Brainstorming: Islam und die Kollektivierung Deutschlands
Was unterscheidet islamische Gesellschaften von europäischen, postchristlichen? Erstere sind Kollektiv-Kulturen, zweite hoch individualisierte. Man kann die Richtigkeit dieser Aussage eigentlich bei allen Aussagen bestätigt finden. Der klassische, unaufgeklärte Ultramuslim hat sein Ziel darin, alle (wahren) Muslime in einer „Umma“ vereinigt zu sehen. Die „Umma“ bekommt damit einen übergeordneten Wert, als Summe aller Teilchen eine Art Überindividualität gegenüber den einzelnen Teilen. Die Idee dahinter ist klassisch totalitär und zieht sich wie ein roter Faden durch alle „populären“ Diktaturen. Also alle denen, mit denen von einer nicht kleinen Zahl, auch von vermeintlich entwickelten Europäern, mehr oder weniger offen sympathisiert wird. (1)
„Kraft durch Gemeinschaft“, um einen Slogan aus dem in diesen Tagen sogar verfilmten Buch „Die Welle“ zu benutzen, drückt ganz gut aus, worum es dabei geht. Die Gemeinschaft wird aus allen gebildet und jeder hat sich zu 100% einzubringen. Der Gewinn der meisten bei so einem Deal ist eigentlich ein Verlust. Nämlich der Verlust ihrer Identität als Individuum. Individualität ist ein aus europäischer Sicht positiv besetzter Begriff. Richtig ist, dass er als zufriedener Zustand am Ende eines persönlichen Entwicklungsprozesses zu sehen ist.
Wer sich aber näher mit Individualität beschäftigt findet, dass diese nicht identisch ist mit dem vielleicht wirklich zu naiv besetztem Begriff aus der öffentlichen Diskussion. Individualität stellt erhöhte Ansprüche an einen, als bei einem anderem, der sich vom Meer des Kollektivismus mittragen läßt. Es gibt also eine große Anzahl von Leuten, die am Individualismus scheitern und ihn deshalb hassen.
Der Individualität muss der gesellschaftlich gebundene Mensch entgegen gestellt werden. Nicht-Individualität bedeutet aufgehen, auch innerlich, in einer gesellschaftlich-vorgegebenen Rolle. Und der eigene, innere Leidensweg zwischen diesen Polen heißt Individuation. Eine zunehmend individuelle Gesellschaft geht mit einem Verlust an traditionellen Werten einher. Das ist für viele furchtbar, gerade für die, die sich auf diese Werte verlassen müssen oder wollen. (2)
Ein Muslim muss so eine individuelle Gesellschaft als dekadent empfinden bzw. wenn er nicht zu so einem selbstsicheren Werturteil kommen kann, sogar als Bedrohung für seine eigene Lebensfiktion. Wie sehr der Muslim in traditionellen Wertesystemen verfangen ist, sollte offenbar sein. Angeführt sei der Begriff der muslimischen „Ehre“, die wenn sie „verletzt“ wird sogar mit Blut gesühnt werden kann. Jetzt ist es so, dass Frauen die größten, heimlichen Verlierer in solchen Gesellschaften sind. Ihre Chance auf Entfaltung sind gleich Null, während der Mann, nachdem er eine traditionelle, sicher entbehrungsreiche Sozialisation durchmachen mußte, in die Rolle des Patriarchen gelangt, in der er eine gewisse, vordergründige, aber oft sehr befriedigende (Pseudo)-Individualität (3) – auf Kosten der Frau – erlangt. Das ist auch der Grund der hoffnungslosen Rückständigkeit und Integrationsunfähigkeit muslimischer Familienstrukturen. Würden sie sich „verwestlichen“, also zunehmend jedem Teilnehmer gleiche Rechte einräumen, so würden sie sich selbst in Frage stellen müssen und würden Gefahr laufen ihre Existenzgrundlage zu verlieren.
In diesem Licht muss man auch das Geschrei türkischer Funktionäre sehen, die es anscheinend unerträglich finden, dass „Importbräuten“, also Frauen, die aus wirtschaftlich schwachen Gebieten in der Türkei im großen Stil in die Bundesrepublik eingeflogen werden, um sie mit türkischen Männer zwangsweise zu verheiraten, nunmehr von der Bundesregierung ein rudimentärer deutscher Wortschatz abverlangt werden soll. Ein paar Hundert Wörter sollten an sich nicht so schwierig sein, wenn man in ein anderes Land auswandern will. Sie könnten sogar eine wirkliche Hilfe sein. Aber darum geht es, dass diese Frauen eben hilflos ihren Männern ausgesetzt werden, und ohne deutsche Sprachkenntnis auch schwer Hilfe bekommen können, wenn sie welche bräuchten. (4)
Wir fassen zusammen: im Rahmen der muslimischen Masseneinwanderung in europäische Staaten treffen zwei grundsätzlich verschiedene Wertesysteme aneinander. Zum einen eine Gesellschaft, der ein Gesellschaftsvertrag unterschiedlicher Individuen zugrunde liegt, zum anderen eine Clan-Kultur, die nur Menschen innerhalb ihrer eigenen Strukturen Wert beimisst. Das schafft Probleme, von denen man momentan nicht richtig weiß, wie diese gelöst werden können.
Ich denke man muß Probleme vereinfachen, „verpauschalieren“ um sie überhaupt als lösbare Frage stellen zu können. Im Rahmen der derzeit modernen „Sozialwissenschaften“ ist es Gang und Gäbe sie in soweit zu verkomplizieren, dass sie – ich denke: mit Absicht – unlösbar gemacht werden. In den klassischen, naturwissenschaftlichen Disziplinen werden jedoch Fragen, Versuche bewußt einfach gehalten um von ihnen klare Aussagen zu bekommen. Ich denke auch hier ist dieses Vorgehen zielführend.
Zuerst muß man wissen: weshalb kommen muslimische Einwanderer? Sicher mag dieses unterschiedliche, auch individuelle Gründe haben. Nimmt man aber die typische Einwanderergeschichte, dann findet man, dass viele in die existenten Sozialsysteme einwandern und zwar auch genau wegen ihnen und sonst nichts. Es mag paradiesisch anmuten, in ein Land zu kommen, in dem einem Wohnung, Essen, Kleidung geschenkt werden. Auch diese Menschen sehen vor allem ihr eigenes Streben nach Glück und in Fragen des persönlichen Wohlergehens stellt jeder gerne moralische Gesichtspunkte hinten an.
Eigentlich sind es genau diese Sozialsysteme, der soziale Transfer, die die so genannten Parallelgesellschaften, also soziale Milleus in denen es keinen Anpassungsdruck gibt, am Leben erhalten. Soziale Transferleistungen wirken sich also stark intergrationserschwerend aus.
Müßte jeder Migrant für seinen Lebensunterhalt selber arbeiten, dann würde auch plötzlich eine Interesse da sein für deutsche Sprache, für produktiven Schulbesuch, letztlich für das, was unter Integration verstanden wird. Zum anderen würde auch der Anreiz wegfallen für diejenigen, die das vielleicht nicht wollen, zu kommen. Also es würde ein leistungsbereites Klientel angezogen und die Gesellschaft spart Geld, was sie zB in freien Schulbesuch, Kinderbetreuung besser, quasi gewinnbringend investieren könnte.
Am effektivsten wäre das Modell von Sozialleistungen für Nichtstun ganz auszusetzen und dafür das Fördern der Infrastruktur zu finanzieren, die Deutschland braucht um dort einfacher und produktiver arbeiten zu können, als an anderen Orten der Welt. Dies wäre übrigens nicht nur für ausländische Mitbürger belebend und heilsam, sondern für alle Bewohner der Republik.
Wer in einer globalisierten Welt nicht zurückfallen will muß einfach besser sein wollen als andere. Warum dann nicht in der Integrationspolitik damit anfangen?
Wer unzählige Milliarden in Sozialtransfers steckt verschreckt gerade die, die was leisten wollen und fördert das stetig unzufriedene, nie zufriedene Nichtstun. Das ist eine so einfache Binsenweisheit, dass es eigentlich schon deprimierend ist, diese hier so explizit aussprechen zu müssen.
Oben genannter Lösungsansatz wäre ein produktiver. Die westliche Gesellschaft könnte so ihre Werte von der Freiheit des Individuums auf die Migranten übertragen und diese wären dementsprechend selbstständig, produktiv und kämen in die Lage die alten Strukturen ihrer ethnischen Herkunft neu überdenken zu können. Der Individualismus würde über den Kollektivismus siegen.
Ob oben genannter Lösungsansatz in Europa noch zu verwirklichen ist, das ist eine andere Frage? Zu stark sind strukturkonservative Elemente, die den Status quo erhalten wollen und zunehmend gegenüber liberalen Reformvorschlägen sogar aggressiv reagieren. Wenn es aber nicht gelingt das individuelle Konzept der westlichen Kultur auf Einwanderer zu übertragen, sie so zu sagen von der westlichen Lebensauffassung zu überzeugen, dann ist es unvermeidlich, dass der Westen diesen Individualismus verlieren wird.
Zum einen wird ein so genannter Multikulturalismus etabliert, der Menschen, nach Ethnien unterteilt, verschiedenen Normen unterwirft. Es wird sogar vorgegeben, Multikulturalismus wäre ein „Antirassismus“! Was beim bestem Willen nicht stimmen kann, da er selber nach Ethnie diskriminiert. Eine Frau, die im muslimischen Umfeld getötet wird, würde ein milderes Strafmaß dem Täter bringen, als eine „europäische“ Frau (einem europäischen Täter). Das ist sicher diskriminierend und wirft auch gleich etliche Normen der Rechtsprechung über den Haufen.
Darum geht es dann auch. Der Grundsatz „jeder ist vor dem Gesetz gleich“ ist eine individualistische Errungenschaft gegenüber der Historie, in der verschiedene Rechtssysteme (zu Lasten der persönlichen Freiheit) völlig selbstverständlich nebeneinander existierten. Schaut man sich kollektivistische Gesellschaften an, so wird zunächst dieser Grundsatz „über Bord geworfen“. Dann sind nämlich die Türen der Beliebigkeit in der Rechtsprechung weit weit offen und das kollektivierte Volk wird bewußt durch Willkür moralisch korrumpiert.
Der Multikulturalismus gibt vor Rassismus entgegen zu wirken, ist aber selbst einer. Legitimiert wird er einzig durch seinen vermeintlichen Vorwand, eben der einen Gruppe durch eine positive Diskriminierung einen angenommenen Nachteil gegenüber einer anderen Gruppe zu kompensieren. Der einzelne Mensch verliert dabei an Wichtigkeit, was zählt ist seine Gruppenzugehörigkeit. die von -meistens selbst ernannten- Führern vertreten werden. Der Einzelne wird also letztlich Spielball anderer Interessen werden und die persönliche Entfaltung wird ihm bewußt immer mehr genommen werden.
Ein anderes Beispiel ist zunehmende Diskriminierung der bundesdeutschen „Steuerflüchtlinge“. Das sind Menschen, die viel Geld verdienen und in Deutschland im Europavergleich zu hohe Steuern zahlen müssen. Ergo suchen sie sich bessere Bedingungen im Ausland oder wechseln gleich ihren Lebensmittelpunkt nach dorthin.
Konsequent wäre es diesen Leuten einen Steuerrabatt zu gewähren. Geld, das ins Ausland geht ist erst einmal für den Staat verloren und eine geringere Versteuerung in Deutschland brächte viel mehr als alles mediale Gehetze gegen diese Leute. Eine Volksweisheit berichtet ja auch von dem Spatz in der Hand, der besser als die Taube auf dem Dach ist? Der vielleicht hier vorgebrachte Vorwand der „Steuergerechtigkeit“ kann getrost außer Acht gelassen werden. Ein Reicher, der Millionen in Deutschland „vergünstigt“ versteuern würde zahlt netto immer noch weitaus mehr als z.B. ein Nokia-Arbeiter.
Würde man die geistige Abgeklärtheit besitzen und zu sagen, „wir besteuern hohe Vermögen ähnlich oder günstiger als in den Steueroasen“, dann würde es sogar einen Nettoeinfluß von Devisen nach Deutschland geben. Steuerlich bringt das -verhältnismäßig- wenig, aber die Reichen würden trotzdem mehr Geld nach Deutschland bringen. Notare, Anwälte und Banken würden von ihnen leben. Die Schweiz macht es dort vor! Aber – jetzt kommt der Taschenspielertrick – es geht eigentlich nicht um das Geld der Steuerflüchtlinge! Ich denke die meisten politisch Verantwortlichen machen ähnliche Transfergeschäfte und zu gering ist außerdem der Anteil des Vermögens der „Superreichen“ gemessen an dem, was der durchschnittliche Bürger als Ganzes besitzt. Es geht nämlich darum das Volk in seiner „berechtigten“ Empörung zu kollektivieren. Dieses Wir-Gefühl dient dann als Grundlage weitere Steuererhöhungen gegen eben dieses Volk durchzusetzen. Was dieses auch bereitwillig schlucken wird, da es zuvor durch mediale Manipulation dazu gebracht worden ist Steuerzahlungen als „sozial“ gerechtfertigt anzusehen. Es merkt so eigentlich auch nicht, wie es mittels Ausnutzung seiner emotionalen Instinkte immer mehr zur Ader gelassen wird.
Und am Ende gilt: Mehrwertsteuer um 3% herauf bringt einfach mehr als das Gehalt eines Millionärs zu konfiszieren. Und niemand kann sich dagegen wehren und merkt eigentlich, dass der kollektivierende Staat ihn immer mehr ausbeuten wird, sogar muß um selber als Institution überleben zu können. Der Hass auf „Bessergestellte“ wird dementsprechend wachsen und bewußt genährt. Kollektivistische Gesellschaften brauchen ein Feindbild und häufig sind es eben Individualisten, die ihnen zum Opfer fallen. Sie haben -als Individualisten- in diesem System auch selten eine „Lobby“ hinter sich.
Ein -vorerst- letztes Beispiel soll zeigen, wie harmonisch der politische Islam in der Familie europäischer Totalitärer angekommen oder angenommen ist: Es ist die Einschränkung der Redefreiheit oder -besser- die Einschränkung der Ausdrucksfreiheit, was ja eine fundamentale Forderung des Islams ist.
Der Totalitäre weiß, dass es unter den momentanen herrschenden Umständen nicht ratsam ist eine offensichtlich Abschaffung der Redefreiheit durchzusetzen. Auch wenn dies genau seine Intention ist. Denn der Kollektivismus muß zuerst wissen wollen, dann bestimmen was in dem Kopf seiner Opfer vorgeht. Er geht dann so vor, dass bestimmte Ausdrücke oder Formulierungen strafbar werden sollen.
Es ist ein interessantes Gebiet sich den Mechanismus dieser Methode zu vergegenwärtigen. Wenn man sich vorstellt nur bestimmte Formulierungen für bestimmte Sachen zu verwenden? Nahezu jeder eigene Gedanke wird so unterbunden und es ist charakteristisch für die „Eliten“ der Bundesrepublik, dass dort immer weniger bürgerliche Stimmen zu vernehmen sind, stattdessen vermeintliche Experten auftreten und sozusagen das zu benutzende Vokabular vorgeben, was gebraucht werden muß um überhaupt mitreden zu dürfen. Den meisten ist das zu viel und sie interessieren sich immer weniger für diese Art der Politik. Das ist eine bewußte Entwicklung den Bürger den klassischen demokratischen Normen zu entfremden und stattdessen ein „Berufspolitikertum“ zu etablieren, dass so redet, dass keiner es versteht, kein eigenes Rückgrat hat und letztlich dem nützt, der ihm am meisten zahlt. Das entstehende Vakuum muß entsprechend mit zunehmendem Populismus gefüllt werden.
Bestes Beispiel ist auch der „Kampf gegen Rechts“, in dem eine breite Palette von gesellschaftlichen, totalitären Kräften zusammenfinden um ein Gedankendelikt zu konstruieren. Dass diese gesellschaftliche Zusammenarbeit in keiner Verhältnismäßigkeit zu den realen, kritikwürdigen Folgen eines falsch verstandenen Rechtsextremismus stehen ist offenbar. Es geht auch weniger darum Gewalttätern zu helfen eine andere Einstellung zu finden, sondern um sie öffentlich zu demütigen. Sie werden mißbraucht, um einen „schwarzen Mann“ an die Wand malen zu können, um dann auf öffentlichen Schulen damit Schüler mit ihren Vorstellungen zu indoktrinieren.
„Gegen Rechts“- Programme haben also volkserzieherischen Charakter und benutzen den „Rechtsradikalen“ als Sündenbock, als Negativcharakter, der dämonisiert werden muß, um den Massen die eigene kollektivistische Lehre schmackhaft zu machen oder sie moralisch zu nötigen diese zu mindestens verbal akzeptieren zu müssen.
Häufig trifft man auf mental verkrüppelte Menschen, die an „Kampf gegen Rechts“-Programmen teilnahmen und nachher nur noch in „Gut und Böse“ oder genauer „Nazi“ und „Nicht-Nazi“ unterscheiden konnten. Dass aus solchen degenerierten Menschen sich auch die Schlägerhorden und Judenmörder der National-Sozialisten bildeten sei hier nur am Rande bemerkt, jedoch auch wichtig genannt worden zu sein.
Zusammenfassung: der Islam ist eine kollektive Bewegung und trifft in Europa auf einen blühenden Individualismus. Europa hat nun die Wahl zwischen Transformation und dadurch Relativierung des Islams, was nur möglich ist mit entschiedenen, liberalen Sozialreformen („Kein Geld mehr für Nichtstun!“) oder selber in einen Kollektivismus zurückzufallen und sich so immer mehr islamischen Ansichten anzugleichen. In jeder freien Gesellschaft gibt es beachtliche Kräfte, die diese Freiheit hassen und abschaffen wollen. Genau diese Kräfte finden einen idealen Partner im politischen Islam. Es ist lohnenswert dieses bei der tagespolitischen Betrachtung sich immer wieder vor Augen zu führen.
(1) Diese Menschen wären durchaus weiterer Überlegungen wert. Klassifizieren kann man sie so, dass sie an sich in einem freien Land leben, diese Freiheit aber als zu große Last auffassen oder sie gar hassen und deshalb, wenn sie sich mit Weltpolitik beschäftigen, wo die meisten von diesem Typus mit absoluter Sicherheit enden werden, mit einer traumwandlerrischen Sicherheit immer die totalitäre Seite wählen und sich für sie ereifern können. Aktuelle Beispiele sind Venezuelas Präsident Chávez, „Che“, Arafat, Putin und so fort. Vom Typus präsentieren solche politischen Aktionisten den „Führer“, der das Volk als ganzes vereint und – um ein wenig christlichen Pathos einzubringen – jeden nach seinem Werken gibt oder dies zu mindestens für die meisten glaubhaft macht. Dies nur um darzustellen, wer eigentlich gemeint ist.
(2) In Deutschland gibt es eine historisch hohe Rate an Ehescheidungen. Die meisten mir bekannten Fälle sind Frauen in der Prämenopause, die nach dem Weggang der Kinder keine Beschäftigung mehr sehen und in eine experimentelle, individuelle Phase geraten. Die verlassenen Männer leiden, auf sich alleine gestellt und erleben deren zwangsweise Emanzipation (vor der Frau als Hausfrau) als schmerzlich. Das nur als kurze Veranschaulichung.
(3) Er kopiert seinen Vater und individualisiert sich nicht. Nach traditionellen muslimischen Vorstellung ist der Mann Vertreter von Mohammed mit demselben Unfehlbarkeitsanspruch. Die Frage sei in den Raum gestellt, in wie weit er so Freiheit für sich realisieren kann?
(4) Es ist derselbe Mechanismus, den manche deutsche Männer (nur hinter vorgehaltener Hand) äußern, dass alles wirklich harmonisch war mit ihrer thailändischen Frau, bis diese genug Deutsch konnte um den Mann dann zu verlassen.






Die Schwäche der meisten “westlichen Individualisten” ist deren “wirtschaftlicher Egoismus”, welche diese anfällig für Geschäfte mit den Muslimen (”Islamic Banking”) macht (siehe auch China, hier Link).
“Westliche Individualisten”, welchen jedes Bewußtsein für das “Wir” verloren gegangen ist, werden von den Muslimen transformiert, besser assimiliert, und uns alle in die Umma mitreißen, denn “westliche Individualisten” würden sich freiwillig einen Bart wachsen lassen und ihrer Frau eine Burka überstülpen, wenn sie dadurch einen wirtschaftlichen Vorteil erlangen könnten.
“Westliche Individualisten”, ich verachte sie.
Comment by Wilhelm Entenmann — March 17, 2008 @ on March 17, 2008 at 9:09 am.
Wichtig noch zu erwähnen, dass die niedrige Geburtenrate, der eine allgemeine Wertekrise verausging, überhaupt erst (ggf. vorgeschobener) Grund für die Immigration (mittlerweile 20 Mio. Nicht-Ethnodeutsche in D) war.
Der “westliche Individualist”, also der Spassmensch, sei es der gutbürgerliche kinderlose SZ-Leser oder der linke Fantatrinker oder der Hollabolla, also diese Kollegen sind in der Tat ursächlich für den Niedergang.
Den ich allerdings nicht so negativ sehe, wenn die Leute aus dem o.g. Genpool weg sind, um so besser!
Comment by Sky — March 17, 2008 @ on March 17, 2008 at 12:56 pm.
Oh je, eine volle Breitseite gegen den Individualismus!
Man sollte aber Individualismus nicht nur als linke Attitüde sehen, sondern eher mit dem Begriff Freiheitsliebe assoziieren. Solange einer meint der Kollektivismus nütze seiner persönlichen Sache, dann unterstützt er ihn, ohne vielleicht viel darüber nachzudenken, dass diese Überlegung auch nach hinten losgehen kann. Ich hoffe verständlich gemacht zu haben, dass dann andere über ihn entscheiden werden, was nicht immer in seinem Sinn sein mag. Ich denke ein aggressiver Islam wird auch gerade deshalb in Europa offiziell kultiviert, um die Bevölkerung von seiner Freiheitsvorstellung zu entfremden. Hätte man gedacht in Europa nicht mehr eine Religion so einfach kritisieren zu können, dann hätte man das vor 20 Jahren als absurd gesehen. Heute ist es Realität und die Regierungen tun alles um diesen Zustand weiter zu begünstigen. Es geht darum, den einzelnen zu brechen, denn wer einmal aus Angst schweigt, der wird auch bei anderen Sachen schweigen.
Letztlich bräuchte auch der Islam 20 bis 30 Jahre um Europa endgültig zu islamisieren. Bevor er das schafft werden andere Probleme manifest werden. Ich denke die wirtschaftliche Lage wird sich zunehmend verschlechtern und es wird mehr Leute geben, die nach einem Lafo und Co rufen werden. Diese Leute werden dann das Kontrollsystem, was jetzt von moderaten Kräften, vielleicht gutgemeint, errichtet worden ist, eiskalt ausnutzen. Es ist mir dabei wirklich egal, ob es vielleicht Turbanträger sein könnten oder andere. Sie werden den Menschen hier die Luft zunehmend abschnüren.
Mein Vorschlag der qualitativen Einwanderung könnte dieses Szenario vielleicht verhindern. Man würde Leute mit ins Boot holen, die die Produktivität in Deutschland erhöhen würden und man könnte die Kultur der individuellen Freiheit mit unabhängigen Individuen weiter bestehen lassen.-Anders geht es nunmal nicht.
Ich frage mich, ob dies aber noch ernsthaft in Deutschland überhaupt gewünscht wird?
Comment by geisteswelt — March 17, 2008 @ on March 17, 2008 at 7:18 pm.
Das Problem am Individualismus ist der Ismus (der weg muss
, nichts gegen eigentümliche Verhaltensweisen natürlich.
In D haben sich in den Achtzigern die Spassmacher endgültig durchgesetzt, lauwarme Politiker wie Wowie, Welle oder von Beust bspw., aber auch die anderen Brüder sind mit wenigen Ausnahmen nicht viel besser.
Übrigens wird auch die islamische Welt zersetzt, aber leider vglw. langsam, die o.g. Lauwarmen wissen schon wen sie mit ihrer Politik erreichen können.
Nichtsdestotrotz wird sich das Gute wie immer schlussendlich durchsetzen.
Comment by Sky — March 19, 2008 @ on March 19, 2008 at 12:23 pm.
Sky, Deiner Kritik an “ismen” kann ich natürlich folgen. Für mich sind die “Spaßmacher” aber keine Individualisten (vielleicht oder natürlich individual), sondern eher Gruppenmenschen, dessen Maxime ein gut überlegter Konsenz aus allen Positionen ist. Letztlich passen sie sich sehr genau dem an, wovon sie ausgehen, dass es opportun ist. Im Falle des Islams ist aber dieses Vorgehen falsch. 1) Werden alle Muslime durch eine Institutionalisierung dieser Religion gerade in die Fänge der Religiösen getrieben. ZB hätte eine Frau aus diesem Millieu eine noch schlechtere Chance nur einfach in Ruhe gelassen zu werden, wenn sie zuerst auf einen muslimischen Schlichter verwiesen würde, um ihre Eheprobleme beizulegen. 2) Nachdem die religiösen Aufmischer erst einmal durch die bundesdeutschen “Spaßmacher” als “Dialogpartner” legitimiert sind, dann greifen gruppendynamische Prozesse, wie in der zunehmenden “Inländerfeindlichkeit” schon heute erkennbar werden. Letztlich geht so Freiheit verloren, weil viele zu faul waren an der richtigen Stelle unbequem für sie einzustehen und stattdessen den Konsenz mit den Feinden dieser Freiheit gesucht haben. Das kann aber nur vordergründig ein Individualismus sein. Vielleicht kann man es naiven Individualismus nennen?
Comment by geisteswelt — March 19, 2008 @ on March 19, 2008 at 2:44 pm.
Ich sehe das Ganze immer vor dem Hintergrund “D halbiert sich alle 30 Jahre”. Das muss auch nicht schlecht sein, viele Idiotengene werden so verschwinden, allerdings defibniere ich Spassmachertum und Individualismus über den Planungshorizont.
Ist dieser kurz, lebt der Sportsfreund in den Tag hinein, will er nur sein Geld zusammenhalten bevor er abkratzt, ist ihm alles andere egal, dann haben wir den typisch deutschen Spassmacher hinreichend beschrieben.
Dass dem o.g. Spassmacher auf der anderen Seite Sportsfreunde gegenüberstehen, die auch was wollen, steht ausser Frage, allerdings sind die Letztgenannten ziemlich inkompetent, letztlich eigentlich nur Störer.
Comment by Sky — March 19, 2008 @ on March 19, 2008 at 3:58 pm.