Islamophobe Gedanken: über Muslim-Emanzipation
In der Wilders-Kritik ist man mit allen Kräften bemüht Gründe zu finden, die seinen geplanten islamkritischen Film „Fitna“ in ein unlauteres Licht stellen sollen. Man sucht sozusagen fieberhaft eine Begründung, ihn verbieten zu können.
Auf das -meiner Meinung nach- schwerwiegendste Argument möchte ich hier eingehen. Es wird gesagt: würde Wilders nicht einen Film über den Islam, sondern über das Judentum in der Art veröffentlichen wollen, dann würde alle Welt „Antisemitismus“ schreien und man würde ihn wahrscheinlich einsperren. (1)
Das ist richtig! Aber man übersieht folgendes dabei: Das Judentum wurde in der Historie sehr oft in Europa -häufig unsachlich und mit schlechten Hintergedanken- kritisiert. Das trifft ebenso für das Christentum zu. Antichristliche Statements gehörten oft in vielen Kreisen mit zum guten Ton!
Letztlich würde die Mehrheit der Europäer auch sagen, dass eine fundamentale Kritik des Christentums eher Vorteile als Nachteile gebracht hat. Wer würde sich in eine Welt zurücksehnen, in der es verboten wäre, zu denken, die Erde kreise um eine Sonne?
Letztlich sind auch säkularisierte Juden dankbar dafür nicht fundamentalistisch sein zu müssen, sondern dazu einen eigenen Standpunkt einnehmen zu dürfen!
Religionskritik ist somit etwas heilsames und je dogmatischer eine Religion ist, desto harscher muß diese Kritik ausfallen. Und genau dieses Positive soll nun den Muslimen verwehrt werden?
Jeder der da sagt, Wilders verletze religiöse Gefühle, das sei nicht fein! Jeder, der dies wirklich sagt sollte sich Gedanken darüber machen, wem er damit in die Hände spielt? Dem einfachen Muslim, der ganz gute Chancen hat auch innerlich im Westen anzukommen, oder denen, die alles daran setzen ihn in seinen religiösen Bezügen und Zwängen zu halten?
Es wird immer gesagt, der Islam müsse seine Aufklärung noch vollziehen und durch die Integration des Islams in Europa würde dieses zwangsläufig passieren? Wie soll das eigentlich klappen, wenn man den Islam dort noch nicht einmal mehr kritisieren darf? Aufklärung würde so wahrscheinlich die nächsten 300 Jahre nicht möglich sein und dann würden wahrscheinlich die Muslime selber einsehen, dass ihr Glaube unwahr ist. Europa hätte dann aber völlig versagt, es noch nicht einmal versucht!
(1) Aber nur eine Kritik des Judentums würde so eine harsche Kritik auslösen. Kritik am Christentum würde nicht geahndet und Kritik an kleineren Religionsgruppen wie Zeugen Jehovas oder Scientology wären politisch sogar erwünscht. Das zeigt wie unaufgeklärt und willkürlich unser Zeitalter selbst heute noch ist. Nebenbei: allein mit den Erfahrungen des Kanzlerschaft Hitlers kann dies nicht zusammenhängen, denn auch die Zeugen Jehovas wurde verfolgt.





