GeistesWelt

May 5, 2008

Causa Peter Krause

Filed under: Thüringen, Hamburg

In einer Zeit, in der linksextreme Horden ganze Straßenzüge in Hamburg in Schutt und Asche legen, in einer Zeit in der diese Chaoten (es sind immer und überall meist dieselben) noch nicht einmal dafür ein paar Jahre im Gefängnis weiter vor sich hin modern können, geschweige denn überhaupt als Verbrecher definiert werden … in solchen Zeiten ist es auch nicht erstaunlich, dass nicht Wähler die Parteien bestimmen und diese dann die Besetzung von öffentlichen Ämtern. Nein auch hier ist es der linke Rand der Gesellschaft, der am lautesten zu schreien vermag und politische Gegner wie selbstverständlich psychisch wie physisch auszulöschen versteht. Es geht hier um Peter Krause, der in Thüringen das Amt des Kultusministers besetzten sollte. Es wird in der Vergangenheit gescharrt und bei Herrn Krause kamen 4 Monate Tätigkeit bei der Zeitung „Junge Freiheit“ heraus, die als besonders rechts angesehen wird. Eigentlich ist sie aber, gerade in Vergleich zu vielen linken Schmierblättern, nur sachlich. Aber gerade das können manche anscheinend nicht vertragen. Je nach Stimmungslage reicht es aber auch schon nur ein Interview dieser Zeitung zu geben, um schon für reichlich Reisig für die modernen Hexenjäger gesorgt zu haben. Was dann folgt schildert Peter Krause hier ganz anschaulich:

Quelle: http://www.thl-cdu.de/scripts/angebote/2566

“Erklärung des Landtagsabgeordneten Dr. Peter D. Krause:
Am 23. April 2008 hat mich der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, zum Kultusminister designiert. Obwohl meine bevorstehende Ernennung von von Repräsentanten der Thüringer Kultur und Wissenschaft sowie den Medienvertretern, die meine Arbeit kennen, durchweg begrüßt wurde, setzte kurz darauf Kritik ein. Diese fand ihren Grund in meiner viermonatigen Arbeit in der Redaktion der Wochenzeitung “Junge Freiheit” vor zehn Jahren. Diese Tätigkeit allerdings war seit 2004 einer breiteren Öffent-lichkeit bekannt. Meine Texte waren zugänglich. Meine Publikationen in der Zeitschrift “Etappe”, die an deutschen Universitäten gelistet ist, sind auf meiner Homepage seit Jahren verzeichnet. Obwohl seit mehr als einer Woche intensiv nach “umstrittenen” Zitaten von mir gefahndet wird, haben meine Kritiker nichts gefunden: Deshalb werden Verdrehungen und Entstellungen skandalisiert. Ich verstehe, dass mir für meine Arbeit für die “JF” Skepsis entgegengebracht wird. Wahrscheinlich habe ich diese durch eine unpräzise Äußerung genährt. Aber mittlerweile hat die Art der Auseinandersetzung ein Niveau erreicht, das nicht das meine ist, das vor allem keine angemessene, sachliche Verteidigung zulässt. Die nichtwissende und böswillige Aggressivität, mit der gegen mich vorgegangen wird, findet keinen Grund mehr jenseits der politischen Angst und Hysterie. In meine private Sphäre wird in einer üblen Art und Weise eingegriffen, die ich nicht länger zu ertragen bereit bin.Deshalb habe ich gestern Abend den Ministerpräsidenten, den ich für sein Vertrauen in meine fachliche und politische Kompetenz danke, gebeten, mich am 8. Mai 2008 nicht zum Thüringer Kultusminister zu ernennen. Ich sehe keine Möglichkeit, das sensible Amt in angemessener Sachlichkeit erfolgreich ausüben zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt politisch souverän handeln zu können. Ich sehe keine Möglichkeit, im Amt ein halbwegs normales Leben führen zu können. Mein politisches Denken und Handel ist seit eh und je vom Impuls der Freiheit getragen. Dass wir von einer freien, demokratisch-gefestigten Gesellschaft und einer offenen, fairen Diskurskultur noch entfernt sind, daran dürfte nach dem, was sich in Thüringen nun ereignet hat, wenig Zweifel bestehen.Es gab und gibt eigentlich keine Debatte mit mir oder über mich, sondern vor allem eine von meinen Veröffentlichungen losgelöste, ideologisierte Kampagne, geführt oft von Leuten, denen weder der Herbst 1989 noch der Herbst 1990 etwas bedeutet. Die Kampagne ist von bloßen Reflexen und alten Stereotypen geprägt. Wenige, die über mich urteilen, haben eine Zeile von mir gelesen. Es geht offenkundig um bedrohte Machtansprüche, es geht um Wahlkampf, es geht um Selbstinszenierung. Ich bedanke mich bei meiner Familie, voran meiner Tochter, die diese Kampagne mit mir tapfer durchgestanden hat. Aber mehr kann und mag ich ihr nicht zumuten. Ich habe in den zurückliegenden Tagen sehr viel mehr Freunde gewonnen als verloren. Dafür danke ich unendlich! Ich bedanke mich für den enormen und sicheren Rückhalt, den mir in den jüngsten Tagen der Ministerpräsident, meine CDU-Landtagsfraktion und der CDU-Landesverband, mein CDU-Kreisverband und meine Stadtratsfraktion Weimar gegeben haben. Ich bedanke mich sehr für den vielfachen hilfreichen Zuspruch, den ich aus meiner Stadt erhalten habe, und zwar aus allen demokratisch gesinnten Lagern. Ich bedanke mich auch bei denjenigen Publizisten und Journalisten – beispielhaft bei der Redaktion Weimar der “Thüringer Allgemeine” –, die ihrem Berufsethos gerecht geworden sind. Ich bedaure, dass der SPD-Landesvorsitzende, Christoph Matschie, den ich persönlich geschätzt habe, bisher nicht die Courage fand, sich für seine unsägliche Unterstellung bei mir zu entschuldigen. Ich werde nun die politische und auch wieder publizistische Auseinandersetzung aus der Mitte meiner Fraktion und Partei noch intensiver fortsetzen, um zu verhindern, dass 2009 Thüringen von einem westdeutschen Sozialisten regiert wird, dass die freie politische Kultur, die wir 1989 erstritten haben, begraben wird. Dr. Peter D. Krause MdL”

In einem Land, in dem Zeitungen wie die „Junge Freiheit“ nicht als legitime Ergänzung einer pluralistischen Medienlandschaft akzeptiert werden, kann man nicht von einer freien Demokratie reden. Es ist eine Gesinnungsdiktatur übelster Sorte und das Grundübel ist, dass man die Damen und Herren dieser roten Schickeria augenscheinlich noch nicht einmal abwählen kann, denn selbst in der Opposition bestimmen sie wo es langgeht! Was stimmt da nicht?

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