GeistesWelt

January 7, 2008

Deutschland vor der Ausschaffung krimineller Ausländer?

Filed under: Bayern

Um folgendes Video in der Münchener U-Bahn dreht es sich:

Früher wäre so ein Video von einem großen Aufgebot der Staatsmacht als “Beweismaterial” “sichergestellt” worden um es der breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten: “Man könnte die falschen Schlüsse daraus ziehen”. Heute kommt es im Fernsehn und ist auch im Internet frei abrufbar! Wie sich die Zeiten ändern oder ist Bayern nicht gleich Berlin?

Komisch auch, dass gewisse Leute, wie zum Beispiel Charlotte Knobloch vom “Zentralrat der Juden in Deutschland” neben ihrem üblichen “Bla Bla” zu höchst ungewöhnlichen Einsichten fähig sind, wie zum Beispiel “Wer sich aber den Integrationsmaßnahmen widersetzt, muss das Land verlassen”.

Das ist genau der Standpunkt, den die SVP in der Schweiz vertritt, für den sie größtenteils in Deutschland als “rechtsradikal” diffamiert worden ist. Soll man sich wundern oder darf man hoffen?

P.S.: Soeben bei YouTube gefunden! Das ist ein richtiges Boot Camp. Warum sollte man nicht, nachdem die 68′er Pädagogen auf ganzer Linie gescheitert sind, neue Konzepte ausprobieren? Wer prügeln will, der darf das… im Krieg.

October 22, 2007

Hat Claudia Roth faschistoide Züge?

Filed under: Bayern

Was sich liebt, soll sich angeblich necken, so meinte zum Beispiel Grünen-Parteichefin Claudia Roth auf einem bayerischen Landesparteietag der Grünen in Deggendorfzu über den Bischof Mixa es sei “durchgeknallter, spalterischer Oberfundi aus Augsburg”.

Die Reaktionen ließen nicht auf sich warten, ein Pressesprecher Mixas, Dirk Hermann Voß, sprach davon, dass Roths Äußerungen “in erschreckender Weise an die Propaganda-Hetze der Nationalsozialisten gegen die Katholische Kirche und ihre Repräsentanten” gleichen. Er führt aus, dass Frau Roth den Anschein erweckt, sich als “Zensurbehörde” zu sehen, welche “seit langem schon beunruhigende faschistoide Züge” angenommen hätte. Sein Fazit: “Die Grünen seien damit auf allen Ebenen für Christen nicht wählbar”.

Ob Claudia Roth faschistoid ist, kann man nicht sagen, zumindestens würde sie es nicht öffentlich zugeben. Aber eines kann man festhalten: sie ist -als Mutter der Political Correctness in Deutschland- schizophren, da sie anderen ganz gerne vorschreibt, wie sie was zu sagen haben, selber aber jenseits aller Konvention als Parteivorsitzende eindeutig polarisierende und vor allem eine beleidigende Terminologie benutzt.

Ist doch erstaunlich, dass Roths Brüder im Geist, wie hier der Journalist Stefan Niggemeier ganz aktuell, mittlerweile schon in Kommentarbereichen von Blogs nach verwerflichen Äußerungen suchen, die gewiss nicht von Leuten stammten, die politische Verantwortung tragen, während Funktionäre der richtigen Meinung ganz offen Gegner unter der Gürtellinie attackieren?

Für was halten die andere, für taube Nüßchen? Aber da kann man sich oft auch irren… (1)

(1) hier die deutsche Version des Goofy Goober-Songs, kracht aber nicht so schön wie die Originalfassung!

October 1, 2007

CSU-Parteitag: Vorne ist für manche verdammt weit weg!

Filed under: Bayern

Im Fall Pauli einige ernüchterne Zahlen: Gabriele Pauli verlor die Wahl zum Parteivorsitz, nur 24 Delegierte votierten für sie. Für den Parteivorstand war sie nicht mehr nominiert. Und ihre Anträge zum CSU-Grundsatzprogramm, mit denen sie das Familiensplitting und eine Perspektive für den EU-Beitritt der Türkei durchsetzen wollte, fielen durch. Sie konnte jeweils nur eine Stimme verbuchen - ihre eigene. Am Ende der Parteiveranstaltung wollte Frau Pauli diemal keine Interviews geben.


Das meinten die von Pauli viel beschworenen Bürger -in einer nicht repräsentativen Umfrage- zu ihren letzten Vorschlägen!

September 19, 2007

Gabriele Pauli, jetzt kommen die Inhalte!

Filed under: Bayern

Das sonst eher seriös und nüchtern erscheinende “Handelsblatt” titelte heute in bezug auf Gabriele Paulis Kampf um den Vorsitz in der bayrischen CSU: „Völlig absurd“, „indiskutabel“, „Irrenhaus“! Pauli hatte zuvor in einem Münchener Bierkeller ihr - wie sie versicherte - in allen Punkten selbst geschriebenes Programm vorgestellt, unter anderem:

“Für mich ist eine Ehe nicht dazu da, Sicherheit zu bieten, sondern die Liebe zwischen zwei Menschen zu dokumentieren”. “Ehen sollen nach sieben Jahren auslaufen”, sagte Pauli - natürlich mit der Möglichkeit, sie verlängern zu können. Danach könnten die Partner zu einer Verlängerung um einen bestimmten Zeitraum aktiv Ja sagen, schlug sie vor. “Es kann also auch lebenslange Ehen geben.” Durch Ehen auf Zeit könnten Scheidungskosten gespart werden.

Ach so ist das! Wäre es so, dass nach 7 Jahren auch die Alimentierungspflicht des/der Ex-Mannes/Frau ausläuft könnten viele diesem Vorschlag vielleicht real etwas vielversprechendes abgewinnen. - Fragt sich, ob unter diesem Klientel das typische CSU-Mitglied zu finden wäre, zumindestens würde es sich sicher nicht öffentlich dazu outen. Auch wenn man Pauli nie gemocht hat, so ist es mittlerweile schmerzlich zu sehen, wie diese Frau sich lächerlich macht und anscheinend keinen hat, der sie politisch berät. Besonders fällt auf, dass Presse wie “der Stern”, die Pauli zuerst gegen Stoiber - in einem über die Norm erscheinendem Maß hinaus- ins Rampenlicht hofiert haben die Dame wie eine heiße Katoffel fallen lassen:

Beginnen wir philosophisch, weil das alles schon tiefe Einblicke in die menschliche Seele gewährt, was sich da heute in München zutrug. Es gibt also, philosophisch betrachtet, Menschen, die geraten plötzlich ins Scheinwerferlicht. Sie erscheinen auf der ganz großen Bühne. Frisch. Unverbraucht. Das Publikum giert nach ihnen, weil sie etwas Unbekanntes zeigen. Es lechzt nach den neuen Helden. Von der Begeisterung aufgeputscht wachsen die über sich hinaus, getragen vom euphorischen Geklatsche der Massen. Man will nur noch sie sehen, hören, begaffen. Die alten Helden, sie werden gefeuert oder in den Hintergrund gedrängt. Erst nach einer Weile, nach der dritten, der vierten, der vierzigsten oder der vierhundertsten Aufführung der neuen Helden zeigt sich, was sie wirklich können, ob ihr Können, ihr Glamour, Farce ist oder echte Fähigkeit.

Ja der “Stern” lechzt noch frischem Blut und Pauli scheint ausgequetscht und ihre Überreste finden im Boulevard einen letzten, kläglichen Nachhall… Nicht ohne die befriedigten Schmährufen ihrer einstigen medialen Förderer.

August 19, 2007

Mal selektive Rentenkürzung?

Filed under: Bundespolitik, Bayern

Für eine süddeutsche Regionalpartei ist es leicht für eine Rentenkürzung für Ostdeutsche zu plädieren, reiht sich dieser Geistesblitz auch in eine lange Reihe von antiostdeutschen Agitationen. Sind die Christsozialisten in Bayern eine Anti-Ost-Partei? Sind ja auch alles “Preußen”, wenn man es geschichtlich sieht… Der Vorschlag aus Bayern ist so befremdlich, dass die Liebesschwüre eines ihres Protagonisten in Berlin ernsthafterer Natur gewesen zu sein scheinen. Deshalb ist die Sache auch keinen Artikel wert, schauen wir aber mal auf die “erbosten” Reaktionen der “anderen”:

“Diese große Leistung der Solidarität sollte nicht mit solchen schwachsinnigen Vorschlägen zerredet werden.” “[dieser] Vorschlag sei ein Schlag ins Gesicht der Ostdeutschen, die hart für ihre Rente gearbeitet hätten”. “Der Kürzungsvorschlag sei eine Beleidigung für die ostdeutschen Frauen.”

Dann kommt man schon ins Grübeln… Es ist doch Tatsache, dass die Rente immer mehr versteuert werden muß, da werden ganz hübsche Sümmchen zusammenkommen, die von dem Rentenzahler (gesamtdeutsch) an den Staat (außer- oder überdeutsch?) geleistet werden müssen. De facto ist es eine Rentenkürzung und das Perverse ist daran, dass A) die Rentner durch Doppelbesteuerung um ihr Geld gebracht werden, B) der aktuelle Rentenversicherungszahler belogen wird, weil ja eigentlich seinen hohen Zahlungsverpflichtungen durch die Besteuerung nicht entlastet werden. Statt dessen wird er von Politikern mit “Solidaritätsfloskeln” eingelullt und darf sich danach freuen Geld bezahlen zu müssen, - Einstreichen tut das Geld aber nur der Staat. Ich bin der Meinung solche Diskussionen werden nur initiiert, um von den wahren Verhältnissen abzulenken. Dann müßten sich auch die jetzt “bestürzten” Redner warm anziehen… eigentlich sind es Politheuschrecken, die dem Gemeinwesen mehr Schaden als Nutzen bringen… von diesen prekären Sachverhalten sollte man auch stetig ablenken. Ich denke dafür ist die deutsche Presse gemacht.

July 17, 2007

“Gott mit Dir, Du Land der Bayern” und ewig ätzt Daniela Vates

Filed under: Bayern


Der bayrische Ministerpräsident Stoiber hielt heute seine letzte Rede im bayrischen Landtag. Grund genug für manche, z.B. Daniela Vates in der “Berliner Zeitung”, noch einmal tüchtig nachzutreten. Genüßlich wird ausgewalzt, dass der bald ehemalige Landesvater gerne “Ähs” gebrauchte und sich oft beim Reden “verhaspelte”, was diemal wohl nicht der Fall war, -wie es Daniela Vates beinah enttäuscht in die Tasten gibt.

Unbefangenen Lesern, denen es nicht in den Sinn kommt Opfern von Pressekampagnen auch nachträglich noch Dreck hinterher zu werfen (1), wird eigentlich recht unbehaglich beim Studium von Vates unbeholfenen Versuch einen “geharnischten Artikel” zu schreiben. Für mich steht er eher symbolisch für das Niveau vieler geistiger Steinewerfer in dem Schauspiel der medialen Steinigung… angeführt von einer rothaarigen Hexe, deren Behauptung eine gierige Presse aufnahm und bis heute nichts weiter im Raum steht als einfach nur Behauptungen und ein Dutzend anrüchiger Bilder einer alternden Frau, die vieles nicht zu akzeptieren gewillt scheint.

Ich denke mit Stoiber geht einer der letzten urbayrischen Politiker, denen die Meinung oder der Versuch einer Meinung vieler Journalisten in Berlin guten Herzens wurscht sein konnte… oder besser gewesen sein sollte. Jetzt kommen die Typen, die sich ihre Ehefrauen nach Pressestimmung aussuchen oder übergeschminkte Gesichter mit politischen Inhalt verwechseln. So denn “Gott mit Dir, Du Land der Bayern”, Du hast es nötig!

(1) das hat etwas mit einer ritterlichen Einstellung zu tun.

May 8, 2007

Markus Söder, Prügelknabe aller Freunde und Fans von Christian Klar

Filed under: Gesellschaft, Bayern

Bundespräsident Köhler hat den RAF-Terroristen Christian Klar nicht die vorzeitige Freiheit mal eben so geschenkt und das ist gut so. Ebenso gut und anscheinend nötig waren die klaren Worte des CSU-Generalsekretärs Markus Söder Köhler bei der nächsten Wahl zum Bundespräsidenten nicht unterstützen zu wollen, falls er für das Gnadengesuch des RAF-Terroristen und Serienmörders Klar sich entscheiden sollte. Klar, prägnant und typisch konservativ, so gefällt es und genau das ist die Aufgabe eines Generalsekretärs! Typisch, dass die Presse jetzt über Söder herzieht, traurig, dass CSU-Leute auf die Verlockungen nicht verzichten können auf Kosten Söders jetzt im Lampenlicht zu stehen. Der Szenenapplaus der Presse schwindet, denn von denen wählt keiner CSU und der Applaus gilt hier -wie immer- der eigenen Selbstzerfleischung der Konservativen. Ob sie es jemals selber merken wird?

March 30, 2007

YouTube-Fetzen über Gabriele Pauli

Filed under: Gesellschaft, Bayern


Harald Schmidt über Gabriele Pauli:

March 28, 2007

Pauli: “Mal richtiges Kontrastprogramm”

Filed under: Gesellschaft, Bayern
Dass sie den Kopf höher halten soll, muss unser Fotograf ihr nur ein Mal sagen. Nichts lieber als das. Soll nur jeder sehen, dass sie sich nicht kleinkriegen lässt, nicht von ein paar Hundert besoffenen Kerlen. Wie ein Model dreht und wendet sie sich auf abenteuerlich hohen Absätzen, lächelt leise triumphierend. Bald wird sie das bodenlange Seidenkleid eintauschen gegen einen goldenen Stretchmini, dann schwarze Latexhandschuhe überstreifen.

Interessiert? Es handelt sich hier aber um die 49-jahre alte CSU-Kommunalpolitikerin Gabriele Pauli. In der neusten Ausgabe des Magazins “Park Avenue” posiert sie in scheinbar aufreizend gemeinter Kleidung, in der Tagespresse vielfach auch als “Sado-Maso”-Outfit charakteresiert. Domina “Hera” meint auf “morgenpost.de“: “So könnte Frau Pauli auch als Domina arbeiten”! Vielleicht wird sie das auch bald machen müßen, denn als Landrätin wird sie nach eigenen Aussagen nicht mehr kandidieren, statt dessen strebe sie “ein höheres politisches Amt an”. Ob sie das wirklich allen ernstes in der CSU zu tun beabsichtigt scheint immer fraglicher. Egozentrische Selbstdarsteller kann die CSU nicht gebrauchen und auch keine “schöne CSU-Rebellin”, die vor allem von der sozialdemokratischen Medienmaschinerie gehyped worden ist. Irgendwie kommt mir die Geschichte mittlerweile wie “des Kaisers neue Kleider” vor. Frau Pauli ist nicht wirklich erotisch und der einzige Grund, warum sie in “Park Avenue” abgebildet ist, ist der mediale Skandal, mit solchen sie seit Dezember letzten Jahres trefflich versteht im Rampenlicht zu stehen. So langsam taugt sie aber nur noch zum Gespött und ja das ist die Logik des Medienbusiness: wenn das Interesse nachläßt, dann muß die Show skandalöser werden, sonst ist man bald im Off des medialen Interesses. Frau Pauli ist diesem Mechanismus der “yellowpress” eigentlich zutiefst verhaftet. Anderes als dieses hätte gar nicht von ihr kommen können. Hat sie je Programatisches geäußert? Warum sollte Stoiber weg und dafür ein anderer Name an die Spitze? Warum und wofür? Da hat sie nie Antworten darauf gegeben und ich habe wirklich gesucht. Ich meine wirkliche Antworten und keine Phrasen. Vielleicht ist plötzliches mediales Interesse auch eine Droge, die einen Menschen kaputt machen kann, und wie alle Drogen ihn gegen seine eigenen Interessen handeln läßt, weil es einfach nur cool scheint… Eigentlich hat Frau Pauli ihren passageren Einfluß auf die Politik der CSU nur durch die Presse und ihre Kampagne bekommen. Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem wirklich erfolgreichen Politiker, der die Presse benutzt, um seine Ziele zu erreichen… zweiterer hat Zeit den richtigen Zeitpunkt abzupassen, andere werden zum Spielball der Presse und werden zu Sternchen, die in der Atmosphäre verglühen.

Andere Artikel mit Gabriele Pauli: Stoiber? -Hauptsache Skandal!
Stoibers Ende

February 16, 2007

Auf der Alm da gibt’s koa Sünd

Filed under: Gesellschaft, Bayern

Die Bayern schlagen wieder zu: Tobias Lill bemerkt in “Spiegel Online”: Der Gesetzesentwurf der bayerischen Staatsregierung zur “Verbesserung des Jugendschutzes” dürfte für heftige Diskussionen sorgen: Das bayerische Sozialministerium baute darin - von der Öffentlichkeit bislang unbemerkt - ein Verleih-Verbot für indizierte Filme und Computerspiele ein. […] Als Folge müssten die Videotheken neben Horror-Filmen wie “Freitag der 13.” oder “Freddie Krüger 2″ auch sämtliche Pornofilme aus ihrem Sortiment verbannen.

Man muß es klar sehen, unter dem Vorwand des Jugendschutzes läßt sich prinzipiell alles verbieten. Einmal, wie wir es hier gerade erleben bei Spielen mit spielerischer Gewalt, Pornographie und Horrorfilmen mit der Begründung, dass eine Freigabe dieser Dinge nur für Erwachsene nicht ausreichend ist einen vollständigen Jugendschutz zu gewährleisten. Zum anderen kann man so auch bei beliebigen Dingen verfahren: Alkohol, generelles Tempolimit, Tabakkonsum, Internetgebrauch und sicher auch solchen, die einem jetzt nicht gleich einfallen.

Der politische Taschenspielertrick ist es eine 100%-igen Schutz anstreben zu wollen, und diesem die Freiheitsrechte des Erwachsenen zu opfern. Es ist dabei aber merkwürdig, dass sie es wahrscheinlich noch nicht einmal selbst merken, dass hiermit alle erwachsenen Bayern auf das zu behütende Niveau eines kleinen Kindes degradiert werden. Zu sehr ist man darauf fixiert einen 100%-igen Schutz als das gesellschaftliches Ideal zu akzeptieren, Freiheit selber aber notwendigerweise um existieren zu können die Chance eines Fehlers und des Irrtums haben muß.

Ebenfalls bedenklich ist es, dass hinter diesen Bestrebungen ein hinterfragenswüdiges Wertesystem steckt. Kennzeichen dieses Wertesystem ist es, dass es stark idealisiert und eigentlich Werte darstellt, die man selbst gerne hätte und auch gerne bei anderen einfordert.

Eine von Pornographie oder spielerischer Gewalt freie Welt stellt sicher für viele die anzustrebene heile Welt dar. Keinem will eigentlich bewußt werden, dass diese vermeintlich heile Welt ein Rückschritt in die bigotten 60′er Jahre der Bundesrepublik darstellt in der Pornographie und eben diese spielerische Gewalt per se als etwas schlechtes gesehen wurden, psychologisch aber nur Bilder der eigenen sexuellen Verklemmtheit oder der unterdrückten Aggression sind, die mit aller Vehemenz am anderen mit besonderer Deutlichkeit gespürt und bekämpft werden.

Aus diesem gesellschaftlichen Anspruch auf 100%-iger Sicherheit ein als gesellschaftlich erwünschtes dargestelltes Verhalten einfordern zu dürfen ergäbe sich zwangsläufig eine Belästigung und Gängelung des einzelnen durch die Masse. Als Beispiel hierzu anzuführende Fälle wäre die tagespolitisch aktuelle Kriminalisierung von Rauchern, Temposündern, Eltern oder solchen, die keine sein wollen. Die Aufzählung hier kann auch wieder beliebig erweitert werden, dieses ist Hauptaufgabe der politischen Arbeit in der BRD.

Das Individum wird Sklave der Gesellschaft jeden Tag ein Stückchen mehr, einfach weil niemand mehr die Frage stellt: Warum sollten andere über mein Leben entscheiden dürfen? Begriffe oder Tatsachen wie Volljährigkeit verlieren so immer mehr ihre ursprüngliche Bedeutung und verkommen zu leeren Phrasen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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