GeistesWelt

September 11, 2008

Berufschristen in Deutschland - die Perversion eines Glaubens!

Filed under: Gesundheit

Wenn es eigentlich nicht völlig unwichtig wäre, aber man kann sich trotzdem darüber aufregen:

Die Landesbischöfin Margot Käßmann kritisiert scharf die Äußerungen der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis aus der Sendung “Menschen bei Maischberger”. In der Talkshow ging es um Sexualität, Aids und Religion. Die Haltung der Fürstin sei ein “Trauerspiel”, ihre Einstellung zynisch und menschenverachtend.

Nun, wer die “Landesbischöfin” Käßmann öfters in den Medien studiert, dem schwant es bereits, dass da wo sie eine “menschenverachtende” Einstellung wittert, oft was gar nicht so falsches gesagt worden ist. Eigentlich ist die Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ja kaum eine große Betreiberin eines Taxisunternehmens, sondern eher ein Frauenthema in speziellen Zeitschriften, die überhaupt nicht interessieren. Aber was sagte die Dame, was der “Landesbischöfin” bitter aufstoßen ließ?

Die Fürstin hatte in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ erklärt, Treue biete einen wirksameren Schutz gegen die Ausbreitung von HIV als Kondome.

Was ist daran falsch? Es stimmt auch medizinisch, dass Kondome keinen 100%-Schutz bieten, den Treue, hätte man zueinander Vertrauen, sicherlich bietet. Gut, beides kennt die “Landesbischöfin” vielleicht nicht. Aber den christlichen Glauben sollte sie kennen und Treue in der Ehe ist elementarer Grundpfeiler dieser Religion! Aber Käßmann poltert noch weiter: Es sei absurd, Pille und Abtreibung in eins zu setzen. Mag absurd für den gottlosen Menschen klingen, für einen Gläubigen ist das aber ganz anders. Verhütungsmittel fördern ein lasterhaftes Leben, weil es den Menschen von der Verantwortung -scheinbar- entbindet, die Gott ihm auferlegt haben mag. Sex als reine Lustware, das kommt dabei raus und es wird immer mehr egal, dass Menschen dabei zu Schaden kommen, auch wenn sie noch ungeboren sein mögen und man ihren Schrei nicht hören kann. Wäre man auch nur ein bißchen bibelfest, dann wüßte man um das Schicksal von Onan, der eben der Verantwortung der Vaterschaft entfliehen wollte.

Ich lese ganz gerne Schriften in der Bibel. Sie entspannen und geben eine sehr schöne Ruhe und Kraft. Ich bin aber heilfroh nicht einer dieser Kirchen anzugehören, wie der, der Käßmann als “Bischöfin” vorstehen mag. Alles, was sie hier sagt ist in komprimierter Form das, was nicht in der Bibel steht! Sicher, solche Christen werden in der Bibel erwähnt. Frappierend ist aber, wie sehr die Amtskrichen ihrem Auftrag nicht nachkommen und ihre eigenen Grundsätze dem Zeitgeist opfern! Was der Islam dem ehemals christlichen Europa antun wird, schaue ich mir Käßmann an, dann scheint es verdient zu sein! Solche Leute sagten mir häufig, ich wäre kein Christ! Besser so, als so wie Du zu sein, war meine Antwort …


Elia hilf! Käßmann und ein katholischer Kollege beim Götzendienst. Anscheinend beten sie hier eine “weibliche Gottheit” an.

4 Comments »

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  1. Kässmann will wohl auch schwule Bischöge installieren. Mich geht die Sache ja nichts an und Huber scheint ja OK zu sein (wer darf das von den evangelischen Führern der letzten Jahrzehnte schon behaupten?), aber sicherlich ist Kässmann desorientiert.
    Die Evangelischen haben am Niedergang in den Siebzigern einen beträchtlichen Anteil, das nur nebenbei. :)

    Comment by Dangerou Beans — September 11, 2008 @ on September 11, 2008 at 6:29 pm.

  2. Was war denn in den Siebzigern? Aber wenn man es so sieht ist vielleicht Käßmann auch in dieser Zeit steckengeblieben? Glaube als Happening, freier Sex und Sodomie ohne Verantwortung und Ehrlichkeit. Und das allen ernstes in einer Kirche!! Das bittere ist, dass diese Vereine auch staatliche unterstützt bis monopolisiert werden. Das ist Unsinn, warum von einer durchgeknallten “Bischöfin” ein schlechtes Licht auf den gesamten christlichen Glauben werfen lassen?

    Comment by geisteswelt — September 11, 2008 @ on September 11, 2008 at 8:05 pm.

  3. Sehr viele RAF-Leute waren evangelisch sozialisiert, vor Huber kann ich mich an keinen evangelischen Chef erinnern, bei dem ich das sichere Gefühl hatte: Hey, der glaubt an Gott.
    Ich habe die Sache mit der Thurn und Taxis nur am Rande verfolgt, kenne nicht alle Einzelheiten, aber AIDS ist ganz primär eine Seuche unter Schwulen und Junkies. Das Infektionsrisiko ist nicht so hoch unter “normalen” Leuten, wie (aus vermutlich Gründen der PC) allgemein gelehrt wird. Das oft zitierte Gegenbeispiel ist Afrika, aber da gibts eine sehr hohe Promiskuität, auf gut deutsch: die rammeln wie die Schweine.
    Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Kirchenleute auch an Gott glauben und sich religionskonform äussern und verhalten. (Ausnahme: Moslems ;) )

    Comment by Dangerou Beans — September 11, 2008 @ on September 11, 2008 at 11:35 pm.

  4. Natürlich hast Du recht. Analverkehr hat ein 5x so großes Risko einer HIV-Infektion. Ich glaube ein mal reicht, während der natürliche Geschlechtsverkehr im Schnitt 5x vollzogen werden kann bis eine Infektion vorliegt. Gibt auch Studien, die zeigen, dass AIDS eigentlich fast nur bei Schwulen oder Fixern auftritt. Jetzt ist es so, dass wenn Linke anfangen drauf los zu dreschen man eigentlich nichts weiter als die Wahrheit gesagt hat. Ein so ein Thema ist AIDS als Schwulenkrankheit.

    Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Kirchenleute auch an Gott glauben.

    Seltsame Zeiten, dass so etwas überhaupt nötig scheint gesagt zu werden?

    Comment by geisteswelt — September 13, 2008 @ on September 13, 2008 at 2:31 pm.

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