GeistesWelt

August 8, 2009

Warum CSD-Paraden in Deutschland NAZI-Tradition haben?

Filed under: Hamburg

Beinah weltweit werden Gay-Paraden als vermeintliches Zeichen einer homosexuellen Emanzipation abgehalten. In Deutschland werden diese Paraden politisch mißbraucht und auch eine offenbare NAZI-Gesinnung der Betreiber wird deutlich.

Ole von Beust, der schwule Bürgermeister von Hamburg, sagte bei dem diesjährigen Schwulen-Aufmarsch in seiner Stadt unter fanatischem Jubel seiner Anhänger: “Der CSD ist nicht nur wichtig für Hamburg, sondern für die ganze Welt”! Damit knüpft er nahtlos an Zeilen des Horst-Wessel-Lieds der Nationalsozialisten im Dritten Reich an: Denn heute da hört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt.

Absoluten Staatsgehorsam verlangte er, indem er die Parole ausgab: “Flotter 3er für das Grundgesetz”! Kein Volk, kein Reich, kein Führer! Aber ficken für das Grundgesetz! Was ist minder totalitär?

Zugleich forderten die aufmarschierten Homo-Verbände: Es sei an der Zeit, das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz zu verankern, und sprachen somit indirekt sich für Einschränkung der Glaubens.- und Meinungsfreiheit und für die Verfolgung Andersdenkender aus.

Die Kulisse des homosexuellen Großereignisses bildete die Innenstadt Hamburgs, die von einem Fahnenmeer der Bewegung gefüllt war.

Video vom CSD in Hamburg, 2009

Dumpfe, monotone Trommelschläge rahmten den Aufmarsch der Sexual-Extremisten durch die Hamburger Innenstadt ein. Man beachte bei 0:05 einen unverhohlenen Hitlergruß, sowie weitere angedeutete aus den Reihen der Gay-Aktivisten. Der Bürgersteig war fast entvölkert, nur spärlich waren Bürger zu sehen. Die Mutigen, die den gespentischen Zug direkt mit eigenen Augen sehen wollten, schauten stumm verwundert. Die Übrigen waren wahrscheinlich über das Wochenende aus der Stadt zu Verwandten geflohen. Das würden sie in der Öffentlichkeit natürlich nie so sagen.

Der Schwulen-Aufmarsch heute in Hamburg steht in der Tradition der Aufmärsche der SA, der homosexuellen Prügeltruppe der NSDAP. Viele verantwortliche Führer der SA waren offen praktizierende Homosexuelle, was heute von den Homosexuellen (gerade denen, die solche Massenaufmärsche zelebrieren) notorisch geleugnet wird. Man will den Homosexuellen als Opfer des Nationalsozialismus verklären, um daraus für die aktuellen Pläne Profit zu schlagen. Wahrscheinlich war selbst Hitler ein Schwuler!

Heute ist es wie damals: wer sich kritisch äußert, der ist ein “Volksschädling” und wird aus der Gemeinschaft der Guten und Gerechten ausgeschlossen! Wer “Nie wieder!” sagt, muß aber auch dazu Worte finden und sich nicht mit vermeintlichen “Anstand vor der Moral” entschuldigen! Denn heute wie damals treten die NAZIs sehr moralisch auf um ihre Ziele zu verwirklichen!

Links: Quelle der Zitate, Spiegel, nettes Bild von einer “Gayparade 1934″ bei winkelried, Inspiration zu dem Beitrag hier, bei Schoggo-TV.

13 Comments »

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  1. Ich habe einmal in den hintersten Ecken meines Wissensfundus gekramt und dort nach ersten Erklärungsansätzen gesucht, welche auch ein Aufbrechen dieser Mechanismen ermöglichen würden.
    Spontan habe ich mich an den folgenden Klassiker in der Sozialpsychologie erinnert:
    Asch’s Conformity Study

    Hinweis: Das verwendete Wiki ist in Sachen Psychologie besser als die Wikipedia.

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 8:09 am.

  2. Ergänzung (leider nicht bei Psychwiki):

    The Third Wave

    Dort auch die englische Textversion beachten.

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 8:18 am.

  3. Konformität kann nur durchbrochen werden, indem man sie durchbricht! Das Problem ist eben, dass durch die “Antidiskriminierungsgesetze” dies nicht mehr möglich sein wird ohne “kriminell” zu werden. Bewegungen die mit dem Anspruch auftreten schon im Kindergarten die Menschen zu indoktrinieren, werden durch solche Gesetze gegen Kritik immunisiert. Man nehme den Islam oder die Gay-Bewegung. Wenn man feststellt, dass der Prophet des Islam nach heutigem Verständnis ein Pädophiler wäre oder eben der gleichgeschlechtliche Sexualverkehr eine biblische Sünde, dann könnte man dafür verurteilt werden. Das ist eine Perversion der “freedom of speech”, die auch in Deutschland mal als Leitbild stand. Dadurch dass man rechtsstaatlichen Boden bewußt verläßt, geht eben die gesamte Gesellschaft einen Weg in die totalitäre Dunkelheit, in der Faktenwissen justiziabel wird und es dem Menschen verboten sein wird zu “diskriminieren”. Diskriminieren bedeutet einen Unterschied machen, was eben das Menschsein ausmacht! Dagegen geht es…

    Nebenbei: Hier ein Artikel über die Pius-Bruderschaft, die angeblich einen Nazi-Vergleich gegen die Schwulenbewegung gewagt haben soll. Eigentlich wurde nur der Widerstand von Katholiken im dritten Reich mit dem Widerstand gegen den heutigen Zeitgeist betont. Aber deshalb wollten Gay-Funktionäre sie vor den Kadi zerren. Sie blitzen ab! Noch, denn bald werden sie eben die Gesetze nach ihrem Gusto verändert haben. Dann haben wir die Diktatur!

    Man beachte auch die Bildwahl des Artikels in dem Gay-Magazin. Vor den Katholiken ein Gay mit bunten Haaren, dem man auch den Hitlergruß ansehen könnte. Auch wenn es ihm nicht klar bewußt ist! Er steht am Straßenrand, hebt den rechten Arm und hängt einer totalitären Ideologie an und kommt wahrscheinlich mit anderen Meinungen nicht klar! Er würde sonst die Gegendemonstranten mit mehr Respekt behandeln. Was war anders bei den Nazis?!

    Comment by geisteswelt — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 11:11 am.

  4. Niemand wird mir meine Meinung und deren Äußerung nehmen, dass ich die Entwicklung für falsch halte.
    Dass man den Hintergedanken der Pius Brüder in der breiten Bevölkerung nicht verstehen kann und von denen, die ihn verstehen können, nicht verstanden werden will, ist kein Wunder.

    Lies mal: Dann gibt es nur eins!
    …vielleicht verstehtst Du meinen hintergrüdigen Gedanken über die letzte Konsequenz der Forderung nach eigenen Kindern.
    Die dortigen Links 9 + 10 sind interessant. 9 kennst Du schon, aber 10 (ich hatte den Beitrag endlich wiedergefunden) dürfte Dir neu sein.

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 11:55 am.

  5. Wirkt “etwas” konstruiert.
    Die Schwulität um Röhm hat zumindest für diesen tödliches Ende gefunden, die Nazis waren nicht schwulenfreundlich.
    Lustig wars auch nicht.

    Comment by Webbär — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 9:25 pm.

  6. Noeh, Röhm wurde eben nicht hingerichtet, weil er schwul war. Und Homosexualität wurde erst ab 1941 sanktioniert. Zuvor war sie gedultet und wurde - wie auch heute bei Post-Nationalsozialisten - im Stillen intensiv gepflegt. Alles andere sind geschichtliche Zerrbilder der Moderne.

    Comment by geisteswelt — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 9:54 pm.

  7. “Weil” stand da ja auch nicht, ein Zusammenhang sollte nicht behauptet werden.
    Was mich an diesen Schwulenparaden irritiert ist, dass es immer mehr davon gibt und diese anscheinend ganzjährig laufen, hier 500.000, dort 100.000, wo die alle herkommen?
    LOL
    “Wahrscheinlich war selbst Hitler ein Schwuler!”, nicht ganz auszuschliessen, am wahrscheinlichsten aber ein Asexueller oder Unfähiger (Hundebiss? ;-) ).

    Comment by Webbär — August 9, 2009 @ on August 9, 2009 at 10:23 pm.

  8. In Stuttgart war die Schwulenparade ausgesprochen politisch: Die Hälfte der Umzugswagen waren politische Parteien, Gewerkschaften und Organisationen: Linke, FDP, Grüne, SPD, Ver.di, Gewerkschaft der Lehrer, PETA…
    Es war eigentlich eine politschwule Parade. Ich bin mir sicher, dass viele Nichtschwule dabei waren, die insgeheim Heteros sind, aber als Schwule besser Kariere machen können.

    Comment by Kybeline — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 6:38 am.

  9. @Webbaer: steifes Leder und harte Stiefel sprechen nun man sehr stark Homosexuelle oder Prähomosexuelle an. Ich habe schon mal auf “Männer, Helden und schwule Nazis” von Rosa von Praunheim hingewiesen. Die homosexuelle Bewegung im 3. Reich kann man in 2 Phasen einteilen: einmal Anfang, in der sie geduldet worden ist und eben viele Homosexuelle sich für die völkische Bewegung begeisterten und dann am Ende wurden sie verfolgt. Aber erst ab 1941, also erst kurz vor Ende, galt sie (in den eigenen Reihen) als Verbrechen. Als Beispiel möchte ich hier Otto Rahn anführen. Wenn man sich heute sein Buch (es gibt beide in einem) kauft, dann findet sich auch ein umfangreicher biographischer Kommentar mit Briefen, Erinnerungen und Bildern dabei. Er schildert intensive persönliche Erlebnisse mit Nazis, die seiner homosexuellen Neigung zusprachen, obwohl nie klar wird, ob es mehr als platonisch je war? Am Ende wurde ihm klar, dass er auf “der falschen Seite” stand und er trat aus der Waffen-SS aus. In dem Buch steht, dass er wahrscheinlich der einzige (oder einer der wenigen) war, der dies gemacht hat. Denn der Austritt aus der SS war eigentlich so nur durch den Tod festgelegt. Man fand ihn danach auch suizidiert oder vielleicht umgebracht. Ich habe das Buch damals mal gekauft, weil ich mich für den Gralsmythos interessierte, mußte es bestellen und der Bücherverkäufer an der (linken) Uni-Buchhandlung hätte mir beinah die Augen ausgekratzt und wollte die Polizei holen. Er hatte wohl ein wenig in ihm geblättert und daran Anstoß genommen. Wie dumm diese Zeit noch ist? Rahn wäre nach heutigem Maßstab doch ehrenwerter als ein Günter Grass? Aber genau hier kommt man an einen Punkt, an dem jede Gesellschaft an ihren moralischen Scheidepunkt angelangt. Na ja, Otto Rahn kennt heute keiner mehr, außer ein esoterischer Kreis von “Gralssuchern”. Außer seinen interessanten Büchern steht er aber auch für dieses Thema als gutes Beispiel.

    @kybeline: Ja schon bei der verlinkten Diskussion bei schoggo-tv meinte ich, dass solche Paraden zu politischen Manifestationen verkommen. Es geht darum, am besten flächendeckend in jedem Dorf den a n d e r e n Bürgern, die nicht mitmachen politisch erwünschtes Verhalten nahezubringen. Das ist ja auch der Punkt, den ich kritisiere. Gegen e i n e n Schwulentag, an dem man homosexuelle Lebensfreude und Offenheit zeigt, dagegen würde ich nichts haben! Ich meine ja auch, dass sich die Paraden in Deutschland und die Parade in Amsterdam eben um diesen Punkt unterscheiden. Den Niederländernern ist eben die deutsche Wesensart fremd. Also keine politischen Funktionäre, kein moralischer Terror gegen Leute, die damit nichts zu tun haben wollen. In ein paar Jahren werden sie wieder Schulklassen in Deutschland vor diesmal bunten Fahnen antreten lassen um sie gegen Diskriminierung oder ähnlichen ihre Sprüche aufsagen zu lassen. In NL undenkbar!

    Noch ein Artikel von Lichtschlag bei “Eigentümlich Frei”, der vieles eigentlich vielleicht präziser formuliert, aber weitgehend inhaltsgleich zu meiner Kritik ist.

    Comment by geisteswelt — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 8:23 am.

  10. Es sind im rechten Spektrum einige antihomosexuelle Tendenzen festzustellen, die - obwohl es grundsätzlich Grund zur Kritik gibt - nicht OK sind.

    Comment by Webbär — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 11:26 am.

  11. Du brauchst hier nicht die plakativen Aussagen des politischen Mainstream zu wiederholen. Die sind mir sicherlich bekannt. Aber das reicht einfach nicht, um mehr als nur Selbstgewissheit auf der richtigen Seite zu stehen zu bekommen und dann nicht mehr darüber nachzudenken. Es geht um Fakten und ich würde es so formulieren, dass die völkischen Sozialisten die Homosexualität des Gegners gegen sie verwenden und in den eigenen Reihen tolerieren bzw bewußt nicht beachten. Hier noch ein Zitat dazu aus den letzten Monaten. Viele Nazis sind nun mal rosabraun. Aber eigentlich geht es nicht darum, sondern dass eben heutige Gutmenschen-Gays die Methoden der Nazis sehr subtil aber merklich übernehmen. Du verrennst Dich mal wieder in völligen Nebenschauplätzen, übernimmst aber damit öffentlich erwünschte Meinungsprozeße, über d i e aber hier kritisch nachgedacht werden darf.

    Comment by geisteswelt — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 12:57 pm.

  12. Richtigstellung: OK, geb es zu! Vielleicht ist der taz-Artikel über Hubert Mölsen die diesjährige Ente zum 1.April? Interessant aber die Reaktionen darauf zu lesen! Denn die taz stach damit in ein “Wespennest”. Zeigt eigentlich, dass es anscheinend doch ein Selbstwertgefühlsproblem zu geben scheint?

    Comment by geisteswelt — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 1:15 pm.

  13. Webbären verrennen sich nicht, einige Schwule, die ich kenne, sind liberal und einige auch links, manche konservativ, so klar ist das da nicht. Einige haben sogar kapiert, dass der Islam ihnen an die Gurgel gehen wird.

    Comment by Webbär — August 10, 2009 @ on August 10, 2009 at 3:55 pm.

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