Inquisition gegen Hexenwahn!
Inquisition und Hexenjagdten - das gehört für viele, auch bisher für mich, zusammen wie Sozialismus mit Enteignungen. Manchmal stößt man aber auf Artikel in Blogs, die scheinbar völlig abstruse Thesen vertreten, so wie hier: Inquisition war bei Urteilen über Hexen nicht maßgeblich beteiligt, oft sogar war es Bemühen der katholischen Kirche die verfolgten Frauen zu schützen, in dem sie zB das Äußern eines “Hexenwahnes” verbot.
Das sind Thesen, die genau das Gegenteil von den Lebensgefühl-Thesen deutscher Freizeit-Wiccas in eher komischen Foren wahrscheinen lassen. Schaut man bei Wikipedia, dann ist dem aber wirklich so:
Die weit verbreitete Annahme, die vor allem im 15.–18. Jahrhundert stattgefundenen Hexenverfolgungen gingen hauptsächlich auf das Konto der kirchlichen Inquisition, ist historisch falsch. Die weit überwiegende Anzahl der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten verhandelt.
Die geistigen Vorfahren von Bischoff Mixa waren also keineswegs die Mörder der geistigen Vorfahren eines weiblichen Nick-Wesens im Wicca-Forum. Es stellte eher die zeitgenössische Form des Ehedramas dar und Täter waren weltliche Mächte. Interessant wie Geschichte immer und immer wieder verbogen und mißbraucht wird?







