GeistesWelt

May 12, 2008

Townhouses – Ghetto für Reiche?

Filed under: Berlin

In Berlin werden zur Zeit abgeschottete Siedlungen gebaut, die in der Öffentlichkeit als „townhouses“ bezeichnet werden. Verdeckter Hass und vor allem Neid wird den zukünftigen Bewohnern dieser Häuser entgegengebracht. Sondert man sich hier von einer Alltagswelt in Deutschland ab, die zunehmend von multiethnischen Konflikten, der wachsenden Proletarisierung und religiöser Gewalt sprich Terror geprägt ist?

Die Begriff „townhouses“ ist aussagearm bezüglich des eigentlichen Sinnes durch private Sicherheitskräfte und technische Vorkehrungen Lebensräume zu schaffen, in denen (klassischer Weise in den USA) Schwarze und Latinos, hier pauschal und verallgemeinernd nur “ausländische Mitbürger” genannt, höchstens als Gärtner Zutritt bekommen.

Eine Recherche bei Wikipedia bringt folgendes über „townhouses“ zu Tage:

Eine neue Variante von Reihenhäusern sind Townhouses. Sie greifen auf das Modell des vorindustriellen mehrgeschossigen Bürgerhauses auf kleiner schmalem Grundfläche zurück. Mit der Kritik an der flächenverbrauchenden aufgelockerten Stadt, insbesondere von Einfamilienhausgebieten, wird die verdichtete Stadt wieder ein Leitbild. Als Townhouses bezeichnet werden Typen von Reihenhäusern, mit denen sich eine hohe Baudichte erzielen lässt, sie bieten derzeit ein Experimentierfeld auf der Suche nach dem Einfamilienhaus im Kontext der hochverdichteten Stadt.

Also drückt der Begriff „townhouses“ zuerst etwas über den Baustil des Hauses aus. „Forensikblog“ besuchte einmal die „Prenzlauer Gärten“ im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, und aus dessen Bericht folgende Bilder auch entlehnt worden sind. Gelten „townhouses“ als hippes, familien- wie standesgerechtes, modernes Wohnen kommen mir bei Betrachtung der Bilder Zweifel. Kann es sein, dass „townhouses“ einfach nur der Abklatsch des spießigen Reihenhauses sind, bloß moderner, sicherer und vor allem teurer?

Der erste Gedanke ist hier wohl: „Himmel! Dicht gepackt“! Hier wird das Wohnen wie ein Dauerurlaub in den architektonisch ebenfalls postmodern gestalteten Massentouristikzentren auf Mallorca. Einziger Unterschied: man kann mit dem Nachbarn nicht annähernd soviel unternehmen wie auf Mallorca. Man nervt sich gegenseitig durch die dünnen Wände und da die meisten Bewohner dort Kinder haben sollen sollte man sich um eine ungestörte Mittagsruhe erst überhaupt keine Gedanken machen. Mit circa 7 Jahren fangen dann die meisten von diesen Kindern an Klavier oder Geige zu spielen. Das monotone Schreien eines Hinterhofes mit Migrantenkindern, die fußballspielend durch ihre Masse eine eigentlich angenehme Geräuschkulisse zu schaffen vermochten wird einem vielleicht dann ab und an fehlen? Man hat hier auch keine freie Sicht, sieht den Nachbarn, auch wenn man(n) ihn nicht gerne sehen will. Die meisten ausgewachsenen Frauen dort werden über 30 sein.

Noch sind die meisten gar nicht eingezogen. Aber man bekommt hier schon einen Einblick wie es sein wird: kaum Menschen auf den Straßen. Rechts ist bestimmt das Häuschen, in dem der Pförtner hockt und einen immer freundlich grüßt, wenn man zur Arbeit fährt oder von dort kommt. Das ist eigentlich sehr angenehm und vermittelt menschliche Wärme, vor allem wenn man diese bei sich privat vermißt. Die Frau, eingebunden in zahlreichen fixen Ideen, will am späten Abend etwa kein Bier mittrinken, sondern über Dinge wie „Umweltschutz“ und „Wie man sich für den Frieden in der Welt einbringen kann?“ etc. unterhalten. Man stößt einen stummen Schrei aus, ist froh, wenn die Kinder das mit der Geige nicht allzuernst und verbissen sehen und wünscht sich manchmal den netten Pförtner doch einmal mit nach Hause zum Biertrinken zu nehmen. Man würde sich sicher viel zu sagen haben.

Verschlimmert wird die Raumsituation dadurch, dass viele Mitbewohner (bei der räumlichen Enge mag dieses Wort einmal erlaubt sein) dicke Protzautos fahren. Man stelle sich vor, wie es sein wird wenn alle Wohnungen bezogen sind und dann morgens um 7:00 das Verkehrschaos, wenn alle zur Arbeit wollen? Gutverdienende Familien haben meistens 2 Autos und nimmt man die Anzahl der Balkons auf dem Bild mal zwei … schrecklich

Das sind wohl die Behausungen der Privilegierten oder die, die sich so fühlen wollen. Kann gut möglich sein, dass das Maisonette-Wohnungen sind. Natürlich etwas für den gehobeneren Geschmack. Aber auch hier architektonisch alles im rechten Winkel und alles monoton geweißt! Wenn die Bäume größer werden, dann verdecken sie die Sicht auf die Häuser ein wenig, was vielleicht ganz gut ist. In solchen Gassen werden deutsche Kinder vergebens umherirren, um ihren ausländischen Freund zu suchen, von dem sie von ihren Lehrern immer hören, dass ihn jeder haben müßte. Das wird ihnen psychologisch so einen Knacks versetzen, dass sie nur so wie ihre Eltern werden können und eine neue Generation von Gutmenschen die Bühne der Gesellschaft betritt.

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May 5, 2008

Causa Peter Krause

Filed under: Thüringen, Hamburg

In einer Zeit, in der linksextreme Horden ganze Straßenzüge in Hamburg in Schutt und Asche legen, in einer Zeit in der diese Chaoten (es sind immer und überall meist dieselben) noch nicht einmal dafür ein paar Jahre im Gefängnis weiter vor sich hin modern können, geschweige denn überhaupt als Verbrecher definiert werden … in solchen Zeiten ist es auch nicht erstaunlich, dass nicht Wähler die Parteien bestimmen und diese dann die Besetzung von öffentlichen Ämtern. Nein auch hier ist es der linke Rand der Gesellschaft, der am lautesten zu schreien vermag und politische Gegner wie selbstverständlich psychisch wie physisch auszulöschen versteht. Es geht hier um Peter Krause, der in Thüringen das Amt des Kultusministers besetzten sollte. Es wird in der Vergangenheit gescharrt und bei Herrn Krause kamen 4 Monate Tätigkeit bei der Zeitung „Junge Freiheit“ heraus, die als besonders rechts angesehen wird. Eigentlich ist sie aber, gerade in Vergleich zu vielen linken Schmierblättern, nur sachlich. Aber gerade das können manche anscheinend nicht vertragen. Je nach Stimmungslage reicht es aber auch schon nur ein Interview dieser Zeitung zu geben, um schon für reichlich Reisig für die modernen Hexenjäger gesorgt zu haben. Was dann folgt schildert Peter Krause hier ganz anschaulich:

Quelle: http://www.thl-cdu.de/scripts/angebote/2566

“Erklärung des Landtagsabgeordneten Dr. Peter D. Krause:
Am 23. April 2008 hat mich der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, zum Kultusminister designiert. Obwohl meine bevorstehende Ernennung von von Repräsentanten der Thüringer Kultur und Wissenschaft sowie den Medienvertretern, die meine Arbeit kennen, durchweg begrüßt wurde, setzte kurz darauf Kritik ein. Diese fand ihren Grund in meiner viermonatigen Arbeit in der Redaktion der Wochenzeitung “Junge Freiheit” vor zehn Jahren. Diese Tätigkeit allerdings war seit 2004 einer breiteren Öffent-lichkeit bekannt. Meine Texte waren zugänglich. Meine Publikationen in der Zeitschrift “Etappe”, die an deutschen Universitäten gelistet ist, sind auf meiner Homepage seit Jahren verzeichnet. Obwohl seit mehr als einer Woche intensiv nach “umstrittenen” Zitaten von mir gefahndet wird, haben meine Kritiker nichts gefunden: Deshalb werden Verdrehungen und Entstellungen skandalisiert. Ich verstehe, dass mir für meine Arbeit für die “JF” Skepsis entgegengebracht wird. Wahrscheinlich habe ich diese durch eine unpräzise Äußerung genährt. Aber mittlerweile hat die Art der Auseinandersetzung ein Niveau erreicht, das nicht das meine ist, das vor allem keine angemessene, sachliche Verteidigung zulässt. Die nichtwissende und böswillige Aggressivität, mit der gegen mich vorgegangen wird, findet keinen Grund mehr jenseits der politischen Angst und Hysterie. In meine private Sphäre wird in einer üblen Art und Weise eingegriffen, die ich nicht länger zu ertragen bereit bin.Deshalb habe ich gestern Abend den Ministerpräsidenten, den ich für sein Vertrauen in meine fachliche und politische Kompetenz danke, gebeten, mich am 8. Mai 2008 nicht zum Thüringer Kultusminister zu ernennen. Ich sehe keine Möglichkeit, das sensible Amt in angemessener Sachlichkeit erfolgreich ausüben zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt politisch souverän handeln zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt ein halbwegs normales Leben führen zu können. Mein politisches Denken und Handel ist seit eh und je vom Impuls der Freiheit getragen. Dass wir von einer freien, demokratisch-gefestigten Gesellschaft und einer offenen, fairen Diskurskultur noch entfernt sind, daran dürfte nach dem, was sich in Thüringen nun ereignet hat, wenig Zweifel bestehen.Es gab und gibt eigentlich keine Debatte mit mir oder über mich, sondern vor allem eine von meinen Veröffentlichungen losgelöste, ideologisierte Kampagne, geführt oft von Leuten, denen weder der Herbst 1989 noch der Herbst 1990 etwas bedeutet. Die Kampagne ist von bloßen Reflexen und alten Stereotypen geprägt. Wenige, die über mich urteilen, haben eine Zeile von mir gelesen. Es geht offenkundig um bedrohte Machtansprüche, es geht um Wahlkampf, es geht um Selbstinszenierung. Ich bedanke mich bei meiner Familie, voran meiner Tochter, die diese Kampagne mit mir tapfer durchgestanden hat. Aber mehr kann und mag ich ihr nicht zumuten. Ich habe in den zurückliegenden Tagen sehr viel mehr Freunde gewonnen als verloren. Dafür danke ich unendlich! Ich bedanke mich für den enormen und sicheren Rückhalt, den mir in den jüngsten Tagen der Ministerpräsident, meine CDU-Landtagsfraktion und der CDU-Landesverband, mein CDU-Kreisverband und meine Stadtratsfraktion Weimar gegeben haben. Ich bedanke mich sehr für den vielfachen hilfreichen Zuspruch, den ich aus meiner Stadt erhalten habe, und zwar aus allen demokratisch gesinnten Lagern. Ich bedanke mich auch bei denjenigen Publizisten und Journalisten – beispielhaft bei der Redaktion Weimar der “Thüringer Allgemeine” –, die ihrem Berufsethos gerecht geworden sind. Ich bedaure, dass der SPD-Landesvorsitzende, Christoph Matschie, den ich persönlich geschätzt habe, bisher nicht die Courage fand, sich für seine unsägliche Unterstellung bei mir zu entschuldigen. Ich werde nun die politische und auch wieder publizistische Auseinandersetzung aus der Mitte meiner Fraktion und Partei noch intensiver fortsetzen, um zu verhindern, dass 2009 Thüringen von einem westdeutschen Sozialisten regiert wird, dass die freie politische Kultur, die wir 1989 erstritten haben, begraben wird. Dr. Peter D. Krause MdL”

In einem Land, in dem Zeitungen wie die „Junge Freiheit“ nicht als legitime Ergänzung einer pluralistischen Medienlandschaft akzeptiert werden, kann man nicht von einer freien Demokratie reden. Es ist eine Gesinnungsdiktatur übelster Sorte und das Grundübel ist, dass man die Damen und Herren dieser roten Schickeria augenscheinlich noch nicht einmal abwählen kann, denn selbst in der Opposition bestimmen sie wo es langgeht! Was stimmt da nicht?

May 3, 2008

Konservative, subversive Aktion!

Filed under: Gesellschaft, Berlin

Raus aus den Ruheräumen des Internets und rein ins Leben? Hört sich gut an und ist sicher auch richtig. Besonders richtig und auch ein wenig mutig ist es für Leute, die sich als konservativ bezeichnen, diesen Schritt zu tun. Gestern aber war es so weit: 20 junge Männer und Frauen schlossen sich in einer “konservativ, subversiven Aktion” zusammen, um gemeinsam gegen einen Alt-68′er Kongress zu demonstrieren, der an der alten Humboldtuniversität zu Berlin stattfand.


“reaktionäre Propaganda“ flattert auf die Alt-68′er hernieder

Im Aktionsblog der konservativ, subversiven Aktion „www.ungebeten.de“ heißt es:

Wir haben am Balkon und den Fenstern zum Innenhof unsere Großbanner angebracht und hunderte Aufkleber und Plakate angebracht. Götz Kubitschek verlas über Megaphon die Forderung der Konservativ-Subversiven Aktion nach einem Abbruch des 68er-Kongresses.

Ganz im Geiste von Hans und Sophie Scholl mutig und direkt gegen die Leute, die heute den größten Massenmördern der Welt hinterherlaufen: Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique “regieren” zu lassen. Gesicht zeigen gegenüber den Intoleranten ist auch heute nötig wie eh und je!

zum Aktionsblog der konservativen, subversiven Aktion

lesenwerte Blogbeiträge hierzu:
Unzeitgemäße Betrachtungen - Konservativ-subversiv auf dem 68er-Kongreß
deutschland-kontrovers.de - Konservativ, subversiv, handelnd
ef-online - Gratulation: Achtundsechziger-Kongress mal ganz anders

April 26, 2008

Atlantis West-Berlin

Filed under: Berlin

Eigentlich hört man immer über Anwohner, die sich gegen Flughäfen wehren. In Berlin ist es jetzt anders: die Tempelhofer fordern den Erhalt ihres Flugplatzes, der zu Zeiten der Berlin-Blockade den Fußpunkt der legendären Berliner Luftbrücke gebildet hatte. Es scheint kein Zufall zu sein, dass die regierenden Post-Kommunisten unter der Führung des Bürgermeisters Klaus Wowereit jetzt diesem Flughafen den Todesstoß versetzten und ihn in ein Gewerbegebiet verwandeln wollen. Das Votum einer Bürgerabstimmung ist ihnen dabei klar gesagt völlig egal: der Flughafen Tempelhof muß von der Bildfläche verschwinden.

Wenn man Menschen manipulieren will, muß man ihre Auffassungen über die Geschichte verändern. Dies geschieht dadurch ihnen Bezugspunkte zu nehmen oder aufzudrängen. Ich persönlich flog immer sehr gerne über Berlin Tempelhof und nahm, wenn ich die Wahl hatte dann den Flieger vom Tempelhofer Flughafen. Zum einen waren das meist Turboprop-Maschinen, mit denen es sowie viel mehr Spaß macht zu fliegen. Zum anderen konnte man so sehr gut nachvollziehen, wie damals der Start und die Landung in Berlin gewesen sein mag. - Für einen Kommunisten mag dies ein nicht leichter Schlag in die Fundamente seines ideologischen Unterbaus sein?


Landeanflug auf Tempelhof

Jetzt ist es heute schon so, dass es kaum noch Flüge mehr über Tempelhof gibt. Politisch gewollt ist es, den ehemaligen “Zentralflughafen” der DDR - Schönefeld - als Berlins Hauptflughafen auszubauen. Einmal bin ich über Schönefeld geflogen und ich werde es nie wieder machen. Die sozialistische Architektur macht mich, wenn die Wartezeiten lang sind, aggressiv. Sozialistische Architektur wirkt immer ganz besonders auf den Menschen, sie zeigt, dass alles gemacht worden ist und der Mensch ein Teil von diesem Geschaffenen ist, mit dem er sich abzufinden hat. Das entspricht natürlich viel mehr den Fundamenten des kommunistischen, ideologischen Unterbaus, der in Berlin im rotem Rathaus (heißt wirklich so) grassiert.

Dass der Hass der Kommunisten so weit geht, den Flughafen Tempelhof auch noch schleifen zu wollen ist bezeichnend. Welche normale Stadt würde aus einem Ort positiver Geschichte (wie eben die Originalorte der Luftbrücke) ein Gewerbegebiet machen wollen? Was wird dadurch eigentlich ausgesagt?

Langfristig soll auch der eigentliche Großflugplatz von Berlin in Tegel geschlossen werden, da er “zu zentral” liegt. Das ist eigentlich ja auch Quatsch, da jeder weiß, wo die Einflugschneise verläuft wenn er dorthin zieht. Zum anderen zieht er auch genau deshalb dorthin, zumindestens sekundär, weil die Mieten dort auch besonders günstig sind.

Gerade im Sommer ist es besonders reizvoll in der Start-/Anflugschneise spazieren zu gehen. Die Maschinen kommen da auf 20 Meter runter und für Flugbegeisterte ist es ein schönes Erlebnis, wenn man alle 5 Minuten eine tieffliegende Boeing oder Airbus erleben kann. Es gibt dort auch Straßencaffees, in die man sich setzten kann, um den Maschinen einen guten Wunsch auf ihren Weg mitzusenden.


737 landet in Tegel

Hingegen ist Schönefeld einfach nur traurig. Allein schon der Weg, wenn man mit dem Zug kommt, mit Aussteigen in Berlin-Mitte und über die S-Bahn-Trasse nach Schönefeld muß, ist deprimierend. Man kommt so automatisch an allen politischen Bauten der Berliner Republik vorbei und genau das ist so gewollt. Hier kommt das Selbstverständnis einer Politik zum Ausdruck erhöht über dem Menschen zu sein, mit der Intention ihn formen zu wollen und den Bürger in der Rolle des staunenden kleinen Teilchens in Gegenwart dieser architektonischen Machtdemonstration zu reduzieren. Das häufig improvisierte, jedoch immer unbeugsame Berlin stört und wird erst städteplanerisch, dann ideologisch ausgemerzt.


Foto über die Aktionsseite Flughafen Tempelhof retten, wie auch folgende TV-Spots: hier!

March 12, 2008

Großer Lauschangriff auf 10-Jährigen!

Filed under: Niedersachsen, Sachsen

In Sachsen hörte die Kriminalpolizei einen 10-jährigen Jungen über 30 Tage ab! Müssen wir uns an so etwas in Zukunft gewöhnen müssen?

Im offiziellen Sprachgebrauch hört es sich immer so an, dass nur Schwerverbrecher ins Visier der, mit erweiterten Befugnissen ausgestatteten, neuen geheimen Staatspolizei geraten! Im Hintergrund agierend bekommen bezahlte Spitzel vom Leben vieler Leute mehr mit als die Betroffenen selber. Alles unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung.

Dass die staatliche Hatz den normalen Bundesbürgern gilt, sollte jedem langsam deutlich werden! Den klugen, Vorausschauenden, die ihr Geld noch ins Ausland bringen wollen geht es an den Kragen, genauso wie es jedem passieren kann, wenn er seine KFZ-Steuer nicht rechtzeitig begleicht, dass ihn seine „Freunde“ und „Helfer“ – Dank des automatisierten Nummernschildabgleichs- an einem Autobahnrastplatz heraus winken und zur Rechenschaft und vor allem zur Kasse bitten. Die herrschende Bürokraten-Kaste der Bundesrepublik sieht anscheinend wirklich den Bürger als Problem an! Und sie ist gewillt zu mindestens dieses lösen zu wollen, - sei es mit futuristischen Methoden.

Wie die „Bild“ nebenher berichtet wurde jetzt ein 10-jähriger Junge fast einen ganzen Monat von den Sicherheitssorganen der BRD bespitzelt. Wie es dazu kam? „Marcel (10) aus Auerbach (Sachsen) bekam von den Eltern ein Handy für Notfälle geschenkt. Eine Kinder-Ausführung mit Kurzwahltasten für „Mama“, „Papa“ und „Zuhause“.“

Verantwortlich für diesen ungeheuren Vorfall ist die Staatsanwaltschaft Osnabrück in Niedersachsen (1). Sie besaß sogar einen richterlichen Beschluß für ihr Vorgehen! Unklar ist, ob der ermittelnde Staatsanwalt etwa selbstgedrehte Gewaltvideos – genau die, in denen er vielleicht im „Stern“ immer liest – suchte oder in dem 10-Jährigen einen notorischen Flatrate-Party-Gänger vermutete? Im einem Überwachungssystem in dem immer mehr möglich sein soll, wird auch das Unmögliche einmal wahrscheinlich sein.


Marcel und Mama

(1) Behördenleiter ist dort Wulf-Eberhard Hennings, der auf seiner Internetseite sich in Bescheidenheit hüllt und vorgibt nur für Straftaten in und um Osnabrück zuständig zu sein. Wie er an die Handy-Nummer eines 10-Jährigen in Sachsen kam, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben?

February 29, 2008

Politmuffel Ulfkotte

Filed under: Hamburg

Udo Ulfkotte machte Mitte letzten Jahres von sich reden eine Partei gegen die Islamisierung Europas gründen zu wollen. Spätestens nach dem 11. September 2007 war der Traum aus. Zwei groß abgekündigte Demos platzen am selben Tag. Ulfkotte sagte sie einfach ab. So wie er sie einfach angekündigt hatte. Jetzt mit der Wahl in Hamburg verband man noch irgendetwas mit dem Namen Ulfkotte? Richtig! Dort wollte er für die Zentrumspartei kandidieren!

Zu den wenigen Zeitungen die recht kontinuierlich über die Islamkritiker berichten gehört übrigens die “taz”. Dort konnte man jetzt zu der Hamburger Wahl folgendes lesen (1):

Für Platz zwei war zunächst der Anti-Islam-Guru Udo Ulfkotte eingeplant. Aber Ulfkotte sagte ab. Später warb die Kleinstpartei um die NDR-Moderatorin Eva Herman. […]

Vielleicht ist Udo Ulfkotte der Leonardo da Vinci der Islamkritik? Durchaus talentiert, aber eigentlich nie etwas zuende bringend?

(1) Astrid Geisler: Wendehals auf Wählerfang, taz vom 18.Februar 2008

February 22, 2008

Jürgen Walter und die Professionalisierung der Kommunikation

Filed under: Hessen

Dieser “Dilettantismus der Kommunikation ärgert mich”, sagte Jürgen Walter, Fraktionsvize der SPD im Wiesbadener Landtag gegenüber “WeltOnline”. Man kann dann lesen, was ihm so schwer auf dem Herzen liegt:

Eine mögliche Wahl Ypsilantis mithilfe der Stimmen der Linken sehen viele hessische Sozialdemokraten skeptisch, darunter auch Walter: “Wir werden diese Zusammenarbeit nicht aktiv und nicht passiv machen.” Von “Wortklaubereien” halte er übrigens gar nichts, versicherte der Jurist weiter: Auch eine Kür Ypsilantis zur Ministerpräsidentin in geheimer Wahl mit linken Stimmen sei “offensichtlich ein Wortbruch”, betonte Walter.

Da hat Herr Walter sicher recht, so denkt man . Jedoch wenig später meint er:

Dass seine Fraktionschefin ein ähnliches Schicksal wie die einstige schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis erleiden und an Abweichlern in den eigenen Reihen scheitern könnte, weist Walter allerdings deutlich zurück. “Ich habe keinen Zweifel, dass die Fraktion geschlossen hinter Andrea Ypsilanti steht”, so Walter. Er werde “persönlich” alles dafür tun.

Wahrscheinlich beruht moderne berufspolitische Rhetorik auf dem Trick möglichst viel zu sagen und darauf zu vertrauen, dass es so viel ist, dass der vorgegebene zu vertretende Bürger nicht bis zum Ende hört oder liest und nur die ersten Sätze im Kopf behält. Die Systemmedien arbeiten übrigens ganz ähnlich, man muß mal darauf achten!

Nebenher: Link zu Jürgen Walters Homepage. Persönliches Fazit: Regel Nummer 2 für den bezahlten Politiker: immer, überall in erster Reihe stehen und wichtig wirken! Dann die langen Sätze, die sich am Ende inhaltlich gegenüber dem Anfang aufheben. So schwer ist es nicht! Man braucht nur das “Selbstvertrauen” oder besser Dreistigkeit?

February 8, 2008

Türkisch zweierlei Maß!

Zur Zeit werden in türkischen Massenmedien Räuberpistolen a la “Deutsche brennen Türkenhaus nieder” - man muß schon sagen - zelebriert. Kommentieren möchte ich das nicht, könnte ich wahrscheinlich nur mit wenigen Schimpfworten. Aber eines fällt auf:

Tilman Zülch von der Gesellschaft für bedrohte Völker erinnerte unter anderem an die Ermordung des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink am 19. Januar 2007 in Istanbul und der drei Christen Tilmann Geske, Necati Aydin und Ugur Yuksel am 18. April 2007 in Malatya. Weder Erdogan noch ein anderer hochrangiger Regierungspolitiker seien an den Tatorten erschienen, um ihrer Bestürzung Ausdruck zu geben.

Schlimmer noch weder der “Führer der Türkei” zeigte Interesse an den unglaublichen Verbrechen in der Türkei, sondern auch die dortige Justiz. Das Magazin “factum” resümiert den Stand des Verfahrens in Malatya, bei dem es auch um einen bestialischen Mord an dem Deutschen Tilmann Geske geht folgendermaßen: Die Hintermänner der Bluttat werden gedeckt, das Gericht verschleppt die Ermittlungen. Die Opfer und ihr Umfeld werden kriminalisiert.

Von deutscher Seite kein Aufschrei, kein Protest! Wobei doch die Steinmeiers dieser Republik sonst immer so viel zu sagen haben? Man verteidigt sich kleinlaut dafür, ob es wirklich viel zu spät sein könnte, wenn die Feuerwehr nach 2 Minuten “erst” am Brandort gewesen wäre. Man zeigt sich ungerührt, wenn Deutsche als Ganzes in der Türkei wegen eines ungeklärten Feuers verhöhnt und beleidigt werden.

Die ganze psychologische Dramaturgie der vielen deutschfeindlichen Übergriffe türkischer Jugendlicher, die tagtäglich passieren, läuft auch hier auf staatlicher Ebene ab. Man kann die Türkei auf “Ehre und Respekt” reduzieren, ohne diesen Begriffen inhaltlich viel zuordnen zu können. Das “Hast du’n Problem?” kann man deshalb nicht beantworten, weil es diesem Begriffspaar zuwiderlaufen und dies das “Problem” nur verschärfen würde.

January 17, 2008

Linksradikale hetzen Hund auf jüdische Teenager

Filed under: Berlin

Linke Punks hetzten gestern in Berlin ihren Hund auf jüdische Kinder

Dass Rassismus eine linke Charakterabart ist zeigten gestern 4 Punks - am 16. Januar, gerieten 5 Jugendliche jüdischen Glaubens auf dem Nachhauseweg von der Schule mit 4 älteren Männern an der Oranienburger Straße/Ecke Große Hamburger Straße in Berlin aneinander. Die Schüler wurden erst mit antisemitischen Parolen beschimpft, dann hetzten die Täter einen ihrer Kampfhunde auf ihre Opfer. Die Schüler konnten sich in einer Bäckerei in Sicherheit vor dem aggressiven Tier bringen. Augenzeugen benachrichtigten sofort die Polizei, welche den linken Mob festnehmen konnte. Sie wird heute dem Richter vorgeführt, der über einen Haftbefehl entscheiden wird. Der Hund wurde beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Alle Schüler blieben unverletzt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit verurteilte den Übergriff. “Dieser ganz offensichtlich antisemitisch motivierte Angriff auf fünf Schüler der Jüdischen Oberschule ist unerträglich”. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, zeigte jedoch zum Teil auch Verständnis für die Täter. Sie sagte, es sei bekannt, dass gerade bei einzelnen Mitgliedern der Punkszene, “ein hohes, aus Anti-Israelismus gespeistes, antisemitisches Gewaltpotenzial” bestehe. Dass man sich jedoch an Kindern vergreife, gebe dem Fall eine besonders verwerfliche Note, so Knobloch.

January 7, 2008

Deutschland vor der Ausschaffung krimineller Ausländer?

Filed under: Bayern

Um folgendes Video in der Münchener U-Bahn dreht es sich:

Früher wäre so ein Video von einem großen Aufgebot der Staatsmacht als “Beweismaterial” “sichergestellt” worden um es der breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten: “Man könnte die falschen Schlüsse daraus ziehen”. Heute kommt es im Fernsehn und ist auch im Internet frei abrufbar! Wie sich die Zeiten ändern oder ist Bayern nicht gleich Berlin?

Komisch auch, dass gewisse Leute, wie zum Beispiel Charlotte Knobloch vom “Zentralrat der Juden in Deutschland” neben ihrem üblichen “Bla Bla” zu höchst ungewöhnlichen Einsichten fähig sind, wie zum Beispiel “Wer sich aber den Integrationsmaßnahmen widersetzt, muss das Land verlassen”.

Das ist genau der Standpunkt, den die SVP in der Schweiz vertritt, für den sie größtenteils in Deutschland als “rechtsradikal” diffamiert worden ist. Soll man sich wundern oder darf man hoffen?

P.S.: Soeben bei YouTube gefunden! Das ist ein richtiges Boot Camp. Warum sollte man nicht, nachdem die 68′er Pädagogen auf ganzer Linie gescheitert sind, neue Konzepte ausprobieren? Wer prügeln will, der darf das… im Krieg.

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