GeistesWelt

August 18, 2009

Bilder von Leiche zu hart für Kitsch-Prozeß bei Gericht?

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Irgendwie seltsam wie sich billiger Sensationsjournalismus über einen Forensiker empört, der es gewagt hatte Bilder einer Kinderleicher im Gericht zu präsentieren, über die er ein Gutachten erstellen sollte?

Mordfall Michelle! Mich hat er nie interessiert, weil mir Betroffenheitsjournalismus auf die Nerven geht. Das Opfer Michelle wurde von der Öffentlichkeit instrumentalisiert sich emotional zu erschüttern und auch die böhsen Onkelz von der NPD entdeckten ihr Herz für das getötete Kind und veranstalteten Märsche unter dem Motto “Todesstrafe für Kinderschänder”.

Zum Glück haben die Polizeikräfte diesmal keine “Killerspiele” bei dem Angeklagten gefunden, - denkt man so bei sich. Ebenso ist es gut, dass das Opfer Deutsche war und keine “Jungmuslima”, weil bei der Konstellation mit deutschem Angeklagten dann mit Muselmania zu rechnen ist.

Also alles Irrenhaus und wenigstens vor Gericht sollte irgendwann kalter, nüchterner Sachverstand einkehren. Jetzt aber empören sich Schundblätter wie der “Spiegel” über den forensischen Gutachter, der wohl Photos der Leiche im Gerichtssaal gezeigt haben soll. Das würde das Opfer “entwürdigen”!

Aber hallo! Wer entwürdigt denn hier das Opfer um Auflagen zu steigern? Und warum geht man eigentlich zu einer Verhandlung eines Mordfall bei Gericht? Ich würde mit soetwas rechnen und wenn ich es nicht sehen will, dann bleibe ich weg, wie auch die Eltern von Michelle an diesem Tag. Über alles andere wird schleimig-emotional berichtet, was irgendwie die Oma beim Frisör interessieren könnte. Letztlich übernimmt hier die Billigpresse die Regie für einen Gerichtsprozeß. Ich hoffe den Typen ist bei den Bildern wenigstens richtig übel geworden. Natürlich ist der Forensiker schon eingeknickt und würde soetwas “nie wieder” machen. Rechtsmediziner waren für mich die letzten noch mit Berufsethos, - bis heute gewesen.

August 13, 2009

Homophilie: jetzt werden Hefen verschwult!

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Hier Bierhefe beim Sprossen

Was zeichnet eigentlich den BRD-Journalismus im WWW aus? Nicht viel. Es ist immer erstaunlich wie monoton er daher kommt. Mal hier Empörung “gegen Rechts”, dann dort der böse Ami, Israeli, und überall das Unschuldslamm “Palästinenser” und so fort. Jetzt haben sie den Hefepilz für ihre Lehrstücke der Weltanschauung entdeckt. Der soll nämlich “schwul” sein.

Klickt man bei Google-News auf “alle Artikel”, dann kann man erkennen, dass eigentlich alle deutschen Onlineangebote diese Botschaft per Headline unter die Leute bringen. Mehr als Headline und den ersten Absatzt liest der Durchschnittsuser eh kaum. In Österreich hält man sich übrigens mit dem offensiven “Coming out” des Hefepilzes etwas mehr zurück.

Es ist auch - mal ehrlich gesagt - völliger Quatsch einem Pilz sexuelle Fortpflanzung unterstellen zu wollen! Die vermehren sich durch Sprossung, dass heißt asexuell. Was hier deutsche Redaktionsprolls (Stern, Welt etc) meinen ist die Konjugation zweier Candida-Hefen. Bei dieser tauscht er genetische Information miteinander aus, wie zB Resistenzgene gegen Antibiotika. Das ist aber keine Fortpflanzung, aus der neues Leben gezeugt wird und somit auch kein Sex! Überhaupt ist es abstrus bei Hefepilzen wie selbstverständlich von einem Geschlecht zu reden!

Ich zumindestens habe das mal irgendwann in der 8. Klasse gelernt und bei Wikipedia kann man es heute noch nachlesen. Einfach abenteuerlich, aber “Journalist” ist ja ein freier Beruf. Die politisch gewünschte Wahrheit, dass Schwulsein etwas natürliches sein soll, steht eben über biologischen Kleinigkeiten.

Hier einige “Kostproben” der Hefeverschwuler: stern, welt, queer, HP

July 26, 2009

Rechter mischt Depressivenforum auf!

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“Ich kann nicht mehr… es ist so schlimm…”, solche Themen werden in dem Depressivenforum “Depressionen” besprochen. Wer will kann eine Kostprobe lesen und man empfindet eine befreiende, diebische Freude dabei wie Leute ihren seelischen Tanz der sieben Schleier zelebrieren können. Wie war das mit den Selbsthilfegruppen und dem Fight Club? - Soll auf jeden Fall gegen Schlaflosigkeit gut sein. Nach 30 Minuten Dauerlachen überfällt einen eine tiefe Müdigkeit und die Threads gehen dort sehr lang … vielleicht hören sie auch nie auf?

Loneman73 ist depressiv und sein Thread ist in dem Forum mittlerweile geschlossen. Er stellte sich in dem Thread “Mein Leben, ein Dahinvegetieren” (Thread jetzt gelöscht und nicht mehr abrufbar, jedoch hier noch komplett zu beziehen) den Dauerdepressiven vor. Der für solche Foren typische, anfänglich warme Empfang von Loneman73 währte aber nur bis zu seinem Geständnis: “Ich bin ein Rechter!” Der Eklat danach war göttlich, denn Loneman73 wollte sich nicht so einfach in die Ecke stellen lassen, obwohl es auch unter Depressiven eine Antifa-Polizei mit Che-Shirt zu geben scheint.

In dem Blog “Vaterland” machte er auf seine Geschichte aufmerksam: Dieser selbstgerechte “Akt der Aufständigen” macht selbst vor denen nicht halt, die psychisch belastet sind und in Selbsthilfeforen Hilfe und Kontakte suchen, wie ich vor kurzem schmerzhaft erfuhr. Der Thread im Forum war sicher kontrovers, aber hätte es nicht gereicht ihn zu sperren, anstatt ihn gleich zu löschen? Aber am besten selber lesen und Urteil finden, wie weit der “Kampf gegen Rechts” unsere Gesellschaft bereits infiziert hat.

July 13, 2009

AIDS-Kranker, schwarzer Kinderschänder vor Gericht!

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Auf Google-News wurde heute eine Nachricht nach oben gepuscht. Es ging um einen AIDS-Kranken, der wissentlich Frauen durch Geschlechtsverkehr zum Teil angesteckt, zum Teil erheblich gefährdet hat.

Diese Sache ist, der Mann ist ein Schwarzer. Wie politisch-korrekte Berichterstattung in solchen Fällen aussehen könnte, finde ich rein fachlich interessant und begierig wollte ich mich auf die Suche nach Stern- oder Spiegel-Berichterstattungen über diesen Vorfall machen. Um es kurz zu machen: es gab keine. Obwohl das Gerichtsverfahren in Deutschland stattfindet, berichteten bis jetzt nur 3 kleine Medienunternehmen davon. Wer kennt “Radio-Gong”, “Die Newsblogger” oder “topnews.de?

Die Tatsache aber, dass die Meldung bei Google-News auf der Hauptseite gelistet wird, zeigt, dass für diese Meldung eine Nachfrage besteht. Zeigt entweder, dass große Medienportale Fälle, die nicht ins Schema passen einfach ausselektieren oder eben Qualitätsjournalismus sich nicht durch tagespolitische Schnelle und Präzision auszeichnet, sondern eine ausgewogene, nicht diskriminierende Wortwahl wichtiger ist. Zum Beispiel durch Weglassen: dass ein Täter überhaupt farbig sein kann ist diskriminierend. Dass ein AIDS-Kranker überhaupt vor Gericht steht ist politisch auch irgendwie unkorrekt. AIDS-Kranke sind ja die Engel der Nation, weswegen wir uns diese roten Schleifen auf die Jacke pappen.


Modeartikel des Gutmenschen: Mit Gummi habe ich auch Sex mit AIDS-Kranken!

Das alles muß bei der Berichterstattung berücksichtigt werden. Deshalb dieses Rascheln im Blätterwald. Selbst Bild.de hält sich hier noch vornehm zurück. Vielleicht klappt es, wenn man nur sagt, dass eines seiner Opfer 14 Jahre alt war und man so den Fokus der Erregung auf den “Kinderschänder” zu lenken vermag?

June 16, 2009

David Carradine - Warum es kein Mord war!

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David Carradine war ein Lebemann und wurde in Thailand nackt in einem Schrank erhängt aufgefunden. Die ungewöhnlichen Umstände des Todes veranlassen notorische Verschwörungstheoretiker dazu auf “Mord” zu spekulieren. Aber sie irren auch hier!

Zu den üblichen Verdächtigen gehört das anonyme Blog infowars. Die Meldung, dass ein zweiter Gutachter lapidar feststellt, dass Herr Carradine nicht Selbstmord begannen hat wird dort mit angeblichen Verbindungen zu Logenkreisen vermischt. Der Leser wird so dann wieder mit Räuberpistolen aus der Welt der NWO unterhalten. Aber das ist Quark! Sicher hat der zweite Gutachter recht, in so fern, dass Herr Carradine wohl nicht Selbstmord begehen wollte. Die Schlußfolgerung, dass er aber ermordet worden sei ist absurd. Es war ein Unfall!

Das Keyword ist hier “autoerotischer Selbsttötungsunfall” und auch das wird bei Wikipedia sehr gut erklärt und findet sich auch in jedem Lehrbuch der Forensik. Ein Zitat passend zu den Todesumständen von Herrn Carradine:

Problematisch sind Praktiken der Selbstbefriedigung, die auf unterschiedliche Weise zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn führen und so ein Lustgefühl verursachen. Das umfasst […] auch unterschiedlichste Formen der Strangulation oder Abschnürung von Körperteilen und Genitalien. Wegen des teilweise erheblichen Gefahrenpotentials vieler dieser Techniken kommt es häufiger auch trotz vorher durchgeführter Sicherheitsmaßnahmen zu schweren bis tödlichen Verletzungen bei der Selbstbefriedigung.


Autoerotischer Unfall in einer historischen Darstellung
Sachen gibt’s! Übrigens sagte eine Ex-Frau von Carradine aus, dass er pervers gewesen sein soll. Manchmal ist das Leben eben abgrundreicher als die beste Verschwörungstheorie! :)

June 1, 2009

AF 447 - Passagierliste

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Ein Air France Airbus beförderte heute 229 Personen von Rio de Janeiro nach Paris. Über den atlantischen Ozean brach der Kontakt mit der Luftüberwachung plötzlich ab. Brasilien begann sofort mit einer Suchaktion in seinen nordöstlichen Gewässern. Das Flugzeug verschwand etwa 300 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Küstenstadt Natal. Es hatte 18 870 Flugstunden und wurde am 18. April 2005 in Betrieb genommen.

Die Passagierliste des Fluges der Air France AF 447 wurde derzeit von Air France aus Gründen des Persönlichkeitsrechts nicht veröffentlich. Man kann sie aber unter folgenden Telefonnummern abfragen (Journalisten werden gebeten nicht anzurufen, da die Nummern für Angehörige bzw Freunde der vermißten Passagiere gedacht sind):

In Frankreich: 0800 800 812 (kostenfrei)

In Brasilien: 0800 881 20 20 (kostenfrei)

Außerhalb Frankreichs: + 33 1 57 02 10 55

Insgesamt sollen neben der 12-köpfigen Crew 126 Männer, 82 Frauen, 7 Kinder und ein Baby an Bord gewesen sein. Weitere Informationen auch bei der deutschsprachigen Wikipedia.

Am Tag nach dem Verschwinden der Maschine veröffentlichte die amerikanische Nachrichtenagentur The Associated Press die Namen der beiden US-Bürger an Bord der AF 447. Es handelt sich hier um den 60-jährigen Geologen Michael Harris und seine Frau Anne (54 Jahre alt). Beide wohnten zuletzt in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro und lebten zuvor in Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana.

Die irischen Ärztinnen Aisling Butler aus Tipperary, Jane Deasy aus Dublin und Eithne Walls aus Ballygowan (alle zwischen 26 und 29 Jahren alt) hatten sich ebenso zum Flug AF 447 eingecheckt, wie die irische Zeitung The Irish Times am 2. Juni 2009 berichtete.

Die Familie von Prinz Pedro Luís von Orléans-Braganza (26), Mitglied der ehemaligen brasilianischen Königsfamilie, bestätigte lokalen Medien, dass Luis Passagier des Fluges war.

Als erster Deutscher wurde der 41-jährige Erich Walter Heine, Vorstandsmitglied der ThyssenKrupp Steel AG, in deutschen Medien namentlich erwähnt. Ebenso Claus-Peter Hellhammer (28), Angestellter aus Duisburg. (ap)

Aus England wurden der Ingenieur Arthur Coakley (61) aus Whitby bei North Yorkshire bekannt. (ap)

Aus Kanada stammte Brad Clemes, ein 49-jähriger Mitarbeiter von Coca-Cola. Er wurde in Guelph, Ontario, geboren und wuchs dort auf. (ap)

Aus Frankreich Christine Pieraerts (28), Luiz Roberto Anastacio (50) und Antonio Gueiros. Alles Mitarbeiter der Firma Michelin. (ap)

Kroatien: Zoran Markovic (45) aus dem Dorf Kostelji im nordwestlichen Kroatien. (ap)

Stephane Artiguenave (35) und seine Frau Sandrine (34) aus Saint-Martin-de-Sescas bei Bordeaux. Sie hatten einen Brasilienurlaub gewonnen und befanden sich nun auf der Rückreise.

Hier findet sich eine Liste der momentan der Öffentlichkeit bekannten Passagiere (The Associated Press). Bis heute (04.06.2009) wurde von Air France keine vollständige Liste veröffentlicht.

May 25, 2009

Jakobskreuzkraut: Verseucht eine Killerplanze jetzt alle Ökoprodukte?

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Produkte, in dem nichts weiter als Natur zu finden ist! Mit diesen Klischees haben “ökologische Produkte” eine große Beliebtheit unter Gutmenschen in Deutschland. Einem Neugeborenen wurde jetzt dieser Trend zum tötlichen Verhängnis. Seine grüne Mutter trank in Unmengen Kräutertee. Wahrscheinlich mit den besten Vorsätzen. Was sie nicht wußte: das Ökokraut vergiftete ihr Kind, welches kurz nach der Geburt an Leberversagen starb. Experten warnen jetzt vor einem Killerkraut, dass der Allgemeinheit gefährlich werden könnte.

Jakobskreuzkraut ist ein Unkraut in Deutschland, welches Leberkrebs verursachen kann. In Ökoprodukten wie Tee ist es anscheinend häufiger zu finden. Auch im Honig wurden schon Spuren des Killerkrauts nachgewiesen. Ein Übertritt des Giftes in Kuhmilch wird ebenfalls vermutet. Experten sind besorgt, weil ein Anstieg des Jakobskreuzkrautes zu verzeichnen ist. Zunehmend brachliegende Flächen und ein sparsamerer Einsatz von Herbiziden (Unkrautvernichtungsmittel) sollen für das ungebremste Wuchern des Krautes verantwortlich sein. Das genügsame Jakobskreuzkraut soll mittlerweile in Monokulturen große Flächen bevölkern. Wirksame Herbizide sollen zur Verfügung stehen. Es ist aber zu befürchten, dass ökologisch bewußte Kleinbauern aus ideologischen Gründen den Einsatz solcher Mittel ablehnen werden. Ein Ironie des Schicksales wäre es, wenn Gutmenschen jetzt an ihrem eigenen Öko-Food jämmerlich zugrunde gehen sollten.

Mehr Infos: Handelsblatt: Giftkraut auf dem Vormarsch und die Informationsseite vom Arbeitskreis Kreuzkraut e.V. i.G.

April 29, 2009

Schweine-Grippe: Warum sie harmlos ist!

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Die „Schweine-Grippe“ wird in den Medien weltweit als neue Bedrohung aufgebaut! Aber ist sie wirklich so gefährlich?

Seuchen haben sich als Urängste tief in das kollektive Bewußtsein des Menschen geprägt. Ist aber die „Schweine-Grippe“ wirklich als existentiell bedrohliche Gefahr zu sehen oder reagiert hier nur eine hysterische Mediengesellschaft - wie so oft - einfach nur über? Ich habe mich auf die Suche nach Zahlen gemacht:

In Mexico, dem Mutterland der „Schweine-Grippe“, gab 2500 Verdachtsfälle und 7-160 Tote(1)! Die USA haben 91 bestätigte Infektionen und ein ganzer Todesfall! Deutschland, als Referenz, hat 3 bestätigte Infektionen und keinen einzigen Todesfall!

In anderen Ländern ist „die blutige Ernte“ des Virus ebenso minimalistisch. Wenn man das ganze mit normalen Grippe-Epidemien vergleicht, dann gibt es auch bei diesen Todesfälle. Das ist völlig normal und kommt Jahr für Jahr vor. Wenn also in Deutschland Verhältnisse wie in Mexico auftreten würden, dann wäre es nicht viel anders wie jedes Jahr, wenn die Influenza-Epidemien sich ausbreiten(2). Was jetzt so sensationell an der neuen „Schweine-Grippe“ sein soll, außer dass sie anscheinend auch in den warmen Monaten auftritt, das entzieht sich den Schlüssen, die man aus dem unfangreichen Medienmaterial ziehen kann. Fazit: Panikmache und auch mal so denken: wenn die Viren zu stark, dann bist Du zu schwach! Das ist das Gesetz der Natur …

(1) Die Überprüfung der Todesfälle in kanadischen Labors hatte ergeben, dass nur sieben Tote auf den Schweinegrippe-Erreger zurückzuführen sind statt 159, die Mexiko zunächst gemeldet hatte. Quelle

(2) Im Durchschnitt sterben in Deutschland 5000 bis 8000 Menschen pro Jahr an der Grippe. Quelle

April 5, 2009

Wie Türken Urlauber mit schwarzem Schnaps vergiften!

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Ein junger deutscher Mann kommt als Urlauber in der Türkei ums Leben, nachdem er gepanschten Schnaps getrunken hat. Mehrere weitre wurden schwer verletzt. Wie sehr die Türkei vom Geschäft mit der Schwarzbrennerei abhängt zeigt eine Reportage von Spiegel-Online, die hier in Auszügen wiedergegeben wird:

Kaum ist die Nachricht von Rafaels Tod in der Welt - und mit ihr die Vermutung, gepanschter Alkohol könne die Ursache sein -, kommentieren türkische Medien den Fall mit einem Reflex, der viel aussagt über das deutsch-türkische Verhältnis. “Wieder eine Verleumdungskampagne in Deutschland”, schreibt etwa die Online-Zeitung “Turizmdebusabah”, die schwerpunktmäßig über die Tourismusbranche berichtet. Auch Massenblätter wie die Tageszeitung “Milliyet” sind eindeutig im Ton: “Deutsche Jugendliche trinken sich zu Tode, die Medien beschuldigen die Türkei.” Als das Ergebnis der Obduktion aus Deutschland veröffentlicht wird, fallen die türkischen Artikel darüber deutlich dezenter aus - wenn es der Presse überhaupt eine Meldung wert ist.Einige der große Tageszeitungen wie “Sabah”, die über den “Alkoholgenuss ohne Limit” der Deutschen berichtet hatten, erwähnen die Fortentwicklung mit keiner Zeile mehr. Der defensive Umgang mit der Wahrheit scheint verständlich angesichts des Imageschadens, den die türkische Ferienindustrie befürchten muss, wenn sich unter deutschen Pauschaltouristen herumspricht, dass in der Türkei immer wieder Menschen sterben nach dem Konsum gepanschten Alkohols. Erst vor zwei Wochen verloren vier Männer in der westtürkischen Stadt Bursa ihr Leben. Und bei einer breit angelegten Razzia in Istanbul und Bursa fand die Polizei zuletzt 660 Flaschen gefälschten Whisky und Raki. “Der Handel ist voller Todesflaschen”, berichtete der lokale Radiosender Olay FM.

Im weiteren wird erläutert, dass hohe Alkoholsteuern die Beimischung von Methanol raffgierigen Türken einen guten Gewinn versprechen und der Handel mit Methanol-Schnaps kein “Einzelfall” in diesem Land ist.

September 11, 2008

Berufschristen in Deutschland - die Perversion eines Glaubens!

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Wenn es eigentlich nicht völlig unwichtig wäre, aber man kann sich trotzdem darüber aufregen:

Die Landesbischöfin Margot Käßmann kritisiert scharf die Äußerungen der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis aus der Sendung “Menschen bei Maischberger”. In der Talkshow ging es um Sexualität, Aids und Religion. Die Haltung der Fürstin sei ein “Trauerspiel”, ihre Einstellung zynisch und menschenverachtend.

Nun, wer die “Landesbischöfin” Käßmann öfters in den Medien studiert, dem schwant es bereits, dass da wo sie eine “menschenverachtende” Einstellung wittert, oft was gar nicht so falsches gesagt worden ist. Eigentlich ist die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ja kaum eine große Betreiberin eines Taxisunternehmens, sondern eher ein Frauenthema in speziellen Zeitschriften, die überhaupt nicht interessieren. Aber was sagte die Dame, was der “Landesbischöfin” bitter aufstoßen ließ?

Die Fürstin hatte in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ erklärt, Treue biete einen wirksameren Schutz gegen die Ausbreitung von HIV als Kondome.

Was ist daran falsch? Es stimmt auch medizinisch, dass Kondome keinen 100%-Schutz bieten, den Treue, hätte man zueinander Vertrauen, sicherlich bietet. Gut, beides kennt die “Landesbischöfin” vielleicht nicht. Aber den christlichen Glauben sollte sie kennen und Treue in der Ehe ist elementarer Grundpfeiler dieser Religion! Aber Käßmann poltert noch weiter: Es sei absurd, Pille und Abtreibung in eins zu setzen. Mag absurd für den gottlosen Menschen klingen, für einen Gläubigen ist das aber ganz anders. Verhütungsmittel fördern ein lasterhaftes Leben, weil es den Menschen von der Verantwortung -scheinbar- entbindet, die Gott ihm auferlegt haben mag. Sex als reine Lustware, das kommt dabei raus und es wird immer mehr egal, dass Menschen dabei zu Schaden kommen, auch wenn sie noch ungeboren sein mögen und man ihren Schrei nicht hören kann. Wäre man auch nur ein bißchen bibelfest, dann wüßte man um das Schicksal von Onan, der eben der Verantwortung der Vaterschaft entfliehen wollte.

Ich lese ganz gerne Schriften in der Bibel. Sie entspannen und geben eine sehr schöne Ruhe und Kraft. Ich bin aber heilfroh nicht einer dieser Kirchen anzugehören, wie der, der Käßmann als “Bischöfin” vorstehen mag. Alles, was sie hier sagt ist in komprimierter Form das, was nicht in der Bibel steht! Sicher, solche Christen werden in der Bibel erwähnt. Frappierend ist aber, wie sehr die Amtskrichen ihrem Auftrag nicht nachkommen und ihre eigenen Grundsätze dem Zeitgeist opfern! Was der Islam dem ehemals christlichen Europa antun wird, schaue ich mir Käßmann an, dann scheint es verdient zu sein! Solche Leute sagten mir häufig, ich wäre kein Christ! Besser so, als so wie Du zu sein, war meine Antwort …


Elia hilf! Käßmann und ein katholischer Kollege beim Götzendienst. Anscheinend beten sie hier eine “weibliche Gottheit” an.

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