GeistesWelt

October 3, 2009

Abenteuer Meinungsfreiheit-BRD, diesmal Fall Sarrazin

Filed under: Gesellschaft

Thilo Sarrazin, SPD- und Bundesbankmitarbeiter, steht wegen einem kontroversen Wortbeitrag in der Zeitschrift „Lettre International“ in der Kritik. Mit klaren Worten kritisierte er die fehlgeschlagene berliner Integrationspolitik. Für die politischen Oligarchen in Deutschland war das zuviel der Meinungfreiheit. Jetzt drohen Sarrazin neben Berufsverbot auch strafrechtliche Konsequenzen. - Ein Kommentar

Eine prägnante Eigenart des Deutschen ist es, eigentlich nie beleidigt zu sein. Man kann ihm sagen, was man will. Andere Landsmänner würden sich beleidigt sehen bei vielem, während der Deutsche allen ernstes prüft, ob man dieses überhaupt “so sagen darf”, wie es gesagt worden ist und “rechtliche Schritte” prüft. Meinungsäußerung ist für den BRD-Deutschen somit ein Bekenntnis zur freiheitlich-rechtlichen Ordnung der BRD und als Harmoniebestrebung mit dem bürgerlichen Gesetzbuch anzusehen.

Thilo Sarrazin ist einer dieser jämmerlichen Gestalten, die darauf hereinfielen anzunehmen, die BRD sei ein freies Land. Sein Resüme über die berliner Migrantenpolitik war vielen zu viel der Freiheit und zu wahr, um sie als Narrenfreiheit durchgehen zu lassen.

So geschieht hier, was wie üblich in solchen Fällen passiert: die Presse überschlägt sich mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, die - kennt man nur die Presseerzeugnisse - den Beschuldigten in ein denkbar schlechtes Licht stellen. Neu ist aber hier, dass nach der medialen Hinrichtung, jetzt auch eine juristische erwogen wird. Volksverhetzung heißt der Zauberbegriff, mit dem man Leute, nur weil sie etwas gesagt haben, wegsperren kann. Eine Herrschaftsform, die ihre Repressialen mittles “Toleranz” legitimiert, kann “Intoleranz” nicht dulden. So bekommt das Meinungsverbrechen die Aura eines Sittlichkeitsverbrechens, das nicht mit Richtigstellung, sondern nur noch mit dem moralischen Affekt des “Abscheu” beantwortet wird.

Schaut man sich die aktuellen Selbstinszenierung des politischen Systems der BRD an, so ist man unfreiwillig - nicht nur durch die Asiaten in der Tanz- und Orchestergruppe - an öffentliche politische Bekundungen in asiatischen, kommunistischen Diktaturen erinnert.

Es ist auch nicht von ungefähr, dass man als “Staatsfeiertag” den 3. Oktober und nicht den Tag des Mauerfalls genommen hat. Heute feiern Parlamentarier sich selbst, sich wieder erfolgreich über ein Volk gesetzt zu haben. Der Tag des Mauerfalls würde symbolisch für das Recht der Völker stehen sich von politischen Eliten zu befreien. Wahrscheinlich wären solche Gedanken in der BRD ebenfalls schon “volksverhetzend”.

Update: Dank PI ein sehr guten Radio-Mitschnitt mit Hans Olaf Henkel, der glasklar Partei für Sarrazin nimmt. Download (MP3, ca 3 MB). Man beachte wie beflissen der Reporter sich für die Einschränkung der Redefreiheit einsetzt. Das ist wie ein Arzt, der für Sterbehilfe eintritt oder sie praktiziert. Ich gebe zu, selbst das könnte in diesem Deutschland keinen mehr entsetzen.

September 9, 2009

Rassismus ist nicht das Problem!

Filed under: Gesellschaft

Argumentativ sieht sich die Islamkritik einem Abgrenzungszwang gegenüber dem von Linken definierten Rassismus ausgesetzt. Warum dieser empfundene Zwang überdenkenswert ist will folgender Artikel andenken.

“Feindbild Islam”, ist ein feinsinniges Buch, dass die islamkritische Szene fundamental kritisieren will. Gute Kritik ist schön zu lesen, auch wenn sie alles andere als gut gemeint ist. Aber man lernt so, wie der Gegner denkt und kann Schwachstellen in seiner Argumentation eruieren. Haupt- und Angelpunkt ist seine Definitionshoheit eines Rassismusbegriffes, der als überholtes Relikt einer alten Zeit dargestellt wird. Bei näherem Überlegen wird aber klar, dass der Rassismusbegriff idealisierend, unpraktisch und letztlich hinderlich im Raume steht. Um das klar zu machen, und um auch die politisch inkorrekte Denkweise entgegen vorzustellen, sei das Beispiel der Einzäunung der Palästinensergebiete in Israel genommen. Paläsinenser, die frei über die inner-israelische Grenze passieren können, erhöhten das Terrorrisiko in Kernisrael. Der Zaun senkte die durch Terroranschläge bedingte Morbidität der Israelis signifikant. Der politisch Inkorrekte wird auf diesen Zusammenhang hinweisen, während der Rassismus-Theoretiker dies als “Rassismus” ansehen würde, da diese Maßnahme alle Palästinenser kollektiv bestrafen würde und dies eben diskriminierend wäre. Für ihn wäre es folgerichtig, die Grenzkontrollen für Palästinenser abzuschaffen und die erhöhte Todesrate unter der israelischen Zivilbevölkerung als hinzunehmend anzusehen. Der politisch Inkorrekte kann sich hingegen mit dieser Situation nicht zurechtfinden.

Der Rassismus-Theoretiker argumentiert - in sich stimmig:

“Seine Art, die Welt zu sehen” fährt Sokolowsky in seiner Broder-Analyse fort, “ist der des islamistischen Mobs eng verwandt. Und die schlimmsten Beleidigungen, das ist keine Neuigkeit, fügen Familienangehörige einander zu. So liegt ein ziemlich strenger Geruch im Raum, wenn einer, der holzt wie Broder, sich Sorgen macht um den ‘Kern der Aufklärung’, denn für die Aufklärung hat er, im Kern, nichts übrig. (…) Respekt für andere Menschen, Rücksichtnahme auf ihre Empfindungen, Toleranz für abweichende Wertvorstellungen sind Broder ebenso gleichgültig wie dem Imam, der auf die stinkenden Ungläubigen flucht. (…) Über die Phobie ist Broder schon lange hinaus und tief im Hass gelandet.” Das alles wird mit Broders eigenen Äußerungen glänzend belegt. Hier findet und zitiert Sokolowsky immer wieder die aussagekräftigsten, bloßstellendsten Passagen.

Er gibt sogar zu, dass Imame zu intoleranten Weltanschauungsentwürfen neigen können. Das steht so im Raume, unkommentiert. Lustigerweise würde in diesem Bezug kein Rassismus-Begriff angewandt werden, womit der Rassismus-Theoretiker sein eigenes Instrumentarium verwässert. Wahr ist aber, dass der intolerante Islam im Kommen ist. Überall auf der Welt radikalisieren sich Muslime gegen den Westen. Das ist zunächst objektiv und nicht persönlich zu nehmen, und eine Radikalisierung des westlichen Denkens somit nur eine Folge davon und eine Rückkehr vom bodenlosen Idealismus zum bodenständigen praktischen Denken.

Verkürzt kann man es so auf den Punkt bringen: der Rassismus-Theoretiker hat recht, wenn wir in einem Zeitalter des endlosen Friedens leben. Seine Vorstellung von einer multi-kulti Idylle sprechen sehr für diese emotionale Grundannahme. Der politisch Inkorrekte weiß, dass wir einen Krieg haben, der zur Zeit still und heimlich in Kindergärten, Schulen, auf der Straße in Einwanderungsbezirkten gekämpft wird. Irgendwann wird dieser Krieg einmal nichtmehr übersehbar werden. Gemäß dieser Zukunftsfiktion lebt der Inkorrekte. Jetzt wird die Geschichte zeigen müssen, wer recht behalten wird?

Eigentlich ist es so, dass im Krieg ein Rassismusbegriff irrelevant wird, weil er für den Rassismus-Theoretiker der Inbegriff des Rassismus ist. Der Kritikpunkt des einen wird hier zur Arbeitshypothese des anderen. Beides ist unvereinbar.

September 3, 2009

Multi-Kulti: Warum eigentlich nicht vegetarisch?

Filed under: Gesellschaft

MuselMania in deutschen Kindergärten! Es scheint modisch zu sein auf rituelle Eßgewohnheiten bestimmter religiös-fundamentaler Glaubensrichtungen betont Rücksicht zu nehmen. Gemeint - mal wieder - Mohammedaner, die ja angeblich aus religiöser Tradition kein Schweinefleisch essen dürfen. PI-News berichtete über eine Kinder-Indoktrinations-Einrichtung der Doppelnamenfrau Margret Schneider-Haußer. Dort werden aktuelle Zeitgeisterscheinungen ausgiebig zelebriert. Zuerst einmal der Alltags-Vulgär-Sozialismus der BRD, jeder frißt das, was der andere hat, im Rahmen eines “Vespertausches”. Respekt vor Privateigentum scheint suspekt, wie auch der Respekt vor der individuellen Essensgestaltung. Nicht-Muslim-Kids werden nämlich aufgefordert KEIN Schweinefleisch an diesen sozialistischen Event-Tagen zu essen, während junge Muslime sich geben und fressen können, was ihrer Sitte entspricht. Das heißt Integration und - mal so gesehen - kann man froh sein, hier Muslime statt Kannibalen zu haben. Obwohl Muslime wohl insgesamt mehr Menschen getötet haben mögen und töten werden als alle Kannibalen zusammen.

Eben das übliche gutmenschliche Getue, sich mit reflektiertem Gehabe triefend selbst zu verleugnen, während alles andere völlig egal ist. Vielleicht wäre es auch zuviel verlangt von einer Kindergartentante mit Doppelnamen auch soetwas wie Geist zu verlangen? Richtig pfiffig wäre es doch, wenn man diese “Vesper” vegetarisch halten würde? Denn nicht nur Schweinefleisch ist für manche Religionsansichten verderblich, sondern auch z.B. das Rindfleisch. Viele Inder halten es für eine Horrorvision, dass Menschen Rinder essen können. So wie wir uns an Hundefleisch wohl ekeln, während die Chinesen das gar nicht kümmert. Auch rein rational, da kann man auch wissenschaftlich argumentieren, spricht vieles für Vegetarismus, zumindestens einen übermäßigen. Kann mir auch vorstellen, dass Vegetarismus das Gewaltpotential der Muslime reduzieren helfe könnte? Löwenzahnsalat macht eben zahmer als Fleisch von grauenhaft gequälten Tieren zu essen. Muslime schlachten Tiere bei vollem Bewußtsein und lassen sie bestialisch ausbluten. Kindergartengerecht?

Darum geht es aber wohl nicht, sondern darum Nicht-Muslim-Kindern Ehrfurcht vor Muslim-Traditionen beizubringen. Mulit-Kulti wird immer mehr zu Mono-Kulti und das leider in Form einer Form der Selbsterniedrigung westlicher, zivilisatorischer Werte vor den barbarischen Riten einer primitiven Nomadengesellschaft. Respekt allen Damen mit Doppelnamen, wo sie den Kahn mit Frauen-Power kräftig auflaufen lassen.


So könnte es in Schneider-Haußers Kinderhort wohl eines Tages wirklich zugehen.

August 23, 2009

Welt-Online gendert!

Filed under: Gesellschaft

“Gender Mainstreaming” heißt es und bedeutet im Sinne der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sich jeden Scheiß mit ernster Mine anhören zu müssen und mit zu diskutieren. Eigentlich ist dies auch der Selbstzweck des “Gender Mainstreaming”. Das Quatschen, anstatt zu Arbeiten!

Konservative Zeitungen und auch welche, die einen gewissen intellektuellen Anspruch an sich und die Leser erheben, sehen übrigens das “Gender Mainstreaming” kritisch. JUNGE FREIHEIT, EIGENTÜMLICH FREI und DIE FREIE WELT schreiben kritisch über dieses Zeitgeistphänomen. Andere, und das sind die meisten, eben nicht. WELT-ONLINE kann man in diese amorphe Masse einordnen. Ein Artikel von Barbara Bierach und XY-Anhängsel zeigt uns, wo das Springerblatt mittlerweile ideologisch verortet ist: im linken, pseudowissenschaftlichen Junkmilieu.

Der Artikel lohnt sich in so fern, dass man sich herrlich über ihn aufregen kann. Ich finde es bezeichnend, dass sich da zu Thesen emporgeschwungen wird mit mehr Frauen in Führungsetagen hätte man jetzt nicht die ökonomische Krise gehabt! Das ist sehr naiv. Skandinavien wird immer als sozialistische Vorzeigegesellschaft präsentiert, so auch zu dieser These. Dort soll es nämlich eine Quote für Frauen in Vorständen geben. Diese kann aber nicht eingehalten werden, weil es zu wenig kompetente Frauen (noch) gibt und deshalb die wenigen kompetenten Frauen dutzende Posten in Vorständen wahrnehmen “müssen”.

Da wird nichts kritisch gesehen! In wie weit eine Quotenregelung zur unnötigen Idiotie führt, kann nicht gesehen werden. Aber gerade das ist dieses Denken, welches zu der ökonomischen Krise geführt hat: das vernachlässigen vom gesunden Menschenverstand und dafür zeitgeistgemäße Pflichtübungen, die eben weit weit von der ökonomischen Wirklichkeit entfernt sind. (1)

Dann das Stricken an modernen Mythen von der Frau als idealeren Menschen, welches das formale Ziel der “Gleichberechtigung” schon wieder - in entgegengesetzter Form -unterläuft. Das erinnert an das Märchen vom Fischer und seiner Frau. (2) Dieses ist recht charakteristisch für die weibliche Psyche, die stets unzufrieden mit sich und ihrer Wirkung auf andere ist und deshalb immer wildere Dinge sich ausdenkt. Frau wird zum Mann, dann zum Herren und dann zur Herrschaft.

Mit der Realität hat das alles nichts zu tun. Habe mal Revue passieren lassen, welche Frauen in führenden Positionen mich in den letzten Jahren positiv überzeugten: es waren 2 Frauen aus Osteuropa. Ihre westdeutschen Kolleginnen zeigten weniger Einsatz (wenn es nicht gerade ihre direkten Interessen betraf) und waren im Ton auch schwieriger anzuweisen. Kurz gesagt, man bemitleidete nur ihre “Lebensabschnittsgefährten”, wie es heute wohl heißt. Ich könnte ein Buch über dieses Thema schreiben.

Der Zeitgeist ist heute weder männlich, noch ist er mehr kapitalistisch. Trotzdem soll aber Männlichkeit und Kapitalismus an allem Schuld sein. So hasst der Kranke, was ihn gesunden würde, wie der Sünder die Rechtschaffenheit.

(1) Man kann es auch fatalistisch, anders herum sehen: solch ein Denken tritt stets in Dekadenzphasen einer Gesellschaft auf. So wird greifbarer, warum man als einzelner in vielen Fällen machtlos gegen diesen Zeitgeist ist, der sich eben alles andere als rational verhält.

(2) Hier das Märchen in Niederdeutsch.

August 22, 2009

Newsticker 22. August 2009

Filed under: Gesellschaft

Warum mit Ausländer eigentlich immer nur Muslime gemeint sind?

Weil andere Einwanderer sich einfach schnell anpassen! So bleibt ein Türke wie Kenan Küçük eben immer nur einer, dessen Nachname man nie sicher richtig aussprechen kann. Ein Pole hätte sich schon längst umbenannt, zB Kenan Kuckuck. Lustig aber allemal mal wieder die Forderungen der Muslim-Lobby.

Jobkiller Internet

Eine Webpräsenz im Internet kann sich schlecht auf potentielle Arbeitgeber auswirken. Ein seltsamer Artikel dazu. Dort wird gemeint, keine zu haben wäre ebenfalls negativ. Ein Irrtum. Wenn man es genau betrachtet, dann würde man einen intensiven Internet-Selbstdarsteller eher nicht einstellen wollen, weil er A) geschwätzig ist, B) mit seiner Zeit eher nichts sinnvolles anzufangen weiß und C) wahrscheinlich auch onlinesüchtig ist.

Buxtehude gibt es wirklich!

Anscheinend schon.

Dhimmi-Einsichten

“Zu sehen, wie einem Massenmörder in Tripolis ein Helden-Empfang bereitet wird, ist zutiefst erschütternd”, sagte Außenminister David Miliband. Der Lockerbie-Bomber-Muslim wurde aus “humanitären” Gründen aus britischer Haft entlassen. Aufgrund einer Prostataerkrankung soll er angeblich nicht mehr lange zu leben haben. Dem Muslim-Massenmörder wurde von seinen Gesinnungsgenossen im Terrorstaat Lybien ein triumphaler Empfang bereitet:

Neurobiologen entdecken Grundprinzipien der Tagespolitik

Warum bei Anne Will immer alle wieder im Kreis reden? Wer kennt nicht diese Gutmenschenparolen, die sich immer wieder wiederholen, ohne überhaupt auf äußere Einflüsse regaieren zu können? Jetzt zeigt sich, wer blind durch das Leben geht, der kreiselt, rein neurophysiologisch bedingt.

Mission in Deutschland? KricheKirche entsetzt!

C-Politiker Jörg Schönbohm forderte eine Rechristianisierung der östlichen Bundesländer! Bezeichnend: Landeskirchen sind irritiert. Es ist eben nichts mehr los mit den Christen in der BRD. Wenn sie schon nicht heiß, so sollten sie lieber kalt sein als lau…

Links oder einfach nur hasch-geschädigt?

Ich habe seit Jahren viele persönliche Kontakte zu Studenten, vorwiegend derjenigen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Dabei ist mir Folgendes aufgefallen: Sehr viele von ihnen weisen auffallende Verhaltensstörungen auf: Sie sind nicht in der Lage, sich auf eine Aufgabe über längere Zeit zu konzentrieren. In Diskussionen können sie keine klaren und schlüssigen Argumentationen vorbringen. Ihrem Denken fehlen im Allgemeinen die Fähigkeiten zu konzeptualisieren und zu strukturieren. Die betroffenen Studenten springen stattdessen willkürlich von einem Gedanken zum anderen. Darüber hinaus wirken sie sehr unmotiviert und antriebslos. Alles scheint ihnen egal zu sein. Sie sind nicht in der Lage, größere Aufgaben in Angriff zu nehmen.


Multikultihigh?

Woran liegt es wohl?

Nach Gesprächen mit diesen Studenten fand ich heraus, dass sie schon während ihrer Schulzeit viel gekifft haben. Die meisten von ihnen tun es immer noch, andere haben damit aufgehört, ohne dass bei ihnen die negativen Folgen ihres Haschisch-Konsums verschwunden wären. […]Vorwiegend handelt es sich um politisch linke Kräfte, für die Kiffen zur alternativen Lebensform gehört.

Quelle: freiewelt.net

August 11, 2009

Und nochmal: linker Rassismus, diesmal grün!

Filed under: Gesellschaft

Es sind nicht nur Zeitungen wie die “Junge Freiheit” oder Blogs wie dieses, die das bemerken, sondern auch Schwarzenorganisationen fällt dies eher bitter als amüsiert auf: Das Motiv sei „rassistisch und sexistisch“, beschwert sich die Internetseite „Der Braune Mob“, eine Initiative für die „faire und nicht-diskriminierende Darstellung schwarzer Menschen in deutschen Medien und der Öffentlichkeit“. “Der Braune Mob” setzte sich auch schon vehement gegen die Bezeichnung “Neger” für Cola/Bier/Mischgetränke ein. Es gab auch schon eine Stellungnahme der Grünen aus Kaarst. Kaarst liegt irgendwo. Das Plakat wird im Regionalwahlkampf gebraucht. In dieser Stellungnahme heißt es:

Entgegen einiger Behauptungen(!) Einzelner(!!) soll durch Wahl eines dunkelhäutigen Gesäßes keinesfalls der Eindruck entstehen, mit rassistischen Motiven zu spielen, durch Wahl eines weiblichen Gesäßes keinesfalls ein sexistisches Motiv unterstellt werden. Es handelt sich um die Darstellung zweier Frauen, die sich umarmen. Gerade die Grünen stehen für eine Politik, die sich durch Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung Blub Blub …

Die Stellungnahme ist entweder völlig naiv oder völlig arrogant und abgehoben. Selbst mir als Rechten fällt auf, dass das Plakat mit rassistischen Motiven spielt. Da wird eine schwarze Frau “gewählt”, so wie man im Supermarkt zwischen Biomilch und normaler Milch wählen kann. Diese Frau wird auch völlig anonymisiert, nur auf ihren Arsch reduziert, damit eine weiße Lesbe sich daran geil machen kann.Man beachte auch die Formulierung: einzige Grund schwarz zu wählen. Es gibt durchaus Schwarze, die nicht dauergeil, wie anscheinend manche frustrierte Lesbe bei den Grünen, sind. Die stört es auch nur im Ansatz auf dieses Klische reduziert zu werden.

90 Jahre Weimarer Verfassung

Filed under: Gesellschaft

Josef Schüßlburner, ein deutscher Systemkritiker, schrieb zum heutigen 90. Geburtstag der Weimarer Verfassung einen Essay für das Magazin “eigentümlich frei”. Er vergleicht zwischen der Weimarer Verfassung und dem Grundgesetz der BRD. Sein Fazit: die Weimarer Verfassung brachte Deutschland das Maß an Freiheit, welche keine andere zuvor und danach je bringen konnte. Viele sehen das nicht positiv! Zuviel Freiheit ist schlecht! In der Wirtschaft, im Internet und letztlich im persönlichen Leben. Brachte aber die Freiheit oder der Untertanengeist der Bürger, die Freiheit verachteten, Hitler an die Macht? Alles Fragen, die eigentlich nicht einfach zu beantworten sind. Sie werden aber zu Lasten der Freiheit beantwortet, was für jeden Herrschenenden die obligate Antwort ist. Die Tendenz geht zum bürokratisierten Europa, in dem es keinen Einzelnen mehr gibt, sofern er keine Lobby haben wird. Als Kontrapunkt zum Schüßlburner-Text kann man ein Interview mit Norbert Lammert, einem Vertreter der Obrigkeit in Deutschland, nehmen. Freiheit ist nicht populär in Deutschland, wie schon zum Ende der Weimarer Republik.

August 10, 2009

Der Spiegel ist bürgerlich geworden!

Filed under: Gesellschaft

Kerstin Kullmann in einem Interview zu der aktuellen Spiegel-Ausgabe, in der das Internet als rechtsfreier Raum verteufelt werden soll:

Mir kam so eine Redewendung in den Kopf, dass das Mädchen keine Ahnung vom Tuten und Blasen hätte? Das ist ja grottenschlecht, was da läuft! Werden solche Leute beim Spiegel angestellt? Anscheinend schon! Zwar habe ich keinen Artikel von ihr gefunden, scheint aber “anderweitig” dort beschäfttigt zu sein. Fand eine Gesprächsrunde mit ihr, in der sie als “SPIEGEL-Redakteurin” bezeichnet wurde: “Plädoyer für einen linken Liberalismus, manager-magazin-Redakteur und Autor Christian Rickens („Links! Comeback eines Lebensgefühls“) im Gespräch mit den SPIEGEL-Redakteuren Alexander Jung und Kerstin Kullmann über die Frage, was heute links ist.”

Links sind die bestimmt nicht mehr! Das sind Biedermänner/frauen, die durch ein vermeintlich revolutionäres Attribut “links” ein wenig ihrer erdrückenden Gewöhnlichkeit entkommen wollen. Dass der Spiegel einmal als CDU-nah bezeichnet werden könnte, hätte sich Augstein auch nicht träumen lassen.

August 7, 2009

Urheberrecht DE - Mein Gott, es ist voller Sterne!

Filed under: Gesellschaft

Aus gegebenen Anlaß wollte ich mal über die Filme 2001 und 2010 recherchieren. Bei Wikiquote fiel folgendes auf: deutsche Version und internationale Version zum Vergleich.

Auf der deutschen Version macht uns ein juristischer Hinweis klüger als Leute anderswo:

Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Anzahl der Zitate pro Film-Artikel leider begrenzt. So dürfen pro Film nicht mehr als 5 Zitate mit max. 3-4 Sätzen veröffentlicht werden. Danke für euer Verständnis!

So hoffe, das war legal? Waren nur 3 Sätze! Hier gibt es nochmals die genauen Regeln für Wikiquote.DE. Das ist ja krank und Deutschland scheint ein juristisches Irrenhaus zu werden! Müßte man sich damit real beschäftigen, dann müßte man sich noch mit abstrakten Erfindungen wie der “Schöpfungshöhe” beschäftigen. Letztlich können das nur Volljuristen und verbindlich auch nur Richter. Klüger und besser wird die Welt dadurch nicht. Hat den Vorteil, dass Juristen eine Lebensgrundlage bekommen und unwichtige Blogger sich aufplustern, wenn man sie mal zitieren sollte. Dass andere Wikiquote-Versionen von diesem Denken noch frei sind, zeigt, dass soetwas sich auch nur Leute in Deutschland ausdenken können. Komischerweise haben die so einen Kadavergehorsam, dass sie sich auch auf Servern im Ausland danach richten. Scheint die deutsche Sehnsucht nach der Begrenztheit zu sein.

Zum Thema:

Hinweis: Das Zitat aus der Headline stammt aus dem Film 2010, bzw zitiert 2010 hier 2001! Das Videozitat “elektronische Reporter” habe ich bei YouTube gefunden. Eventuelle Rechteinhaber dürfen dort sich mit der Hotline rumschlagen!

July 30, 2009

Inquisition gegen Hexenwahn!

Filed under: Gesellschaft

Inquisition und Hexenjagdten - das gehört für viele, auch bisher für mich, zusammen wie Sozialismus mit Enteignungen. Manchmal stößt man aber auf Artikel in Blogs, die scheinbar völlig abstruse Thesen vertreten, so wie hier: Inquisition war bei Urteilen über Hexen nicht maßgeblich beteiligt, oft sogar war es Bemühen der katholischen Kirche die verfolgten Frauen zu schützen, in dem sie zB das Äußern eines “Hexenwahnes” verbot.

Das sind Thesen, die genau das Gegenteil von den Lebensgefühl-Thesen deutscher Freizeit-Wiccas in eher komischen Foren wahrscheinen lassen. Schaut man bei Wikipedia, dann ist dem aber wirklich so:

Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, ist historisch falsch. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt.

Die geistigen Vorfahren von Bischoff Mixa waren also keineswegs die Mörder der geistigen Vorfahren eines weiblichen Nick-Wesens im Wicca-Forum. Es stellte eher die zeitgenössische Form des Ehedramas dar und Täter waren weltliche Mächte. Interessant wie Geschichte immer und immer wieder verbogen und mißbraucht wird?

Get free blog up and running in minutes with Blogsome
Theme designed by Gary Rogers

ältere_Beiträge_=>