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	<title>Comments on: Warum Globalisierung sich lohnt!</title>
	<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/</link>
	<description>Freiheit statt Sozialismus!</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 21:49:29 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-949</link>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 12:38:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-949</guid>
					<description>OT: ich hoffe ich habe es geschafft halbwegs umfassend zu antworten... gegen Ende wurde die Zeit knapp :)

&lt;i&gt;dass sie [Bürger BRD] eben nur begrenzt bereit sind, immer mehr Arbeitslast unter zunhemend schärferen Bedingungen für immer weniger Einkommen und gefühlte Lebensqualität zu leisten? Mag dies ja gerne alles stattfinden, aber doch bitte nicht als ausschließliches Modell unter Einschränkung der Lebensbedingungen für alle, die daran nicht interessiert sind.&lt;/i&gt;

Ja mehr Arbeit und weniger dafür verlangen zu können ist ein leidiges Thema für Deutsche. Hängt meines Erachtens mit dem hohen Level des Wohlstandes in Deutschland zusammen. Vor dem Ende des kalten Krieges hatte Deutschland Standortvorteile: Frieden, gut ausgebildete Leute und Rechtssicherheit für Investoren. Nachdem Osteuropa sich dem freien Güterverkehr geöffnet hatte kamen diese Länder dazu konnten ähnliche Bedingungen wie in Deutschland schaffen, bloß eben ist dort die Produktion -momentan- um einiges günstiger. Man kann das Phänomen auch im Lichte des EU-Binnenmarkt sehen, der von Deutschland ja eindeutig gewünscht war. Heute nennt man es jedoch &quot;Globalisierung&quot;, obwohl diese bei weitem nicht so weit vorangeschritten ist, wie der gemeinsame Markt der EU. Meines Erachtens müßten Globalisierungsgegner sich eher -zumindestens in Deutschland- Eurokratisierungsgegner nennen oder derart. Aber man nennt es anders, wahrscheinlich um nicht anzuecken. Nimmt aber in Kauf, dass die Kritik ideeller Natur bleibt und selten als praktische Kritik Früchte bringt. Meine Kritik an den &quot;Eurokratisierungsgegnern&quot; liegt in ihrem Widerspruch zu sich selbst, da sie zum einen gerne solidarische Ideale in bezug auf die Weltgemeinschaft formulieren, eine Angleichung der Lebensverhältnisse jedoch ablehnen, wenn dies bedeutet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im eigenen Land dadurch härter werden.

&quot;Marktwirtschaftliche Monokultur&quot; ist ein interessanter Begriff. Insofern verstehe ich Dich, dass es wirklich Schade ist, dass andere Ideen und Lebensentwürfe durch diese Monokultur verhindert werden. Nichtmarktwirtschaftliche können im Kleinen ja sehr wohl funktionieren, wenn alle Beteiligten sich über die Regeln einig sind. Familien funktionieren nicht marktwirtschaftlich, aber zB auch ein Kibbutz funktioniert nach ideellen Gesetzen, die natürlich erfüllender sind als in der kollektiven Massengesellschaft mitzuschwimmen, die Individualismus eher vorgaukelt als fördert. Es ist aber in Deutschland unmöglich (sic) auszusteigen, man kann keine autarkten Gruppen bilden, die unabhängig vom Staat sind. Das klappt weder in der Bildung, weder im Steuer- und Geldsystem. Man wird kriminalisiert, wenn man seine Kinder selber unterrichten und nicht auf Schulen schicken will. (=&amp;gt;&lt;a href=&quot;http://de.liberty.li/magazine/?id=4609&amp;amp;q=Gesetzerprobung:+Beschleunigte+staatliche+Eingriffe+gegen+Nichtsch%FCler&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Infos dazu&lt;/a&gt;) Ebenso greifen eine Unmenge vom Strafbeständen, wenn man sich unabhängig vom offiziellen Geld macht und eine Art freie Tauschwirtschaft lebt, weil man dadurch das Steuermonopol des Staates in Frage stellt. Also ein Leben in völliger Selbstversorgung ist in Deutschland nicht möglich und vom Staat auch nicht erwünscht, da er so keine Eingriffsmöglichkeiten auf das Individuum haben kann. Ich sehe deshalb Deutschland auch als &quot;totalitär&quot; an, was viele wieder als &quot;maßvolle Polemik&quot; betrachten würden. Aber wenn man darüber nachdenkt, dann muß man zu so einer Sicht kommen. So gesehen ist das Staat das Problem, der verbindliche Lösungen für alle schaffen will und dadurch andere Lebensentwürfe unterläuft. Ich würde also nicht eine &quot;marktwirtschaftliche Monokultur&quot; zur Diskussion stellen, sondern allgemein die politische Kultur in Deutschland. Würden sich zB die Biokarotten- oder Whiskyfraktionen gesellschaftlich durchsetzen, dann würden sie so einen Normierungsdruck ausüben können, dass Minderheiten in dieser Form keine Change hätten zu überleben. Die Biokarottenbefürworter würden eine Art &quot;moralische Aristrokratie&quot; errichten, in der Güter willkürlich verteilt würden. Was für viele vielleicht gerecht scheint, für weniger aber durchaus höchst ungerecht sein würde. Die Whiskyfreunde würden einen völligen offenen Markt schaffen, der wiederum von anderen als &quot;marktwirtschaftliche Monokultur&quot; gegeißelt werden würde. Das ist die Tragik, dass viele meinen, der Staat müßte gemeinschaftliche Werte und Lebensformen hier festsetzen, was aber eigentlich nicht notwendig ist.

Das wirtschaftliche System ist eigentlich egal, wenn das Individuum die Chance hat von ihm unabhängig zu werden. Das geht wiederum nur, wenn es weitgehend Selbstversorger werden kann, sein eigenes Essen anbaut, seine eigenen Werte bildet und diese an seine Nachkommen weitergeben kann. Das eigentlich ist Freiheit, auch nach amerikanischen Verständnis. (=&amp;gt; &lt;a href=&quot;http://de.liberty.li/magazine/?id=4618&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;interessanter Bericht&lt;/a&gt;) - Sicher mag Amerika auch am Materialismus leiden. Aber Minderheiten sind dort immerhin mehr akzeptiert als hier, wo eben viel mehr zentralstaatlich reguliert wird.

&lt;i&gt;durch &quot;Bildungsinhalte [...] ausreichendes Maß an Sozialer Kompetenz und allgemeinem Weltverständnis vermittelt wird&quot;&lt;/i&gt;

Das ist ein häufiger Anspruch hier. Jedoch ist Bildung zum einen zunächst nur Imitation oder Nachahmung von etwas, dem Wert zugemessen wird. Kinder sprechen zunächst nur die Worte nach, ohne zu wissen, was sie bedeuten. Die meisten Schüler und Studenten imitieren den Stoff, was dann als Auswendiglernen bezeichnet wird. Häufig werden diese Schüler dann auch als die besonders guten belohnt, während tieferes Weltverständnis nicht abgefragt werden kann. Tieferes Weltverständnis -pädagogisch festgelegt- wäre sogar eher eine Art der Ideologie. Denn &quot;was ist Wahrheit&quot;? Chrisuts, Buddha, Marx oder van Hayek? - Klugheit ist das eine, während Weisheit das andere ist. Weisheit zu erwerben ist aber ein schmerzhafter Prozeß der Selbsteinsicht. Ich bin mir nicht sicher, dies von einem jungen Menschen ernsthaft erwarten zu wollen?

Zum anderen soll Bildung auch ernähren. Nur die wenigsten lernen etwas, um es später nicht ökonomisch nutzen zu können. Sicher befinden sie sich in einer Art &quot;Hamsterad&quot;, aber für viele kommt &quot;richige Bildung&quot; erst im Alter in Frage, wenn man - naturgemäß - vor der Einsicht steht, dass man selber vielleicht nicht ganz so wichtig ist, wie man es in jungen Jahren annehmen mußte oder wollte.


&lt;i&gt; aber nur geringfügig (Zölle etc.), aber das macht doch alles nichts, wenn der Verdienst entsprechend höher ist.&lt;/i&gt;

Sicher ein bißchen vom &quot;süßen Gift&quot; Protektionismus schadet nie, wird ja auch überall auf der Welt so gehandhabt. Rein prinzipiell ist es aber so, dass je mehr Geld Du den Leuten in die Hand drückst, desto weniger wird es wert sein. Würde jeder 10 mal soviel Geld in der Tasche haben wie jetzt würden die Preise auch entsprechend höher sein. Abgesehen davon würde es auch nur funktionieren, wenn man die Notenbank einer politischen Willkür unterwerfen würde, was zZ nicht so in dem Maße möglich ist.
Und schließlich ist Deutschland immer noch eine Exportnation, die davon abhängig ist in andere Länder zu expotieren.

&lt;i&gt;Das allzu einseitige Streben nach materiellen Gütern führt nicht zum Glück, es ist vielmehr ausdruck eines im Ansatz ruhelos- unzufriedenen Geistes.&lt;/i&gt;

Eine beinah schon buddhistische Ausssage, der ich voll und ganz zustimme. Jedoch ist es weise es für sich zu erkennen, Zynismus es für andere erkannt zu haben. Will meinen, man kann Leute nicht zu einem materiellen Verzicht zwingen, um für ihr Seelenheil zu sorgen. Letztlich -ich verkürze mal jetzt, um zum Abschluß zu kommen- kommt man an den Egoismus des Menschen nicht umher. Der Kapitalismus nutzt diesen Egoismus, weil er Menschen hoch motiviert und schafft Wachstum und Wohlstand. Die Chinesische KP hat dies erkannt und entsprechend umgesetzt. Nichtkapitalistische Systeme leben von einer moralischen Schimäre, die der Kapitalismus, der als &quot;hart&quot; empfunden wird, natürlich nicht hat. Aber eben erlahmt die menschliche Produktivität, wenn man etwas tun muß, um es in erster Linie für andere zu tun (wie ein Leibeigener). Und dann sind die Eliten in diesen Systemen ebenso korrupt, aber eben mit mehr Macht ausgestattet als in freien Wirtschaften, was solche Länder sehr unangenehm für den einzelnen (je nach seinen Anpassungsgrad) werden läßt.

&lt;i&gt;Also nochmal: Globalisierung auf jeden Fall, aber sinnvoll und Weitsichtig. Ich habe keine Lust, auf einer sozialen Zeitbombe zu sitzen.&lt;/i&gt;

Weitsuchtig in etwa von &quot;planvoll&quot;? Die &quot;Wirtschaftsplaner&quot; sind im Rahmen der UNO ebenso stark geworden wie die &quot;Globalisten&quot;. Die Aussicht in einer &quot;geplanten Welt&quot; zu leben ist für mich auch irgendwie trostlos. Stell Dich vor, in allen Ländern wäre es wie in Deutschland, weil eine gemeinsame Norm von allen als vernünftig gesehen muß? Man könnte dann nirgendwo mehr anders hin....</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>OT: ich hoffe ich habe es geschafft halbwegs umfassend zu antworten&#8230; gegen Ende wurde die Zeit knapp <img src='http://geisteswelt.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p><i>dass sie [Bürger BRD] eben nur begrenzt bereit sind, immer mehr Arbeitslast unter zunhemend schärferen Bedingungen für immer weniger Einkommen und gefühlte Lebensqualität zu leisten? Mag dies ja gerne alles stattfinden, aber doch bitte nicht als ausschließliches Modell unter Einschränkung der Lebensbedingungen für alle, die daran nicht interessiert sind.</i></p>
	<p>Ja mehr Arbeit und weniger dafür verlangen zu können ist ein leidiges Thema für Deutsche. Hängt meines Erachtens mit dem hohen Level des Wohlstandes in Deutschland zusammen. Vor dem Ende des kalten Krieges hatte Deutschland Standortvorteile: Frieden, gut ausgebildete Leute und Rechtssicherheit für Investoren. Nachdem Osteuropa sich dem freien Güterverkehr geöffnet hatte kamen diese Länder dazu konnten ähnliche Bedingungen wie in Deutschland schaffen, bloß eben ist dort die Produktion -momentan- um einiges günstiger. Man kann das Phänomen auch im Lichte des EU-Binnenmarkt sehen, der von Deutschland ja eindeutig gewünscht war. Heute nennt man es jedoch &#8220;Globalisierung&#8221;, obwohl diese bei weitem nicht so weit vorangeschritten ist, wie der gemeinsame Markt der EU. Meines Erachtens müßten Globalisierungsgegner sich eher -zumindestens in Deutschland- Eurokratisierungsgegner nennen oder derart. Aber man nennt es anders, wahrscheinlich um nicht anzuecken. Nimmt aber in Kauf, dass die Kritik ideeller Natur bleibt und selten als praktische Kritik Früchte bringt. Meine Kritik an den &#8220;Eurokratisierungsgegnern&#8221; liegt in ihrem Widerspruch zu sich selbst, da sie zum einen gerne solidarische Ideale in bezug auf die Weltgemeinschaft formulieren, eine Angleichung der Lebensverhältnisse jedoch ablehnen, wenn dies bedeutet, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im eigenen Land dadurch härter werden.</p>
	<p>&#8220;Marktwirtschaftliche Monokultur&#8221; ist ein interessanter Begriff. Insofern verstehe ich Dich, dass es wirklich Schade ist, dass andere Ideen und Lebensentwürfe durch diese Monokultur verhindert werden. Nichtmarktwirtschaftliche können im Kleinen ja sehr wohl funktionieren, wenn alle Beteiligten sich über die Regeln einig sind. Familien funktionieren nicht marktwirtschaftlich, aber zB auch ein Kibbutz funktioniert nach ideellen Gesetzen, die natürlich erfüllender sind als in der kollektiven Massengesellschaft mitzuschwimmen, die Individualismus eher vorgaukelt als fördert. Es ist aber in Deutschland unmöglich (sic) auszusteigen, man kann keine autarkten Gruppen bilden, die unabhängig vom Staat sind. Das klappt weder in der Bildung, weder im Steuer- und Geldsystem. Man wird kriminalisiert, wenn man seine Kinder selber unterrichten und nicht auf Schulen schicken will. (=&gt;<a href="http://geisteswelt.blogsome.com/go.php?http://de.liberty.li/magazine/?id=4609&amp;q=Gesetzerprobung:+Beschleunigte+staatliche+Eingriffe+gegen+Nichtsch%FCler" rel="nofollow">Infos dazu</a>) Ebenso greifen eine Unmenge vom Strafbeständen, wenn man sich unabhängig vom offiziellen Geld macht und eine Art freie Tauschwirtschaft lebt, weil man dadurch das Steuermonopol des Staates in Frage stellt. Also ein Leben in völliger Selbstversorgung ist in Deutschland nicht möglich und vom Staat auch nicht erwünscht, da er so keine Eingriffsmöglichkeiten auf das Individuum haben kann. Ich sehe deshalb Deutschland auch als &#8220;totalitär&#8221; an, was viele wieder als &#8220;maßvolle Polemik&#8221; betrachten würden. Aber wenn man darüber nachdenkt, dann muß man zu so einer Sicht kommen. So gesehen ist das Staat das Problem, der verbindliche Lösungen für alle schaffen will und dadurch andere Lebensentwürfe unterläuft. Ich würde also nicht eine &#8220;marktwirtschaftliche Monokultur&#8221; zur Diskussion stellen, sondern allgemein die politische Kultur in Deutschland. Würden sich zB die Biokarotten- oder Whiskyfraktionen gesellschaftlich durchsetzen, dann würden sie so einen Normierungsdruck ausüben können, dass Minderheiten in dieser Form keine Change hätten zu überleben. Die Biokarottenbefürworter würden eine Art &#8220;moralische Aristrokratie&#8221; errichten, in der Güter willkürlich verteilt würden. Was für viele vielleicht gerecht scheint, für weniger aber durchaus höchst ungerecht sein würde. Die Whiskyfreunde würden einen völligen offenen Markt schaffen, der wiederum von anderen als &#8220;marktwirtschaftliche Monokultur&#8221; gegeißelt werden würde. Das ist die Tragik, dass viele meinen, der Staat müßte gemeinschaftliche Werte und Lebensformen hier festsetzen, was aber eigentlich nicht notwendig ist.</p>
	<p>Das wirtschaftliche System ist eigentlich egal, wenn das Individuum die Chance hat von ihm unabhängig zu werden. Das geht wiederum nur, wenn es weitgehend Selbstversorger werden kann, sein eigenes Essen anbaut, seine eigenen Werte bildet und diese an seine Nachkommen weitergeben kann. Das eigentlich ist Freiheit, auch nach amerikanischen Verständnis. (=&gt; <a href="http://geisteswelt.blogsome.com/go.php?http://de.liberty.li/magazine/?id=4618" rel="nofollow">interessanter Bericht</a>) - Sicher mag Amerika auch am Materialismus leiden. Aber Minderheiten sind dort immerhin mehr akzeptiert als hier, wo eben viel mehr zentralstaatlich reguliert wird.</p>
	<p><i>durch &#8220;Bildungsinhalte [&#8230;] ausreichendes Maß an Sozialer Kompetenz und allgemeinem Weltverständnis vermittelt wird&#8221;</i></p>
	<p>Das ist ein häufiger Anspruch hier. Jedoch ist Bildung zum einen zunächst nur Imitation oder Nachahmung von etwas, dem Wert zugemessen wird. Kinder sprechen zunächst nur die Worte nach, ohne zu wissen, was sie bedeuten. Die meisten Schüler und Studenten imitieren den Stoff, was dann als Auswendiglernen bezeichnet wird. Häufig werden diese Schüler dann auch als die besonders guten belohnt, während tieferes Weltverständnis nicht abgefragt werden kann. Tieferes Weltverständnis -pädagogisch festgelegt- wäre sogar eher eine Art der Ideologie. Denn &#8220;was ist Wahrheit&#8221;? Chrisuts, Buddha, Marx oder van Hayek? - Klugheit ist das eine, während Weisheit das andere ist. Weisheit zu erwerben ist aber ein schmerzhafter Prozeß der Selbsteinsicht. Ich bin mir nicht sicher, dies von einem jungen Menschen ernsthaft erwarten zu wollen?</p>
	<p>Zum anderen soll Bildung auch ernähren. Nur die wenigsten lernen etwas, um es später nicht ökonomisch nutzen zu können. Sicher befinden sie sich in einer Art &#8220;Hamsterad&#8221;, aber für viele kommt &#8220;richige Bildung&#8221; erst im Alter in Frage, wenn man - naturgemäß - vor der Einsicht steht, dass man selber vielleicht nicht ganz so wichtig ist, wie man es in jungen Jahren annehmen mußte oder wollte.</p>
	<p><i> aber nur geringfügig (Zölle etc.), aber das macht doch alles nichts, wenn der Verdienst entsprechend höher ist.</i></p>
	<p>Sicher ein bißchen vom &#8220;süßen Gift&#8221; Protektionismus schadet nie, wird ja auch überall auf der Welt so gehandhabt. Rein prinzipiell ist es aber so, dass je mehr Geld Du den Leuten in die Hand drückst, desto weniger wird es wert sein. Würde jeder 10 mal soviel Geld in der Tasche haben wie jetzt würden die Preise auch entsprechend höher sein. Abgesehen davon würde es auch nur funktionieren, wenn man die Notenbank einer politischen Willkür unterwerfen würde, was zZ nicht so in dem Maße möglich ist.<br />
Und schließlich ist Deutschland immer noch eine Exportnation, die davon abhängig ist in andere Länder zu expotieren.</p>
	<p><i>Das allzu einseitige Streben nach materiellen Gütern führt nicht zum Glück, es ist vielmehr ausdruck eines im Ansatz ruhelos- unzufriedenen Geistes.</i></p>
	<p>Eine beinah schon buddhistische Ausssage, der ich voll und ganz zustimme. Jedoch ist es weise es für sich zu erkennen, Zynismus es für andere erkannt zu haben. Will meinen, man kann Leute nicht zu einem materiellen Verzicht zwingen, um für ihr Seelenheil zu sorgen. Letztlich -ich verkürze mal jetzt, um zum Abschluß zu kommen- kommt man an den Egoismus des Menschen nicht umher. Der Kapitalismus nutzt diesen Egoismus, weil er Menschen hoch motiviert und schafft Wachstum und Wohlstand. Die Chinesische KP hat dies erkannt und entsprechend umgesetzt. Nichtkapitalistische Systeme leben von einer moralischen Schimäre, die der Kapitalismus, der als &#8220;hart&#8221; empfunden wird, natürlich nicht hat. Aber eben erlahmt die menschliche Produktivität, wenn man etwas tun muß, um es in erster Linie für andere zu tun (wie ein Leibeigener). Und dann sind die Eliten in diesen Systemen ebenso korrupt, aber eben mit mehr Macht ausgestattet als in freien Wirtschaften, was solche Länder sehr unangenehm für den einzelnen (je nach seinen Anpassungsgrad) werden läßt.</p>
	<p><i>Also nochmal: Globalisierung auf jeden Fall, aber sinnvoll und Weitsichtig. Ich habe keine Lust, auf einer sozialen Zeitbombe zu sitzen.</i></p>
	<p>Weitsuchtig in etwa von &#8220;planvoll&#8221;? Die &#8220;Wirtschaftsplaner&#8221; sind im Rahmen der UNO ebenso stark geworden wie die &#8220;Globalisten&#8221;. Die Aussicht in einer &#8220;geplanten Welt&#8221; zu leben ist für mich auch irgendwie trostlos. Stell Dich vor, in allen Ländern wäre es wie in Deutschland, weil eine gemeinsame Norm von allen als vernünftig gesehen muß? Man könnte dann nirgendwo mehr anders hin&#8230;.</p>
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	<item>
		<title>by: Denkportal</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-947</link>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 01:45:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-947</guid>
					<description>Zunächst möchte ich meine Freude zum Ausdruck bringen, dass hier offenkundig im wesentlichen ein pluralistischer Dialog mit maßvoller Polemik gepflegt wird. Diesen möchte ich gerne mit folgender (mal wieder etwas ausführlicherer) Antwort fortführen.

&quot;...zur Verteidigung des Kapitalismus möchte ich noch sagen, dass es nicht primärer Sinn der Wirtschaftsform ist Wohlstand für alle (bewußt) zu schaffen, sondern eine optimale Arbeitsausnutzung zu erzielen...&quot;

Das mag ja zutreffen, aber trifft es nicht genau den Punkt, mit dem immer mehr Deutsche offenbar ein zunehmendes Problem haben, dass sie eben nur begrenzt bereit sind, immer mehr Arbeitslast unter zunhemend schärferen Bedingungen für immer weniger Einkommen und gefühlte Lebensqualität zu leisten? Mag dies ja gerne alles stattfinden, aber doch bitte nicht als ausschließliches Modell unter Einschränkung der Lebensbedingungen für alle, die daran nicht interessiert sind.

Ich bin Grundsätzlich auch ein großer Anhänger von allgemein möglichst großem Liberalismus, dieser sollte dann aber real praktiziert werden und nicht so einseitig wie derzeit. Damit meine ich vor allem, dass auch das Bildungssystem dringend liberalisiert werden muss und zwar nicht in der Weise, wie es tendentiell derzeit geschieht, nämlich das im Rahmen von Privatisierung die Bildungsinhalte immer mehr von wirtschaftlichen Interessen bestimmt wird, sondern das durch echte Unabhängigkeit auch stets ein ausreichendes Maß an Sozialer Kompetenz und allgemeinem Weltverständnis vermittelt wird, auf dass sich jeder als gebildetes, selbstbestimmtes Individuum frei in dieser Welt vertreten kann, ohne laufend übervorteilt zu werden. Damit erklärt sich vielleicht auch mein Verweis auf die Einflusspotentiale von INSM &amp;amp;co. Damit meine ich aber eben auch die marktwirtschaftliche Monokultur, welche keinen Platz für andere Modelle lässt, oder sie einfach versucht zu assimilieren.

Ich denke, genau hier liegt auch eine Antwort für deine Frage nach der größeren Marktkritik in Deutschland im Vergleich zu den USA: In den USA ist die &quot;Verwahrlosung&quot; der Allgemeinbildung im zuge eines sehr wirtschaftsorientierten &quot;elitär&quot; geprägten Bildungssytems schon so weit fortgediehen, dass die Massen sich dort schon wesentlich unkritischer manövrieren lassen, als z.B. in Deutschland. Sicher sind einige Wurzeln dafür auch ganz allgemein in der amerikanischen Geschichte zu suchen, der das &quot;The winner takes it all&quot; Prinzip ja traditionell zueigen ist.

Wir &quot;Bildungsbürger&quot; tun uns oft sehr schwer damit, uns zu vergegenwärtigen, dass wir mit unserer geistigen Freiheit und aufgeklärten Weltkompetenz nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen und den meisten Menschen &quot;da draußen&quot; unsere geistigen Potentiale zum Selbstschutz nicht zur Verfügung stehen. Viele übersehen das und erwarten von diesen Menschen ungeduldig, dass sie sich im Zuge des Liberalismus doch bitte selbstbestimmt vertreten sollen. Ich denke für manch einen wäre es immer noch besser, die Mehrheit der Menschen von der er umgeben ist, als liebe, unbedarfte, schutzlose Haustiere zu betrachten, für die es gilt mit Verantwortung zu übernehmen, damit sie als produktive und geschätzte Individuen zufieden und damit friedlich am gesellschaftlichen ganzen teilnehmen und ihren Beitrag dazu leisten können, als sie durch Ausbeutung immer mehr an den Rand der Gesellschaft und damit in Kriminalität und sonstige Misswege zu drängen, die dann langfristig sehr teuren Schaden an der Gesamten Gesellschaft anrichten.

Zum teuren Whisky: Sicher ist es richtig, dass solche Sachen im Falle der von mir vorgeschlagenen &quot;Emanzipation&quot; noch teurer werden. Das Handy oder der Schachcomputer aus Asien auch, aber nur geringfügig (Zölle etc.), aber das macht doch alles nichts, wenn der Verdienst entsprechend höher ist. Sicher ist auch, dass nicht jedes billige Produkt minderwertig ist, zumindest sofern es industriell gefertigte Massenprodukte betrifft. Sicher ist aber, dass es eine Menge Dinge gibt, die in Manufaktur oder teilmanueller Fertigung oder regional begrenzter Produktion einfach wesentlich besser werden, insbesondere Lebensmittel, aber auch einige technische Produkte. Und schließlich würde eine solche &quot;Emanzipation&quot; gegenüber den Übernahmebemühungen amerikanischer Großkonzerne in der Praxis nie zu einer 100%igen Isolation führen, ich bin im Gegenteil überzeugt, das es bald sogar Nachahmer geben würde. Wir müssten eben nur vorläufig den Gürtel etwas enger schnallen, was einige nicht lebensnotwendige Dinge betrifft, um dann um so mehr von der neu gewonnenen Souveränität zu profitieren. Übrigens haben die Amerikaner im Zuge Ihrer Unabhängigkeitsbewegung auch aus Protest Zucker, Wein und andere Güter ins Meer geschüttet, statt sie zu konsumieren und sie haben es wirtschaftlich bestens überstanden ;-).

Was die &quot;subjektive&quot; und die &quot;objektive&quot; Lebensqualität angeht, so möchte gerne direkt das Beispiel mit der Biokarotte und dem Whisky aufgreifen:

Zunächst folge ich mal der Aussage, dass Lebensqualität ja für jeden etwas anderes bedeutet. Solange ich dies uneingeschränkt annehme, kann ich dir auch nur uneingeschränkt Recht geben. In einem recht weiten Spektrum sehe ich Lebensqualität auch als etwas ganz subjektives an. Nun möchte ich aber mal ein überspitztes Beispielszenario skizzieren, um deutlich zu machen, dass die Subjkektivität von Lebensqualität doch ihre Grenzen hat: Stell dir eine Gesellschaft vor, die von Drogenkartellen kontrolliert wird, welche wohldosiert Heroin an alle Menschen abgeben und damit ihre Arbeitsleistung exakt kontrollieren, indem sie deren &quot;subjektives&quot; Empfinden von Lebensqualität nach Bedarf steuern. Ich denke das wir uns angesichts der erheblichen körperlichen Leiden und (körperlichen wie seelischen) Beeinträchtigungen welche Heroin bei dauerhaftem Gebrauch auslöst schnell darüber einig sind, dass die betroffenen unter einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität leiden, selbst wenn sie hartnäckig anderes behaupten. Das bessere wird von uns Menschen oft erst als solches erkannt, nachdem man das vorherige schlechtere hinter sich gelassen hat. Dies gilt natürlich ganz besonders für Sucht oder Abhängigkeiten jeder Art, aber keineswegs ausschließlich.

Hier kommt nun der Whisky und die Karotte ins Spiel: Es wurde in Langzeitstudien (vorwiegend in den USA) nachgewiesen, dass die neuronale Venetzung des Gehirns und damit seine allgemeine Leistungsfähigkeit sich bei schlechter, meint einseitiger, Nährstoffarmer Ernährungsweise deutlich schlechter entwickelt, als bei einer vielseitigen, vitalstoffreichen und ausgewogenen Ernährung. Dies gilt mit einer gewissen Degression grundsätzlich bis ins hohe Alter. Als liberal geprägter geist stimmst du vermutlich mit mir überein, dass die optimale Entfaltung unserer geistigen Potentiale eine der wichtigsten Grundlagen für die freie Entwicklung und damit auch für die Definition und Umsetzung aller Parameter für die subjektive Lebensqualität ist. 

Ferner ist aus der Hirnforschung inzwischen bestens bekannt, wie unser &quot;Belohnungssystem&quot; funktioniert, nämlich etwa so: Wenn wir etwas erreichen oder besitzen wollen, dann hält uns unser Gehirn dies wie eine besonders schmackhafte Karotte oder einen richtig leckeren Highland Single Malt, wie mit einer Angel knapp vor die Nase, es erscheint uns besonders erstrebenswert. Wenn wir es dann schließlich erlangt haben, dann schmecken die ersten paar Bissen oder Schlucke noch fast so gut wie der Geschmack der Vorfreude, aber schon nach recht kurzer Zeit, wird &quot;die Angel mit dem Lockstoff einfach abgehängt&quot; und das erlangte ist plötzlich nur noch Alltag. Die Dauer der Freude hängt u.a. maßgeblich davon ab, wie mühevoll das Erlangen des Genusses war. Daher hast du sicher an deinem teuer erstandenen Single Malt auch mehr Freude, als andere am 10. Wodka-Red Bull. Danach macht sich das Gehirn auf zu neuen unerfüllten Bedürfnissen. So ist also ein ausgeprägtes Bedürfnis nach der Befriedigung materieller Bedürfnisse ein Anzeichen für ein unzufriedenes Grundwesen und das ist durch die Erfüllung der materiellen Wünsche ebensowenig zu befriedigen, wie das eines Süchtigen durch die Gabe von Heroin.

Damit sind wir am Kern gleich zweier Aspekte angelangt:

1. Je billiger und einfacher zu erlangen alles wird, um so reizloser gestaltet sich unsere gesamte Umwelt, um so mehr neue, immer stärkere &quot;Kicks&quot; braucht das Gehirn um zufrieden zu sein.

2. Das allzu einseitige Streben nach materiellen Gütern führt nicht zum Glück, es ist vielmehr ausdruck eines im Ansatz ruhelos- unzufriedenen Geistes.

Dies sind alles Tatsachen, die aus den oben genannten Gründen von den meisten Menschen, abgesehen von Werbestrategen welche sich die Erkenntnisse moderner Hirnfoschung zunehmend zunutze machen, erst erkannt werden, wenn sie aus dem vorherigen &quot;Mißstand&quot; aufgestiegen sind, das volle Szenario des vormals verpassten &quot;von oben&quot; überblicken können. Für manch einen ist dabei der teure Whisky ganz von alleine unbedeutend geworden, wenn er es nicht wird, auch gut.

All dies sind Aspekte, über die WIR uns vollkommen im klaren sind und damit selbst entscheiden, was wir wann brauchen und wer uns wann was verkaufen kann. Für die meisten Menschen sind diese Dinge aber keineswegs klar. Wenn wir die nicht in einem &quot;Fair Play&quot;-Gemeinwesen &quot;mitnehmen&quot;, statt sie nur zu benutzen, dann werden sie schon sehr bald nicht mehr nur zunehmend unzufrieden und unproduktiv werden, sondern irgendwann auch destruktiv und damit immer teurer. Irgendwann muß dann die Rechnung für das beglichen werden, was man jetzt vordergründig gespart hat. Im Schlimmsten Fall durch ein immer teureres Rechtssystem und immer weniger Produktive Arbeitskräfte bei steigenden Arbeistlosenzahlen.

Also nochmal: Globalisierung auf jeden Fall, aber sinnvoll und Weitsichtig. Ich habe keine Lust, auf einer sozialen Zeitbombe zu sitzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Zunächst möchte ich meine Freude zum Ausdruck bringen, dass hier offenkundig im wesentlichen ein pluralistischer Dialog mit maßvoller Polemik gepflegt wird. Diesen möchte ich gerne mit folgender (mal wieder etwas ausführlicherer) Antwort fortführen.</p>
	<p>&#8220;&#8230;zur Verteidigung des Kapitalismus möchte ich noch sagen, dass es nicht primärer Sinn der Wirtschaftsform ist Wohlstand für alle (bewußt) zu schaffen, sondern eine optimale Arbeitsausnutzung zu erzielen&#8230;&#8221;</p>
	<p>Das mag ja zutreffen, aber trifft es nicht genau den Punkt, mit dem immer mehr Deutsche offenbar ein zunehmendes Problem haben, dass sie eben nur begrenzt bereit sind, immer mehr Arbeitslast unter zunhemend schärferen Bedingungen für immer weniger Einkommen und gefühlte Lebensqualität zu leisten? Mag dies ja gerne alles stattfinden, aber doch bitte nicht als ausschließliches Modell unter Einschränkung der Lebensbedingungen für alle, die daran nicht interessiert sind.</p>
	<p>Ich bin Grundsätzlich auch ein großer Anhänger von allgemein möglichst großem Liberalismus, dieser sollte dann aber real praktiziert werden und nicht so einseitig wie derzeit. Damit meine ich vor allem, dass auch das Bildungssystem dringend liberalisiert werden muss und zwar nicht in der Weise, wie es tendentiell derzeit geschieht, nämlich das im Rahmen von Privatisierung die Bildungsinhalte immer mehr von wirtschaftlichen Interessen bestimmt wird, sondern das durch echte Unabhängigkeit auch stets ein ausreichendes Maß an Sozialer Kompetenz und allgemeinem Weltverständnis vermittelt wird, auf dass sich jeder als gebildetes, selbstbestimmtes Individuum frei in dieser Welt vertreten kann, ohne laufend übervorteilt zu werden. Damit erklärt sich vielleicht auch mein Verweis auf die Einflusspotentiale von INSM &amp;co. Damit meine ich aber eben auch die marktwirtschaftliche Monokultur, welche keinen Platz für andere Modelle lässt, oder sie einfach versucht zu assimilieren.</p>
	<p>Ich denke, genau hier liegt auch eine Antwort für deine Frage nach der größeren Marktkritik in Deutschland im Vergleich zu den USA: In den USA ist die &#8220;Verwahrlosung&#8221; der Allgemeinbildung im zuge eines sehr wirtschaftsorientierten &#8220;elitär&#8221; geprägten Bildungssytems schon so weit fortgediehen, dass die Massen sich dort schon wesentlich unkritischer manövrieren lassen, als z.B. in Deutschland. Sicher sind einige Wurzeln dafür auch ganz allgemein in der amerikanischen Geschichte zu suchen, der das &#8220;The winner takes it all&#8221; Prinzip ja traditionell zueigen ist.</p>
	<p>Wir &#8220;Bildungsbürger&#8221; tun uns oft sehr schwer damit, uns zu vergegenwärtigen, dass wir mit unserer geistigen Freiheit und aufgeklärten Weltkompetenz nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen und den meisten Menschen &#8220;da draußen&#8221; unsere geistigen Potentiale zum Selbstschutz nicht zur Verfügung stehen. Viele übersehen das und erwarten von diesen Menschen ungeduldig, dass sie sich im Zuge des Liberalismus doch bitte selbstbestimmt vertreten sollen. Ich denke für manch einen wäre es immer noch besser, die Mehrheit der Menschen von der er umgeben ist, als liebe, unbedarfte, schutzlose Haustiere zu betrachten, für die es gilt mit Verantwortung zu übernehmen, damit sie als produktive und geschätzte Individuen zufieden und damit friedlich am gesellschaftlichen ganzen teilnehmen und ihren Beitrag dazu leisten können, als sie durch Ausbeutung immer mehr an den Rand der Gesellschaft und damit in Kriminalität und sonstige Misswege zu drängen, die dann langfristig sehr teuren Schaden an der Gesamten Gesellschaft anrichten.</p>
	<p>Zum teuren Whisky: Sicher ist es richtig, dass solche Sachen im Falle der von mir vorgeschlagenen &#8220;Emanzipation&#8221; noch teurer werden. Das Handy oder der Schachcomputer aus Asien auch, aber nur geringfügig (Zölle etc.), aber das macht doch alles nichts, wenn der Verdienst entsprechend höher ist. Sicher ist auch, dass nicht jedes billige Produkt minderwertig ist, zumindest sofern es industriell gefertigte Massenprodukte betrifft. Sicher ist aber, dass es eine Menge Dinge gibt, die in Manufaktur oder teilmanueller Fertigung oder regional begrenzter Produktion einfach wesentlich besser werden, insbesondere Lebensmittel, aber auch einige technische Produkte. Und schließlich würde eine solche &#8220;Emanzipation&#8221; gegenüber den Übernahmebemühungen amerikanischer Großkonzerne in der Praxis nie zu einer 100%igen Isolation führen, ich bin im Gegenteil überzeugt, das es bald sogar Nachahmer geben würde. Wir müssten eben nur vorläufig den Gürtel etwas enger schnallen, was einige nicht lebensnotwendige Dinge betrifft, um dann um so mehr von der neu gewonnenen Souveränität zu profitieren. Übrigens haben die Amerikaner im Zuge Ihrer Unabhängigkeitsbewegung auch aus Protest Zucker, Wein und andere Güter ins Meer geschüttet, statt sie zu konsumieren und sie haben es wirtschaftlich bestens überstanden <img src='http://geisteswelt.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
	<p>Was die &#8220;subjektive&#8221; und die &#8220;objektive&#8221; Lebensqualität angeht, so möchte gerne direkt das Beispiel mit der Biokarotte und dem Whisky aufgreifen:</p>
	<p>Zunächst folge ich mal der Aussage, dass Lebensqualität ja für jeden etwas anderes bedeutet. Solange ich dies uneingeschränkt annehme, kann ich dir auch nur uneingeschränkt Recht geben. In einem recht weiten Spektrum sehe ich Lebensqualität auch als etwas ganz subjektives an. Nun möchte ich aber mal ein überspitztes Beispielszenario skizzieren, um deutlich zu machen, dass die Subjkektivität von Lebensqualität doch ihre Grenzen hat: Stell dir eine Gesellschaft vor, die von Drogenkartellen kontrolliert wird, welche wohldosiert Heroin an alle Menschen abgeben und damit ihre Arbeitsleistung exakt kontrollieren, indem sie deren &#8220;subjektives&#8221; Empfinden von Lebensqualität nach Bedarf steuern. Ich denke das wir uns angesichts der erheblichen körperlichen Leiden und (körperlichen wie seelischen) Beeinträchtigungen welche Heroin bei dauerhaftem Gebrauch auslöst schnell darüber einig sind, dass die betroffenen unter einer deutlich eingeschränkten Lebensqualität leiden, selbst wenn sie hartnäckig anderes behaupten. Das bessere wird von uns Menschen oft erst als solches erkannt, nachdem man das vorherige schlechtere hinter sich gelassen hat. Dies gilt natürlich ganz besonders für Sucht oder Abhängigkeiten jeder Art, aber keineswegs ausschließlich.</p>
	<p>Hier kommt nun der Whisky und die Karotte ins Spiel: Es wurde in Langzeitstudien (vorwiegend in den USA) nachgewiesen, dass die neuronale Venetzung des Gehirns und damit seine allgemeine Leistungsfähigkeit sich bei schlechter, meint einseitiger, Nährstoffarmer Ernährungsweise deutlich schlechter entwickelt, als bei einer vielseitigen, vitalstoffreichen und ausgewogenen Ernährung. Dies gilt mit einer gewissen Degression grundsätzlich bis ins hohe Alter. Als liberal geprägter geist stimmst du vermutlich mit mir überein, dass die optimale Entfaltung unserer geistigen Potentiale eine der wichtigsten Grundlagen für die freie Entwicklung und damit auch für die Definition und Umsetzung aller Parameter für die subjektive Lebensqualität ist. </p>
	<p>Ferner ist aus der Hirnforschung inzwischen bestens bekannt, wie unser &#8220;Belohnungssystem&#8221; funktioniert, nämlich etwa so: Wenn wir etwas erreichen oder besitzen wollen, dann hält uns unser Gehirn dies wie eine besonders schmackhafte Karotte oder einen richtig leckeren Highland Single Malt, wie mit einer Angel knapp vor die Nase, es erscheint uns besonders erstrebenswert. Wenn wir es dann schließlich erlangt haben, dann schmecken die ersten paar Bissen oder Schlucke noch fast so gut wie der Geschmack der Vorfreude, aber schon nach recht kurzer Zeit, wird &#8220;die Angel mit dem Lockstoff einfach abgehängt&#8221; und das erlangte ist plötzlich nur noch Alltag. Die Dauer der Freude hängt u.a. maßgeblich davon ab, wie mühevoll das Erlangen des Genusses war. Daher hast du sicher an deinem teuer erstandenen Single Malt auch mehr Freude, als andere am 10. Wodka-Red Bull. Danach macht sich das Gehirn auf zu neuen unerfüllten Bedürfnissen. So ist also ein ausgeprägtes Bedürfnis nach der Befriedigung materieller Bedürfnisse ein Anzeichen für ein unzufriedenes Grundwesen und das ist durch die Erfüllung der materiellen Wünsche ebensowenig zu befriedigen, wie das eines Süchtigen durch die Gabe von Heroin.</p>
	<p>Damit sind wir am Kern gleich zweier Aspekte angelangt:</p>
	<ol>
	<li>
<p>Je billiger und einfacher zu erlangen alles wird, um so reizloser gestaltet sich unsere gesamte Umwelt, um so mehr neue, immer stärkere &#8220;Kicks&#8221; braucht das Gehirn um zufrieden zu sein.</p>
</li>
	<li>
<p>Das allzu einseitige Streben nach materiellen Gütern führt nicht zum Glück, es ist vielmehr ausdruck eines im Ansatz ruhelos- unzufriedenen Geistes.</p>
</li>
	</ol>
	<p>Dies sind alles Tatsachen, die aus den oben genannten Gründen von den meisten Menschen, abgesehen von Werbestrategen welche sich die Erkenntnisse moderner Hirnfoschung zunehmend zunutze machen, erst erkannt werden, wenn sie aus dem vorherigen &#8220;Mißstand&#8221; aufgestiegen sind, das volle Szenario des vormals verpassten &#8220;von oben&#8221; überblicken können. Für manch einen ist dabei der teure Whisky ganz von alleine unbedeutend geworden, wenn er es nicht wird, auch gut.</p>
	<p>All dies sind Aspekte, über die WIR uns vollkommen im klaren sind und damit selbst entscheiden, was wir wann brauchen und wer uns wann was verkaufen kann. Für die meisten Menschen sind diese Dinge aber keineswegs klar. Wenn wir die nicht in einem &#8220;Fair Play&#8221;-Gemeinwesen &#8220;mitnehmen&#8221;, statt sie nur zu benutzen, dann werden sie schon sehr bald nicht mehr nur zunehmend unzufrieden und unproduktiv werden, sondern irgendwann auch destruktiv und damit immer teurer. Irgendwann muß dann die Rechnung für das beglichen werden, was man jetzt vordergründig gespart hat. Im Schlimmsten Fall durch ein immer teureres Rechtssystem und immer weniger Produktive Arbeitskräfte bei steigenden Arbeistlosenzahlen.</p>
	<p>Also nochmal: Globalisierung auf jeden Fall, aber sinnvoll und Weitsichtig. Ich habe keine Lust, auf einer sozialen Zeitbombe zu sitzen.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-943</link>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 21:22:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-943</guid>
					<description>Herzlich Willkommen Denkportal!

Leider kann ich auf Deinen ausführlichen Kommentar nur sehr kurz eingehen (private Zeitknappheit).

Um den Unterschied zwischen Deiner und meiner Position nach meinem Ermessen mal klar zu umreißen hast Du eine genaue Vorstellung davon, was Lebensqualität und erstrebenswerte Dinge ausmachen, während ich das vollkommen offenlasse, bzw ich überlasse es dem Markt und somit jedem einzelnen. 

Für denen einen mag die Biokarotte ein unerläßliches Grundnahrungsmittel sein, für den anderen zählen eher preiswerte Grundnahrungsmittel. Dafür bervorzugt er vielleicht dann andere Sachen, wie zum Beispiel teuren Whisky. 

Wenn man jetzt den Warenfluß künstlich einengt, also auf ein rein regionales Angebot beschränkt, dann mag es sein, dass es zwar Biokarotten im größeren Ausmaß gäbe, Whisky zB würde aber erstens sehr teuer werden (nur sehr kleine Menge der Produktion in Deutschland), zum anderen würde die Qualität sehr schlecht sein (es gibt fast nur 3-jährigen von sehr unerfahrenen Brennereien). Defacto würde ein Whiskytrinker in Deutschland trübsinnig werden, aber deswegen nicht gerne Biokarotten essen würde.

Ein anderes Beispiel sind Elektrogeräte, die ausnahmslos in Asien produziert werden und das sehr viel billiger als in Deutschland. Dadurch kann sie jeder die vielen Dinge leisten, die heute den normalen Lebensstandard ausmachen: Kaffeemaschine (8 Euro), Mikrowelle (40 Euro) und erst kürzlich einen Schachcomputer, den ich besonders gut finde (20 Euro). Würde ich deutsche Produkte kaufen müssen, müßte ich das 10-fache inverstieren, defacto würde ich die Anschaffung dann nicht tätigen.

So gesehen teile ich Deine Ansicht von Punkt 1 bis 3, auch wenn ich diesen Punkten nicht kritisch gegenüber stehe.Letztlich müssen die billigen Artikel nicht unbedingt schlechte sein. Die Kaffeemaschine ist schon fast 3 Jahre alt und der Schachcomputer kann auch ganz gut spielen. Letztlich kann man nicht Qualität eines Produktes über den Preis real definieren. Gut und billig ist besser als gut und teuer. Auch wenn natürlich viele teuren Sachen auch gut sind. Aber das ist nicht das Optimum.

Ja, ob Kapitalismus gescheitert ist, oder der Sozialismus nicht gescheitert sein kann, weil er nie wirklich verwirklicht worden ist, ist spitzfindig. Aber zur Verteidigung des Kapitalismus möchte ich noch sagen, dass es nicht primärer Sinn der Wirtschaftsform ist Wohlstand für alle (bewußt) zu schaffen, sondern eine optimale Arbeitsausnutzung zu erzielen, die höher ist, als in jedem anderen &quot;geplanten&quot; System. Rezessionen und Wirtschaftskrisen gibt es sehr wohl im Kapitalismus: sie zerstören unrentable Firmen und schaffen Platz für neues.

Warum denkst Du eigentlich, dass Dein Standpunkt in Deutschland vom INSM unmöglich gemacht wird oder das INSM so eine Macht hat? Nach meinem Standpunkt ist die Masse in Deutschland eher marktkritisch und als überzeugter Marktliberaler ist man eher Einzelgänger hier! Warum sind die Deutschen marktkritischer als die Amerikaner, wobei die Deutschen weniger Markt haben als die USA? -Das verstand ich noch nie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Herzlich Willkommen Denkportal!</p>
	<p>Leider kann ich auf Deinen ausführlichen Kommentar nur sehr kurz eingehen (private Zeitknappheit).</p>
	<p>Um den Unterschied zwischen Deiner und meiner Position nach meinem Ermessen mal klar zu umreißen hast Du eine genaue Vorstellung davon, was Lebensqualität und erstrebenswerte Dinge ausmachen, während ich das vollkommen offenlasse, bzw ich überlasse es dem Markt und somit jedem einzelnen. </p>
	<p>Für denen einen mag die Biokarotte ein unerläßliches Grundnahrungsmittel sein, für den anderen zählen eher preiswerte Grundnahrungsmittel. Dafür bervorzugt er vielleicht dann andere Sachen, wie zum Beispiel teuren Whisky. </p>
	<p>Wenn man jetzt den Warenfluß künstlich einengt, also auf ein rein regionales Angebot beschränkt, dann mag es sein, dass es zwar Biokarotten im größeren Ausmaß gäbe, Whisky zB würde aber erstens sehr teuer werden (nur sehr kleine Menge der Produktion in Deutschland), zum anderen würde die Qualität sehr schlecht sein (es gibt fast nur 3-jährigen von sehr unerfahrenen Brennereien). Defacto würde ein Whiskytrinker in Deutschland trübsinnig werden, aber deswegen nicht gerne Biokarotten essen würde.</p>
	<p>Ein anderes Beispiel sind Elektrogeräte, die ausnahmslos in Asien produziert werden und das sehr viel billiger als in Deutschland. Dadurch kann sie jeder die vielen Dinge leisten, die heute den normalen Lebensstandard ausmachen: Kaffeemaschine (8 Euro), Mikrowelle (40 Euro) und erst kürzlich einen Schachcomputer, den ich besonders gut finde (20 Euro). Würde ich deutsche Produkte kaufen müssen, müßte ich das 10-fache inverstieren, defacto würde ich die Anschaffung dann nicht tätigen.</p>
	<p>So gesehen teile ich Deine Ansicht von Punkt 1 bis 3, auch wenn ich diesen Punkten nicht kritisch gegenüber stehe.Letztlich müssen die billigen Artikel nicht unbedingt schlechte sein. Die Kaffeemaschine ist schon fast 3 Jahre alt und der Schachcomputer kann auch ganz gut spielen. Letztlich kann man nicht Qualität eines Produktes über den Preis real definieren. Gut und billig ist besser als gut und teuer. Auch wenn natürlich viele teuren Sachen auch gut sind. Aber das ist nicht das Optimum.</p>
	<p>Ja, ob Kapitalismus gescheitert ist, oder der Sozialismus nicht gescheitert sein kann, weil er nie wirklich verwirklicht worden ist, ist spitzfindig. Aber zur Verteidigung des Kapitalismus möchte ich noch sagen, dass es nicht primärer Sinn der Wirtschaftsform ist Wohlstand für alle (bewußt) zu schaffen, sondern eine optimale Arbeitsausnutzung zu erzielen, die höher ist, als in jedem anderen &#8220;geplanten&#8221; System. Rezessionen und Wirtschaftskrisen gibt es sehr wohl im Kapitalismus: sie zerstören unrentable Firmen und schaffen Platz für neues.</p>
	<p>Warum denkst Du eigentlich, dass Dein Standpunkt in Deutschland vom INSM unmöglich gemacht wird oder das INSM so eine Macht hat? Nach meinem Standpunkt ist die Masse in Deutschland eher marktkritisch und als überzeugter Marktliberaler ist man eher Einzelgänger hier! Warum sind die Deutschen marktkritischer als die Amerikaner, wobei die Deutschen weniger Markt haben als die USA? -Das verstand ich noch nie!</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Denkportal</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-941</link>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 00:09:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-941</guid>
					<description>Das besonders die sozial schwachen von den &quot;Segnungen&quot; freier (unkontollierter) internationaler Warenströme profitieren sollen bleibt mir hier ein Rätsel:

Das Ergebnis mag vielleicht u.A. sein, dass sich jeder ein N... Handy leisten kann, aber eben auch in Zukunft nicht mehr als dies und ein aktiver Beitrag zu einem gesunden, selbstbestimmten Leben ist es auch nicht unbedingt, sich ein N... Handy leisten zu können. Dies scheint mir alles viel zu kurz gedacht, eben so wie Politiker planen: von einer Legislaturperiode zur nächsten.

Betrachten wir das alles doch mal aus einem anderen Blickwinkel: Sind es nicht gerade die großen Konzerne, die uns weismachen wollen &quot;Geiz ist geil&quot;? Warum wohl? Ganz einfach: 

1. Menschen die selbst komplett auf sparen und billig konditioniert sind kann man erfolgreich den minderwertigen Mist verkaufen, der im Zuge von Massenausbeutung produziert wird, da man ihre Ansprüche mit psychologischen Mitteln runterschraubt (Werbung, Medienmainstream etc.), damit auch das Bedürfnis nach echter Lebensqualität. Für die meisten Menschen bedeutet Lebensqualität heute nicht mehr in einer schönen und guten Lebensumgebung zu leben, sondern umgeben von möglichst viel Besitztümern, egal wie minderwertig diese sind.

2. Menschen, deren Lebensanspruch derart reduziert ist, lassen sich leichter in Billiglohn-Arbeitsverhältnisse zwängen, als Menschen, die einen Anspruch auf wirkliche Lebensqualität, Bildung und freie Entfaltung legen, ja überhaupt wissen, was das bedeutet.

3. In Folge dreht sich die Spirale (Billiglohn / Billig einkaufen) immer weiter nach unten und damit auch die Konjunktur im jeweiligen Lande. Damit brauchen die Konzerne nur noch die Scheinargumente für ihre Billiglohnpolitik öffentlich so zu kommunizieren, das sie damit die Bevölkerung gegen die Politik aufbringen, ihr die Schuld für die Misere in die Schuhe schieben. Die &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/INSM&quot; title=&quot;INSM bei Wikipedia&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Initiative Neue soziale Marktwirtschaft&lt;/a&gt; (INSM) macht dies auf beeindruckende Weise vor.

Damit schließt sich der Kreis: Billige Arbeiter produzieren billige (minderwertige) Güter und kaufen sich diese dann wiederum von ihrem Billiglohn. Damit wäre Deutschland dann endlich auch erfolgreich zum Billiglohnland umgestellt. Das ist es doch letzlich, was die international agierenden Konzerne erreichen wollen: Möglichst viele Billiglohnländer zu &quot;rekrutieren&quot;, da dann das Kapital noch konsequenter von unten nach oben verteilt ist. Die Veränderungen in Europa sind derzeit eine Ideale Grundvoraussetzung, hier von vorneherein die claims &quot;richtig&quot; neu zu verteilen. Es entstehen so (vereinfacht gesagt) 2 Wertschöpfungsketten: Die Billigarbeitsdrohnen bewegen sich in der ihrer Billigproduktion und schaffen damit das Kapital, mit dem die wenigen bessergestellten vom Konzernvorstand bis zu den höheren Management-Ebenen in der 2. Wertschöpfungskette bei wenigen, exclusiven, für den Arbeiter unbezahlbaren Manufakturen o.Ä. ihre echte Lebensqualität realisieren können.

Das ganze nochmal anders herum: Wenn gut qualifizierte Arbeiter für einen guten Lohn hoch motiviert gute Produkte erzeugen (u.A. weil sie sich eine gute Schul- und Ausbildung leisten können und sei es nur durch Ihre Steuern), dann kann sich jeder dieser Arbeiter die guten Produkte am Ende auch leisten und auch der Mittelstand profitert davon, da er oft wesentlich flexibler Qualitätsarbeit organisieren kann. Die Schweiz macht uns das immer noch beeindruckend anschaulich vor.

So lange, wie wir uns hauptsächlich mit den wohletablierten Ressentiments wie &quot;Links oder Rechts&quot;, &quot;Kapitalismus oder Kommunismus&quot;, &quot;Rot, Grün oder Scharz&quot; beschäftigen, statt mit den Sachfragen und entsprechenden Lösungsmodellen jenseits aller vorgefertigten Schubladen, werden wir keine Probleme lösen, sondern eben nur Lagerkämpfe austragen. Hier erweisen sich alle Ideologistisch geprägten Lager als Blockierer. Ideologie als Sachdebatte zu verkaufen, wie es z.B. die INSM praktiziert, macht dies auch nicht besser. Wer auf dieses oder jenes Prinzip einfach aus dem Bauch allergisch reagiert, der lotet nicht objektiv alle Optionen aus und disqualifiziert sich für mich damit für jegliche Seriöse Aussage. 

Das der Kapitalismus bisher nicht gescheitert ist, halte ich für eine Fehlinterprätation, die darauf beruht, Scheitern mit dem vollkommenen Kollaps gleichzusetzen. Dieser ist wohl bisher noch nicht erfolgt, wird aber sicher in absehbarer Zeit kommen, wenn wir nicht bald erkennen, dass der Kapitalismus im Wandel der Weltentwicklung mehr und mehr ein anachronistisches Modell geworden und damit (heutzutage) eigentlich schon gescheitert ist. Eine der Stützpfeiler des Kapitalismus, nämlich das unaufhörliche Wirtschaftswachstum ist ein &quot;Flugzeugspiel&quot;, welches durch begrenzte Ressoucen (damit meine ich Rohstoffe und durch Arbeitskräfte bewohnbare Flächen auf der Erde) immer mehr an seine Grenzen stößt, so dass es in der Zukunft zumehmend nur noch realisiert werden kann, indem immer mehr Menschen davon ausgeschlossen werden. So wird Geld immer weniger wert und es damit zunehmend wichtiger und für immer weniger Menschen möglich, davon möglichst viel zu besitzen. Sozialismus kann deshalb bisher nicht gescheitert sein, da er bislang auf der Erde noch nie praktiziert wurde. Das was in der Vergangenheit so genannt wurde, war jedenfalls keiner.

Nur wenn wir jetzt beginnen, für eine Weile in Kauf zu nehmen, das unfaire Ausbeuter die Lust verlieren, sich an Europa die Zähne auszubeissen und wieder vermehrt eigene Strukturen aufbauen, die vitaler funktionieren, werden wir dies alles abwenden können. Das wird jedoch wohl kaum geschehen, da nur wirklich weitblickende Menschen bereit sind, vorläufige Nachteile in Kauf zu nehmen, um die Grundsituation nachhaltig zu verbessern und die meisten Menschen sind nunmal nicht weitblickend, sondern nur auf den schnellen, vordergründigen (vermeintlichen) Vorteil bedacht und bereit, dafür alles was morgen kommt zu opfern. Morgen geht der Kampf um den vordergründigen Vorteil dann wieder von vorne los. Die Politik wird von sich aus sicher nichts daran ändern, da jeder der sich dafür einsetzt von INSM u.A. sofort öffentlich bloßgestellt wird.

Bald wird es auch niemenden mehr geben, der derartige Gedanken kommuniziert, da in einem von den Kapitalträgern privatwirtschaftlich organisierten Bildungssystem die Geistigen Fertigkeiten, die zu derartigem Weitblick befähigen nicht mehr gelehrt werden. Eine Arbeitsdrohne benötigt weder viel soziale Kompetenz, noch politische Bildung. Eine Arbeitsdrohne muß auch nicht wissen, dass hochwertige Nahrung, ein schönes Zuhause und ein neidloses Umfeld das subjektive Gefühl von Lebensqualität im Gehirn wesentlich mehr stimmuliert, als das neueste, strahlende Handy. Verdummt werden wir also nicht nur vom Sozialstaat, sondern noch viel mehr von den &quot;Erfolgsparolen&quot; international agierender Konzerne.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Das besonders die sozial schwachen von den &#8220;Segnungen&#8221; freier (unkontollierter) internationaler Warenströme profitieren sollen bleibt mir hier ein Rätsel:</p>
	<p>Das Ergebnis mag vielleicht u.A. sein, dass sich jeder ein N&#8230; Handy leisten kann, aber eben auch in Zukunft nicht mehr als dies und ein aktiver Beitrag zu einem gesunden, selbstbestimmten Leben ist es auch nicht unbedingt, sich ein N&#8230; Handy leisten zu können. Dies scheint mir alles viel zu kurz gedacht, eben so wie Politiker planen: von einer Legislaturperiode zur nächsten.</p>
	<p>Betrachten wir das alles doch mal aus einem anderen Blickwinkel: Sind es nicht gerade die großen Konzerne, die uns weismachen wollen &#8220;Geiz ist geil&#8221;? Warum wohl? Ganz einfach: </p>
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<p>Menschen die selbst komplett auf sparen und billig konditioniert sind kann man erfolgreich den minderwertigen Mist verkaufen, der im Zuge von Massenausbeutung produziert wird, da man ihre Ansprüche mit psychologischen Mitteln runterschraubt (Werbung, Medienmainstream etc.), damit auch das Bedürfnis nach echter Lebensqualität. Für die meisten Menschen bedeutet Lebensqualität heute nicht mehr in einer schönen und guten Lebensumgebung zu leben, sondern umgeben von möglichst viel Besitztümern, egal wie minderwertig diese sind.</p>
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<p>Menschen, deren Lebensanspruch derart reduziert ist, lassen sich leichter in Billiglohn-Arbeitsverhältnisse zwängen, als Menschen, die einen Anspruch auf wirkliche Lebensqualität, Bildung und freie Entfaltung legen, ja überhaupt wissen, was das bedeutet.</p>
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<p>In Folge dreht sich die Spirale (Billiglohn / Billig einkaufen) immer weiter nach unten und damit auch die Konjunktur im jeweiligen Lande. Damit brauchen die Konzerne nur noch die Scheinargumente für ihre Billiglohnpolitik öffentlich so zu kommunizieren, das sie damit die Bevölkerung gegen die Politik aufbringen, ihr die Schuld für die Misere in die Schuhe schieben. Die &#8220;<a href="http://geisteswelt.blogsome.com/go.php?http://de.wikipedia.org/wiki/INSM" title="INSM bei Wikipedia" rel="nofollow">Initiative Neue soziale Marktwirtschaft</a> (INSM) macht dies auf beeindruckende Weise vor.</p>
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	<p>Damit schließt sich der Kreis: Billige Arbeiter produzieren billige (minderwertige) Güter und kaufen sich diese dann wiederum von ihrem Billiglohn. Damit wäre Deutschland dann endlich auch erfolgreich zum Billiglohnland umgestellt. Das ist es doch letzlich, was die international agierenden Konzerne erreichen wollen: Möglichst viele Billiglohnländer zu &#8220;rekrutieren&#8221;, da dann das Kapital noch konsequenter von unten nach oben verteilt ist. Die Veränderungen in Europa sind derzeit eine Ideale Grundvoraussetzung, hier von vorneherein die claims &#8220;richtig&#8221; neu zu verteilen. Es entstehen so (vereinfacht gesagt) 2 Wertschöpfungsketten: Die Billigarbeitsdrohnen bewegen sich in der ihrer Billigproduktion und schaffen damit das Kapital, mit dem die wenigen bessergestellten vom Konzernvorstand bis zu den höheren Management-Ebenen in der 2. Wertschöpfungskette bei wenigen, exclusiven, für den Arbeiter unbezahlbaren Manufakturen o.Ä. ihre echte Lebensqualität realisieren können.</p>
	<p>Das ganze nochmal anders herum: Wenn gut qualifizierte Arbeiter für einen guten Lohn hoch motiviert gute Produkte erzeugen (u.A. weil sie sich eine gute Schul- und Ausbildung leisten können und sei es nur durch Ihre Steuern), dann kann sich jeder dieser Arbeiter die guten Produkte am Ende auch leisten und auch der Mittelstand profitert davon, da er oft wesentlich flexibler Qualitätsarbeit organisieren kann. Die Schweiz macht uns das immer noch beeindruckend anschaulich vor.</p>
	<p>So lange, wie wir uns hauptsächlich mit den wohletablierten Ressentiments wie &#8220;Links oder Rechts&#8221;, &#8220;Kapitalismus oder Kommunismus&#8221;, &#8220;Rot, Grün oder Scharz&#8221; beschäftigen, statt mit den Sachfragen und entsprechenden Lösungsmodellen jenseits aller vorgefertigten Schubladen, werden wir keine Probleme lösen, sondern eben nur Lagerkämpfe austragen. Hier erweisen sich alle Ideologistisch geprägten Lager als Blockierer. Ideologie als Sachdebatte zu verkaufen, wie es z.B. die INSM praktiziert, macht dies auch nicht besser. Wer auf dieses oder jenes Prinzip einfach aus dem Bauch allergisch reagiert, der lotet nicht objektiv alle Optionen aus und disqualifiziert sich für mich damit für jegliche Seriöse Aussage. </p>
	<p>Das der Kapitalismus bisher nicht gescheitert ist, halte ich für eine Fehlinterprätation, die darauf beruht, Scheitern mit dem vollkommenen Kollaps gleichzusetzen. Dieser ist wohl bisher noch nicht erfolgt, wird aber sicher in absehbarer Zeit kommen, wenn wir nicht bald erkennen, dass der Kapitalismus im Wandel der Weltentwicklung mehr und mehr ein anachronistisches Modell geworden und damit (heutzutage) eigentlich schon gescheitert ist. Eine der Stützpfeiler des Kapitalismus, nämlich das unaufhörliche Wirtschaftswachstum ist ein &#8220;Flugzeugspiel&#8221;, welches durch begrenzte Ressoucen (damit meine ich Rohstoffe und durch Arbeitskräfte bewohnbare Flächen auf der Erde) immer mehr an seine Grenzen stößt, so dass es in der Zukunft zumehmend nur noch realisiert werden kann, indem immer mehr Menschen davon ausgeschlossen werden. So wird Geld immer weniger wert und es damit zunehmend wichtiger und für immer weniger Menschen möglich, davon möglichst viel zu besitzen. Sozialismus kann deshalb bisher nicht gescheitert sein, da er bislang auf der Erde noch nie praktiziert wurde. Das was in der Vergangenheit so genannt wurde, war jedenfalls keiner.</p>
	<p>Nur wenn wir jetzt beginnen, für eine Weile in Kauf zu nehmen, das unfaire Ausbeuter die Lust verlieren, sich an Europa die Zähne auszubeissen und wieder vermehrt eigene Strukturen aufbauen, die vitaler funktionieren, werden wir dies alles abwenden können. Das wird jedoch wohl kaum geschehen, da nur wirklich weitblickende Menschen bereit sind, vorläufige Nachteile in Kauf zu nehmen, um die Grundsituation nachhaltig zu verbessern und die meisten Menschen sind nunmal nicht weitblickend, sondern nur auf den schnellen, vordergründigen (vermeintlichen) Vorteil bedacht und bereit, dafür alles was morgen kommt zu opfern. Morgen geht der Kampf um den vordergründigen Vorteil dann wieder von vorne los. Die Politik wird von sich aus sicher nichts daran ändern, da jeder der sich dafür einsetzt von INSM u.A. sofort öffentlich bloßgestellt wird.</p>
	<p>Bald wird es auch niemenden mehr geben, der derartige Gedanken kommuniziert, da in einem von den Kapitalträgern privatwirtschaftlich organisierten Bildungssystem die Geistigen Fertigkeiten, die zu derartigem Weitblick befähigen nicht mehr gelehrt werden. Eine Arbeitsdrohne benötigt weder viel soziale Kompetenz, noch politische Bildung. Eine Arbeitsdrohne muß auch nicht wissen, dass hochwertige Nahrung, ein schönes Zuhause und ein neidloses Umfeld das subjektive Gefühl von Lebensqualität im Gehirn wesentlich mehr stimmuliert, als das neueste, strahlende Handy. Verdummt werden wir also nicht nur vom Sozialstaat, sondern noch viel mehr von den &#8220;Erfolgsparolen&#8221; international agierender Konzerne.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-940</link>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 19:54:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-940</guid>
					<description>Nicht wegen des &lt;b&gt;zwischen&lt;/b&gt; den Stühlen, sondern wegen des &lt;b&gt;falschen&lt;/b&gt; Stuhls.... Ich reagiere nun mal auf Montessori-Methoden allergisch, vor allem wegen des Anspruchs, dass soft auch gut wäre! Purer Zeitgeist, der dann auch alle Kindergärten und Schulen durchzieht. -Keine einzige Kinderkrippe &quot;Sparta&quot; oder dergleichen, die die Kleinen wirklich auf das bittere Leben vorbereitet?

Du formulierst ja den Gegensatz auch selber, zum einen gutmenschlicher &quot;Anspruch&quot;, zum anderen kühler Rauswurf. Aber das ist nun mal Sein und Schein in der Arbeitswelt: nach außen kultiviert tun, nach innen brodelt und kocht es... Arbeitsleben ist nach meinen Erfahrungen was damals die freie Wildbahn für unsere Vorfahren war. 

Aber man sollte mit Chefs nicht so reden, wie man es früher mit seinen Erziehern oder Lehrern getan hat, was viele nach meinen Beobachtungen recht respektlos und fordernd gemacht haben. Das ist nie zielführend und macht einem nur selber das Leben schwer...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nicht wegen des <b>zwischen</b> den Stühlen, sondern wegen des <b>falschen</b> Stuhls&#8230;. Ich reagiere nun mal auf Montessori-Methoden allergisch, vor allem wegen des Anspruchs, dass soft auch gut wäre! Purer Zeitgeist, der dann auch alle Kindergärten und Schulen durchzieht. -Keine einzige Kinderkrippe &#8220;Sparta&#8221; oder dergleichen, die die Kleinen wirklich auf das bittere Leben vorbereitet?</p>
	<p>Du formulierst ja den Gegensatz auch selber, zum einen gutmenschlicher &#8220;Anspruch&#8221;, zum anderen kühler Rauswurf. Aber das ist nun mal Sein und Schein in der Arbeitswelt: nach außen kultiviert tun, nach innen brodelt und kocht es&#8230; Arbeitsleben ist nach meinen Erfahrungen was damals die freie Wildbahn für unsere Vorfahren war. </p>
	<p>Aber man sollte mit Chefs nicht so reden, wie man es früher mit seinen Erziehern oder Lehrern getan hat, was viele nach meinen Beobachtungen recht respektlos und fordernd gemacht haben. Das ist nie zielführend und macht einem nur selber das Leben schwer&#8230;</p>
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				</item>
	<item>
		<title>by: Wilhelm Entenmann</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-939</link>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 17:26:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-939</guid>
					<description>Nachtrag zur intrinsischen Motivation:
&quot;Nokia steht für Erfolg, Fortschritt und Innovation. Erfolg hat ein Geheimnis: Bei Nokia heißt es: Der Mensch steht im Mittelpunk! Denn Erfolg ist eng mit der Qualifikation und der Begeisterung des einzelnen Mitarbeiters verbunden.&quot;
Quelle:
Deutscher Nokia-Webauftritt
www.Nokia.de
via
http://www.b245.de/no-nokia.htm

Es ist bei den Konzernen inzwischen ein beliebtes Mittel, mit solchen Sprüchen à la Montessori zu werben.
Leider sieht die Realität komplett anders aus, und genau die macht die Menschen zornig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nachtrag zur intrinsischen Motivation:<br />
&#8220;Nokia steht für Erfolg, Fortschritt und Innovation. Erfolg hat ein Geheimnis: Bei Nokia heißt es: Der Mensch steht im Mittelpunk! Denn Erfolg ist eng mit der Qualifikation und der Begeisterung des einzelnen Mitarbeiters verbunden.&#8221;<br />
Quelle:<br />
Deutscher Nokia-Webauftritt<br />
<a >www.Nokia.de</a><br />
via<br />
<a >http://www.b245.de/no-nokia.htm</a></p>
	<p>Es ist bei den Konzernen inzwischen ein beliebtes Mittel, mit solchen Sprüchen à la Montessori zu werben.<br />
Leider sieht die Realität komplett anders aus, und genau die macht die Menschen zornig.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Wilhelm Entenmann</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-938</link>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 17:15:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-938</guid>
					<description>Es ist tödlich, wenn man sich zwischen die Stühle setzt; Linke wie Rechte, um diese Vereinfachung einmal zu benutzen, fallen über einen her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist tödlich, wenn man sich zwischen die Stühle setzt; Linke wie Rechte, um diese Vereinfachung einmal zu benutzen, fallen über einen her.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-937</link>
		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 20:47:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-937</guid>
					<description>Ich kann mir das Arbeitsleben nicht mit einer Montessori-Schule vergleichbar vorstellen. Montessori-Schulen verwenden ja Deine intrinische Motivationsmethoden. Die meisten Jobs sind doch rein direktiv und es geht dort weniger um Selbsterfüllung als eher um 100%ige Umsetzung der gesetzten Vorgaben. - Der Kapitalismus ist im Gegensatz zum Sozialismus nicht gescheitert, er wurde nur -vor allem im alten Europa- nie richtig verstanden. Chinas Wirtschaftssystem ist hingegen kapitalistisch und der Laden brummt dort. In Deutschland redet man hingegen nur gerne. Es ist nur wichtig seinen Job lebenslang zu haben, nicht etwas in ihm zu leisten. Mal ein neuer Job, eine neue Stadt, vielleicht auch ein neues Land sind für die Mehrheit der Bevölkerung undenkbar.

Deutschland hat strukturelle Schwierigkeiten und das Beispiel Nokia steht da nur stellvertretend. Welche Firma wird eigentlich gerne in Deutschland investieren, wenn ihr dort dieses Neidklima entgegenweht? Hinzu kommen rechtliche Ungewissheiten, man kann heute nicht mehr damit rechnen, dass Gesetze konstant ausgelegt werden. Alle 5 Jahre verdoppeln sich die gesetzlichen Vorschriften und das macht die Freiberufler platt, die nicht genug Umsatz machen, um sich dafür Spezialisten anzustellen.

Das merken nur die &quot;Leistungsträger&quot;, alle anderen werden vom Sozialstaat und dessen Demagogie verdummt. Deutschland ist doch auf dem Weg ins Abseits, verarmt langsam und ich gehöre zu der Generation, die der Sozialstaat später wahrscheinlich nicht mehr &quot;tragen&quot; kann, zwingt mich aber ihn mit meiner Arbeitskraft heute zu finanzieren. Ich verstehe da immer weniger Spaß und realistisch gesehen machen Putin oder die KP in China eine viel bessere, langfristigere Politik für ihr Land. Ich denke in 10 bis 20 Jahren wird dieser Trend sich deutlicher zeigen, aber es ist schade um die Zeit, die man jetzt hier in Deutschland vertrödelt und verträumt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich kann mir das Arbeitsleben nicht mit einer Montessori-Schule vergleichbar vorstellen. Montessori-Schulen verwenden ja Deine intrinische Motivationsmethoden. Die meisten Jobs sind doch rein direktiv und es geht dort weniger um Selbsterfüllung als eher um 100%ige Umsetzung der gesetzten Vorgaben. - Der Kapitalismus ist im Gegensatz zum Sozialismus nicht gescheitert, er wurde nur -vor allem im alten Europa- nie richtig verstanden. Chinas Wirtschaftssystem ist hingegen kapitalistisch und der Laden brummt dort. In Deutschland redet man hingegen nur gerne. Es ist nur wichtig seinen Job lebenslang zu haben, nicht etwas in ihm zu leisten. Mal ein neuer Job, eine neue Stadt, vielleicht auch ein neues Land sind für die Mehrheit der Bevölkerung undenkbar.</p>
	<p>Deutschland hat strukturelle Schwierigkeiten und das Beispiel Nokia steht da nur stellvertretend. Welche Firma wird eigentlich gerne in Deutschland investieren, wenn ihr dort dieses Neidklima entgegenweht? Hinzu kommen rechtliche Ungewissheiten, man kann heute nicht mehr damit rechnen, dass Gesetze konstant ausgelegt werden. Alle 5 Jahre verdoppeln sich die gesetzlichen Vorschriften und das macht die Freiberufler platt, die nicht genug Umsatz machen, um sich dafür Spezialisten anzustellen.</p>
	<p>Das merken nur die &#8220;Leistungsträger&#8221;, alle anderen werden vom Sozialstaat und dessen Demagogie verdummt. Deutschland ist doch auf dem Weg ins Abseits, verarmt langsam und ich gehöre zu der Generation, die der Sozialstaat später wahrscheinlich nicht mehr &#8220;tragen&#8221; kann, zwingt mich aber ihn mit meiner Arbeitskraft heute zu finanzieren. Ich verstehe da immer weniger Spaß und realistisch gesehen machen Putin oder die KP in China eine viel bessere, langfristigere Politik für ihr Land. Ich denke in 10 bis 20 Jahren wird dieser Trend sich deutlicher zeigen, aber es ist schade um die Zeit, die man jetzt hier in Deutschland vertrödelt und verträumt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: Wilhelm Entenmann</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-936</link>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 23:10:00 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-936</guid>
					<description>Was wir (inzwischen) wissen(!) ist, daß &quot;Sozialismus pur&quot; nicht funktioniert.
Was wir nur glauben(!) können ist, daß &quot;Kapitalismus pur&quot; die Lösung wäre.
Ich möchte keinen weiteren (extremen) Glauben mehr testen.
Ich möchte aber auch keine Lösung in der Form &quot;Fifty:Fifty&quot;, was ja wohl der Sozialdemokratie entspräche und auch nicht funzt.
Wir brauchen eine andere Einstellung und diese muß von unten kommen - nein, auch nicht so ein grünes Geschwurbel ist jetzt gemeint.
Kennst Du den Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation? Kapitalismus und Sozialismus funktionieren beide mit extrinsischer Motivation. Die Antwort läge in einer intrinsisch motivierten Wirtschaft, abseits der beiden gängigen Modellen und deren Vermischungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Was wir (inzwischen) wissen(!) ist, daß &#8220;Sozialismus pur&#8221; nicht funktioniert.<br />
Was wir nur glauben(!) können ist, daß &#8220;Kapitalismus pur&#8221; die Lösung wäre.<br />
Ich möchte keinen weiteren (extremen) Glauben mehr testen.<br />
Ich möchte aber auch keine Lösung in der Form &#8220;Fifty:Fifty&#8221;, was ja wohl der Sozialdemokratie entspräche und auch nicht funzt.<br />
Wir brauchen eine andere Einstellung und diese muß von unten kommen - nein, auch nicht so ein grünes Geschwurbel ist jetzt gemeint.<br />
Kennst Du den Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation? Kapitalismus und Sozialismus funktionieren beide mit extrinsischer Motivation. Die Antwort läge in einer intrinsisch motivierten Wirtschaft, abseits der beiden gängigen Modellen und deren Vermischungen.</p>
]]></content:encoded>
				</item>
	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-935</link>
		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 22:24:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2008/01/19/warum-globalisierung-sich-lohnt/#comment-935</guid>
					<description>Nicht im Nokia-Schlamm, sondern in der Empörungswelt der Deutschen, die nunmehr in der Heuschrecke der Zweiten die Gesetze der Marktwirtschaft am liebsten außer Kraft setzen wollen. &lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; und nichts anderes wird es den Linken und Muslimen erst richtig leicht machen, wenn sie erst völlig an den Hebeln der Macht sitzen.

Nebenher glaube ich, dass in einem rein kapitalistischen System es keine Arbeitslosigkeit geben kann, weil sich jeder selber versorgen muß. Die Arbeitslosigkeit hier ist Produkt des Sozialismus und soll den Leuten weismachen, dass nur noch mehr Sozialismus die Probleme des Sozialismus lösen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Nicht im Nokia-Schlamm, sondern in der Empörungswelt der Deutschen, die nunmehr in der Heuschrecke der Zweiten die Gesetze der Marktwirtschaft am liebsten außer Kraft setzen wollen. <b>Das</b> und nichts anderes wird es den Linken und Muslimen erst richtig leicht machen, wenn sie erst völlig an den Hebeln der Macht sitzen.</p>
	<p>Nebenher glaube ich, dass in einem rein kapitalistischen System es keine Arbeitslosigkeit geben kann, weil sich jeder selber versorgen muß. Die Arbeitslosigkeit hier ist Produkt des Sozialismus und soll den Leuten weismachen, dass nur noch mehr Sozialismus die Probleme des Sozialismus lösen kann.</p>
]]></content:encoded>
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