Und nochmal: linker Rassismus, diesmal grün!

Entgegen einiger Behauptungen(!) Einzelner(!!) soll durch Wahl eines dunkelhäutigen Gesäßes keinesfalls der Eindruck entstehen, mit rassistischen Motiven zu spielen, durch Wahl eines weiblichen Gesäßes keinesfalls ein sexistisches Motiv unterstellt werden. Es handelt sich um die Darstellung zweier Frauen, die sich umarmen. Gerade die Grünen stehen für eine Politik, die sich durch Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung Blub Blub …
Die Stellungnahme ist entweder völlig naiv oder völlig arrogant und abgehoben. Selbst mir als Rechten fällt auf, dass das Plakat mit rassistischen Motiven spielt. Da wird eine schwarze Frau “gewählt”, so wie man im Supermarkt zwischen Biomilch und normaler Milch wählen kann. Diese Frau wird auch völlig anonymisiert, nur auf ihren Arsch reduziert, damit eine weiße Lesbe sich daran geil machen kann.Man beachte auch die Formulierung: einzige Grund schwarz zu wählen. Es gibt durchaus Schwarze, die nicht dauergeil, wie anscheinend manche frustrierte Lesbe bei den Grünen, sind. Die stört es auch nur im Ansatz auf dieses Klische reduziert zu werden.






Würg, LOL, nicht alles gelesen, hat schon gereicht, ja, Grüne meinen sowas ernst und wollen möglichst schwules Multikulti.
Comment by Webbär — August 11, 2009 @ on August 11, 2009 at 11:19 pm.
Ambivalent!
Zum einen habe ich die Botschaft des Plakats (zwei “diskriminierte” Minderheiten, Lesben und Schwarze, sind bei den Grünen, wobei “schwarz wählen” ironisch auf die CDU zielt) sofort verstanden, zum anderen bin ich erfreut, dass die Grünen Opfer ihrer eigenen Maulkorbstrategie geworden sind.
Warum “Der Braune Mob” diese Ironie nicht verstehen kann, das darf wohl nicht öffentlich gemutmaßt werden.
Andererseits ist auch möglich, dass “Der Braune Mob” die Ironie nicht verstehen will, aber dann zielt er auf die falsche Partei, was taktisch unklug ist.
Komisch “Der Braune Mob”…, fällt dabei niemand etwas auf?
Ach ja, damits nicht verloren geht:
Deutsche Orchester und ihr Rassismus-Problem
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 5:19 am.
@Webbär: sagen wir es präziser, dass Grünne/innen eben Sexisten sind.
@Wilhelm: Das Plakat ist nicht spaßig zu verstehen. Man kann den Schwarzen, der hier aufgewachsen ist und innerlich deutscher ist als viele annehmen (was Teil seines Problems ist), so verstehen, dass er eigentlich gar nicht positiv wie negativ auf seine Hautfarbe angesprochen werden will. Auch als idealisiertes Sexobjetk fühlt er sich angegriffen, was natürlich primitivere Menschen nicht schocken, sondern eher schmeicheln würde.
Ich erinnere, wie ich einmal zu
WeihnachtenNikolaus einer Schwarzen einen schwarzen Weihnachtsmann geschenkt, während die anderen aus ihrer WG “normale” bekommen haben. Das fand sie gar nicht lustig, auch wenn ich es mit bester Absicht mir so gedacht habe. Meine Argumentation ihre Individualität berücksichtigen zu wollen, sah sie so, dass ihr Schwarzsein für mich sehr wohl einen Unterschied machen würde. Und das war ihr wunder Punkt, den ich vorher nicht kannte. Es darf nämlich keinen Unterschied machen. Sie war übrigens eine Streberin und die beste im Semester. Mit solchen Leuten bekommen wohl typische Grüne wahrscheinlich weniger Kontakt.Comment by geisteswelt — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 8:35 am.
Hängt wohl vom sozialen, intellektuellen und motivationalen Status ab.
Ich habe eine (schwarze!) studierte Bekannte aus Kamerun, mit der ich, nachdem sie mich von meiner deutschen Gutdenke befreit hatte, z.B. herrlich darüber scherzen konnte, ob sie einen Sonnenbrand bekommt bzw. ob man diesen sieht und ob sie überhaupt noch bräuner/schwärzer werden kann.
Ein anderer Bekannter, ebenfalls aus Kamerun und studiert, ist hier in der Region sehr aktiv und sieht bei Polizeieinsätzen “gegen” Schwarze sofort Rassismus, wenn auch nur Handschellen angelegt werden.
Dieser Bekannte hat politische Ambitionen.
Will sagen, entweder fangen einfache, ungebildete Afrikaner die Rassismuskeule auf, weil man ihnen das so beigebracht hat (”Ich bekomme keinen Job, weil der Chef ein Rassist ist.”), oder aber es sind gebildete Personen, welche diese Keule für ihre Politik benutzen möchten.
Letzlich gibt es bei uns viele Dinge (siehe Mohrenkopf), welche es bei uns schon länger als diese Zuwanderer gibt.
Ich bin nicht bereit, dass wir unsere Kultur ändern, nur weil einiges den Zuwanderern nicht passt (Abschaffung der Bezeichnung “Schwarze” für die CDU, wann?). Sie sind in diese Aufnahmgesellschaft gekommen, nicht umgekehrt.
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 12:48 pm.
Sicher, der eine nimmt es so, der andere so. Wenn man aber diskriminierungsfrei denken und sprechen will, dann darf man solche Plakate nicht in die Gegend hängen.
Übrigens kam sie nur genetisch aus Afrika, was ich mit im Inneren deutscher meinte. Ihre Mutter war eine penetrante Gutmenschin (weiß), bei der Gutdenk über alle emotionalen Regungen und … ach lassen wir das.
Es war erstaunlichlich für mich einen - im Denken deutschen - Schwarzen kennenzulernen. “Deutsch” ist für mich nicht unbedingt postiv besetzt. Sie war genau so schwierig wie weißhäutige Frauen in Deutschland. Frauen aus Afrika selber sind natürlich unkompliziert und machen jeden Spaß mit.
Sicher macht es für mich kein Problem Menschen zu diskrimieren, dass heißt zu unterscheiden, und ich vielleicht deshalb ein Rassist bin. Aber durch unterscheiden lernt man, sonst weiß man nur vorher und lernt überhaupt nichts.
Ich will mich jetzt mal mit politisch korrekten Formulierungen näher beschäftigen. Leider funktionieren die PDF-Links auf der “Braunen Mob”-Seite nicht. Ich denke zZ darüber nach, was man statt “Schwarzbrot” sagen könnte? Fällt Dir etwas dazu ein?
Comment by geisteswelt — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 1:17 pm.
…und “Zack!”, biste (bei Gutmensch und bestimmten Afrikanern/Schwarzen) in die Interpretaionsfalle getappt, die sich selbstverständlich gegen Dich wendet.
Das ganze Gequatsche mit Rassismus basiert übrigens auf der (zwangsläufigen) Annahme, dass nur Weisse Rassisten sind/sein können.
PDF-Links habe ich (dort) keine gefunden.
Schwarzbrot(?) wird mangels linguistischer Alternative sofort verboten und weil sich ein NGO-Verband “Albine Afrikaner” am Weissbrot stoßen könnten, wird der typisch Deutsche in absehbarer Zeit verhungern müssen (wenn er sich weiterhin seine Kultur nehmen lassen wird).
In älteren Spielfilmen hört man zuweilen die Redewendung “Einen Neger abseilen”.
Vor einiger Zeit wurde ein Foto von Sartre retouchiert, weil er darauf eine rauchende Zigarette in der Hand hielt… .
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 1:57 pm.
Neuer Fall von Rassismus und Diskriminierung?
Rassismus ist leicht behauptet und nur schwer, eigentlich überhaupt nicht, zu widerlegen.
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 3:24 pm.
Ja ja, “dunkles Vollkornbrot” geht nämlich auch nicht!
Ich meine die Downloadselektion auf der Seite! Zur Zeit habe ich meinen Traffic überzogen und kann nur noch recht langsam im Netz surfen. Solche PDFs dauern jetzt recht lange zum downloaden.
Bei Gutmenschen bin ich eh unten durch. Aber im Obamawahlkampf wurden ja die Begriffe “schwarzer Rassismus” (Pastor Wright) und auch “positive Diskriminierung” (Obama wählen zu müssen, um einen Präsidenten zu bekommen, der schwarz wär) öffentlich diskutiert. Da könnte man ansetzen, um über die Konzeption des Begriffes Rassismus nachzudenken. Rassismus ist an und für sich ein Akt der persönlichen Meinungsbildung, dadurch dass kollektiv wahrgenommenen Menschengruppen subjektiv eigene Eigenarten zugeschrieben bekommen. Ich halte das nicht für verwerflich, solange die Meinung nicht ausschlaggebend für staatliche Regelungen wird. Das ist zum Beispiel bei positiven Diskriminierungen der Fall. Wie gesagt, mit dem Attribut Rassist kann ich gut leben.
Comment by geisteswelt — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 3:36 pm.
Downloadsektion…, ich habe mal schnell die dortige Seite überflogen, erste Station “Blog-Regeln”, ebenda unter “Dein Kommentar hat kaum Chancen, veröffentlicht zu werden, wenn er”, Achtung, a. “auf eine Supremacy-Einstellung hindeutet” und jetzt kommt’s b. “sich um Befindlichkeiten oder biografische Exkurse von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft dreht”.
zu a., da hat wohl eine Selbstwertproblematik?
zu b., …da sag ich jetzt wegen a. mal lieber nichts.
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 4:08 pm.
HIER SCHAU MAL, in den FAQ:
Ich wußte es doch, dass ein zu starkes Betonen der Hautfarbe (egal wie) als aufdringlich empfunden wird! Ich bin wohl doch ein politisch-korrektes Genie!!!
PS: Ist “Bauernbrot” vielleicht schwarz?
Comment by geisteswelt — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 4:45 pm.
Mit Bauernbrot diskriminierst Du in abwertenden Form die Angehörigen der Berufsstände “Agrarökonomen” und “Agrartechniker”. Nenn’s also Agrarbrot, Du Bauer.
Jetzt wieder ernsthaft, wie/was sagen eigentlich Südasiaten (”Braune”), Südostasiaten (”Gelbe”), Angehörige der nordamerikanischen “First Nations” (”Rote”) und “Mittel-/Südafrikaner” (”Schwarze”) über Angehörige der jeweils anderen Gruppen?
Was bekomme ich z.B. als Antwort, wenn ich einen Chinesen in China über seine Bezeichnungen (Merkmale) für Bewohner in z.B. “Mittel-/Südafrika” befrage?
Mir selbst liegen nur sozialpsych. emp. Studien über die Gesichterwahrnehmung und die dabei ganz natürlichen, weil auch notwendigen allgemeinen Diskriminierungsprozesse vor.
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 5:25 pm.
Das folgende ist Rassismus, allerdings nicht wegen der Ausdrucksform:
Schwarzer CDUler unter Polizeischutz
…ist wahrscheinlich für den “Braunen Mob Blog” kein Thema, ist ja ein CDUler.
Comment by Wilhelm Entenmann — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 6:45 pm.
Das ist das Dilemma: Wörter für Schwarzbrot dürfen nicht deskriptiv sein, da sie so eben auf den diskriminierenden Sachverhalt aufmerksam machen. Farbiges Brot ist übrigens auch komisch. So bleibt nichts außer beim Bäcker “Brot” zu verlangen, was seltsam wirken könnte. Man könnte auch auf Gestensprache ausweichen oder auf frei erfundene Kunstbegriffe schwenken, die nicht alle sofort verstehen. Vielleicht sollte man mal wirklich den “braunen Mob” dazu einmal befragen?
Na ja, um was es mir so ein wenig geht: die kleinen Regeln halten, um die großen zu brechen. Es muß möglich sein, Gutmenschen und Co politisch korrekt zu übertölpeln, indem man ihre eigen Sprache gegen sie instrumentalisiert?
Zum Beispiel diese neue NPD-Sache. Man kann sich mal die originale Meldung durchlesen. Man sollte das Wort “Quotenneger” streichen und dafür fragen, ob jemand, der erst 4 Jahre die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ein öffentlichens Amt bekleiden sollte? Da können die nicht so ohneweiteres “Rassismus” schreien, sondern schicken zuerst ihre Essayisten in den üblichen Zeitungen dran. Wenn sie dann kommen a la “schwarzer CDU-Politiker”, dann kann man selber den Begriff “Rassismus” gegen die Etablierten hervorholen, da die Betonung “schwarz” hier völlig überflüssig ist, denn dieselbe Frage würde man auch bei asiatischen Neubürgern oder welchen aus dem arabischen Raum stellen.
Das bringt sie zur Weisglut und gerade das würde ein richtiger “Rechtspopulist” machen: sie bis ans Blut reizen und sich dabei an ihre eigenen Regeln halten! Man sieht, der NDP fehlt es an Klasse.
Comment by geisteswelt — August 12, 2009 @ on August 12, 2009 at 10:15 pm.
“Es muß möglich sein, Gutmenschen und Co politisch korrekt zu übertölpeln, indem man ihre eigen Sprache gegen sie instrumentalisiert?”
Jo, meine Rede und Tat seit Jahren.
Ach ja, Updateservice:
Grüne hängen umstrittenes Po-Wahlplakat ab
Comment by Wilhelm Entenmann — August 13, 2009 @ on August 13, 2009 at 2:39 pm.
Mohrenköpfe sind weg, Mohrrüben gibt es noch.
Weil die nicht schwarz sind, LOL.
Comment by Webbär — August 13, 2009 @ on August 13, 2009 at 10:57 pm.
Erfreulich entspannt geht es bei dem Thema in Dresden zu:
“Beleidigung unter alkoholisierten Mietern
Zeit: 12.08.2009, 16.10 Uhr
Ort: Dresden-Gorbitz
Zwei alkoholisierte Mieter gerieten gestern Nachmittag am Amalie-Dietrich-Platz in Streit. In der Folge beleidigte ein 57-jähriger Dresdner (2,26 Promille) einen 31-jährigen Afrikaner (1,9 Promille).
Polizisten suchten daraufhin den 57-Jährigen in dessen Wohnung auf und ordneten eine Blutentnahme an. Der Mann muss sich nun wegen Beleidigung verantworten.”
http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/5128.htm
Fehlt da nicht was?
Comment by Faber — August 14, 2009 @ on August 14, 2009 at 3:01 am.
Ich als dunkelhäutige,deutsche kann nur sagen,dass es mir neu is,dass schwarze was gegen das Wort Schwarzbrot haben.
Ich find es schade,dass sich über schwarze lustig gemacht wird,die das Bild als rassistisch kritisieren.
Ich mein keiner der hellhäutigen weiß,wie sich Menschen mit schwarzer Hautfarbe in Deutschland fühlen,können sie auch nicht,weil sie es nicht sind.
Mich als Schwarze regt es auch auf ,wenn ich nur auf meine Hautfarbe reduziert werde,und die meisten Schwarzen werden es.Und jedesmal wenn ich das Wort Neger höre schmerzt es mich,weil ich und viele ander schwarze beleidigt werden.Das wort Neger stammt nunmal aus einer zeit wo der schwarze Mensch als Sklave gehalten wurde,ihm jegliche intelligenz abgesprochen wurde und er als Tier betrachtet und gehalten wurde.das lässt sich nicht abstreiten,und ich finde dass Schwarze Menschen berechtigterweise auch verletzt sein können wenn wieder Stereotype klischees auf den Tisch gehaun werden,ich mein ihr müsst doch auch mal unsern Background kapieren.brecht ihr euch einen denn so ab,wenn ihr mal nen bißchen sensibler mit der Thematik umgeht?
Comment by Becky — August 17, 2009 @ on August 17, 2009 at 1:56 pm.