GeistesWelt

January 30, 2008

Staatlicher Islamunterricht ohne Muslime?

Filed under: Gesellschaft

Staatlicher Islamunterricht für Schulpflichtige wird in der öffentlichen Diskussion als “Allheilmittel” gepriesen. Einmal um Verständnis für die -anscheinend- mißverstandene Religion Islam zu wecken, zum anderen um heranwachsene Muslime selber mit dem in Europa gängigen Klischee vom “moderaten” Islam zu erreichen.

Wie sieht aber die Realität aus? In österreichischen Linz gibt es einen seperaten Unterricht für Muslime und/oder Interessierte. “Nachrichten.at” berichtet jetzt, dass

landesweit wurden im Herbst 2007 1468 Abmeldungen von Katholiken, 266 von Protestanten, 4895 von Moslems und 599 von Andersgläubigen registriert.

Muslime scheinen diese Veranstaltungen nicht sonderlich zu interessieren. Die Gründe für diesen Umstand seien laut “nachrichten.at” “vielfältig”, so werden zuerst typische Argumente dafür gebracht, was aus sozialdemokratisierter Sicht die Welt so schlecht sein läßt - es wird zuwenig fremdes Geld in diese Veranstaltungen gepumpt, Wortlaut:

So müssen die Lehrer wegen des Personalmangels an vielen Schulen unterrichten, wodurch die Stunden oft in für Schüler ungünstige Zeiten fallen.

Also sind -mal hier- die Österreicher zunächst selber Schuld, weil sie nicht genügend Lehrer beschäftigen. Zum anderen kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass man deshalb einen Stundenplan mit Überschneidungen erhält. Fragt sich auch was “für Schüler ungünstige Zeiten” bedeutet? 8 Uhr morgens? Also das ist alles sehr nebulös. Aber “nachrichten.at” wird dann auch ein wenig konkreter:

Dann passen wegen der verschiedenen Interpretationen des Islam oft die Vorstellungen der Eltern und der Lehrer nicht zusammen – so etwa zwischen Moslems aus der Türkei oder aus arabischen Ländern.

Also die Art des Islamunterrichts wird als “unislamisch” angesehen, wo es eigentlich nicht klar formuliert wird, ob die unterschiedlichen Vorstellungen von Türken und Arabern einen Unterricht verhindert, oder ein generelles Mißverständnis zwischen Lehrern und Jungmuslimen?

Und schließlich wird auch ein Teil der Kinder in der Freizeit privat von Lehrern des Vertrauens in Religion unterrichtet.

Wo die Jugendlichen wieder bei den Scharfmachern wären, von denen man sie eigentlich wegholen wollte.

Wahrscheinlich wird sich der Diskurs jetzt darauf beschränken mehr Geld für “Islamkunde” an Schulen zu fordern. Wenn schon nicht Muslime an diesen Unterricht interessiert sind, dann wahrscheinlich Einheimische, denen schon erfolgreicher das Modell von der “moderaten Religion” eingehämmert worden ist…

January 20, 2008

Morgengrauen in Eurabien

Filed under: Gesellschaft

Islamische Terroristen kämpfen gegen den Westen, dass weiß heute jedes Kind - zumindestens jedes muslimische Kind weiß das. Jetzt soll aber alles ganz anders sein, meinen Europäer auf ihren Weg zum Islam.

Wie PI-News berichtet, plant die britische Regierung eine neue Sprachregelung für Staatsangestellte nach der Wörter wie “Krieg gegen den Terror” oder “islamischer Extremismus” ausdrücklich verboten sind. Statt dessen wird von einer “antiislamische Aktion” (”anti-Islamic activity”) gesprochen, was auf den ersten Blick wunderlich sein mag.

Zu Grunde liegt dieser Wortschöpfung, dass die “Islamisten”, also Muslime die das Gewaltgebot ihrer Religion ernst nehmen, ja eigentlich - nach europäischen Vorstellungen - gegen ihre eigene Relgion agieren. Also ist der -jetzt in “Great Britian” verbotene - Ausdruck “Krieg gegen den Terror” synonym mit der neuen “Anti-Anti-Islamischen Aktion”, die Sicherheitskräfte Tag für Tag immer mehr in Anspruch nimmt. Aber rein logisch wird aus einer doppelten Verneinung eine Bejahung, also würde aus den “anti-anti-islamischen” Sicherheitsbehörden rein islamische werden!

Es ist ja immer wieder erstaunlich, wie Sprachregelungen Realität erschaffen können. Eigentlich wird ja hier das Schicksal Europas exemplarisch: Irgendwann werden sie darauf kommen, dass es das beste wäre selber islamisch zu sein, um die Gewalt zu beenden, wenn sie sich schon nicht in der Lage sehen ihr entgegentreten zu können.

Es ist ja auch irgendwie seltsam mit anzusehen, wie sich europäische Berufspolitiker über Meinungsäußerungen ereifern, die -basierend auf islamischer Überlieferung - den angeblichen Propheten als pädophil und Epileptiker charakterisieren. Die Reden sich da so in Rage (O-Ton: “Verhöhnung des Propheten”), man könnte annehmen, es wäre schon ihr eigener Prophet?

So kann das Ende in diesem Winkelzug der Geschichte aussehen, und das beste: Mohammed wußte dies schon lange bevor es den Europäern so richtig bewußt werden wird. So gesehen war Mohammed wirklich ein kluger Mann, oder hatte wirklich ganz raffinierte geistige Einflüsterer, die aber alles andere als christlich waren, wenn ich mich mal so ausdrücken darf.

Leider hat aber “der Islamist” genug Erfahrung mit abtrünnigen Muslimen, die er ebenfalls gerne aus religiösen Gründen tötet. Weichgekochten “Euromuslimen” dürfte es dann auch kaum anders ergehen als jetzt. Aber das nur so unter der Hand: jede Religion braucht sie, die glänzende Zukunftsvision, ohne die sie keinen einzigen Anhänger hätte. Und: je abstruser und unglaubwürdiger diese Zukunstvisionen sind, desto erfolgreicher ist sie und die Leute laufen dieser Religion hinterher. Das macht sie vergleichbar mit dem Sozialismus, der ähnlich funktioniert, seinen Anhängern das Blaue vom Himmel zu versprechen, um sie für den realen, grauen Sozialismus gefügig zu machen, während es nur den Bonzen bestens dabei geht.

Ich frage mich wirklich, wann die ersten Shirtträger kommen mit “Mohammed war Kommunist”? -Die geistige Saat ist dazu schon lange ausgelegt, und leider, auch wenn dieser Artikel hier lustig zu sein scheint, wird es nicht so lustig werden….

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Europäerin unter Kopftuch, fitt für die Zukunft

January 19, 2008

Warum Globalisierung sich lohnt!

Filed under: Gesellschaft

Manche scheinen es aus politischer Überzeugung - gerade in Deutschland - zu übersehen oder es vielleicht einfach nicht besser zu wissen:

Es ist besonders hervorzuheben, daß gerade die „sozial Schwachen“ am meisten von den Segnungen freier internatonaler Warenströme profitieren. Denn für diese Menschen ist es von noch weit größerer Bedeutung als für die Wohlhabenden, etwa billige Lebensmittel, Schuhe oder Textilien aus Übersee einkaufen zu können.

So ist es doch besser, wenn alle in Deutschland sich billige Nokia-Handys leisten können, als wenn ein paar wenige in Deutschland überteuerte Handys produzieren, die sich keiner leisten kann oder will?

Zitat gefunden bei liberty.li

January 17, 2008

Muß man sich vor Tom Cruise fürchten?

Filed under: Realsatire

Wenn man sich das neuste Werbevideo der Scientology Church mit Tom Cruise anschaut … dann vielleicht schon? Vielleicht übt Cruise auch nur für einen neuen Film, in dem er den Bösewicht einer New-Order-Weltverschwörung spielt?

Linksradikale hetzen Hund auf jüdische Teenager

Filed under: Berlin

Linke Punks hetzten gestern in Berlin ihren Hund auf jüdische Kinder

Dass Rassismus eine linke Charakterabart ist zeigten gestern 4 Punks - am 16. Januar, gerieten 5 Jugendliche jüdischen Glaubens auf dem Nachhauseweg von der Schule mit 4 älteren Männern an der Oranienburger Straße/Ecke Große Hamburger Straße in Berlin aneinander. Die Schüler wurden erst mit antisemitischen Parolen beschimpft, dann hetzten die Täter einen ihrer Kampfhunde auf ihre Opfer. Die Schüler konnten sich in einer Bäckerei in Sicherheit vor dem aggressiven Tier bringen. Augenzeugen benachrichtigten sofort die Polizei, welche den linken Mob festnehmen konnte. Sie wird heute dem Richter vorgeführt, der über einen Haftbefehl entscheiden wird. Der Hund wurde beschlagnahmt und in einem Tierheim untergebracht. Alle Schüler blieben unverletzt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit verurteilte den Übergriff. “Dieser ganz offensichtlich antisemitisch motivierte Angriff auf fünf Schüler der Jüdischen Oberschule ist unerträglich”. Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, zeigte jedoch zum Teil auch Verständnis für die Täter. Sie sagte, es sei bekannt, dass gerade bei einzelnen Mitgliedern der Punkszene, “ein hohes, aus Anti-Israelismus gespeistes, antisemitisches Gewaltpotenzial” bestehe. Dass man sich jedoch an Kindern vergreife, gebe dem Fall eine besonders verwerfliche Note, so Knobloch.

January 7, 2008

Deutschland vor der Ausschaffung krimineller Ausländer?

Filed under: Bayern

Um folgendes Video in der Münchener U-Bahn dreht es sich:

Früher wäre so ein Video von einem großen Aufgebot der Staatsmacht als “Beweismaterial” “sichergestellt” worden um es der breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten: “Man könnte die falschen Schlüsse daraus ziehen”. Heute kommt es im Fernsehn und ist auch im Internet frei abrufbar! Wie sich die Zeiten ändern oder ist Bayern nicht gleich Berlin?

Komisch auch, dass gewisse Leute, wie zum Beispiel Charlotte Knobloch vom “Zentralrat der Juden in Deutschland” neben ihrem üblichen “Bla Bla” zu höchst ungewöhnlichen Einsichten fähig sind, wie zum Beispiel “Wer sich aber den Integrationsmaßnahmen widersetzt, muss das Land verlassen”.

Das ist genau der Standpunkt, den die SVP in der Schweiz vertritt, für den sie größtenteils in Deutschland als “rechtsradikal” diffamiert worden ist. Soll man sich wundern oder darf man hoffen?

P.S.: Soeben bei YouTube gefunden! Das ist ein richtiges Boot Camp. Warum sollte man nicht, nachdem die 68′er Pädagogen auf ganzer Linie gescheitert sind, neue Konzepte ausprobieren? Wer prügeln will, der darf das… im Krieg.

January 6, 2008

Hagen Rether und das Kabarett in der Endphase der BRD

Filed under: Gesellschaft

Warum ich kein Kabarett mag? Nun ja: weil es in Deutschland eher belehrenden Volkspädagogikkursen gleicht und -verglichen zum Kinobesuch oder Zuhausebleiben- dafür auch recht teuer ist!

Warum ich kein Kabarett mag? Auch weil ich mir eventuell einen Hagen Rether anschauen müßte und ich dann eine der tragischen Gestalten im Leben werden würde, die Sicherheitskräfte pöbelnd und wild gestikulierend ans Freie tragen müßten. Würde wahrscheinlich Hagen Rether Spaß machen das anschauen zu können, deshalb laß ich es!

Andere finden Hagen Rether aber auch nicht so amüsant. Da wäre Clemens Heni in “Die Jüdische” der über den Kabarettisten Hagen Rether u.a. schreibt:

Einer der derzeitigen deutschen Trendkabarettisten hetzt gegen die USA, vergleicht die Demokratie mit dem Jihadismus und dessen Massenmörder Bin Laden und suggeriert in evangelischem Kirchentagston, dass die Muslime die Juden von heute und morgen seien. Jüdische Kritiker wie Ralf Giordano oder Henryk M. Broder sind seine Feindbilder. Er möchte weiterhin zartes Multikulti-Kuscheln. Ideologiekritik - und Religionskritik, welche immer der Beginn hiervon ist - sind pfui, solange sie nicht Christen oder Juden meinen. Das mag die ARD natürlich.

Der Blogger “Liza” mag Rehter übrigens auch nicht, aus denselben Gründen:

Rether merkte entweder gar nicht, welches antisemitische Klischee er da bediente, oder er nahm es bewusst in Kauf; die letztgenannte Möglichkeit ist bei einem, der Israel auch schon mal als „ganz normalen Apartheidstaat“ bezeichnet, zumindest nicht auszuschließen. Darüber hinaus zeugen seine in Deutschland und Europa so beliebte Gleichsetzung des Al Qaida-Führers mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Unterstellung, in den USA regiere seit 9/11 der nackte Wahn, von einem stupenden Antiamerikanismus, der für Rethers Programm allerdings elementar ist. Im Stile eines Redners auf dem evangelischen Kirchentag fuhr er schließlich fort: „Europa steht da, gelähmt vor Angst. Die Hosen voll und die Köpfe leer.“

Ein bißchen was von einem Joseph Goebbels hat Rether auch an sich… “Kuscheln mit Islamisten” und unsachliche Amerikakritik vorgetragen in einem schleimig, heuchlerischen Ton? Das hatte Goebbels auch ganz gut drauf… auch wenn Rether natürlich, wenn man von seiner Show mal absieht, wahrscheinlich ein ganz netter Kerl sein mag und diese ganzen Nazivergleiche mit der Zeit immer abgestandener werden.. so daß auch bei Rether das Publikum nur noch mühsam, artig (ja so ist das deutsche Publikum) lachen kann.

Bei Youtube gibt es einen Videomitschnitt von Rethers Show, ideologischer Unterbau einer jeder gutmenschlichen Lebensanschauung. Ist es Sarkasmus jetzt “Viel Spaß” zu wünschen?

January 4, 2008

Wahlkampfspot von Rudy Giuliani

Filed under: U.S.A.

Sollte Rudy Giuliani es nicht in das Weiße Haus schaffen, so würde ich ihn für den nächsten Bundeskanzler vorschlagen…

…aber gute Männer würden in der bezahlten Politik in Deutschland gnadenlos weggebisssen…

Die DDR holt Dirk Niebel ein!

Filed under: Bundespolitik

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel geriet in innerparteiliche Kritik, weil er die Regierung der “großen Koalition” mit dem DDR-Regime verglich.

Keine 8 Stunden ist Dirk Niebels Essay alt und schon hagelt es Kritik aus der eigenen Partei, die genau weiß, dass so manche Formulierungen so nicht möglich sind. Man fühlt sich an Johannes Kerner, den großen deutschen Showmaster erinnert. Sind aber Politiker, die sagen, was sie denken nicht eher ein Segen für die momentane politische Landschaft in der BRD als solche, die denken, was sie sagen?

Im Endeffekt macht sich die momentane größte Oppositionspartei so fitt für den Switch nach Links, in dem alte FDP-Granden im Vorfeld schon gegen Parteichef Westerwelle “schwadronierten” und sich jetzt den Generalsekretär vornehmen. Schwarz/Gelb wird es nicht schaffen, so ist es vielleicht taktisch klug sich auf eine Ampel auszurichten. Unmut wird dann an Kleinigkeiten entzündet…

Was mich jedoch ärgert ist, dass in der Berichterstattung nur verkürzt wi(e)dergegeben wird und man den Ursprungstext mühsam über eine Suchmaschiene zu suchen hat. Dabei ist eine Linksetzung zu einem Artikel gar nicht so schwierig, sollte man meinen….

Geert Wilders im Video mit dem Tode bedroht

Filed under: Niederlande

Der niederländische Politiker Geert Wilders ist in einem anonym veröffentlichen Video mit dem Tode bedroht worden. Arabisch aussehende Männer vollzogen am Ende des Videos eine Scheinhinrichtung an einer Person, die den Politiker darstellen sollte.

Es dreht sich um dieses Video auf der niederländischen Videoplattform “Dumpert”. Mit dem obligatorischen “Fuck Bush”-T-Shirt leisten Migranten ihren Beitrag zur kulturellen Bereicherung der Niederlande und inszenieren als vermummte Aktivisten eine virtuelle Gewaltorgie. Anscheinend haben sie sich in den von Migrantengewalt überfluteten niederländischen Vororten gut eingelebt und vergleichen ihr Leben dort wie z.B. in “Palästina” , verhöhnen die Opfer von 9/11 und propagieren Gewalt gegen Polizeibeamte. Am Ende wird der islam- und einwanderungskritische Politiker Geert Wilders scheinexekutiert, was den orgastischen Höhepunkt dieser Gewaltorgie darstellt.

Das Video zeigt auf wie linksextreme und muslimische Ideologie verschmelzen in einem allgemeinen Aufbegehren gegen bürgerliche und wirtschafte Ordnung. Zu welchem Ziel dieses Aufbegehren wird immer tunlichst offengelassen, anscheinend Aufbehren des Aufbehrens Willen? Zumindestens für die neue “politische Mitte” in Europa stellt es sich so dar oder wird von ihr so gedacht und in keiner Weise kritisiert. Man stelle sich hingegen weitaus harmlosere Videos mit islamkritischen Inhalt vor und die hysterischen Reaktion darauf?

Jetzt wird kolportiert, dass die Urheber dieses Videos überhaupt keine Einwanderer waren, sondern “Niederländer unbekannter Identität”. Vielleicht so wie in Deutschland eingewanderte Muslime jüdische Rabbis auf offener Straße angreifen, anscheinend nur weil sie den deutschen Paß bekommen haben? Man kann natürlich auch sagen, dass es für so ein Video ein gewisses Maß an Vorbildung braucht, die die Drogendealer in den Vororten nicht haben dürften.

Wie die Urheber ticken beweist, dass sie sich mittlerweile selektiv bei den Migranten entschuldigt haben, inhaltlich aber keinen Deut von ihren Aussagen abrücken. Eine moralisch “große Geste”!

muslimisches Hass-Video
Text des Hass-Songs “Woensel Bitch!”

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