GeistesWelt

March 2, 2009

Lebt man in Palästina besser als in Mecklenburg-Vorpommern?

Die arabisch besetzten Gebiete Israels, auch als so genanntes Palästina bezeichnet, stehen im Fokus der Weltöffentlichkeit. Mit den gerade mal 3,8 Millionen Einwohnern sind sie eigentlich so erwähnenswert wie z.B. die Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern. Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flächenland der BRD im Nordosten und traditionell dünn besiedelt seit der Eiszeit. Die Mecklenburg-Vorpommeraner sind aber netter als die “Palis”, wie die Araber liebevoll genannt werden. Denn die “Palis” leben größenteils vom Terrorismus, so wie die Mecklenburg-Vorpommeraner vom Tourismus leben. Mit Erfolg, wie sich die Tage gerade zeigt. Heimsen die “Palis” schon wieder glatte 4,5 Milliarden von internationalen Geldgebern ein, in der Hoffnung bald nicht mehr vom Terroristmus leben zu müssen. Das ist aber ein Irrtum! Wenn sie mit dem Terrorismus aufhören würden, dann würden internationale Geldgeber auch kein Interesse haben wie wild Geld in diesen Landstrich zu pumpen.

Die “Palis” liefern aber den westlichen Medien auch ganz gerne blumig-tragische Bilder über ihr Elend. Die Medien freut es, da sich “bad news” besser verkaufen als der Heringsfang der Mecklenburg-Vorpommeraner im Frühjahr jeden Jahres. Aber wagen wir mal einen Blick hinter den Mythos vom “Genozid” am “palästinensichen Volk”. Schauen wir uns mal hier die “Palis” in Zahlen an. Am interessantesten fand ich Sterberate pro 1000 Einwohner: 4,01. In Deutschland betrug die Sterberate 2008 pro 1000 Einwohner übrigens 10,8. In den letzten Jahren sogar steigend! Mecklenburg-Vorpommern liegt im Ländervergleich da eher hinten. Also gibt es pro Jahr mehr als doppelt so viele Tote pro Einwohner als bei den “Palis”. Trotz Krieg, trotz permanentem Geschrei von keifenden, dicken, verhüllten Mammis.

So sind die Zahlen. Vergleicht man fairerweise “Palästina” mit einem anderen islamischen Problemland, Afghanistan, so hatte Afghanistan eine Sterberate von 19,56 pro 1000 im Jahre 2008. 5 Mal so hoch wie die in Selbstmitleid zerfließenden TV-Darsteller.

Schaut man auf die Lebenserwartung eines “Palis”, um den Unterschied in der Alterspyramide auszublenden, dann beträgt sie für einen “Pali”-Mann 71 Jahre. In Mecklenburg-Vorpommern wird ein Mann übrigens statistisch ganze 2 Jahre älter, nämlich 73 Jahre.

Man kann resümieren, dass man schon recht gut vom Terrorismus leben kann und davon routiniert anderen Leuten ein schlechtes Gewissen einzureden…

5 Comments »

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  1. MeckPom = Gaza
    Seeluft scheint den Extremismus zu fördern;
    in Gaza die Hamas und in MeckPom die LINKE und NPD. ;-)

    Comment by Wilhelm Entenmann — March 3, 2009 @ on March 3, 2009 at 7:07 am.

  2. Vielleicht sollten die MeckPommer anfangen Kassam-Raketen auf das Berliner Regierungsviertel zu schießen? Oder Reporter zu entführen, die reißerische Geschichten über “Rechtsextremisten” oder Hartzer dort schreiben wollen? PDS und NPD sind doch noch recht harmlos, als dass das große Geld deshalb fließen würde!

    Comment by geisteswelt — March 3, 2009 @ on March 3, 2009 at 12:57 pm.

  3. Raketen auf Berlin… . :lol:
    Kennst/erinnerst Du den Film “Die Maus, die brüllte” über das fiktive kleinste Land der Erde, das Herzogtum Groß Fenwick, dem der Staatsbankrott droht und deshalb beschließt “die USA anzugreifen, den Krieg zu verlieren und damit den Staatshaushalt zu sanieren (in deutlicher Anspielung auf die Rolle Deutschlands vor, in und nach dem Zweiten Weltkrieg). Unglücklicherweise findet in New York gerade eine Luftschutzübung statt und die Stadt ist menschenleer. So nimmt die Fenwicker Armee, die mit Pfeil und Bogen bewaffnet ist, Professor Kokintz mitsamt seiner Tochter gefangen und mit ihnen die gerade erfundene Q-Bombe.” (s. Wikipedia) ;-)

    Comment by Wilhelm Entenmann — March 3, 2009 @ on March 3, 2009 at 7:05 pm.

  4. “Die Maus, die brüllte” habe ich mal als Kind gesehen. Die Handlung kann ich noch gerade zusammen bekommen. Fand ich damals lustig!

    Mir fällt dazu noch mal eine andere Geschichte ein. Einmal hörte ich im Radio eine Sendung mit einem Islamfreund und Dhimmi, der in München eine Moschee erbauen wollte. Namen kenne ich jetzt nicht mehr, aber eine Stelle ist mir in Erinnerung geblieben. Der Interviewer fragte ihn dann nach den kritischen Stimmen in der Bevölkerung. Da wurde er kleinlaut und sagte beinah demütig: “Ach das sind Fundamentalisten (er meinte die deutschen Moschee-Gegner), mit denen kann man nicht reden”. Er sagte es so, dass er sie nicht verstehen könnte aber aufgrund ihrer Radikalität akzeptieren müßte.

    Da wurde es mir klar, dass man Menschen nicht unbedingt überzeugen muß. In vielen Fällen wie bei den Islam-Verharmlosern, ist dies auch aussichtslos. Aber man kann sie dazu bringen, dass sie einen fürchten und dann akzeptieren. Unsere muslimischen Freunde haben das viel früher erkannt und genau das sind ihre Grundmaximen im Umgang mit diesen Dhimmis. So gesehen muß man hart rüberkommen und die Palis schaffen das locker, während die Mac-Pommer da noch ein wenig Nachholbedarf haben.

    Ein schönes Zitat als Contrapunkt: Bismark wurde mal gefragt, was er machen würde, wenn morgen die Welt unterginge? Er antwortete: nach Mecklenburg gehen! Die Welt würde nämlich dort 50 Jahre später untergehen als woanders. Vielleicht sind das die positiven Seiten der Provinz?

    Nachtrag: noch mal nach dem Bismark-Zitat gegoogelt. Wörtlich hieß es “Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später.”

    Comment by geisteswelt — March 3, 2009 @ on March 3, 2009 at 8:00 pm.

  5. Aber man kann sie dazu bringen, dass sie einen fürchten und dann akzeptieren.
    …genau diese Erfahrung mache ich immer wieder, wenn ich Mannheim mit Muslimen in den “Clinch” gehe. Ich wage zu behaupten, dass diese mich (und umgekehrt, ich diese) mehr respektieren (bzw. umgekehrt, ich diese respektiere, als dies bei Dhimmis der Fall ist und somit auch konstruktive Gespräche möglich sind.

    Comment by Wilhelm Entenmann — March 3, 2009 @ on March 3, 2009 at 9:20 pm.

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