GeistesWelt

August 3, 2009

Obama, der falsche Amerikaner!

Filed under: U.S.A.


Fälschte er eine Geburtsurkunde mit Photoshop?

Die Geburtsurkunde von dem momentanen, amerikanischen Präsident Barack Hussein Obama ist aufgetaucht. Geburtsort: irgendwo in Kenia. Während des Wahlkampfes legte er einen unbeglaubigten Ausdruck einer Geburtsurkunde vor, die den Geburtsort nach Hawaii verlegte. Damit erweckte er den Anschein, dass er ein “natural born American citizen” wäre. Nur als solcher darf ein Amerikaner US-Präsident werden. Das hat die Verfassung in Artikel 2, Absatz 1 so festgelegt: “No person except a natural born citizen…shall be eligible to the office of president.” Jetzt ist nicht die Diskussion wie “zeitgemäß” diese Rechtsauffassung noch ist, sondern der Punkt ist, dass Herr Obama mutwillig Geburtsurkunden gefälscht hat und sich so Zugang zu dem höchsten amerikanischen Staatsamt verschafft hat. Man nennt so jemanden einen Betrüger und schaut man in die Lokalpresse, dann fallen in regelmäßigen Abständen auch deutsche Städte auf falsche Doppel-Doktoren rein, die sich Zeugnisse fäschen oder diese nicht nachweisen, sich aber so ganz gut verkaufen können (ganz anders als die eher theoretisch veranlagten richtigen Doppel-Doktoren). Tja, sollten die USA einem Schwindler aufgesessen sein? In der US-Presse finden sich schon recht viele kritische Obama-Artikel. Ich denke, dass wird das Ende von dem schwarzen Messias, denn verarschen lassen sich die Amerikaner wohl nicht gerne. Man muß eben doch die kleinen Regeln im Leben halten, um die großen brechen zu können. Und es ist immer wieder schön zu sehen, dass versnobte Überflieger immer wieder über so einfache Sachen stolpern.

In den deutschsprachigen Medien wird das Thema eher gar nicht behandelt. Die wenigen Artikel sprechen von “Verschwörungstheoretikern vom rechten Rand”. In Amerika heißen sie “Birther”. Die “Sueddeutsche” macht sich in gewohnt gehässiger Art über sie lustig. Aber das ist das Widersprüchliche an der linken Presse in Deutschland. Die “Birther” sollen solche Karikaturen sein, dass es sie eigentlich gar nicht geben dürfte. Die Zeitung schreibt aber selber: Dass die birther tatsächlich Einfluss an der Parteibasis haben, bekam der republikanische Kongressabgeordnete Mike Castle bei einer Bürgerversammlung in Delaware zu spüren. Der Satz “Der Präsident ist ein Bürger der Vereinigten Staaten” genügte, um laute Buhrufe der Mehrheit der Anwesenden auszulösen. Fast alle im Saal erhoben sich und sprachen den Fahneneid, um gegen Castle zu demonstrieren. Dem blieb nichts anderes übrig, als die Veranstaltung zu beenden. Das Video dient birthern zur Erbauung, ihren Gegnern zur Belustigung. Auf Youtube wurde es fast 800.000-mal geklickt. Die New York Times fragte: “Wie viele republikanische Abgeordnete müssen sich noch mit so etwas herumschlagen?”

Das Video gibt es hier, und ja! Deutschen Politikern täte eine solche Basis auch mal ganz gut.

Hier die Internetseite von Orly Taitz, eine der Top-Birtherinnen der USA (wahrscheinlich die Frau in dem roten Hemd aus dem Video). Angelblich sollen 42% der GOP-Wähler (Republikaner) derselben Meinung sein, wie die Birther, dass Obama nicht “natural born” in den US wär. Auch wenn immer gesagt wird, dass seine “Geburtsurkunde” jetzt schon beinah wöchentlich noch einmal veröffentlich würde ist das nicht ganz richtig. Es handelt sich dabei nicht um die “birth certificate”, sondern um eine “certification of live birth”. Zweitere ist nicht mit der deutschen “Geburtsurkunde” identisch und diese will Herr Obama bis heute nicht vorlegen. Man kann auch mal bei Google-Images schauen unter “Hawaii certification of birth”. Da findet sich Obamas Dokument mit vielen anderen aus der Zeit. Auffällig ist, dass eigentlich alle einen Stempel und/oder Wasserzeichen haben, während Obamas Urkunde schon eher nach Photoshop aussieht. Dadurch, dass Obama nicht die originale Geburtsurkunde vorlegt, facht er sogar selber die Spekulationen immer mehr an.

6 Comments »

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  1. Ich würde mir ja wünschen, dass die kenianische Urkunde echt und Hussein falsch wäre, da ich ihn eh für einen falschen Fuffziger halte, womit ich gewiß nicht der einzige sein dürfte.
    Aber mein Wunsch lässt mich auch vorsichtig werden, wenn es um die Prüfung und eventuell nachfolgende Verjagung von Obama aus dem Amt geht (gibt es eigentlich noch Zwangsarbeit in Ketten auf den Cotton Fields in South Carolina?).

    Wenn das Papier echt sein sollte, warum stürzen sich dann nicht Republikaner und/oder geldgierige (i.e. gewissenlose) Anwälte drauf, es sei denn, dass eine riesige Verschwörung aus Politik und Wirtschaft vorliegt oder dass man einfach Angst vor Aufständen der Afroamerikaner hat.
    Die von mir aufgeführten Gründe für das Schweigen (im Falle der Echtheit) sind allerdings nicht widerlegbar und somit für die Bildung von Verschwörungstheorien gut.

    Ich würde erst einmal eine Papieranalyse der vorgelegten Urkunde verlangen, also ob das verwendete Papier tatsächlich von 1965 stammt (…wir erinnern uns an die Hitler-Tagebücher von Konrad Kujau), gleiches gilt für die Tinte und ob man, falls das Alter hinkommt, solches Papier zu jener Zeit überhaupt in Kenia verwendet hat.
    Auf der Urkunde steht eine Unterschrift, welche man mit Unterschriften des selben Beamten aus jener Zeit vergleichen kann (wenn man denn überhaupt Referenzexemplare findet).
    Die Urkunde trägt eine Nummer (7s 6d No 495 Coast Province und No 47,044)…, es sollte der Abgleich mit dortigen Büchern möglich sein.

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 5:57 pm.

  2. Korrektur:
    (gibt es eigentlich noch Zwangsarbeit in Ketten auf den Cotton Fields in South Carolina?).

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 6:00 pm.

  3. Die “Birther” sind Verschwörungstheoretiker, die recht haben könnten, LOL. Sowas ist selten.

    Das Mauern Obamas ist eigentlich nicht anders zu erklären, als dass da irgendwo der Wurm drin steckt.

    Comment by Webbär — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 6:01 pm.

  4. @Wilhelm: Es gibt keine Signature auf Obamas Certifikation. Hier ist ein Picture davon. In dem freien Raum rechts unten ist aber bei anderen Certifikations immer ein Siegel zu sehen. Außerdem hat Obamas kaum “Zeitzeichen”. Außerdem stellt die Short-Form-Certifikation so eine Art Beglaubigung dar, dass eine reguläre Geburtsurkunde vorliegen soll. Die Frage nach dem Original ist daher legitim.

    Das Problem bei dieser Thematik ist, dass es als rassistisch gilt von einem Bewerber, der immerhin die Wahl gewonnen hat, penibel nach gültigen Papieren zu fragen. Die Baumwollfelder erwecken ungute Assoziationen. Übrigens denken die Hardcore-Birther, dass wenn Obama keine gültige Geburtsurkunde hat, er damit auch kein Amerikaner, sondern Kenyaner wäre und folgerichtig mit dem nächsten Flieger nach Kenya abgeschoben werden sollte. Es gibt einen Amtsweg, den man als Kind von Amerikanern (genauer die Eltern) im Ausland beschreiten kann (kein großes Ding) und dann auch Amerikaner wird. Das kann Obama ja auch nicht nachweisen.

    Wenn das alles wahr sein sollte, dann sind die Konsequenzen daraus, dass man - auch als republikanischer Abgeordneter - nicht der erste sein will, der es offen ausspricht. Sei es aus Patriotismus, seinem Land nicht zu schaden (auch wenn man die Verfassung bricht) oder aus Selbsterhaltungstrieb. Denn die ersten, die beißen ja oft die demokratischen (allgemein, nicht parteipolitisch) Wolfsrudel.

    @Webbaer: Na ja Verschwörungstheoretiker ist so ein Wort. Ich würde auch sauer, wenn man mir meine Fragen nicht richtig beantworten würde. Also her mit der Geburtsurkunde und dann ist das Ding abgeharkt. Oder wenn eben keine vorliegt … wer würde eigentlich dann Präsident? Ich denke Biden bis zu nächsten Wahl.

    Comment by geisteswelt — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 7:16 pm.

  5. @GeistesWelt
    Die Fakten über die grüne US-Urkunde und die gesetzlichen Reglungen sind mir schon bekannt.
    Meine Fragen richteten sich deshalb auf die Überfrüfung der aufgetauchten kenianischen Urkunde (Testmöglichkeiten s.o.).
    Sollte die kenianische Urkunde echt sein, dann widerlegt sie die, eh schon angezeifelte US-Urkunde (s. die von Dir genannten Kritikpunkte an der US-Urkunde).

    Klar sollten die Cotton Fields diese Assoziationen wecken, wird doch auf der anderen Seite die Rassismuskeule (s. Deine Ausführungen zu den Gründen des Schweigens) geschwungen, um kritische Fragen zu unterdrücken.
    Der Rassist ist der Hussein O., Wie man dies bei seiner ersten Reaktion auf die Verhaftung seines schwarzen Professoren Freundes sehen konnte.
    Wenn man etwas den Schrecken nehmen möchte, dann muss man sich darüber lustig machen, deshalb die Cotton Fields.

    Comment by Wilhelm Entenmann — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 7:48 pm.

  6. @Wilhelm: Entschuldige meine Oberflächlichkeit! Aber irgendwie bin ich noch auf das Papier aus Hawaii fixiert. Hier das z.B. ist eine bewußt gefäschte Urkunde. Rasse Bulldogge und Terrier der Eltern sind gefaked! Sieht doch genauso aus wie das Ding von Obama?

    Die kenianische Urkunde habe ich noch nicht so richtig recherchiert. Ich weiß noch nicht, woher sie überhaupt kommt? Wäre ich Obama hätte ich das Ding schon längst verbrannt. Wenn das Ding echt ist, dann ist es eine Bombe, die erst unbemerkt hochgehen würde. Erst wenn 50.000 Menschen in Washingten deshalb demonstrieren würden, erst dann würden die Republikaner schalten.

    Ja der Professor aus Obamas Freundeskreis. Da dachte ich heute auch bei mir: der hat ja schwarze Rassisten als Freunde. Erst einmal diesen Priester, dann einen Schwarzen, der sich von einem weißen Polizisten nichts sagen lassen will und “Rassisten” brüllt, auch wenn ein schwarzer Polizist zur Aussage gibt, dass der Herr sich voll daneben benommen hat. Schon gruselig!

    Comment by geisteswelt — August 3, 2009 @ on August 3, 2009 at 8:17 pm.

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