GeistesWelt

January 26, 2009

SZ bietet Rassistin Susanne Schneider ein Podium

Filed under: Lifestyle

Ist Rassismus tot? Oder lebt er in mitten unter uns ein neues, wieder populäres Leben? Das Lesen eines Artikels in der Online-Ausgabe der SZ von Susanne Schneider wirft einige Fragen auf.

Hier läßt sich eine Susanne Schneider zu der Bedeutung des “weißen Mannes” in bezug auf die aktuellen Mißstände der Welt, oder das was von Susanne Schneider dafür gehalten wird, ausgiebig aus. Obama verkündete das “Ende der Herrschaft des weißen Mannes”! So in etwa hat es diese Frau unbewußt aber deutlich bei dessen Antrittsrede vernommen. Überall wo ein Weißer wirtschaften würde, da gelänge es nicht mehr Wohlstand zu generieren… etc pp. Ach mann muß es sich einfach mal selber durchlesen, da der ganze Unsinn es nicht der Mühe wert ist indirekt wiedergegeben zu werden.

Dass eine Frau nach bis zu 200 Jahren Feminisierung einer gesamten Gesellschaft (Frauenemanzipation) derart mit dem “weißen Mann”, ja wir alle dürfen uns angesprochen fühlen, in die Kritik geht, zeigt, dass frau nach diesen 200 Jahren immer noch typischen weiblichen Sehnsüchten verfallen zu sein scheint. Der zumeist weiße Ehepartner oder nur Partner wird tendenziell durch vom Feminismus aufgewertete weibliche Launen zum Trottel vor sich und anderen gemacht. Aber das langweilt natürlich auf die Dauer und endet in der sexuellen Frustration.

Solche Frauen selbst sehnen sich dann nach “Bereicherung” durch - in der Phantasie - potentere, mysteriöse - weil eigentlich nicht ausdrucksstarke oder verständliche - dunkelhäutige Männer. Das ist Multi-Kulti und zur Zeit Staatsideologie. Der archaische Mann, der wirklich mehr dumm als gescheit durch das Leben geht und eigentlich nur als Projektionsfläche gelangweilter Mitteleuropäerinnen durch das Stadtbild und Geschehen schreitet, feiert so seine fröhliches Come-Back. Jedoch dunkelhäutig muß er sein!

Um jetzt auf das Inhaltliche zu kommen: Das, was Susanne Schneider hier formuliert wäre, wenn man statt weiß schwarz schreiben würde, im heutigen Sinne Rassismus. Vielleicht kann man ihr das als Frau jetzt nicht vorwerfen es nicht zu verstehen (Begründung oben). Aber es ist ein Punkt, dass sie selber natürlich nicht von alleine auf solche Thesen kommen würde. Das Hassbild “weißer Mann” (”stupid white man”) ist in großen Kreisen der feminisierten Linken/innen zu finden. Genauer gesagt ist es ein eigener Selbst-Rassismus. Es ist ja nicht zu leugnen, dass Frau Schneider - stellvertretend für alle feminisierten Linken/innen - zu den Profiteuren/innen der “Gesellschaft des weißen Mannes” der letzten Dekaden gehört hätte? Richtig, mann stelle sich beliebige Selbst-Rassisten/innen der eigenen sozialen Umgebung vor: die haben alles, die brauchen nichts mehr. Was sie auszeichnet ist die brachiale, verinnerlichte Selbstkritik, die sie überall zum Ausdruck geben müssen.

Eigentlich sind das Typen/innen für den Psychiater, denn sie leben nur von der Selbstkritik, durch dessen rituellen Gebrauch sie dann ihre Autorität ableiten um prinzipiell für andere denken und reden zu wollen. Schaut man in die Historie, wo findet man diesen Typ von Menschen am häufigsten? Sicher waren es die Christen, von denen ein Friedrich Nietzsche schrieb, die Christentum den Leuten als Erbschuld einredeten und dann über sie herrschen wollten. Die Welt heute ist auch noch voll von diesen Leuten!

Thema via pi-news-net.

3 Comments »

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  1. Diesen Selbsthass gegen den weißen Mann (man beachte die Metaphorik) gibt es nur bei weißen Frauen (m.b.d.M. ;–).
    Tja, irgendwas stimmt da wohl nicht. Schauen wir mal, ob sich der sich jetzt auch in Amerika ausbreiten wird.

    Comment by Silberlöffelchenmitmessinglegierung — January 26, 2009 @ on January 26, 2009 at 4:38 pm.

  2. Die selbsthassende Linke kommt eigentlich aus Amerika oder ist zumindestens dort überproportional vertreten. Während im alten Kontinent meiner Einschätzung nach die “Verteiler” den Selbsthassern an Anzahl überlegen sind. “Verteiler” sind die Linken, mit denen man nicht über Politik reden kann. Davon abgesehen wissen sie immer zB wo man gut essen kann oder es was günstig zu erwerben gibt, so dass man mit ihnen durchaus auskommen kann. Selbsthasser hingegen sind aber immer Ideologen, da kann schon ein Lenin oder Hitler reichen um ganze Kollektive von “Verteilern” zu vergiften. Dazu hat Europa zweifelsfrei die Neigung.

    Comment by geisteswelt — January 27, 2009 @ on January 27, 2009 at 5:44 pm.

  3. Interessant, ja es gibt “Verteiler”, das sind meist besorgte Menschen, die diese Selbsthass-Ideologie als aufgeklärt und intellektuell empfinden.
    Diese Verteiler sind selbst meist nicht problematisch, sondern eher unverständig. Viele Journalisten sind “Verteiler”.

    Comment by Silberlöffelchenmitmessinglegierung — January 27, 2009 @ on January 27, 2009 at 8:33 pm.

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