Die braunen Wurzeln der grünen Bewegung!
Alwin Seifert war Pionier der grün-ökologischen Bewegung. Wir zitieren Wikipedia:
In seinem Buch „Gärtnern, Ackern ohne Gift“ mischte Seifert auch wieder im ökologischen Landbau mit – dieses Werk wurde in der Nachkriegszeit zu einer Art Bibel der grün-ökologischen Bewegung. Seit 1930 beschäftigte er sich in dieser Zeit intensiv mit Komposten im eigenen Garten und schrieb seine Erkenntnisse hierzu nach seinen Angaben seit 1945 einer anfangs begrenzten Öffentlichkeit ins Bewusstsein.
Bio gut, Komposten noch besser! Aber der grüne Guru Alwin Seifert hat ein - eigentlich nicht so - unbekanntes Geheimnis: Im KZ Dachau war er für den Bio-Kräutergarten der Institution und auch nebenher für das Kompostieren von Häftlingen verantwortlich!

Alwin Seifert, der nette Bio-Opa erprobte seine Bio-Landwirtschaft im KZ Dachau mit seinem “besonderen” Naturdünger.
Die britische “Times Online” berichtet jetzt über die dunklen Seiten in dem Leben von Seifert. 400 Häftlinge kamen in seinem Kräutergärtchen ums Leben, weil sie an Entkräftung starben. Die Geschichte von Seifert zeigt wie sehr ökologisches Denken schon in den Nazis in Deutschland wichtig war und ist. Seifert wurde 1961 mit dem “Großen Bundesverdienstkreuz” für seine Arbeit ausgezeichnet. Kritische Selbstreflektionen findet man ebenso wie bei dem überzeugtem SS-Mitglied Günter Grass natürlich kaum. Nebenbei erfährt man bei Wikipedia, dass der Name ursprünglich “Graß” geschrieben wurde. Erfolgte die Namensänderung aus ideologischen Gründen? - Gra-SS klingt deutscher!
Informativ zu diesem Thema:
SZ: Der Tod im Kräutergarten
Welt-Online: Der Führer isst Bio-Gemüse
Merkur-Online: Historischer Kräutergarten wird konserviert und saniert
Beitrag über dieses Thema in Spanisch/Katalanisch





