Al Kaida als Wahlkampfhelfer in Deutschland
Islamische Terroristen drohen mit Terroranschlägen gegen Deutschland im Vorwahlkampf der Bundestagswahl. Erklärtes Ziel ist es, Deutschland zum Abzug aus Afghanistan zu bewegen. Wird das glücken?
Verstärkt wurde in berüchtigten Terrorvideos namentlich Deutschland erwähnt und gedroht. Der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr stört die religiös-politischen Führer und da sie Deutschland als schwächstes Glied in der Kette der „Kreuzfahrer“ sehen, aktivieren sie Schläfer in Deutschland oder senden todeswillige, gehirngewaschene Terrorhelfer aus ihren Ausbildungscamps in Richtung Deutschland. Ziel: durch Terroraktivitäten einen politischen Umschwung zu erzeugen, der zu einem Abzug der Truppen aus Afghanistan führen soll.
Eine interessante Frage ist, ob sich die gläubigen Terroristen an Deutschland nicht verheben werden? Die Frage ist ernst gemeint, man braucht aber noch einige Erklärung vorab, um sie überhaupt wirklich verstehen zu können.
Prinzipiell gibt es zwei Arten der Aggression, um politische Forderungen durchzusetzen. Einmal den klassischen Terroranschlag, der wie aus dem Nichts heraus Tod und Schrecken verbreitet. Bei Tageslicht ist es eher ein medialer Schrecken, da die Anzahl der Todesopfer meist überschaubar bleibt.
Die andere Möglichkeit ist eine Art ziviler Ungehorsam, bei dem eine große Masse an nützlichen Idioten auf die Straßen geht und dort sich „Freiräume“ einfordert. Als Beispiel hier sind die Aufmärsche von Muslimen gegen die Mohammed-Karikaturen zu sehen. Aber auch die antisemitischen Demonstrationen von Muslimen im Frühjahr bei denen Staatsmacht und Bürger zunehmend mit latenten Gewaltandrohungen eingeschüchtert worden sind, ist hier anzuführen. Der zivile Ungehorsam ist weitaus gefährlicher als der einfache Terroranschlag, da er direkt staatliche Organe dazu zwingt sich zu beugen oder mit aller Kraft durchzugreifen. Deutschland befindet sich hier noch in einer Orientierungsphase, während Länder wie Israel mit demonstrierenden Mohammedanern mehr Erfahrung und Fingerspitzengefühl haben.
Zu der Lage in Deutschland zu sagen ist, dass A) die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen Afghanistaneinsatz war und ist, B) die Mehrheit der Bevölkerung keine Muslime mag (1). Wahrheit C) ist, dass A) und B) nun überhaupt nicht relevant für die politische Willensbildung sind, da Deutschland keine direkte Demokratie ist. Das Kalkül, dass ein Terroranschlag nun eine Art Dammbruch in der Politik erzielen könnte, könnte also gerade in Deutschland den unerwünschten Nebeneffekt haben, dass anti-islamische Überzeugungen ebenfalls in die „politische Mitte“ gelangen können. Also „Raus-aus-Afghanistan“ und „Muslime raus aus Deutschland“.
Realpolitisch sind diese Forderungen auch gar nicht so dumm Deutschland langfristig Frieden und Freiheit zu sichern. Man muß auch klar festhalten, dass anti-islamisierende Gesellschaften de facto auch langfristig weniger vom islamischen Terror betroffen werden. Beispiel Dänemark, Niederlande, USA in denen nach traumatischen Erfahrungen mit Anhängern dieser Religion bedeutende politische Anti-Islam-Kräfte aktiv wurden. Oder auch Israel, dass weniger vom Terror betroffen wird, je härter es mit terrorisierenden Arabern umspringt. Dieser Sachverhalt wird gerne in Frage gestellt oder einfach (propagandistisch) als gegenteilig hingestellt. Aber man sollte ruhig sich mal vor Augen führen, dass zB die Fitna-Aufführung eines Geert Wilders den NL keinen Terroranschlag gebracht hat, so wie es immer behauptet oder befürchtet worden ist. Mittlerweile gibt es auch Schlagzeilen, die behaupten, dass viele Muslime mit dem Gedanken spielen, die NL wieder zu verlassen. Klare Aussagen über die Früchte und Chancen einer anti-islamischen Politik.
Also mit gutem Recht kann sich der klassische Terroranschlag für Muslime als contraproduktiv erweisen. Zumal er auch in einer Zeit der Wirtschaftskrise stattfinden würde, in denen viele Deutsche auch persönlich in einer angespannten Lebenssituation sich befinden und das Interesse an rechtsstaatlichen Prinzipien traditionell eher unterentwickelt ist.
Im Prinzip könnte den Mohammedanern ihr immer gleiches Prinzip zum Opfer werden: Bomben bis zur Scharia. Jedem vernunftbegabten Menschen wird irgendwann einmal klar, dass all der Dialog nichts bringt, wenn in regelmäßigen Abständen Muslime in Gewaltrausch Gewalt und Terror verbreiten. Und Muslime, die nur Respekt für ihre Religion verlangen, aber keine Selbstkritik für Teile ihrer Religion entwickeln können, dass diese Muslime eben eine Gefahr für die innere Sicherheit der BRD darstellen.
(1) Andere Nationen wie England oder Frankreich sind traditionell islamophiler aufgrund ihrer ehemaligen Kolonien.














