Anti-Islamisierungskongress - kreativster Wahlkampf überhaupt!
Es fand an diesem Wochenende der 2. Anti-Islamisierungskongress in Köln/Deutschland statt. - Ein Kommentar
Auf der einen Seite: korrupte Politiker, brutale Links-Nazis und verlogene Politjournalisten, die einen normalen gesellschaftlichen Kongress in Köln mit allen Tricks und Schweinereien unterbinden oder in das Lächerliche ziehen wollen. Auf der anderen Seite: eine kleine Minderheit von 300 mutigen Menschen, die das ganze groteske Schauspiel, das sich vor ihren Augen in dieser Stadt abspielen wird, gelassen zur Kenntnis nimmt. DAS klappt so nicht nur im Film, sondern auch manchmal im realen Leben.
Nach einer ersten Analyse der unabhängigen Nachrichten im Netz über diesen Kongress kommt man zu dem Schluß: Punktsieg der 300 durch Beharrlichkeit und Mut. Vor allem: der Gegner hat sie nicht ernst genommen, ein Umstand, der sich in der Politik ab und an bitter rächt. So auch hier.
Nimmt man die “offiziellen” Zahlen der Staatsmedien, dann waren es 200 Besucher des Anti-Islamisierungskongresses, der eine Übermacht von 2000 Gegendemonstranten aus dem roten Nazi-Milieu gegenüberstand. Man muß bedenken, mehr bekommt die NPD auch nicht zusammen. Die NPD wird von Kräften der “Zivilgesellschaft” für gewöhnlich als die Kraft des “rechten Spektrums” verortet. Die NPD arbeitet bundesweit, Pro-Köln ist nur eine kleine, regionale Protestbewegung. Auch wenn die NPD einen braunen Sozialismus vertritt und programatisch eher SPD-nah anzusehen ist, lohnt sich der Vergleich. Denn man kommt zu dem Schluß, auch die 200, die von der Presse “belächelt” werden, sind für einen Newcomer schon ein ganz großer Erfolg. Hier kann man es nicht mit normalen Ereignissen vergleichen, wo man einfach hingehen kann. Zu einem Anti-Islamisierungskongress gehört nämlich Mut, ggf. von linken Nazis deswegen zusammengeschlagen zu werden. Auch, wie immer mehr bekannt wird, sorgten die staatlichen Repressionskräfte dafür, dass Teilnehmer nicht zu den angemeldeten Demostrationen durchdringen konnten.
Aber egal: es klappte trotzdem. Das Netz ist voller Videos über diesen Kongress und Pro-Köln hat eine bessere Werbung als jede andere Partei mit verstaubten Werbefilmchen. Pro-Köln, obwohl sie “nur” 200 Mann hat “mobilisieren” können steht im Mittelpunkt des Interesses. Andere Demos, wo 10.000 Menschen mitmachen interessieren oft weniger. Dass der politische Gegner sich mit Positionen dieser Gruppierung nur polemisch oder unsachlich beschäftigt, mag hier nicht irritieren. Das entspricht seiner niederen Natur. Punkt ist, er reagiert sich öffentlich ab und das schafft Leuten, die kritisch die gesellschaftlichen Verhältnisse begleiten, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit sich mit Pro-Köln und dem politischen Konzept auseinandersetzen zu können. Dass der Kongress ziemlich willkürlich im Vorfeld zu der NRW-Lokalwahl, die für die Pro-Bewegung sehr wichtig ist, stattfindet, mag daher auch kein Zufall sein.





