Können Linke überhaupt soetwas wie Zivilcourage haben?
Die These mag provokativ klingen. Aber wenn man in die Definition der Zivilcourage bei Wikipedia schaut, dann liest man unter anderem:
Heute wird unter Zivilcourage das Auftreten gegen die herrschende Meinung verstanden, mit dem der Einzelne, ohne Rücksicht auf sich selbst, soziale Werte oder die Werte der Allgemeinheit vertritt, von denen er selbst überzeugt ist.
Der “Kampf gegen Rechts” wird als zivilcouragiert dargestellt, obwohl eigentlich alle Staatsparteien diesen “Kampf” von oben her angeordnet bekommen haben. Auch die CDU “zieht” ja mit Leuten wie von der Antifa mittlerweile “an einem Strang”. In der NS-Zeit war es couragiert gegen Nazis zu sein, da die Nazis die Macht hatten und man selber im Arbeitslager enden konnte, wenn man das offen nicht gut fand. Heute sind die Nazis von damals in den Parteien von heute und diese geben einen “Kampf gegen Rechts” nunmal als Staatsideologie vor. Eigentlich ist es Etikettenschwindel und konkret eine Vergewaltigung des Begriffes Zivilcourage.





