GeistesWelt

May 31, 2009

Rosa Luxemburg als kopfloser Zombie in der Charite?

Filed under: Realsatire

Rosa Luxemburg hätte eigentlich von ihren Eltern nicht “Rosa”, sondern “Dunkelrote” genannt werden sollen. Sie war zu Zeiten der Weimarer Republik eine berüchtigte Kommunistenführerin und kam dann irgendwann um’s Leben. Um ihre Leiche ist jetzt eine Kontroverse entbrannt. Angeblich wies der alte Obduktionsbericht von Rosa Luxemburg nicht stimmige Details auf. So soll die als Rosa Luxemburg beerdigte Leiche keinen Hüftschaden und zwei unterschiedlich lange Beine haben, die Rosa Luxemburg zu Lebzeiten verschlagen humpeln und Kinder hinter sich her oder weit weit vor sich weg rennen ließ. Berliner Pathologen fragen sich jetzt: hat Rosa Luxemburg ihren Tod wirklich überlebt?

In den Katakomben der Berliner Charite verstecken sich finstere Geheimnisse. So soll dort auch ein kopfloser Zombie umherirren, dessen Eigentümlichkeiten viel mehr auf die angeblich tote Kommunistin zutreffen. Das verschlagene Hinken verriet die Untote.

Kommunisten und alte DDR-Freunde sind entzückt der Tatsache, dass eine ihrer Ikonen weiterhin ein seltsam unnatürliches Leben führt. Vermutlich wollen diese Leute Rosa Luxemburg aus den Kellern wieder frei lassen? Droht jetzt ein Zombieaufstand von hirnlosen Antifas, geführt von einer kopflosen Rosa Luxemburg?

Auf YouTube findet sich eine mehrteilige Serie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man so einer Zombie Attacke am besten begegnen kann:

Thema via www.schoggo.tv.de

4 Comments »

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  1. Die einzig bekannte Äusserung dieser Dame, dass Freiheit immer auch die Freiheit der anderen ist, ist richtig, entstammt aber einer eher wurmig zu nennenden Korrespondenz mit einem anderen Führer der kommunistischen Partei, hat also nichts mit Toleranz zu tun.

    Comment by Silberlöffel — May 31, 2009 @ on May 31, 2009 at 1:13 pm.

  2. Es gibt da noch ein paar andere Äußerungen.

    Rosa Luxemburg verfasste das Programm, das Sofortmaßnahmen zum “Schutz der Revolution” forderte:

    + Entwaffnung der Polizei und aller Angehörigen der herrschenden Klassen,

    + Bewaffnung des Proletariats und Bildung einer Roten Garde,
    Übernahme aller Gemeinderäte und Länderparlamente durch frei gewählte Arbeiter- und Soldatenräte,

    + Sozialisierung (Enteignung) aller Banken, Bergwerke, Hütten und Großbetriebe,

    + Kontaktaufnahme mit allen ausländischen Bruderparteien für eine Internationalisierung der Revolution.

    Fräulein Luxemburg tritt also ganz klar gegen die Gewaltenteilung ein. Wo das endet, weiß man zur Genüge. Also den Zombie im Keller lassen und die Türen fest verschließen.

    Zum Luxemburg-Zitat: Leute wie Luxemburg verstehen sich kategorisch als “andersdenkend”. So wie die Islam-Ist-Frieden-Sache steht da eine ganz andere Semantik hinter als normale Bürger sie haben.

    Comment by geisteswelt — May 31, 2009 @ on May 31, 2009 at 2:05 pm.

  3. Danke für den Link! ;-)

    Ich bin in meiner (alten!) Platten- und CD-Sammlung fündig geworden:
    Latin Quarter “Bringing Rosa Home” (1997)
    ebenda Titel Nr. 11
    >> Linkzitat <<

    Schon komisch, dieser Leichenkult der Linken, von der gleichen Band gibt es zum Download auch “Ché’s Ghost”
    http://www.radioafrica.co.uk/sounds/Latin%20Quarter%20-%20Che%27s%20Ghost.mp3

    (Ja, ja…, ich mochte in den 80ern diese Band, der beiden Klasse Sängerinnen wegen.)

    Übrigens, was ich nicht wußte (und so auch nicht in Wikipedia zu finden ist), aber auf SPON geschrieben steht:
    “Als Luxemburg und Liebknecht am 15. Januar 1919 in einem Versteck in Berlin-Wilmersdorf verhaftet wurden, war ihr Schicksal bereits besiegelt. Die damalige SPD-Regierung fürchtete nichts so sehr wie eine bolschewistische Revolution. Eben erst hatten die Roten in Russland den Zaren samt Familie liquidiert.”
    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,627689,00.html

    Comment by Wilhelm Entenmann — May 31, 2009 @ on May 31, 2009 at 3:10 pm.

  4. Bei Wikipedia steht das bei Waldemar Pabst, der für die Festsetzung und Liquidierung der beiden Kommunisten verantwortlich war. Dort steht zu der Verantwortung damaliger SPD-Spitzenpolitiker:

    Hier erklärt Pabst ganz offen, dass er sowohl die Zustimmung des Reichswehrministers Noskes und angeblich auch die des späteren Reichspräsidenten Ebert (beide SPD) zu den Morden gehabt habe. Pabst will in einem Telefongespräch mit Noske am Mordabend dessen indirekte Billigung erhalten haben: „Er müsse selbst verantworten was zu tun sei“.

    Comment by geisteswelt — May 31, 2009 @ on May 31, 2009 at 4:40 pm.

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