GeistesWelt

March 12, 2009

Heute mal einen Amoklauf …

Filed under: Baden-Württemberg

Amokläufe in Schulen sind zur Zeit mode. Schaut man sich die Täter an, so sind diese durchgehend jung, weiß und westlich erzogen. Keiner von ihnen stammte aus dem, für seine Gewalt berüchtigten, muslimischen Kulturkreis. Das ist bemerkenswert und es lohnt sich ein Nachdenken über diese Täter.

Der jüngste Amoklauf fand gerade vor wenigen Stunden in der Ortschaft Winnenden in Süddeutschland statt. Dank einer guten Firepower aus dem Schlafzimmer seiner Eltern schaffte es der Amokläufer über ein Dutzend Menschen zu töten. Die Mehrzahl der Opfer waren Frauen! Zufall? Der Spiegel versucht Anworten darauf zu geben: [schon] in der Grundschule sehen sich Jungen einer weiblichen Übermacht an Lehrkräften gegenüber - und werden von den Lehrerinnen häufig benachteiligt.

Auch in einem aktuellen Song auf YouTube der Rapgruppe “Swiss”, “Der letzte Schultag” finden sich frauenfeindliche Passagen und letztlich natürlich eine Verherrlichung des Amoklaufes. Zufall?

Wagt man einen historischen Vergleich, so hießen die Lieder früher “Hier kommt Alex” und die damaligen Fans beschmiessen höchsten Polizisten mit Steinen und leben heute fröhlich in der sozialen Hängematte oder bilden die Meinungsmehrheit in politischen Organisationen. Das ist eine qualitative Steigerung von den Dissidenten heute, die es durchgehend immer bis zum Maximum treiben und am Ende sich selber auslöschen. Von Außen gesehen völlig sinnlos. Aber anscheind wird die Gesellschaft als so erdrückend empfunden, dass nur ein erweiterter Selbstmord hier noch Perspektiven bieten kann.

Vielleicht ist es die sanfte Diktatur der Gutmenschen, die die Dinge bestimmen und alle Lebensbereiche regeln will? Es ist der triefende, eigentlich schwächliche und daher hinterhältige Feminismus, der in unserer Gesellschaft immer mehr ernst genommen werden will und hier anscheinend schon in den Schulen ganze Lebensläufe von Männern dafür verpfuschen will. Da wo Ignoranz als arrogantes Verständis daher kommt da benötigt es heute schon ein Blutbad um überhaupt Gehör zu finden.

5 Comments »

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  1. Der grundsätzlichen These stimme ich nicht zu, aber hierzu etwas: “Es ist der triefende, eigentlich schwächliche und daher hinterhältige Feminismus, der in unserer Gesellschaft immer mehr ernst genommen werden will und hier anscheinend schon in den Schulen ganze Lebensläufe von Männern dafür verpfuschen will.”

    Die “Verschwulung” der Gesellschaft, auch und gerade durch weibliches Personal, hat natürlich unangenehme Ausmasse erreicht. Die Geburtenrate, die als echte Katastrophe die vermeintliche Katastrophe des Klimawandels um das geschätzt tausendfache übersteigt, wird natürlich wenig thematisiert in den Standardmedien, aber immerhin gibt es jetzt immer mehr Berichte über die systematische Benachteiligung und Verweichlichung von Jungen im Schulwesen. Immerhin.

    vgl.
    http://www.welt.de/wams_print/article2272190/Der-Fehler-der-Jungs-besteht-darin-dass-sie-Jungs-sind.html
    http://www.welt.de/politik/article3363431/Experten-sehen-Jungen-massiv-benachteiligt.html
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468220
    http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,524828,00.html
    etc.

    Erstmals habe ich von dieser Thematik vor ca. 5 Jahren erfahren als mir ein Schuldirektor sehr offen die Benachteiligung der Jungen erklärte. Ist mittlerweile wohl allgemein anerkannt, kann ich auch nur bestätigen. Dumme Mädchen haben überraschend wenig Schulprobleme (hauptsächlich wegen dummen Lehrerinnen). Erziehung ist Männersache.

    Comment by Silberlöffelchenmitmessinglegierung — March 14, 2009 @ on March 14, 2009 at 4:32 pm.

  2. Was meinte denn der Direktor genau?

    Schon klar, dass Jungen mehr benachteiligt werden. Wenn ich zurückdenke war es für uns immer schon schwieriger die Versetzung zu schaffen als die Pussys mit den strahlenden Augen, denen man keine 5 zu geben wagte. Kam mann auch noch in den Verdacht, dass man „ideologisch“ irgendwie anders wär dann taten sich grundlegende Probleme auf, die man als existenzbedrohend bezeichnen kann.

    Ich denke heute ist es noch viel schlimmer. Es wird nicht unbedingt gesagt, Du taugst nichts, weil Du nicht rechnen kannst oder faul warst, sondern weil Du Dich nicht diffus ändern oder anpassen konntest. Da ist es bei Schülern nicht anders als bei Bischof Williamson oder anderswo. Die Typen, die ‘ne Waffe in die Hand nehmen und sich lieber vom SEK erschießen lassen wollen als in einer gesellschaftlich akzeptierten Rolle als Hausmann und erziehender Vater zu landen, ich muß sagen, dass ich sie verstehen kann.

    Hat was mit Testosteron zu tun und nichts anderem. Wie unfähig die etablierte Gesellschaft ist dieses auch nur im Ansatz zu begreifen macht mich wütend. Wer es aber nicht schafft - oder nicht die Gelegenheit hat - einen Amoklauf zu starten bekommt später aber trotzdem einen klareren Kopf, in dem er verstanden hat, dass eben von dieser femininen Gesellschaft überhaupt nicht zu erwarten ist. Aber das macht ihn auch irgendwie reif dafür sein Leben zu leben, ohne sich von all den Idioten/innen reinreden zu lassen.

    Comment by geisteswelt — March 14, 2009 @ on March 14, 2009 at 6:45 pm.

  3. Du bist ja auchdepressiv. :-)

    Der Direktor hat offen eingeräumt, dass Jungen benachteiligt werden, ich hatte da innerfamiliär ziemlich dichte Hinweise. Leute wie wir werden halt kaputt gemacht in der Schule (oder weichen dem Mist angemssen aus, was deutlich wahrschinlicher ist). Das weibliche Mittelmass, wenn man das überhaupt so nennen darf, hat leider die “Verschwulung” durchgesetzt. Darum eben auch Geburtenrate 1,2.

    Comment by Silberlöffelchenmitmessinglegierung — March 15, 2009 @ on March 15, 2009 at 1:30 am.

  4. Als rein Depressiver bekommt man den Arsch nicht zum Amoklauf hoch. Ich denke eher, dass da die manischen Persönlichkeitsanteile eine größere Rolle spielen. Ich persönlich sehe es aber so, dass ich nicht vergessen habe und nicht vergessen will, wie ich als 17-Jähriger gedacht hab. Sich jetzt hinzustellen und „Verdammungsrituale“ herunter zu leihern und nach Verschärfung von Gesetzen zu rufen … Das ist ja gerade Pussy-Denken! Rein rational wäre es zu sagen: Ok, Amokläufe gibt es und haben in letzter Zeit in Deutschland sogar zugenommen, obwohl eigentlich alles juristische dort mehr als in anderen Ländern ausgereizt worden ist. Die logische Konsequenz wäre zu sagen, man lockert (!) die Waffengesetze! Wenn 3 Lehrer an der Schule bewaffnet gewesen wären, dann hätte es bedeutend weniger Tote gegeben. Also sollte man die Waffengesetzte selektiv lockern, um die „first line of defense“ überhaupt erst einmal organisieren zu können. Wenn ich in Israel auf offener Straße mit einer Waffe wild gestikuliere verwandelt sich das Straßenbild und die Passanten zücken auch ihre Waffen. In Deutschland kann man mit einer Waffe in der Hand auf Hasenjagd gehen, weil für 20 Minuten mit keiner ernsthaften Gegenwehr zu rechnen ist.

    Aber die Zeiten ändern sich eben, auch in Deutschland. Kriminalität, unkontrollolierbare Amokläufer und strenggläubige Muslime nehmen täglich in ihrem Bedrohungspotential zu und der Staat kann uns nicht schützen, auch wenn er noch so tut.

    Klar ist auch, dass man nicht wirklich zu Amokläufen raten sollte, da, wenn man älter wird, es so sieht, dass man auch vieles andere versäumt hätte. Aber das hilflose Pussy-Denken in den Medien geht mir einfach auf die Nerven.

    Die eigentlichen „Merkwürdigkeiten“ des Falles werden meines Erachtens auch gar nicht in der „kollektiven Betroffenheit“ angesprochen. In der Endszene lieferte sich der Amokläufer ein wildes Shooting mit der Polizei. Zuerst im Autohaus, wo er noch 2 Zivilisten erschießt und dann auf dem Parkplatz schafft er es zwei weitere Polizisten in ihrem Auto schwer zu verletzen. Das ist doch lächerlich, dass an der Waffe ausgebildete Beamten es anscheinend nicht schaffen den Täter schnell aus dem Verkehr zu ziehen und dabei sogar noch eigene Verluste einfahren. Ich sag’s Dir: Pussy-Polizei, die nur Knöllchen verteilen kann und sonst nur wichtig tut. Ich schäme mich für die deutsche Polizei.

    Comment by geisteswelt — March 15, 2009 @ on March 15, 2009 at 10:14 am.

  5. Richtig, die Sache wäre anders verlaufen, wenn die Lehrer bewaffnet gewesen wären. Aber so logisch zu argumentieren gilt in Deutschland als verachtenswürdig und ausgrenzenswert, LOL.
    Viele Verbrechen würden angemessen “vor Ort” bearbeitet werden könnte jeder Bürger legal eine Waffe tragen.
    Diejenigen, die das Waffentragen nicht gut finden, könnten ja weiterhin darauf verzichten.
    Und wie immer wieder nachgewiesen: Der Täter hat sowieso die Wumme, LOL.

    Comment by Silberlöffelchenmitmessinglegierung — March 17, 2009 @ on March 17, 2009 at 12:26 pm.

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