GeistesWelt

February 29, 2008

Politmuffel Ulfkotte

Filed under: Hamburg

Udo Ulfkotte machte Mitte letzten Jahres von sich reden eine Partei gegen die Islamisierung Europas gründen zu wollen. Spätestens nach dem 11. September 2007 war der Traum aus. Zwei groß abgekündigte Demos platzen am selben Tag. Ulfkotte sagte sie einfach ab. So wie er sie einfach angekündigt hatte. Jetzt mit der Wahl in Hamburg verband man noch irgendetwas mit dem Namen Ulfkotte? Richtig! Dort wollte er für die Zentrumspartei kandidieren!

Zu den wenigen Zeitungen die recht kontinuierlich über die Islamkritiker berichten gehört übrigens die “taz”. Dort konnte man jetzt zu der Hamburger Wahl folgendes lesen (1):

Für Platz zwei war zunächst der Anti-Islam-Guru Udo Ulfkotte eingeplant. Aber Ulfkotte sagte ab. Später warb die Kleinstpartei um die NDR-Moderatorin Eva Herman. […]

Vielleicht ist Udo Ulfkotte der Leonardo da Vinci der Islamkritik? Durchaus talentiert, aber eigentlich nie etwas zuende bringend?

(1) Astrid Geisler: Wendehals auf Wählerfang, taz vom 18.Februar 2008

Geert Wilders Film Fitna bald draußen?

Filed under: Niederlande

Fitna the movie
Geert Wilders wird seinen islamkritischen Film “Fitna” demnächst veröffentlichen. Laut “Reuters” hat demnach Wilders eine eigene Webseite dafür geplant. Wilders zufolge sei der Film Ende dieser Woche bereits fertig geschnitten und er wolle demnächst mit niederländischen Fernsehstationen über dessen Ausstrahlung verhandeln. Dies könnte allerdings noch einige Wochen dauern. Ob der Film vorab auf der Webseite veröffentlich wird oder nicht ist bis jetzt Wilders Geheimnis. Denn dort findet sich zur Zeit nur “under construction”.

Homepage zum Film Fitna

Update 1. März 2008:

Sogar der deutsche “Spiegel” adelt mittlerweile Wilders mit der Betitelung “Künstler und Rechtspopulist”. Wilders wies währenddessen einen Appell im niederländischen Parlament, auf die Aufstrahlung des Filmes zu verzichten, mit den Worten »Sie können mich mal« ab. Der Premierminister Jan Peter Balkenende sprach davon: “Ein Anschlag ist direkt die Schuld des Terroristen, aber der hat dann seine Legitimation in dem gefunden, über das wir nun sprechen. Man kann das eine nicht losgelöst vom anderen sehen”. Was eigentlich für einen Premierminister ein trauriges Selbstzeugnis ist. Er spricht hier wortwörtlich doch davon, dass Terroranschläge “legitim” seien. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Die oppositionellen Liberalen, Sozialisten und Grünen kritisierten die Warnung der Regierung und verwiesen auf das Recht auf freie Meinungsäußerung. Immerhin scheint die Einheitsfront in den Niederlanden zu bröckeln. “Das Kabinett mag vor dem Islam auf den Knie gehen und kapitulieren. Aber ich werde das niemals tun”, sagt Wilders im Anschluss an die Pressekonferenz des Regierungschefs. “Der Film wird veröffentlicht.

Update 8. März 2008:

Wie “Klein Verzet” berichtet, soll Wilders Film am 28. Februar 2008 auf oben genannter Webseite veröffentlicht werden. (Klein Verzet: “Rumour: Fitna release 28 March 2008″, 6. März 2008)

Psychiater fand heraus: Gutmenschen sind psychisch krank!

Filed under: Gesellschaft, Gesundheit

Dr. Lyle Rossiter ist amerikanischer Psychiater und er hält “Liberals” zu psychisch krank. “Liberals” ist eine Bezeichnung von Leuten, die im Deutschen vergleichbar mit dem “Gutmenschen” sind. Der “Nonkonformist” faßt Rossiters Thesen in wie folgt zusammen:

Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind die gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

Sicher ist es falsch, die vielen wirklich psychisch Kranken durch den Vergleich mit den so genannten Gutmenschen herabzusetzen. Dadurch, dass der “Gutmensch” eigentlich den Durchschittstypen repräsentiert kann man auch nicht -per Definition- eine psychische Abnormalität feststellen. Auch das Perverseste wird als normal angesehen, wenn es tagtäglich und wie selbstverständlich angewandt wird. So in Diktaturen wie der DDR, in der es normal war seine Mitmenschen an eine “Staatssicherheit” zu verraten. So auch im modernen “Gutmenschentum” der Bundesrepublik, mit dem die Anzahl derer, die anonyme Anzeigen beim Finanzamt als Akt der selbst erhöhenden, moralischen Adelung ansehen, stetig steigt und Unverständnis bis Aggressivität gegenüber Ansichten entwickeln, die in ihrem Gebaren nicht viel mehr als Denunziantentum erblicken können.

Der typische Nazi der 30′er des letzten Jahrhunders war ebenfalls ein Durchschnittstyp. Er gebrauchte ebenfalls seine Ideologie wie der “Gutmensch” heute zur persönlichen Selbsterhöhung. Um die Sache geht es beiden eigentlich nie. Es geht darum, dass sie selber “die richtige Sache” vertreten, egal wie sie nun ausschauen mag. Andere Meinungen werden aus dem Grunde “lebensbedrohlich” für diese Art Mensch, weil sie sein Selbstwertgefühl direkt herabsetzten. Wer sein erhöhtes Selbstgefühl aus konstruierten Werten wie “Rasse” oder “linker Gesinnung” bezieht muß eben diese “Werte” mit aller Gewalt verteidigen.

Der Gutmensch ist nichts Exotisches. Auch wenn dieser Gedanke seinen Narzissmus gut und gerne nähren würde. Er ist einfach ein Durchschnittsmensch, der die natürlichen Begrenztheiten seiner Person und seine Entbehrlichkeit durch kollektives Erleben zu umgehen versucht. In den 30′er brüllte er deshalb am lautesten mit. In der DDR verriet er wie selbstverständlich “Republikflüchtige” und in der BRD pflegt er sich zu einem kollektiven Sozialismus hin zu “emanzipieren”. Eine Gesellschaft, die solche Leute nicht durch harte Arbeit beschäftigen kann, wird scheitern! In den 30′er war es die Wirtschaftskrise, die solchen Leuten viel Zeit zum Unheil gab. In der DDR war es das System und in der BRD der Wohlstand.

February 24, 2008

Coming out: auch GeistesWelt liest “Hartgeld.com”

Filed under: Gesellschaft

Robin Renitent verrät uns, dass er hartgeld.com liest. Mache ich auch und auch ich empfehle diese Seite jedem, der diesem Staat keine 10 Jahre mehr gibt. Meine Einschätzung ist, dass dann Gold mehr wert sein wird, als das Papiergeld aus der Notenpresse. Wer von so einem Szenario ausgeht, für den ist diese Seite richtig. Alle anderen weiter öffentlich-rechtlich informieren und nicht verunsichern lassen…

February 22, 2008

Wolfgang Clement redet Klartext!

Filed under: Bundespolitik

In der unsäglichen Debatte über Steuerflüchtlinge aus Deutschland gab es in den öffentlich kontrollierten Medien der BRD kaum einen brauchbaren Kommentar. Vieles war Hetze und appellierte an die untersten Instinkte der Volksgenossen, die dann auch folgsam im üblichen Kadavergehorsam ihr Loblied auf die Hochsteueroase Deutschland anstimmten, Andersdenkende im gleichen Atemzug als “Volkszersetzer” herabsetzten. Ja die alten Verhaltensmuster sitzen tief, sehr tief! Wolfgang Clement jedoch zeigt anschaulich, dass bei einem Politiker die Abwesenheit von politischen Ämtern meistens zu einer Erweiterung des Horizontes führt und eigene Gedanken zuläßt.

In der Debatte über die Steuerhinterziehung über Liechtensteiner Stiftungen gebe es “ein ärgerliches Maulheldentum”, sagte er der Zeitung “Die Welt” in einem am Freitag, zwei Tage vor der Hamburg-Wahl veröffentlichten Interview. “Ich kann meine Parteifreunde nur davor warnen, die falschen Feindbilder aufzubauen und zu pflegen.” Die SPD will mit einem Parteiordnungsverfahren auf die anhaltende Kritik reagieren. Die Wirtschaft dürfe nicht insgesamt unter Verdacht gestellt werden, mahnte Clement. “Wenn von den ‘neuen Asozialen’ in der Industrie gesprochen wird oder vom ‘Abschaum der Menschheit’, da fragt man sich schon, ob diejenigen, die solche Begriffe gebrauchen, überhaupt die geringste Ahnung haben, was sie da tun und welche Geister sie wecken”, sagte er. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hatte Steuerhinterzieher die “neuen Asozialen der Gesellschaft” genannt. (Quelle: Reuters)

Vielleicht schmeißen die Sozialdemokraten auch bald “endlich” Helmut Schmidt aus der Partei? Schmidt stach ebenfalls mit bemerkenswerten Kommentaren aus der üblichen Monokultur der “politischen Gewächse” ab. Clement kann es egal sein. Er will ja keinen Job mehr, da ist er drüber hinweg. Er kann nichts verlieren, die SPD sich nur lächerlich machen.

Nebenher: findet sich in seinem neusten Interview auch ein wenig Islamkritik. Zitat: Wenn ich durch bestimmte Regionen und Städte des Ruhrgebiets wandere, da sehe ich, wie die Gesellschaft auseinanderdriftet. Das darf nicht sein. Wir müssen darauf achten, dass die moralischen Maßstäbe tatsächlich gelten und auch angelegt werden. […] Ich möchte sie einfach die christlich-abendländischen und die der Aufklärung nennen. Es ist einfach so, dass diese Werte heute nicht mehr hinreichend beachtet, oft geradezu mit Füßen getreten werden.

zum kompletten Interview mit Wolfgang Clement

Jürgen Walter und die Professionalisierung der Kommunikation

Filed under: Hessen

Dieser “Dilettantismus der Kommunikation ärgert mich”, sagte Jürgen Walter, Fraktionsvize der SPD im Wiesbadener Landtag gegenüber “WeltOnline”. Man kann dann lesen, was ihm so schwer auf dem Herzen liegt:

Eine mögliche Wahl Ypsilantis mithilfe der Stimmen der Linken sehen viele hessische Sozialdemokraten skeptisch, darunter auch Walter: “Wir werden diese Zusammenarbeit nicht aktiv und nicht passiv machen.” Von “Wortklaubereien” halte er übrigens gar nichts, versicherte der Jurist weiter: Auch eine Kür Ypsilantis zur Ministerpräsidentin in geheimer Wahl mit linken Stimmen sei “offensichtlich ein Wortbruch”, betonte Walter.

Da hat Herr Walter sicher recht, so denkt man . Jedoch wenig später meint er:

Dass seine Fraktionschefin ein ähnliches Schicksal wie die einstige schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis erleiden und an Abweichlern in den eigenen Reihen scheitern könnte, weist Walter allerdings deutlich zurück. “Ich habe keinen Zweifel, dass die Fraktion geschlossen hinter Andrea Ypsilanti steht”, so Walter. Er werde “persönlich” alles dafür tun.

Wahrscheinlich beruht moderne berufspolitische Rhetorik auf dem Trick möglichst viel zu sagen und darauf zu vertrauen, dass es so viel ist, dass der vorgegebene zu vertretende Bürger nicht bis zum Ende hört oder liest und nur die ersten Sätze im Kopf behält. Die Systemmedien arbeiten übrigens ganz ähnlich, man muß mal darauf achten!

Nebenher: Link zu Jürgen Walters Homepage. Persönliches Fazit: Regel Nummer 2 für den bezahlten Politiker: immer, überall in erster Reihe stehen und wichtig wirken! Dann die langen Sätze, die sich am Ende inhaltlich gegenüber dem Anfang aufheben. So schwer ist es nicht! Man braucht nur das “Selbstvertrauen” oder besser Dreistigkeit?

February 20, 2008

Jessens Spießer! Gibt es sie wirklich?

Filed under: Realsatire

Jens Jessen ist so einer, der über seine Weltsicht oder was er dafür hält in der Zeitschrift “Zeit” schreibt. Wir erinnern uns: einmal wurde ein Rentner von ausländischen Jugendlichen fast totgeprügelt, weil er sie ermahnte doch das Rauchverbot in der U-Bahn einzuhalten. Jessen schrieb darauf u.a. sich folgendes von seiner, sicherlich feinfühligen, Seele:

“(…) ich beharre allerdings darauf, dass Deutschland ein Spießer-Problem hat. Und dass in diesem Land mit unerbetenen und zudringlichen Ermahnungen, Ratschlägen, Besserwissereien und scheelen Blicken jeder Ausländer schlechte Erfahrungen macht (…)

Deutscher Qualitätsjournalismus eben, hauptsache kritisch, alles andere egal. Wie es nun so ist. Aber jetzt tauchten bei YouTube ein Video auf, was Jessens unglaubliche Entgleisungen womöglich in einem anderen Licht scheinen läßt! Hatte Jessen vielleicht doch recht?


Ein kleiner Einblick in die verschlungene Welt des Jens Jessens

Geert Wilders und die Psychologie des Meuchelmörders

Geert Wilders gab der österreichischen “Wiener Zeitung” ein aktuelles Interview. Viel neues erfährt man nicht. Nur dass der islamkritische Film “Fitna, - Das Böse” gerade in der Endphase der Produktion steckt und Wilders mit 4 Fernsehstationen in Verhandlungen steht, die den Film vielleicht im TV übertragen werden. Davon abgesehen, könnte aber nichts Herrn Wilders davon abbringen, den Film zB bei YouTube zu zeigen, womit er der Weltöffentlichkeit nicht vorenthalten würde.

Sozusagen als Ausgleich auf Wilders klare Aussagen (”Ich denke, dass die islamische Kultur minderwertiger ist als unsere europäische, sie ist zurückgeblieben.”) wurde der von der “Wiener Zeitung” als Islamexperte ausgegebene Sami Al Faraj ebenfalls interviewt. Beinah schon heulerisch meint er:

Das ist ganz schlimm. Hier werden sicher Gefühle der Muslimen verletzt, und ich sage Ihnen eins: Dann haben wir endgültig einen Weltkrieg der Zivilisationen.

Tja bei so vielem Gerede von den “Gefühlen der Muslime” scheint es sich eher um Weicheier zu handeln, anstatt um “Gotteskrieger”. Aber schauen wir mal weiter: Ebenfalls soll Regierungspolitikern in den Niederlanden schon etwas Makant-Riechend-Wässriges den Beinen runterlaufen. Wir erfahren diesbezüglich:

Analysten in Den Haag erwarten, dass diese neuerliche Islam-Schmähung noch mehr Unruhe verursachen wird als die Anti-Mohammed-Karikaturen, die die dänische Zeitung “Jyllands Posten” vor zwei Jahren veröffentlichte. Damals wurden im arabischen Raum ganze Schiffsladungen dänischer Fahnen verbrannt […] dänische Waren massenhaft boykottiert […] Mehr als 200 Menschen starben weltweit […]

Wilders, unbeirrt, läßt sich nicht aus seinem Konzept bringen: “Aja, zur Frage meiner Verantwortung. Kein bisschen. Ich kann nicht geradestehen für Islamisten, die gewalttätig sind. […] Ich verwende stets demokratische Mittel, um auf die Missstände im Islam aufmerksam zu machen. Meine Gegner sollen sich doch gefälligst auch dieser Mittel – etwa Diskussionen, Bücher, Filme oder dergleichen – bedienen.”

Wobei Wilders Recht hat und allen anderen die Aura des Wahns umweht. Aber wer sagt eigentlich, dass es Unruhen und Gewalt geben wird? Wenn man sich das Muster der muslimischen Wutausbrüche anschaut, dann wird man nämlich eines feststellen: sie kamen bisher immer unvorhergesehen!

Keiner rechnete damit, dass lächerliche Karikaturen so einen Tumult verursachen könnten? Dass Rudi Carrell damals in Frauenunterwäsche wühlte oder die “Satanischen Verse” so eine emotionale Empörung auslösen würden?

Es war immer irgendwie überraschend und da setzte schnell eine Art reflexhaftes, schlechtes Gewissen ein. Nach dem Motto, wenn man von Wildfremden auf offener Straße angepöbelt wird, dann wird da vielleicht schon etwas dran sein? Was habe ich bloß getan? So in der Art lief es doch.

Es ist die Psychologie und Taktik des Meuchelmörders, der aus dem Nichts kommt zusticht und dann in einer anonymen Masse verschwindet. Der Fall Wilders paßt nicht in dieses Schema!

Ja vielleicht wird er eines Tages ein weiteres Opfer dieser Religion? Aber sein Film, als offene Provokation, paßt eingentlich nicht in das Beuteschema dieser Menschen. Es wäre wie ein Kampf mit offenem Visier.

February 19, 2008

Bundeskristallnacht reloadet!

Filed under: Gesellschaft

Man denke sich einen richtigen Superreichen: 80 Millionen Euro hätte er auf der Kante. Man schlüge vor ihn auf der offenen Straße zu erschlagen und sein Geld “gerecht” an alle zu verteilen. Wieviel bekäme jeder deutsche, aufrechte Prolet an Blutgeld? Genau einen billigen Euro, mehr nicht. Gut man hat jetzt ca 300 “Superreiche” (1). Jeder würde also etwa 150 bis 300 Euro bekommen. - Für einen Linkswähler vielleicht genug seine Seele zu verkaufen. Aber man kann auch hier bemerken, dass es eine einmalige Einnahme wäre, die wieder schnell verkonsumiert wäre. Vielleicht ein neuer DVD-Player oder ein bißchen Fummel für die Alte? Aber interessiert so etwas wirklich?

Aber was zerstört man? Karrieren von Menschen, die eben erfolgreicher sind als nun mal die meisten. Aber hey: sollte doch ok sein, wenn einer mal anders ist? Manche sind schwul, andere nicht… und manch einer ist nun mal reich! Außerdem beschäftigt ein Reicher ganze Familien: von der Putzfrau bis zu den Arbeitern seiner Firma, wenn er eine hat. Seine exklusive Frau hält ganze Straßenzüge voll von Boutiquen am Leben! Und was wären BMW oder Mercedes Benz, wenn es ihn nicht gäbe: den Reichen? Prolls fahren Asiaten, die sind billiger und - im Preis/Leistungsverhältnis - auch besser. Gut, richtige Prolls fahren vielleicht VW-Golf. Aber wie gesagt: sind eben alle ein wenig eigen!

Jetzt wird aber Hatz auf Reiche gemacht! Ich denke es ist ok, wenn man die Möglichkeiten des europäischen Finanzmarktes voll ausnutzt und in liechtensteiner Stiftungen investiert. Warum auch nicht? Würde jeder so machen! Aber jetzt inszeniert man ein mediales Spießrutenlaufen und droht solche steuerbewußten Investoren mit den Schwerkriminellen in eine Zelle zu stecken.

Vielleicht macht das der deutschen Seele so einen Spaß, weil antisemitische Klischees damals wie heute stark mit dem des “Kapitalisten” vermengt wurden? Juden waren immer reich, betrügerisch und schlauer als ein Deutscher. Ja vielleicht sind die Reichen die neuen Juden der Republik? Sie verlassen auf jeden Fall ebenfalls schon langsam das Land. Wer - mit gutem Herzen- sollte es ihnen verdenken?

Hier findet man eine kleine Presseschau, die sich die Mühe machte, alle erbosten Äußerung der deutschen Volkspresse zu sammeln. Grundtenor: “Wir” erklären Liechtenstein jetzt den totalen Krieg! Tja macht betroffen! Aber nicht wie die Schreiberlinge in ihrer einfältigen Bosheit meinen mögen. Im Gegenteil! Gier und Habgier zerfrißt ein Land und es ist die Habgier der Massen. Das Gefährliche daran ist, dass diese Gier die Nahrung eines jeden Demagogen ist und -wenn sie derart gehäuft auftritt- das Volk eigentlich schon zu verblödet ist diesen Zusammenhang zu begreifen.

(1) die aber bestimmt weit weniger als 80 Millionen auf ihren Konten haben.

February 16, 2008

Gaza Göttingen!

Filed under: Gesellschaft

Eben bei Liza gelesen:

Zumal ihn auch der Hinweis des Interviewers, die Hizbollah verstecke doch sich und ihre Waffen gezielt in zivilen Wohngebieten, nicht im Mindesten anficht: „Das mag in Einzelfällen so sein, rechtfertigt aber nicht die Bombardierung von Wohnvierteln.“ Man wüsste allzu gerne, wie groß die Summe solcher „Einzelfälle“ eigentlich sein muss, damit Paech …

Szenenwechsel, Göttingen im Jahr 2006:

Man achte - in dem buten, morgenländischen Getümmel, auf den alten Typen am Fenster, der sich seiner Abschiebung widersetzen will und damit droht sein Kind aus dem Fenster zu werfen! Scheint also keine auf Arabien begrenzte Marotte zu sein, sich hinter Jugendlichen, Kindern und dicken, keifenden Frauen zu verstecken.

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