GeistesWelt

February 28, 2009

Williamson - der Salman Rushdie der westlichen Welt

Filed under: Gesellschaft

Der Fall Williamson hält sich hartnäcking in der deutschen Boulevard-Presse. Der katholische Gottesmann äußerte in einem Fernsehinterview Zweifel an der bisherigen Darstellung des Judenmordes im deutschen, 3. Reich. Warum der Fall nicht zur Ruhe kommt.

Will man den Fall Williamson mit irgendetwas zuvor vergleichen, dann fällt mir der Fall Salman Rushdie ein. Salman Rushdie wurde aufgrund einiger Passagen in seinem Buch “Die Satanischen Verse” kollektiv von der islamischen Welt mit einem Todesurteil bedacht. Während damals noch die westliche Welt sich für Salman Rushdie und die Redefreiheit einsetzte, schafft sie sich mittlerweile heute ihre eigenen Meinungsdissidenten, die sie immer drastischer verfolgt. Einer von ihnen ist der Priester Richard Williamson.

Interessant auch die Reaktionen auf Richard Williamsons Entschuldigung, die natürlich für die Verfechter des Extremismus aus der Mitte völlig “unzureichend” zu sein scheint. Ein Thomas Schmid, ein Chefredakteur der WELT, bringt die lustvolle Empörung dazu auf den Punkt:

Und dass Williamson selbst in diesem Schreiben noch die Unverschämtheit unterläuft, nur von „Ungerechtigkeit“ (statt von Barbarei oder Massenmord) zu sprechen, verrät eine Gleichgültigkeit und eine Herzenskälte, die nicht nur bei Gottesmänner skandalös wäre.

Bei allem Schnauben und Keifen fällt Thomas Schmid in keiner Weise auf, dass “Ungerechtigkeit” ein viel klarerer und objektiverer Begriff ist als die häufig von Propagandisten genutzten Wörter “Barbarei” oder “Massenmord”. Er sieht da “Gleichgültigkeit” und “Herzenskälte”. Der Punkt, der ihn wurmt ist der, dass eben Williamson seine Entschuldigung nicht mit dem Eifer vorgetragen hat, wie ihn die Extremisten aus der Mitte anscheinend mühelos aufbringen können. Wie sie “schockiert” und “bestürzt” sind immer aufgrund der mittlerweile schon recht bekannten Tatsachen aus dem Dritten Reich. Immer wieder können sie emotional “tief betroffen” sich dazu äußern. Das läuft so routiniert, dass man sich ernsthaft Gedanken über die Authentizität dieser emotionalen Äußerungen machen könnte.

Ich denke, das ist auch der wahre Hintergrund hinter der Williamson-Empörung! Eigentlich wäre es jedem Menschen egal, wenn er eine andere Meinung zu hören bekäme. Jetzt scheint es aber so, dass die gutmenschlichen Extremisten der Mitte sich selber in Bezug auf ihre automatisierten Affekte bezüglich des Judenmordes im Unklaren sind. Dann kommt einer und “leugnet” und puuuffff die Luftblase scheint zu zerplatzen. Deshalb diese Hysterie.

February 24, 2009

Deutschland, Europas erfahrenster Gas-Produzent

Filed under: Realsatire

Udo Ulfkotte, islamkritischer Journalist, sieht graue Wolken über Britanien oder gar ganz Europa aufziehen. Chaos, Gewalt oder gar Revolution! In seiner Berichterstattung nimmt er kein Blatt vor den Mund und immer wieder scheut er auch nicht die Grenzen zu der politischen Inkorrektheit grenzwertig zu berühren. Ein Satz fiel mir auf, den ich hier zitieren will:

Seit Dezember 2008 berichten zahlreiche Medien darüber, dass deutsche Unternehmen das Tränengas liefern, welches in Ländern wie Griechenland von den Sicherheitskrärften gegen die Demonstranten eingesetzt wird. Die Produktion läuft auf Hochtouren – überall wird darüber berichtet; nur deutsche Medien haben davon bislang nichts mitbekommen. Sie üben sich derweilen in der Hofberichtsterstattung […]

Ist es eigentlich zynisch, wenn man sich über diese Meldung herzlich amüsieren kann? Ich verweise auf die Seiten des Kopp-Verlages für den Ulfkotte recht regelmäßig schreibt und woher das Zitat oben stammte. Unten am Ende des Berichtes kann man weitere Storys anklicken. Wenn es nach ihnen gehen würde, wär Europa schon gestern untergegangen. Während politisch-korrekter Journalismus mehr verschweigt als er berichtet, macht politisch-unkorrekter Journalismus vieles nur schlecht. Es gibt aber auch gute Nachrichten: man muß es mal so sehen, je schlimmer es den Rest-Europäern geht, desto mehr Tränengas verkauft Deutschland!

February 22, 2009

Kann man eine Wirtschaftskrise regulieren?

Filed under: Gesellschaft

Ein Blick auf den bundesrepublikanischen Politzirkus um, über und hinter die Wirtschaftskrise.

Das regierungs-un-kritische Magazin „Focus“ bringt dieser Tage in ihrer Onlineausgabe einen kleinen Artikel zu Angela Merkels Bemühungen die Wirtschaftskrise zu bewältigen. „Mit Macht gegen den Wirtschaftskollaps“, so titelt mutig das Magazin. Mutig insofern, dass sie den dramatisierenden Begriff „Wirtschaftskollaps“ benutzt. Angela Merkel selber wird dann neben dem Artikel in „heroischer“ Pose abgebildet. 1 Die Spitze der politischen Klasse Europas hat sich bei Kanzlerin Merkel versammelt. So heißt es schneidig im Vorfeld des Artikels. Irgendwie kann diese Wortwahl auch gut von Wagnermusik untermalt werden. Aber es wird noch schlimmer: Gesucht ist im Vorfeld des G20-Gipfels der Masterplan für die Regelung der Finanzmärkte.

Die interessante Frage ist doch eigentlich, was aus dieser Krise helfen würde und da gibt es zwei Grundalternativen: „regulieren“ oder eben „deregulieren“. Presse und Politik haben sich, naturgemäß, zu einer „Regulation“ entschlossen und propagieren dies auch jetzt in solchen Phrasen wie „Masterplan für die Regelung“. Den dramatischen Höhepunkt erreicht der Artikel in Aussagen des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück mit einem radikalem Bekenntnis zur Regulierung des Finanzwesens:

Merkel hatte vor dem Gipfel eine bessere Kontrolle der internationalen Finanzmärkte gefordert. Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sprach sich für eine lückenlose Kontrolle der Finanzmärkte aus. Kein Finanzmarkt, kein Finanzmarktakteur und kein Finanzmarktprodukt dürften nach deutscher Auffassung „zukünftig ohne Regulierung und Aufsicht sein“. Für Hedgefonds fordert die deutsche Seite deshalb eine direkte Regulierung.

„Lückenlose Kontrolle der Finanzmärkte“, überhaupt „keiner“, „nach deutscher Auffassung“, „sollte ohne Regulierung und Aufsicht“ …. Jetzt ist wieder der Einsatz der wagnersichen Fanfaren denkbar. Eine gewisser Hang nach „Kontrolle“ und der „totalen Regulierung“ mag jetzt den Deutschen als vielleicht genetische Eigenart verziehen sein. Auch glaube ich nicht, dass Peer Steinbrück wirklich an das glaubt, mit dem er hier zitiert worden ist, sondern eher seiner Rolle als Berufspolitiker nachkommt und das sagt, was man von ihm erwartet. Kann ein Politiker wirklich klüger sein als der Durchschnitt seines Volkes? Peer Steibrück heult deshalb hier mit den Wölfen, während Frau Merkel das sicherlich aus tiefster Überzeugung macht. Aber eines ist immer klar erkennbar: sie alle sagen, was sie wollen, aber nie hinreichend warum sie dies tun!

Die Frage ist wirklich, ob man einer Wirtschaftskrise durch „Regulierung“ begegnen kann? Es wird immer gerne die Mär berichtet, dass Spekulanten in der Wirtschaft Schuld an der Krise wären. Häufig werden diese Spekulanten auch in anonymisierten Schreckensbilder dem einfachen Volk als „Heuschrecken“ oder ähnlichem vor Augen geführt. Diese gilt es zu „disziplinieren“ und deshalb die „totale Regulierung“ einzuführen, da die Marktwirtschaft versagt haben soll.

So in der Art lauten die Begründung zu einer weiteren, umfangreichen Verstaatlichung der Wirtschaft. Stimmt das aber eigentlich überhaupt? Man muß gewisse Dinge im Vorfeld dieser Krise klar erkennen und benennen um überhaupt zu verstehen, worum es sich hier handelt.

Einmal ist das die massive Überschuldung der öffentlichen Haushalte in Europa und auch Amerika seit den 70′er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Zahlen sind Fakten, auch wenn sie nach Möglichkeit natürlich geschönt werden. Es wird dann behauptet dass ein Staat niemals pleite gehen kann. Diese Behauptung, aufgestellt von Leuten, die nichts von der Geschichte wissen wollen, denn sehr oft sind schon Staaten pleite gegangen, ist eigentlich der psychologische Kardinalfehler. Denn neue Staatsverschuldung wurde so gesellschaftlich akzeptiert um einen üppigen Sozialstaat in Europa und eine politische Weltmachtgeltung in Amerika aufrecht zu erhalten.

Das Geld für Schulden mußte gedruckt werden und nach Möglichkeit so, dass die Geldmenge immer etwas mehr stieg als der Staat für die Schulden zahlen mußten. Es wurde immer stark auf die Unabhängigkeit der Zentralbanken verwiesen. Das steht aber im Widerspruch zu der Beobachtung, dass die Geldmenge wirklich schon sehr lange immer stets mehr der offizielle Schuldzins stieg. In Zahlen waren das 7 bis 12 Prozent durchschnittlich pro Jahr im EU-Raum. In Amerika werden übrigens mittlerweile dazu schon überhaupt keine Zahlen mehr veröffentlicht, da sie „nicht von Interesse“ wären. Wahrscheinlich ist dort, wie Kritiker meinen, der Dollar schon aus dem Ruder gelaufen. Für den EU-Raum, auf den ich mich beschränke, heißt das aber, dass eine Firma schon sehr hohe Renditen erwirtschaften muß, um über die Jahre nicht an der stillen Inflation zugrunde zu gehen. Die so genannten „Blasen“ entstanden. Das waren Mengen an Kapital, das sehr risikoreich angelegt werden mußte um Renditen von 10 bis 20 Prozent zu erwirtschaften. Mit einer Rendite von 10% hatte man gerade erstmal das heraus, was die EU-Zentralbank schon in einem Jahr an neuen Euros in den Markt gepumpt hatte. Die Zockermentalität wurde sozusagen durch das ungezügelte Geldmengenwachstum der EU-Zentralbank gezüchtet, ist also nur Symptom einer Krankheit, nicht aber Ursache.

Jetzt macht sich der Bock zum Gärtner und auch eine „totale Regulierung“ der Finanzmärkte wird nichts daran ändern, dass die Politik dieses Landes mittels kontrollierter Inflationierung sozusagen Wohlstand aus dem Nichts zu generieren versucht. Man muß sich die Tatsache vor Augen führen, wer in Europa überhaupt noch in irgendeiner Art produktiv ist? Nicht nur Horden von Fremdländern sind Schuld an dieser Minus-Pro-Kopf-Produktivität, sondern auch ein immer größer werdendes Heer von Rentern und anderen Austeigern aus dem Arbeitsleben. Die Anzahl der wirklich produktiven Arbeitern schrumpft stetig, besonders wenn man sich andere Länder wie Brasilien, Indien, China anschaut. Der Clou der Regierenden ist es also Euros oder Dollars zu drucken und Länder wie Brasilien, Indien etc. für diese Euros arbeiten zu lassen. Zum einen fließt so Geld aus der EU-Zone und mindert den Realgeldumlauf. Dadurch wird die Inflationierung etwas gedämpft. Zum anderen bekommt man reale Güter wie Autos, Rohstoffe und so fort für bedrucktes Papier. Das ist eigentlich die Quelle von Europas Wohlstand. Es wäre irgendwie zu viel verlangt zu meinen, das funktioniere für ewig so, auch wenn alle Experten dies zu immer suggerieren wollten. Aber Krisen sind ja auch Zeiten zu denen alle Experten sich irrten und die sie nicht vorhersagen konnten.

Um diese Krise anzupacken muß man also mehr Mut haben, als Berufspolitiker ihn haben können. Man kann alle Banken verstaatlichen, aber das System kommt dann ebenfalls nicht ohne Inflationierung aus. Man kann alle Autobauer verstaatlichen, aber auch staatlich finanzierte Autoproduktion sichert Arbeitsplätze nur für kurz, weil es doch auch nichts nützt, dass der Staat weiter Dinge produzieren will, die keiner mehr kaufen will?

Eigentlich müßte ein großes Umdenken stattfinden. Das bleibt aber aus, weil niemand sich ohne Not von einer subjektiven guten Lage in eine objektiv schlechtere begäbe und bevor es soweit ist eine Menge Kraft und Energie an Selbsttäuschung aufgewandt wird. Das ist ein psychologischer Selbst-Erhaltungs-Mechanismus. Die „Big Bangs“ der Weltgeschichte zwingen dann einen zum Nachdenken über sich selber. Deshalb gab es sie und deshalb wird es sie immer geben.

1 Ganz interessant: sie imitiert mit ihren Flügeln Armen den Bundesadler, der im Hintergrund von ihr projiziert worden ist. Hier kann man sich das Bild noch einmal in Großformat anschauen. Für den flüchtigen Betrachter entsteht so ein Eindruck der Macht, da Angela Merkel bewußt auf diesem Photo mit dem deutschen Staatswappen gleichgesetzt wird. Das nur am Rande, aber durchaus wert mal bedacht zu werden, wie Medien hier manipulieren und beeinflussen.

February 19, 2009

Vaclav Klaus’ Eklat im EU-Parlament

Filed under: Unsortiertes

Vaclav Klaus hat es geschafft was viele EU-Bürger sich sehnlich wünschten: EU-Bürokraten gingen freiwillig, durch seine Rede inspiriert, nach Hause. Hier ein Video-Mitschnitt von Vaclav Klaus’ Rede vor dem “europäischen Parlament”:

Ein britischer, konservativer Abgeordneter (Daniel Hannan), der seine Arbeit ernst nahm und verweilte, faßt die Rede nocheinmal kurz auf Englisch zusammen:
In einer Demokratie sollte es eine Opposition geben? ZU ketzerisch für die hohen EU-Herren?. Was kann man eigentlich in der BRD wählen, wenn man so denkt wie Vaclav Klaus ? Es soll ja bald eine Wahl geben? Gibt es da überhaupt eine Partei?

Nebenbemerkungen:
Hier gibt es die Rede von Vaclav Klaus dem Wortlaut in deutscher Sprache zu lesen.

Reaktionen der Presse am Beispiel des Kommentars von Nicolas Schöneich:

Nicolas Schöneich schreibt für die FTD, eine Wirtschaftszeitung. Auch hier mehr als Häme für den mutigen Politiker Klaus, der vor einem Staat mahnt, der den Markt zu ersetzen droht. Eigentlich sollte man denken, solche Ideen kämen wenigstens bei der von der FTD bezahlten Lohnjournalisten an? Aber eine Stelle hat es besonders in sich (Quelle auf Seite 2 des Artikels):

Klaus zelebriert in seiner Rede das Dagegensein. Für seine Ausfälle wird er inzwischen sogar von der Kunstwelt verhöhnt. Das Kollektiv um den Tschechen David Cerny, dessen Skulptur “Entropa” das Brüsseler Ratsgebäude ziert, hat Klaus zum europaweit bedeutendsten Klischee tschechischen Ursprungs erkoren. Das Kunstwerk, auf dem Deutschland als von Autobahnen durchzogen und Bulgarien als türkische Stehtoilette dargestellt wird, gießt auf einem Laufband Hohn und Spott über das Staatsoberhaupt aus. Vom “bedeutenden Philosophen”, “schlausten Mann der Welt” und “scharfsinnigen Beobachter” ist dort zu lesen. Darunter erscheint ein Best of seiner Sprüche, etwa der von Umweltschutz oder Feminismus als “Ersatzideologien für den Sozialismus”.

Um es bildlich zu sagen pisst sich der Deutsche Schöneich vor Lachen förmlich in die Hose. Er kommt sich bei seinem Vergleich so tiefsinnig vor und unterschlägt aber jedoch, dass es ja nicht nur die Autobahnen auf dem von ihm zitiertem Kunstwerk sind, sondern die Pointe ist, dass diese Autobahnen ein zerbrochenes Hakenkreuz zeigen. Darüber haben sich Leute wie er tagelang in ihren Traktaten abgearbeitet. Jetzt entfällt dieser “Umstand” einer diskreten Zensur. So ist das in EU-Land.

Wollte der “Kölner Express” einen schwarzen Bürgerrechtler bestechen?

Filed under: NRW

Joseph Intsiful ist als Katholik in der Bürgerrechtsbewegung „pro Köln“ engagiert. Aufgrund seiner schwarzen Hautfarbe ist er Redakteuren des lokalen „Kölner Express“ anscheinend ein Dorn im Auge. Jetzt berichtet Herr Intsiful wie Mitarbeiter dieser Zeitung versuchten ihn mit Geld zu bestechen um seine politischen Mitstreiter zu diskreditieren. - Ein Blick in eine Welt, in der Medien mehr als nur Wahrheit berichten, sondern neue Wahrheiten schaffen wollen.

Mitten in einem Meer aus schwarz-rot-goldenen Fahnen steht Joseph Intsiful mit einer Hand voll Patrioten. Er spricht zu einer Menge linker Störer, die ihn immer wieder mit „Nazi“-Rufen niederbrüllen wollen. Aber er läßt sich nicht beirren.

Szenen wie diese stören viele Kritiker der Bürgerbewegung. Wäre Intsiful ein Weißer, wäre er ein normaler „Nazi“ wie viele andere auch. Aufgrund seiner schwarzen Hautfarbe jedoch wird er zu einem besonderem Hass-Objekt für engagierte Linke. Intsiful berichtet jetzt sogar davon, dass Reporter des „Kölner Express“ ihm Geld boten dafür, anstatt seiner Meinung, nun politisch korrekte Parolen zu verkünden. Er war entsetzt, wie sehr das von ihm idealisierte Deutschland moralisch verkommen ist!

Um das zu verstehen muß man sehen, dass linkes Denken sich als Antithese zu einem diffus definiertem „Rechten“ versteht und nüchtern betrachtet auch nicht viel mehr als dies ist. Die Grundidee geht so: der weiße Mann hat in der Welt nur Schlechtes erschaffen: Kapitalismus, Gewalt, Krieg … oder tiefenpsychologisch steht er für die Eltern, die alles falsch gemacht hätten und gegen die Linke bis ins hohe Alter „rebellieren“. Alles was jetzt nicht-weiß ist, ist nun demnach „gut“. So können Araber morden, betrügen und die Welt mit Terror übersäen. Es ist deshalb so recht, weil sie dunkelpigmentiert sind. Barack Obama war der bessere Kandidat als McCain, weil er dunkelpigmentiert ist. Ein Weißer als Opfer von Ausländergewalt ist nicht Opfer, sondern Täter, der provozierte. Hat man einmal diese Anti-Logik begriffen erkennt man grobe Strukturen in diesem linken, medialem Raum, der normale Pressearbeit mittlerweile fast völlig verdrängt hat.

Jetzt kommen Menschen wie Joseph Intsiful und treffen auf Tabus. Kann ein Schwarzer ein „Nazi“ sein? Da enttarnt sich linkes Denken, wie auch im Fall von Ayaan Hirsi Ali. Ayaan Hirsi Ali wird eigentlich mehr gehasst als Leute wie Geert Wilders oder andere weiße Islamkritiker. Eben weil sie dasselbe Tabu verletzt als Schwarze eben nicht „links“ im Sinne des momentanen Zeitgeistes zu sein. Versucht man Logik in die linken Hass-Eskapaden gegen diese Frau zu bringen, dann wird sie eben so sehr gehasst … weil sie schwarz ist! Deshalb bringen Linke auch ihren Hass hier nie auf den Punkt, weil dies verräterisch wäre.

Joseph Intsiful bei pi-news.net:
Gemeinsam für die Vielfalt
Joseph Intsiful - zu deutsch und zu katholisch
Express wollte Joseph Intsiful mit Geld ködern

February 17, 2009

Stören verhüllte Muslimas den öffentlichen Frieden? - Das Kreuz mit dem Kopftuch!

Filed under: Baden-Württemberg

“Wir werden dem Unterricht der Muslima weiter fernbleiben, bis in der Schule offen über das weitere Vorgehen diskutiert wird”. So begründete die Schülervertretung des Speyer Kollegs in Worms den organisierten Boykott des Unterrichtes einer neuen Lehrerin muslimischen Glaubens, die vorgibt aus religiösen Gründen die Schüler nur verhüllt mit einem Kopftuch unterrichten zu können. Gemeint ist Frau Fereshta Ludin, die in Baden-Württemberg bereits bis 2003 deutsche Gerichte mit ihrem Weigern das Kopftuch abzulegen beschäftigte und dabei bis zum Verfassungsgericht ging und letztlich auch dort scheiterte.


Sie sorgte für Arbeit bei deutschen Gerichten.

Wir sehr Frau Ludin von ihren neuen Schülern geschätzt wird, kann man in der neutralen Formulierung sehen den Unterricht der Muslima nicht mehr zu besuchen. Nicht Frau Ludin, sondern die Muslima. Eine harte Formulierung, gerade in unseren auf penible, sprachliche Korrektness bedachten Zeiten.

Frau Ludin ist erst seit kurzem am Speyer Kolleg in Worms beschäftigt. Direkt nach ihrer Vorstellung in der Aula soll sich Protest von Schülerseite geäußert haben, der mittlerweile in einem organisiertem Boykott der Lehrerin eskalierte. Die Schüler argumentieren: “Wir fordern, dass Staat und Religion getrennt bleiben” und weiter “sie [Frau Ludin] fordert aber nur von unserer Seite Toleranz, das erscheint aber unglaubwürdig, da sie nicht akzeptiert, dass ihr Verhalten bei Schülern auch anders ankommt”.

Ob es wirklich nur “religiöse Gründe” sind, die einen zum Verhüllen zwingen ist zweifelhaft. Im Islam ist die Verhüllung der Frau eine Kann-Option. Sie wird aber nicht als obligat angesehen. Oft ist eben das Kopftuch der Frau ein Zeichen einer extremistischen Auslegung dieser Religion. Frau Ludin war 2 Jahre im Vorstand der “Muslimischen Jugend in Deutschland”, die ihre Mitglieder streng nach Geschlecht trennt, und unterrichtete an einer islamischen Grundschule in Berlin-Kreuzberg. Der Träger der Schule, das Islam-Kolleg e. V., wurde vom Landgericht Berlin der Milli Görüş zugeordnet, einer extremistischen Gruppe, die allerdings in Deutschland noch nicht verboten ist.

Quelle: Wormser Zeitung, “Protest gegen Kopftuch in Schule”, via opponent.de

Lesetipp dazu, das immer wieder lesenswertes Blog “Manfreds politische Korrektheiten”, über historische Konstanten der islamischen Religion: Wie Islamisierung funktionierte. Und funktioniert. Und funktionieren wird.

February 16, 2009

Sicherheit: Berlusconi plant Bürgerwehren gegen Ausländergewalt

Filed under: Italien

Ausländergewalt in Italien! Nach einer Reihe brutaler Vergewaltigungen zieht Präsidente Berlusconi die Reißleine und will seinen Bürgern das Recht zurückgeben sich selber in Bürgerwehren zu verteidigen. Wie erwartet reagieren öffentliche Medien hysterisch. Warum aber eigentlich?

Das Problem ist überall eigentlich gleich! Keiner braucht die Polizei, außer in den seltenen Fällen, wenn er sie mal dringend bräuchte. Dann aber ist sie meistens nie da. Im Falle von Ausländerkriminalität steht sie sogar oft hilflos vor dem Täter, lieber nichts machend als in den Verdacht der Ausländerfeindlichkeit zu geraten.

Denn Ausländerkriminalität ist kein Thema in Deutschland. Da macht die Presse gerne mit und wird so zum Komplizen der Täter und der wegschauenden Polizei. Keiner berichtet über die Frauen, die jeden Tag, häufig von Muslimen, überfallen und vergewaltigt werden. So kommt es, dass besonders brutale und abscheuliche Verbrechen dann als “Einzelfall” serviert werden. Jedoch ist klar: das ist nur die Spitze des Eisberges des täglichen Horrors in Deutschland und allen muslimisch erschlossenen Gebieten Europas. Ganze Stadtviertel werden zu No-Go-Areas oder verwandeln sich wie in H. G. Wells’s “Zeitmaschine” zu Gebieten, die man Nachts wegen den Morlocks nicht mehr betreten kann.

Die Antwort auf einen überforderten Rechtsstaat auf überbordende Gewaltkriminalität müßte eigentlich heißen den Bürger selber als “first line of defense” zu sehen und ihn bewaffnet für seine eigene Sicherheit und die seiner Gruppe sorgen zu lassen.

Sicher ist aber, dass ein weitgehend selbstständiger, wehrhafter Bürger dem Staat und gewissen politischen Kreisen ein Dorn im Auge wär. Deshalb auch das Pressegeschrei gegen die Initiative des Präsidente. Übrigens nebenbei, was alles in Europa möglich ist: In Tschechien werden Sexualtäter schon zwangskastriert. Aber auch hier ein “Aufschrei der Empörung” bei allen sozialistischen Politikern. Statt dessen Probleme, die keiner lösen will, sondern durch Dauerbequatschen zur eigenen Daseinslegitimierung benutzen. Das ist es eigentlich.

February 15, 2009

Petr Lom, Ahmadinedschad’s Leni Riefenstahl

Filed under: Berlin

„Letters to the President“ heißt Petr Loms Film. Cicero meint dazu vorab: Der Regisseur Petr Lom wollte westliche Feindbilder abbauen, und ist für manche Menschen selbst eines geworden.

Laut Presseberichten scheint „Letters to the President“ nichts weiter zu sein, als ein Propaganda-Film für die iranische Glaubensdiktatur. Der berüchtigte iranische Präsident wird in ihm eine Zeit lang von Petr Lom bei seinen Regierungsgeschäften begleitet und von seiner “menschlichen Seite” gezeigt: Massenaufmärsche und ein in der Menge badender iranischer Diktator mit gewinnendem Lächeln.

Der Titel „Letters to the President“ bezieht sich übrigens nicht auf Ahmadinedschad’s Schreibversuche an den ehemaligen amerikanischen Präsidenten G.W. Bush, sondern auf Briefe, die man aus dem Volk an Ahmadinedschad selber schreiben muß, um den eitlen Herrscher zu bitten seinen gnadebringenden Einfluß für einen geltend zu machen.

Liest man das Cicero-Interview von Constantin Magnis mit Petr Lom, dann scheint auch Lom selber von einer -durch die Blume gesagt- “gewissen Schwärmerei” für den iranischen Holocaust-Leugner Ahmadinedschad „eingenommen“ zu sein:

Frage: Mussten Sie nach den Dreharbeiten ihr Bild des iranischen Präsidenten ändern?

Nein, mir war immer schon klar, es hier mit einer sehr komplexen Persönlichkeit zu tun zu haben. Und ich erinnere mich noch an seine Rede auf der Columbia University, da sagte er all diese unfassbaren Dinge, Kommentare über Homosexuelle, den Holocaust, Israel. Aber gleichzeitig klingen viele seiner Argumente genau wie die vieler linker Intellektueller bei uns: In ihrer Kritik am Imperialismus sind Noam Chomsky und Ahmadinedschad gar nicht so unterschiedlich, wissen sie? Also, vielleicht ist er nur ein Mensch, und ein Politiker…

Petr Lom erscheint hier nicht gerade als das, was man einen kritischen Geist nennen könnte. Selbstredend gibt es so einen Film in Deutschland auf der Berlinale zu sehen. Relativierender Anti-Semitismus ist nämlich wieder chic und da stellen Loms sentimentale Ergüsse über den iranischen Führer eines der vielen obligaten Feigenblätter dar.

Hier der Link zu dem Cicero-Interview.

Forest Jihad - erster Brandstifter gefaßt!

Filed under: Weltpolitik

Bereits im Vorfeld gab es Spekulationen, dass die diesjährigen verheerenden Waldbrände zu einem Teil von gläubigen Muslimen bewußt verursacht worden sein könnten. Wir berichteten, dass Muslime Ende letzten Jahres dazu aufgerufen hatten im Sommer die Wälder der “Ungläubigen” weltweit anzuzünden. Jetzt ist ein erster Brandstifter von den australischen Behörden verhaftet worden. Die Indizien sprechen für einen Muslim-Verdacht des Täters.

Es war das schlimmste Buschfeuer in der Geschichte Australiens. Es tötete bis jetzt 181 Menschen im australischen Staat Victoria und machte bereits über 5000 Australier heimatlos, weil es kleine Siedlungen zerstörte. Der wirtschaftliche Schaden wird auf 1,6 Milliarden australische Dollar (ca. 1 Milliarde US-Dollar) geschätzt. Aufgrund der in diesem Jahr sehr hohen Anzahl von Brandstiftungen sprach der australische Ministerpräsident Kevin Rudd bereits von einem Massenmord. Das christliche Nachrichtenportal idea.com berichtet, dass etwa die Hälfte der Brände definitiv auf menschliche Brandstiftung zurückzuführen sei.

Das diepresse.com schildert den Kampf gegen die Feuerteufel:

Der Kampf der australischen Feuerwehr gegen die Brände nimmt kein Ende - auch weil in der Nacht auf Mittwoch erneut Brandstifter aktiv waren. Der Premierminister des Bundesstaates Victoria, John Brumby, sagte am Mittwoch, es gebe “kaum Zweifel”, dass über Nacht neue Brände gelegt worden seien. Allein in Victoria suchen 100 Polizisten nach Brandstiftern, allerdings würden die Schuldigen nur selten gefasst.

Ein 39-jähriger Mann mit Migrationshintergrund wurde jetzt aber am Freitag in Churchill (Viktoria) verhaftet. Ihm wird Brandstiftung mit mindestens zehnfacher Todesfolge vorgeworfen, ferner - als Nebenklagepunkt - der Besitz von Kinderpornographie. Bei seiner Verhaftung schien der Mann geistig zerüttet und die Behörden warnen ausdrücklich vor möglichen Nachahmtätern.

Laut pi-news.net sollen in dem Bundesstaat Victoria ein Drittel der muslimischen Siedler auf diesem Kontinent leben. Zur möglichen Motivation von Muslimen zur Brandstiftung äußert sich der Nachrichten-Blog wie folgt:

Bereits im letzten September rief die islamische Gruppe Al-Ikhlas Islamic Network Muslime zum “Forest Jihad” (Waldbrand-Jihad) auf. Islamische “Gelehrte” sagten, da die komplizierteren Terroraktionen in der letzten Zeit alle gescheitert seien, sollte jetzt mit dem einfachen Mittel der Brandstiftung versucht werden, Terror auszuüben. Dazu wurden Muslime in Australien, den USA, Europa und Russland aufgefordert. Begründet wurde dies mit dem “Auge-um-Auge”-Prinzip. Die Wälder der “Ungläubigen” sollten niedergemacht und verbrannt werden, da “diese das Gleiche in unseren Ländern machen”.

February 14, 2009

Highland Cathedral als Europahymne?

Filed under: Schottland


“Highland Cathedral” gespielt von dem Orchester des königlich-irischen Regiements in Ulster Hall 2007

„Highland Cathedral“ ist ein sehr interessantes Lied. Neben seiner wirklich schönen Melodie hat es auch eine überraschende Geschichte. Es handelt sich nämlich nicht um eine traditionelle schottische Weise, sondern wurde von den Deutschen Ulrich Roever und Michael Korb 1982 als Dudelsackmelodie anlässlich eines sportlichen Wettbewerbes in Deutschland komponiert. (weiterer Hintergrund)

Es erlangte eine derartige Popularität, dass ernsthaft vorgeschlagen worden ist „Highland Cathedral“ als offizielle schottische Hymne aufzufassen, die „Scotland the brave“ oder „ Flower of Scotland“ ersetzen sollte.

„Highland Cathedral“ selber war auch schon die Polizeihymne im ehemals britischem Hong Kong und wurde offiziell 1997 gespielt als die britische Fahne zum letzten Mal eingeholt und die ehemalige Kronkolonie zurück an die Volksrepublik China gegeben worden ist.

Das Lied erfreut sich weltweit einer immer größer werdenden Beliebtheit und eine kurze Review bei YouTube zeigt eine Unmenge an neuen Interpretationen aus aller Welt, die auch zudem recht aktuell eingespielt worden sind.

Es gibt viele Texte zu diesem Lied, falls es gesungen wird. Viele handeln aber über ein stolzes Schottland, das mit seinen traditionellen Wurzeln verbunden bleibt und deshalb auch hoffnugsvoll in die Zukunft sieht. Es gibt jedoch auch Versionen in anderen europäischen Sprachen. Der deutsche Karneval schätzt dieses Lied mittlerweile auch, obwohl häufig in diesen Versionen der Rhythmus zu stark betont wird, was Ausdruck des deutschen Wesens sein kann aber auch an dem Mehr an Enthusiasmus als Professionalität liegen kann?

Vielleicht wird “Highland Cathedral” auch einmal die Hymne eines freien Europas werden? Die “Ode an die Freude” in der alle sich “freudetrunken” im “Elysium” wähnen ist doch wirklich nur Ausdruck eines weltfremden Lebens und der Dekandenz. Falls sich der Zeitgeist erneuern und reformieren kann, dann wird man bestimmt auch diesen musikalischen Fehltritt Beethovens nicht weiter mißbrauchen und dafür etwas besseres nehmen! Ich schlage “Highland Cathedral” vor!

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