David Carradine - Warum es kein Mord war!
David Carradine war ein Lebemann und wurde in Thailand nackt in einem Schrank erhängt aufgefunden. Die ungewöhnlichen Umstände des Todes veranlassen notorische Verschwörungstheoretiker dazu auf “Mord” zu spekulieren. Aber sie irren auch hier!
Zu den üblichen Verdächtigen gehört das anonyme Blog infowars. Die Meldung, dass ein zweiter Gutachter lapidar feststellt, dass Herr Carradine nicht Selbstmord begannen hat wird dort mit angeblichen Verbindungen zu Logenkreisen vermischt. Der Leser wird so dann wieder mit Räuberpistolen aus der Welt der NWO unterhalten. Aber das ist Quark! Sicher hat der zweite Gutachter recht, in so fern, dass Herr Carradine wohl nicht Selbstmord begehen wollte. Die Schlußfolgerung, dass er aber ermordet worden sei ist absurd. Es war ein Unfall!
Das Keyword ist hier “autoerotischer Selbsttötungsunfall” und auch das wird bei Wikipedia sehr gut erklärt und findet sich auch in jedem Lehrbuch der Forensik. Ein Zitat passend zu den Todesumständen von Herrn Carradine:
Problematisch sind Praktiken der Selbstbefriedigung, die auf unterschiedliche Weise zu einem Sauerstoffmangel im Gehirn führen und so ein Lustgefühl verursachen. Das umfasst […] auch unterschiedlichste Formen der Strangulation oder Abschnürung von Körperteilen und Genitalien. Wegen des teilweise erheblichen Gefahrenpotentials vieler dieser Techniken kommt es häufiger auch trotz vorher durchgeführter Sicherheitsmaßnahmen zu schweren bis tödlichen Verletzungen bei der Selbstbefriedigung.
Autoerotischer Unfall in einer historischen Darstellung






Michael Hutchence (INXS) hat sich genau so lustig verabschiedet, auch wenn die Sache von vielen Seiten auch zurzeit noch veleugnet wird.
Aus meiner Sicht ein Topfavorit für den Darwin Award.
Comment by Silberlöffel — June 16, 2009 @ on June 16, 2009 at 10:25 pm.
off
Du wirst hier:
http://www.wahlradar.de/map/
als grauer Punkt der Kategorie “öffentlicher Diskurs” geführt.
Comment by Wilhelm Entenmann — June 17, 2009 @ on June 17, 2009 at 6:32 pm.
Vermutlich, weil die Kommentare angemessen waren.
Comment by Silberlöffel — June 17, 2009 @ on June 17, 2009 at 7:18 pm.
Vermutlich, weil die Kommentare angemessen waren.
Ja dann gebührt der “graue Punkt” den Kommentatoren…, also uns beiden.
Comment by Wilhelm Entenmann — June 17, 2009 @ on June 17, 2009 at 7:59 pm.
Ja dickes Lob an die Kommentatoren! Meistens sehr niveauvolle Kommentare, die lesenswert sind. Bei der Gelegenheit: bis heute noch keinen einzigen Kommentar gelöscht! GeistesWelt ist eine richtige Free-Speech-Zone. Wo gibt es das noch heute?
Nebenbei: Das hatten wir schon hier. Ich bemerkte, dass dort ein smarties-bunter Punkt jedoch fehlen würde… oder?
Comment by geisteswelt — June 17, 2009 @ on June 17, 2009 at 9:36 pm.
Oops, Deinen Artikel “wahlradar.de - Blogger üben Kritk!” habe ich nicht gesehen, da ich zur Zeit selbst nicht blogge und auch kaum auf anderen Blogs unterwegs bin.
Deine dortige Befürchtung über den möglichen Mißbrauch der Daten zwecks Kontrolle unliebsamer Webseiten teile ich. Aus dem gleichen Grund bin ich auch skeptisch gegenüber Projekten, welche die rechte- bzw. konservative und lieberale Szene vernetzen will (u.a. mit dem Lockmittel Geld durch Werbeeinnahmen). Zur Zeit kursiert ein derartiges Konzept (sehr professionell!!!) als pdf im Netz. Die Teilnehmer sollen Codes in ihre Seiten einbauen, damit dort Werbung erscheint. Spätestens bei einem fremden Code auf meiner Seite hört der Spaß auf… .
Dass Schoggo-TV in wahlradar nicht gelistet ist, hängt wohl damit zusammen, dass das alte Schoggolinsen-Blog (das trotz seiner Stillegung täglich immer noch durchschn. 650 Besucher über Suchmaschinen erreicht), vielen als suspekt erscheint. Mmmmh und das neue Blog (bunt, aber ohne Schoggolinsen) hat bislang kaum Einträge.
Comment by Wilhelm Entenmann — June 18, 2009 @ on June 18, 2009 at 8:17 am.
Lieberale Szene ist ein cooler freudscher Verschreiber!
Sicher gibt es Bestrebungen gerade islamkritische, rechte Blogs zu enttarnen und den Betreibern wegen “Volksverhetzung” das Leben schwer zu machen. Wer auf so trojanische Pferde hereinfällt ist selber Schuld nur um ein paar Mücken zu machen. Außerdem: selbst Google-Werbung lohnt sich kaum. 20 Dollar pro Monat, bei der Arbeit! Entweder man macht es ehrenamtlich oder eben man hat wirklich einen sehr schlechten Job abgegriffen …
Komischerweise ist nur Bloggen für Geld bei Linken ein Thema, oder?
Comment by geisteswelt — June 18, 2009 @ on June 18, 2009 at 4:49 pm.
Lieberale Szene ist ein cooler freudscher Verschreiber!
…Verkäufer dürften es bei Dir schwer haben, Du achtest zu sehr auf’s KLEINGEDRUCKTE.
Komischerweise ist nur Bloggen für Geld bei Linken ein Thema
“YEP!”, man rechtfertigt es wohl mit der Verbreitung der “richtigen Ideologie”.
Ein, auch Dir noch bekannter (linker) Blogger ist übrigens just in das Werbefettnäppchen getreten. Nachdem er bestritten hatte, dass er weiterhin der Betreiber seiner früheren Seite sei, hat ein findiger Rechtsanwalt über die dortige Werbung bzw. den den eingetragenen “Geldempfänger” diesen Blogger als Verantwortlichen vor Gericht festnageln, also zur Verantwortung ziehen können.
Übrigen…, schau Dir mal das dies Video über “Öff Öff” an
http://www.mdr.de/exakt/6446172.html
und achte dabei darauf, wie man sich als Aussteiger vom System scheinbar systematisch finanzieren kann.
Comment by Wilhelm Entenmann — June 18, 2009 @ on June 18, 2009 at 5:18 pm.
Ich lese keine linken Blogs, bzw verdränge ich deren Verfasser recht gut. Richtig ist: mit Blogs, die nicht 110% mit deutschem Recht kompatibel sind, sollte man auch keine Werbung schalten und sie auch nicht in Deutschland hosten. Danke für den Öff-Öff-Link!
Comment by geisteswelt — June 18, 2009 @ on June 18, 2009 at 6:40 pm.