Spion in der BRD. War es ein Auftragsmord um die Studentenbewegung von damals bewußt zu radikalisieren?

Auch der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele zeigte sich im „Hamburger Abendblatt“ fassungslos über die Enthüllungen. „Es war völlig undenkbar und überhaupt nicht im Bereich unserer Vorstellungen, dass Kurras und der Tod von Ohnesorg im Zusammenhang mit der Stasi stand.“ Ströbele, der als junger Referendar den Prozess gegen Kurras begleitete, forderte, nun aufzuklären, ob die Stasi auch in die Aufklärung des Falls verwickelt war.

Dieses könnte schwierig werden, weil viele Akten über Kurras vernichtet worden sind. Aber man sollte hier 1 und 1 zusammenzählen dürfen und ob es so große “Zufälle” geben kann?

ZDF-Bericht zu diesem Thema:

Kurras selber, der heute noch in Berlin-Spandau lebt, äußerte sich zu dem Vorfall noch im Jahre 2007 recht “offensiv”. Laut Wikipedia sieht er keine Fehler seinerseits in den tragischen Vorfällen: „Fehler? Ich hätte hinhalten sollen, dass die Fetzen geflogen wären, nicht nur ein Mal; fünf, sechs Mal hätte ich hinhalten sollen. Wer mich angreift, wird vernichtet. Aus. Feierabend. So is das zu sehen.“

May 6, 2009

Die letzten Deutschen in Berlin-Neukölln

Filed under: Berlin

Link: Mobbing gegen deutsche Schüler

NDR-Panorama berichtet über den Ausländerbrennpunkt Neukölln und zeigt wie verbliebene Restdeutsche gnadenlos von -größtenteils- Muslimen täglich schikaniert und gedemütigt werden. Neukölln und ähnliche muslimisierte Gebiete kann man getrost als Keimzellen eines neuen Deutschlands sehen, berücksichtigt man Reproduktionsrate und Zuzugsraten von Mohammed-Gläubigen und vergleicht diese zu denen der Altdeutschen. Ein schwacher Trost: vielleicht werden eines Tages Leute wie Ströbele auch durch die Straßen getrieben, weil sie nicht an Gott glauben … so wie heute kleine Grundschüler, die sich außerhalb der muslimischen Orthodoxie stellen?

May 5, 2009

TopTerrorist, heute Hartz-4-Fall in Berlin

Filed under: Berlin

Eine Spiegel-TV-Reportage über den muslimischen Top-Terroristen Reda Seyam, der heute es sich in Berlin auf Kosten des Sozialamtes gemütlich macht. Ein Einzelfall?

Die Doku zeigt (indirekt) wie wenig Interesse besteht muslimische Verbrecher in Deutschland zur Rechenschaft zu ziehen. - Aus Angst, dass diese dann “freigepresst” werden könnten. In das Bild paßt auch, dass der ehemalige BND-Beamte auch entlassen worden ist. Lieber Leute rausschmeißen, bevor sie zu neugierig werden könnten.

May 3, 2009

Maikrawalle nicht vergleichbar mit Vergewaltigung?

Filed under: Berlin

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) scheint ein Freund klarer Worte zu sein. Bezüglich zu den diesjährigen Maikrawallen sogenannter Autonomer in Berlin erklärte er sich wie folgt: „Das ist wie bei Sexualdelikten: Ist die Frau erst mal ausgezogen und vergewaltigt, dann fällt es anderen leichter auch mitzumachen.“ Dafür wird er jetzt von “liberal-konservativen” Politikern öffentlich heftig mit den üblichen Empörungsfloskeln bedacht: bis zum Rücktritt wird da gemeint fordern zu dürfen. - Ein Kommentar

Zeitungen wie die “Bild” sind in ihrer Onlineausgabe in dieser Beziehung recht lesenswert, um den moralischen Verfall der deutschen Gesellschaft zu veranschaulichen. Neben Headlines wie “Steinhagel auf dummen Balkon-Nazi”, in denen linke Selbstjustiz beinah schon verherrlicht scheint, wird dann, als wäre es wirklich eine schlimme Tat, über Körtings “Entgleisungen” berichtet.

Was Körting mit seinen Worten beschreibt entspricht der Broken-Windows-Theorie. Einem Modell, das urbane Gewalt erklären will und vornehmlich in konservativen Gewalt-Präventionskonzepten Beachtung findet. Trotzdem wird auf den SPD-Mann verbal eingedroschen, von Leuten, die eigentlich solche Konzepte politisch durchsetzen sollten. Das nimmt man wenigsten an. Was steckt dahinter?

Zum einen der Tabubruch keine politisch-korrekte Sprache dafür benutzt zu haben. Das ist eigentlich der einzige Punkt, der aber fatal ist. Wurde in richtigen Demokratien die Rede- und Ausdrucksfreiheit noch hoch geschätzt, so wird in modernen Postdemokratien aufgrund von “Formfehlern” jede Diskussion im Keime erstickt. Vieles “kann man heute einfach nicht mehr sagen”, obwohl es doch auch wahr scheint! JEDER kann sein Leben daraufhin testen, um den Verlust an Freiheit zu realisieren und dann kann man sich fragen: wie wäre es als Politiker? Würde man Politiker werden wollen, obwohl es doch eigentlich “Bürgeramt” einmal hieß?

Das ist ein komplexer, gesellschaftlicher Prozeß in allen westlichen Postdemokratien, in denen Medien, Politik, Justiz und Wirtschaft zunehmend das Monopol über die Definition des öffentlichen Lebens und dessen Gestaltung übernahmen. Der Einzelnde fiel raus. Er störte nur in diesem Konzept.

Man kann es “Tabu-Gesellschaften” nennen, in denen Wahrheit tabuisiert und der Tabubrecher kriminalisiert wird, während andere gesellschaftliche Mißstände immer egaler werden. Kennzeichnend, dass mittlerweile auch das “konservative” Lager der staatlichen Parteienlandschaft dieses Konzept des heiligen “Tabus” internalisiert und realisiert hat. Zeigt es doch überdeutlich, dass diese Parteien keine Alternative zu der “Political Correctness” darstellen.

John Stuart Mill meinte einmal zu diesem Problem, dass ein Tabu der Sicherstellung des Status quo der Gemeinschaft diene. Es sei das Gegenstück zur Konvention, zur Norm, zur Sitte - dem, was man tun soll. Damit ist das Tabu im Moralsystem verordnet. Tabus unterdrückten somit nichtkonformes, abweichendes Verhalten.

Die Parteien sollten sich fragen, was für Werte sie vertreten und man kann dies - frei nach Mill - an ihren Tabus erkennen: Randalieren in Städten und Beamte verprügeln ist in Ordnung oder darf nur in politisch korrekten Floskeln ritualisiert kritisiert werden. Dagegen Stellung zu beziehen, auch persönlich-emotional ist ein Tabubruch, weil dieser Tabubruch angeblich die sexuelle Gewalt “verharmlosen” würde. Diese Politik stellt also Einzelschicksal über den Zusammenfall der öffentlichen Ordnung in deutschen Großstädten! Auf jeden Fall hat sie sich mit der zunehmenden Gewalt in Deutschland abgefunden. Ist so eine Politik langfristig überlebensfähig?

April 26, 2009

Pro-Reli und der Glaubenskrieg in Berlin

Filed under: Berlin

2,45 Millionen wahlberechtigte Berliner dürfen heute abstimmen, ob Religion ein ordentliches Wahlpflichtfach neben dem 2006 eingeführten Pflichtfach Ethik wird oder ob es weiterhin eine freiwillige Veranstaltung außerhalb der regulären Unterrichtsstunden bleiben soll.

Die Bürgerorganisation „Pro-Reli“ brachte ein Bürgerbegehren auf den Weg, das dieses ermöglichen soll. Große Teile der Sozialisten haben ein Problem mit der christlichen Religion und im Blätterwald erlebte man in Vorfeld einen Kulturkampf. Die Berliner Regierung, an der auch Postkommunisten beteiligt sind, führte ein weltanschauliches Fach „Ethik“ verbindlich für alle Schüler und Schülerinnen ein, welches zuvor noch zu Gunsten eines Religionsunterrichts verweigert werden konnte. Das Fach „Ethik“ wurde mit 2 Wochenstunden für jeden Schüler zur „Pflichtsitzung“. Inhalte und Ziele des Unterrichts sind nach Darstellung der Landesregierung: Ethik setzt auf den Dialog der Schülerinnen und Schüler verschiedenster Herkunft. Es werden Standardwerte der staatlichen Politik-Ideologie vermittelt und auch benotet: Identität, Gleichheit, Gerechtigkeit, Diskriminierung, Solidarität, Schuld und so weiter. Auffällig ist, dass nicht Individualität auf dem Lehrplan steht oder die Freiheit nur in einer Gesellschaft thematisiert wird, nicht die Freiheit vor einer Gesellschaft. Also das Fach „Ethik“ ist keineswegs weltanschaulich unabhängig, sondern eindeutig links-ideologisch gefärbt.

Mathematikunterricht soll auch Weltanschauung vermitteln

Interessant zu sehen, wie hier doch ein weltanschaulicher Unterricht betrieben wird, in dem Schüler im Sinne einer Staatsdoktrie - wie bei den Nazis und Kommunisten - verbogen werden sollen. Das Land Berlin ist da aber diesen beiden einen Schritt noch vorraus. Es argumentiert: Diese Ziele [der Indoktrination] gelten für jedes Unterrichtsfach. In Ethik bedeuten sie noch mehr. Sie sind Inhalt des Faches selbst. Nicht jede Mathematikstunde kann Fragen der Lebensgestaltung oder des Zusammenlebens berühren. Ethik-Stunden aber können es.

Einmal wird hier gesagt, dass jeder Unterricht nicht wissensorientiert sein sollte, sondern werteorientiert und es wird die Kühnheit aufgebracht nicht von jeder Mathestunde diese Werteorientiertheit erwarten zu können? Die Zeiten in denen einfach nur Mathematik, Latein, Englisch unterrichtet worden sind scheinen vorbei. Es gilt Mathematik, Latein, Englisch und so weiter für die Entwicklung einer gegenseitigen Toleranz und Solidarität [etc] zu lehren. Nebenbei gesagt schafft dieses System vielfach Versager, die kaum lesen oder rechnen können, aber Abitur haben. Es tut diesen Leuten im Nachhinein damit keinen Gefallen.

Gibt es in Deutschland überhaupt noch Schulen, die zur Freiheit und Unabhängigkeit erziehen? Kritik gegenüber staatlichen Institutionen ist geradezu überlebensnotwendig für eine Demokratie, gerade wenn sich seine Institutionen für ethisch nicht angreifbar halten. Dies kann aber von schlecht ausgebildeten Schülern, die wie Hunde auf bestimmte Begriffe dressiert worden sind, wie „Solidarität“, „gegen Rechts“, nicht mehr geleistet werden. Vielleicht ist es das, was der parlamentarische Arm der Sozialisten auch genau vorhat? Die Ausbildungszeiten werden immer länger und die Leistungen der Ausgebildeten immer schlechter. Das hat Methode und sind keine Einzelfälle. Das hat nämlich nicht nur mit einer „immer größeren Komplexität der Welt zu tun“, sondern eher mit dem Vorrang von Ideologie vor Wahrheit. Die Diskussion um das Fach Religion ist jetzt ein Stellvertreterkrieg zu diesem Problem, dass staatlicher Einfluß auf Schulen in Deutschland ähnlich verhängnisvoll werden kann, wie in zuvorigen Diktaturen.

Nebensächliches: Götz Wiedenroth faßt es auf “Eigentümlich Frei” auf seine Art so zusammen.

Get free blog up and running in minutes with Blogsome
Theme designed by Gary Rogers

ältere_Beiträge_=>