Waldarchiv.de und das erfundene Waldsterben
Der Ökokonzern „Greenpeace“ fiel schon in der Vergangenheit durch zweifelhafte Aktionen auf, bei denen er vorgab auf drohende Umweltzerstörungen aufmerksam machen zu wollen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das gut klingende Konzept zu einer Geschäftsidee und der Konzern deckte seitdem mit Protestaktionen nahezu das gesamte Spektrum der Ökologie ab. Dass dabei häufig die Botschaft mehr im Vordergrund steht als der reale oder vorgegebene Missstand wird von „Greenpeace“-Kritikern in letzter Zeit immer häufiger bemerkt. Es lohnt sich der Lobby-Organisation einmal mehr auf die Finger zu schauen.
In der neu initiierten Netzseite “www.waldarchiv.de” geht es “Greenpeace” um den “deutschen Wald”. Betrieben wird die Netzseite “Waldarchiv” von der “Greenpeace”-nahen “Gesellschaft für ökologische Forschung e.V”. In einer Pressemitteilung des Konzernes teilt die “Greenpeace”-Mitarbeiterin Antonia Berndt folgendes mit:
Auf den Internetseiten des Waldarchivs sind ab Dienstag Vergleichsbilder einer weltweit einzigartigen Fotodokumentation zu sehen. Initiiert und unterstützt von Greenpeace fotografiert die Gesellschaft für ökologische Forschung seit 1987 Wälder und Einzelbäume. Anhand dieser langjährigen Dokumentation sind Veränderungen der Bäume deutlich zu erkennen: Viele sind von Klimawandel und Luftverschmutzung gezeichnet, die Biodiversität ist bedroht.
“Greenpeace”-Meldungen sind so aufgebaut, dass es am Anfang sich so anhört, als würde die Organisation mit harten Fakten hantieren. Dann kommen aber Passagen, die einem erhebliche Zweifel aufkommen lassen, wie zum Beispiel behauptet wird, die Bäume seien gestresst, labil und empfindlich. Was natürlich absolutes Laiendenken ist. Bzw. Denken, welches für Laien verfänglich wirkt, da es Bäumen denselben willkürlichen Kriterien unterwirft, denen sich freiwillig auch Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen unterwerfen. Diese Menschengruppe stellt wahrscheinlich eine bedeutende Zielgruppe des Aktionismus von „Greenpeace“ dar und wird folgerichtig auch gezielt angesprochen.
Hauptaufgabe der Aktion ist aber zu verdeutlichen, dass es ein Waldsterben gäbe. Das Konzept des Waldsterbens wurde in den 80′er von Umweltschutzgruppen erfunden und behauptete der „deutsche Wald“ würde aufgrund von Industrieverschmutzung absterben. Geht man heute Jahrzehnte später durch die Wälder ist aber immer noch alles grün und die Vögel singen ein munteres Lied. Das alles trotz Panikmache und der von diesen Gruppen erzeugten Weltuntergangsstimmung!
Jetzt soll die Netzseite „Waldarchiv“ dennoch oder zum Trotz dokumentieren, dass der deutsche Wald stürbe. Schaut man sich diese Seite näher an, so sieht man Bilder vom selben Abschnitt eines Waldes, die über mehrere Jahre hinweg gemacht worden sind. Am Ende ist der Wald stets karg, die Stümpfe abgebrochen und alles sieht „total grausam“ aus. Das weitere soll sich der Leser denken, der wahrscheinlich immer noch an die „gestressten“, „labilen“ und „empfindlichen“ Bäume denken mag und Wut in ihm hochkochen soll.
Emotionen schützen vor dem Denken, deshalb sind die Aktionen von Greenpeace stets stark emotional. Schaut man sich die Bilderauswahl genauer an, dann aber fällt auf, dass alle abgebildeten Waldabschnitte an Hängen sind, die wahrscheinlich sehr stark von den Herbststürmen mitgenommen werden müssen. “Greenpeace” fotografierte also hier Sturmschneisen und führt sie als vermeintliche Beweise für ein Waldsterben an. Sturmschneisen sind etwas vollkommen natürliches, können aber durch die heute populären Monokulturpflanzungen begünstigt werden. Sie sind aber trotzdem eigentlich vollkommen egal, da der Wald in diesen Schneisen dann wieder nachwächst. Sturmschneisen sind sozusagen der natürliche Förster eines Waldes, der Bäume rausreisst, wenn diese zu alt werden oder eben Monokulturen bilden, und es gab sie solange es Wälder auf der Erde gab.
Erstaunlich wie „Greenpeace“ hier aus natürlichen Vorgängen sich ein pathologisches Weltbild zimmert um seinem alarmistischem Bedürfnis weiter Nahrung zu geben. Selbstverständlich können Sie für diese Aktion auch spenden, vorausgesetzt wie wollen auch weiterhin von den gutklingenden Gruselgeschichten von “Greenpeace” unterhalten werden.






