Sturm im Homo-Wasserglas?
Ganz GROSSE Überschrift in der “Zeit”: Homosexuelle küssen gegen die Mormonen. Im Kontext wird dann gesagt:
Hintergrund für die Aktion “Great Nationwide Kiss-In” war die Festnahme eines schwulen Pärchens in Salt Lake City Anfang Juli. Die beiden hatten sich in einem Park geküsst, welcher der mormonischen Kirche gehört. Wohl gerade deshalb versammelten sich dort 100 Demonstranten. In der US-Hauptstadt Washington waren es lediglich 22 Personen.
Insgesamt 122 Personen und die Vereinigten Staaten von Amerika sind groß und 122 Personen bei einem großten, landesweiten Protest-”Küssen” sind lächerlich wenig. Ist das jetzt der Schmetterling, dessen Flügelschlag einen Orkan auslöst oder der berüchtigte Sack Mehl in China, der umfällt? Der “Spiegel” rafft sich zu einer tiefgreifenden Analyse auf, in der er bemerkt:
Blu Bla Blub … kocht die schwul-lesbische Volksseele: Das Ereignis fügt sich für viele Homosexuelle in den USA und Kanada nahtlos ein in die Beobachtung von Trends, die der Gleichberechtigung von Homosexuellen zuwider zu laufen scheinen.
Sicher! Manchmal frage ich mich, für WAS manche Menschen sich halten? Eklige Homorituale im Park der Kirche! Diese Leute würden wahrscheinlich auch beim Wichsen in der Kirche selber kein Unrechtsbewußtsein entwickeln. Aber wir sehen: ist auch wirklich nur ein Bruchteil der Sodomisten in den USA. Jedoch eine handfeste Mehrheit deutscher Journalisten bläst dieses Event zur Nachricht auf.






“Von Gleichberechtigung sind Homosexuelle in Utah, dem einzigen Bundesstaat der USA, in dem die Mormonen die Bevölkerungsmehrheit stellen, meilenweit entfernt.”
(aus: Spiegel Online)
Das hat mich auf eine Idee gebracht, ein eigener US-Homo-Staat, vielleicht Wyoming, der mit gut 500.000 Einwohnern der bevölkerungsärmste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika ist (2,08/km²) und in Zukunft, trotz einer rapid fallenden Geburtenquote, eine steigende Bevölkerung verzeichnen würde.
Ach ja, multimedialer Lehrstoff:
Mormonen machen sich was vor
(Die Moral von der Geschicht’ am Ende beachten!)
Comment by Wilhelm Entenmann — August 17, 2009 @ on August 17, 2009 at 6:36 am.
Ein solcher “Homonenstaat” würde wahrscheinlich an den gesundheitlichen Kosten der AIDS-Langzeittherapie zugrunde gehen, wenn er auch grundsätzlich als gute Idee anzusehen ist. Erinnerst Du dich bei Douglas Adams an die Szene mit dem Raumschiff voll von “Telefondesinfizierern” und ähnlich eher unwichtigen Berufsgruppen? Man schickte sie vor einst die Erde zu bevölkern, sagte ihn die anderen würden nachkommen. Es kam aber nie einer nach.
Comment by geisteswelt — August 17, 2009 @ on August 17, 2009 at 6:01 pm.