GeistesWelt

December 25, 2007

Putin Kampfschlumpf macht was ihm gefällt

Weihnachten vielleicht doch mal abschaffen?

Filed under: Lifestyle

Die eher konservative “Welt” macht z.Z. eine Online-Leserumfrage “Gehen Sie Weihnachten in die Kirche”? Das Ergebnis ist -aus christlicher Sicht- ernüchternd: nur 2% der deutschen Weltleser (würde man “SZ” und “Spiegelleser” nehmen wäre der Prozentsatz der Kirchgänger wahrscheinlich noch niedriger) gehen in die Kirche, weil sie es als ein christliches Fest sehen. 15% bezeichneten ihren Kirchgang lediglich als traditionell begründet. Ganze 83% gehen nicht in die Kirche und jeder 5. der Befragten gab an Weihnachten überhaupt nicht mehr zu feiern. Für ganze 2% der Deutschen, die Weihnachten noch im ursprünglichen Sinn feiern, 3 Arbeitstage ausfallen zu lassen ist schon recht “üppig”. Wenn man bedenkt, dass 5-10% der Deutschen ausländischer Herkunft sind, mit einem sehr hohen Anteil an gläubigen Moslems, dann stellt sich mit Recht nicht die Frage, ob wir nicht muslimische Feste als Feiertage ausschreiben … oder noch klüger und gerechter wäre es alle Feiertage zu streichen und dafür jedem 5 Urlaubstage mehr zuzugestehen, damit er sich direkt zu seinen Wunschfesten frei nehmen kann?

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Screenshot der Weltumfrage

Hier kann man am Rand selber noch abstimmen (Artikel selber nicht lesenswert), hier -auch ganz interessant- ein “Weihnachts-Podcast”, ebenfalls von “Welt-Online”, Vorsicht: bitterböse!

Weihnachtlicher Kollateralschaden in Heppenheim

Filed under: Gesundheit

In einem Land in dem eine 100%ige Sicherheit erstrebenswert sein soll, wird eigentlich nicht über die Opfer dieser Sicherheit selber nachgedacht.

Ein als “depressiv” geltender 66-jähriger Mann wurde Heiligabend im südhessischen Heppenheim durch Mitglieder eines “Spezialkommandos” der staatlichen Sicherheitsorgane erschossen. “Gegen 23.45 Uhr griffen die Spezialisten zu”, wie die “Netzeitung” schreibt, der Mann verstarb noch am Ort des Geschehens. Die öffentliche Darstellung des Falles sprach von “Notwehr”, der 66-jährige Mann wäre “mit Messern” auf die Beamten losgegangen, daraufhin soll der tötliche Schuß gefallen sein.

Wie fassen zusammen: alter Mann, 66 Jahre, geht mit primitiven Stichwaffen auf Mitglieder eines “Spezialkommandos” los. Dieses gibt vor ihn dann aus “Notwehr” erschossen zu haben. Kein Schuß ins Bein, keine Entwaffnung des Täters (wozu ein “Spezialkommando eigentlich fähig sein sollte), sondern nur ein tötlicher Schuß. Niemand wird Fragen stellen, ob dies “verhältnismäßig” war, einer deckt den anderen und keiner will sich die “Weihnachtsstimmung” verderben lassen.

Deutschland 2007, in dem sich die staatliche Presse auch nicht entblödet von einem “Depressiven” zu sprechen, wobei augenscheinlich ist, dass bei dem Mann eher eine psychotische Episode im Vordergrund stand. Aber in wie weit geht es hier um Aufklärung?

December 24, 2007

Rechtsradikal? Aber richtig! - Was ist Patriotismus?

Filed under: Gesellschaft

Radikalität ist ein Bestreben Werte und Ideen, von deren Richtigkeit man überzeugt ist, möglichst total in der Realität umzusetzen oder eine Einstellung, die diese Werte gerne umgesetzt sieht. Das Dilemma in Deutschland ist, dass eine radikale rechte Gesinnung in einem pseudosozialistischen Einheitsglauben endet, der sich diametral von bürgerlichen Freiheitsvorstellungen unterscheidet. Die Extreme in Deutschland unterscheiden sich nicht in der Frage „Freiheit“ versus „Kollektivierung des Einzelnen“, sondern nur punktuell in der Auffassung über die Selbstauffassung eines kollektivierten Bürgers, nicht mit dessen Infragestellung. Für ein gesundes politisches Klima ist es also bedeutsam, den Begriff „Rechtsradikalismus“ neu zu fassen und ihn mit rechtsradikalen Verhältnissen anderer Demokratien kompatibel zu machen.

Historischer Patriotismus in Deutschland

Patriotismus wird immer als „Vaterlandsliebe“ bezeichnet. Für einen Deutschen gibt es aber in dieser Beziehung Probleme aus historischen Gründen. Das „deutsche Volk“ ist ein Konstrukt aus dem späten 18. Jahrhundert. Im Vergleich zu anderen Nationen also ein sehr junges Gebilde. Über das gesamte Mittelalter gab es zwar ein „Heiliges Römisches Reich“, dessen einzelnen Fürstentümer und Grafschaften weitgehend souverän waren. Ebenso umspannte das „Heilige Römische Reich“ viele Volksgruppen, die sich nicht als zusammengehörig empfanden. Also gab es sehr viele deutsche Nationen, die sich nur in ihre Sprache (mehr oder weniger) miteinander verbunden fühlten, deutlich gesagt: es gab keine allumfassende deutsche Nation!

In den frühen Tagen des zweiten, nationalstaatlichen Reiches wurde versucht einen deutschen Nationalmythos zu bilden. Man bezog sich da auf Gegebenheiten zu Zeiten der Römerherrschaft und idealisierte Hermann den Cherusker zum Vorkämpfer für die damalige zu bildende gesamtdeutsche Nation. Tatsächlich waren aber all die gesamten Germanenstämme nie ein einziges Volk, sondern bildeten ihre eigenen separaten Siedlungsgebiete und dieser Separatismus zog sich hinein in das politische Gebilde des Ersten Deutschen Reiches.

Mit einigem Recht kann man sagen, dass alle Versuche die deutschen Nationen zu einer zu machen immer in Katastrophen endeten. Der erste Weltkrieg, auch wenn man die Kriegsschuld nicht nur auf deutscher Seite zu suchen hat, ging aber mit dem Versuch einher Europa in bezug auf diese neue deutsche Nation umzugestalten. Der zweite Weltkrieg war diesbezüglich noch deutlicher.

Das „deutsche Wesen“, was diesem gesamtdeutschen Bemühungen zugrunde lag, kann man als zwanghaft autoritätsgläubig, intolerant und freiheitsfeindlich bezeichnen. Dies hat sich bis in unsere Tage auch so gehalten hat, was bloß nicht mehr so ins Auge fällt, weil Deutschland weltpolitisch keine große Rolle mehr spielt und so wenig Schaden anrichten kann. (1)

Deutscher Patriotismus ist also in seiner gesamten Ausrichtung diametral dem rechten Freiheitsbegriff des Einzelnen entgegengestellt. Der deutsche Nationalismus bildete keine Staaten, in dem jeder für sich sein Glück suchen oder besser verwirklichen konnte, sondern totalitäre Konstrukte, in dem jedem sein Platz zugewiesen wurde, sich keine freie Meinung machen durfte, das System als solches nicht in Frage zu stellen hatte. Wir sehen, wenn wir uns fragen, was „Rechtssein“ bedeutet, dass dieser speziell geartete deutsche Patriotismus es eigentlich unmöglich macht rechte Standpunkte populär werden zu lassen, wir werden dann auch sehen, dass das Phänomen des sog. Rechtsextremismus in Deutschland kein wirklicher Rechtsextremismus sein kann.

Definition von Patriotismus

Patriotismus im rechten Sinn ist demnach kein Bekenntnis, sondern eine praktische Einstellung, die sich den Mitmenschen nützlich machen will, ganz unabhängig davon, was man dafür später bekommt. Moralisch unterscheidet sich der rechte Patriotismus von der linken „Solidarität“ dadurch, dass „Solidarität“ meistens von anderen für sich selber gefordert wird. Der Linke fragt also „was können andere für mich tun?“ während der Rechte fragt „was kann ich für andere tun?“, „nicht um meines Vorteils Willen, sondern aus tiefster Überzeugung“. Er weiß sehr genau, dass moralische Entscheidungen keine mehr sind, wenn man sie nicht mehr selber treffen kann, sondern dazu „von weiser Hand“ gezwungen werden soll. Demnach gibt es keinen Zwang zum Patriotismus, wie es aber hingegen sehr wohl einen Zwang zur „Solidarität“ geben soll, so wie es deren Anhänger immer lebhaft fordern. Patriotismus ist demnach eine Lebenseinstellung, die anpackt, wenn Not am Mann ist, die gibt und nicht fordert, wenn es mal wieder was zum verteilen gibt. Patriotismus ist aber nicht etwas, womit man angibt, wenn man meint es zu besitzen so wie man seine „Solidarität“ vorzeigt. Deutscher Patriotismus steht demnach über dem gemeinen Nationalismus, häufig sogar diesem entgegen, da deutscher Nationalismus keinen Freiheitsbegriff hervorbrachte, diesen für gewöhnlich sogar auf das Schärfste negierte.

(1) Diesbezüglich sind Deutschlands Bestrebungen einer europäischen Einigung, gar die Errichtung einer Weltregierung unter „ökologischen Vorwänden“ interessant zu sehen. Bescheren sie der Welt doch genau das, was das deutsche Wesen immer als ihr gerechtes Schicksal empfand: einen straffen, autoritären Zentralstaat, der mehr bedeutet als die Summe seiner Teile, sprich seiner einzelnen Bürger. Hegel drückte es ganz am Anfang so aus, dass sinngemäß der Staat ein Gebilde für sich sei, der Bürger diesem zu dienen hätte. Genau das ist gemeint mit deutschem Wesen.

December 22, 2007

Den Muslimen ist ein Geisbock geboren!

Filed under: Gesellschaft

Wunder sind immer wieder für die Gläubigen einer Religion etwas sehr schönes. Zeigen sie doch, dass man zumindestens nicht ganz unrecht mit seinem Glauben hat. Jetzt wurde den Muslimen eine Ziege mit dem Schriftzug “Allah” geboren. Die Bedeutung der Symbolik ist hier sehr interessant.

Wer kennt sie nicht, die Madonnen: schöne und tugendhafte Frauen aus kaltem Marmor, die auf einmal anfangen rote Tränen zu weinen? Tausende von Pilgern ziehen solche Ereignisse an, inspirieren sie, ermuntern sie. Jetzt hat der Islam auch sein Wunder. Keiner schönen Frau, sondern einem Geisbock ist etwas seltsames wiederfahren: Auf seinem Fell findet sich das arabische Zeichen für Allah, Mohammed und Mekka. (1)

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Wahrlich ein Wunder. Bloß pikant: der Geisbock war von jeher das Tier, welches den Teufel symbolisierte. Es ist direkt amüsant, dass Allah, jetzt nach all den Jahrhunderten nichts besseres einfiele sich auszudrücken oder kann er es vielleicht gar nicht? Über Wunder kann und sollte man sich wundern. Zur Verdeutlichung noch mal ein Bild vom spanischen Maler Goya, welches einen Hexensabbat zeigt. Man beachte auch den Halbmond oben links im Bild. Hat man es einmal verstanden, dann kann man diesen Vergleich durch die ganze muslimische Religion ziehen. Er ist wie ein roter Faden.

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(1) “Fakten und Fiktionen”, Kewil, “Allah-Ziege kostet € 10.000″, 21.12.2007

December 21, 2007

Gibt es eigentlich U.F.O.s?

Filed under: Gesellschaft

“factum online” berichtet, dass der japanische Verteidigungsminister Shigeru Ishiba die Streitkräfte des Landes auf ein mögliches Auftauchen von Unbekannten Flugobjekten (UFOs) aus dem All vorbereiten will. Er und der Vizechef und Sprecher der japanischen Regierung, Nobutaka Machimura, zeigten sich überzeugt von der Existenz von UFOs und dass diese von einer anderen Lebensform kontrolliert würden. Hintergrund des Vorschlages ist, dass dem japanischen Militär momentan nur im Falle des Angriffes eines ausländischen Staates es erlaubt ist zu reagieren. Für den Fall eines Angriffes von ausserirdischen Lebensformen wären dem Land die Hände gebunden, so die Überlegungen des japanischen Ministers, der betonte das dies nur seine privaten Überlegungen wären.

Manch einem mögen hier Parallelen zu Schäubles Gefährdern kommen, die es dem Militär ermöglichen sollen im Inhalt eingesetzt zu werden. Ganz so hintergründig ist jedoch der japanische Vorschlag nicht, denn im Gegensatz zum deutschen Vorschlag, bei dem eigentlich jeder Bürger zum Gefährder werden könnte und unter Generalverdacht steht, hat der japanische Vorstoß einen Haken: man müßte schon Außerirdische aus dem Ärmel zaubern, um das Militär als Repressionsorgan im Inland einsetzten zu können… oder glauben die Japaner etwa wirklich an Aliens?

Szenenwechsel: Im Jahre 2001 fand im National Press Club, Washington D.C. eine Pressekonferenz statt, auf der 21 ehemalige Mitarbeiter von US-Geheimdienst und Militär, deren Identität bestätigt ist, über ihren Kontakt mit UFOs und Außerirdischen während ihres Dienstes erzählten. Alle Dokumente, auf die während der Pressekonferenz Bezug genommen wird, sind für jeden zum Download erhältlich unter www.disclosureproject.org. Die Pressekonferenz selbst befindet sich - vollständig auf Deutsch untertitelt- auf Youtube:

Haben wir wirklich etwas versäumt?

December 19, 2007

Jetzt findet die Bundesregierung Klimaschutz gar nicht mehr lustig!

Filed under: Bundespolitik

Für Bundeskanzerlin Angela Merkel ist das Thema Klimaschutz ein Stimmenfänger und Popularitätsbuster. Es schafft Aufmerksamkeit und bauchmäßige Zustimmung in den Reihen des deutschen “kleinen Mannes” an der Wahlurne und in Politumfragen. Jetzt wo in Brüssel daran gearbeitet wird die deutsche Autoindustrie mit Millardenstrafen zu belegen bekommt Merkels schöne Wetterwelt Risse im Fundament.

Umweltminister Sigmar Gabriel, eigentlich immer in vorderster Reihe, wenn es etwas im Namen des Klimaschutzes zu fordern gibt, sieht deutsche Hersteller, die in der gehobenen Klasse Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß anbieten, diskriminiert. «Der Richtlinienvorschlag der EU zum CO²-Ausstoß hat nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern ist ein Wettbewerbskrieg gegen die deutschen Autohersteller», sagte er. Folgte man seinen Ausführungen zuvor, so schien es jedes CO²-Partikel zuviel würde die angedrohte Klimakatastrophe unabdingbar werden lassen. Erstaunlich, dass dies anscheinend nicht für den CO²-Ausstoß von deutschen Luxuslimosinen gelten soll.

Damit steht Gabriel nicht alleine in den Reihen der Bundesregierung, seine Chefin Merkel sagte ähnliches in Berlin: der Vorstoß von Kommissionspräsident José Manuel Barroso gehe zulasten Deutschlands und der deutschen Industrie. «Daher sind wir nicht zufrieden.» Der eingeschlagene Weg der Kommission sei nicht sinnvoll.

Man muß bedenken, dass die Autoindustrie die letzte bedeutende produzierende Industrie in Deutschland ist. Bräche sie ein, dann würde auch die gesamte Wirtschaft endgültig wegbrechen und die Wohlstandsträume der Deutschen wären vorbei. Politiker werden immer dann aktiv, wenn die Träume ihres Klientels zu zerbrechen drohen. Die Einheitspresse arbeitet da zu, indem sie dem einem moralisches Tun bestätigt, was sie anderen, zB oder insbesonderem den U.S.A. niemals zugestehen würden. Soviel zu Klimaschutz und Moral.

December 17, 2007

Evangelikale wissen wo es lang geht: Ballerspiele für Kids!

Filed under: U.S.A.

Die Internetangebote der populären deutschen Massenmedien strotzen nur so von antiamerikanischen Schauermärchen. Ein besonders nettes findet sich bei “N-TV” unter der Headline “Gewalt-Spiele in der Kirche” .

“Die Zeiten, in denen man Jugendliche mit Bingo, Brettspielen und ein bisschen Sport begeistern konnte, sind vorbei”, sagt Lane Palmer, ein Initiator einer Aktion von amerikanischen Kirchen, bei denen Videospiele mit spielerischer Gewalt Jugendliche zu einem Nachdenken über die moralischen Qualitäten “Gut” und “Böse” bringen sollen. Kürzlich erklärte seine Organisation, die gemeinnützigen “Dare-2-Share”- Organisation (Traue Dich mitzumachen) aus Arvada im US-Bundesstaat Colorado, in einer E-Mail an mehrere tausend Jugendliche, wie sich Glauben und Ballerspiele vereinbaren ließen. Einer der Tipps: “Benutzt Halo (1) als Basis für eine Diskussion über Gott und Teufel.”

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Die Reaktionen seien überwältigend gewesen, erzählt Palmer. “Eine derart positive Antwort haben die Kirchen von den Jugendlichen seit Jahren nicht erlebt.” Manche Gemeinden wie die Country Bible Church in Ashby (Minnesota) planen inzwischen sogar, die Anzahl ihrer Fernseher zu verdoppeln. “Endlich haben wir etwas gefunden, was junge Menschen interessiert und nichts mit Drogen, Alkohol oder vorehelichem Sex zu tun hat”, sagte der dortige Jugendpfarrer David Drexler der “New York Times”.

Auf kritische Fragen hin bekennt Palmer: “Aber im Gegensatz zu Alkohol oder Pornos glaube ich, dass im Rahmen eines gewalttätigen Videospiels sehr wohl eine tiefgehende religiöse Debatte möglich ist.” Und wie verträgt sich das Killer-Spiel mit dem fünften Gebot “Du sollst nicht töten”? Das gelte im wirklichen Leben natürlich weiter, betont Palmer, “aber auf dem Bildschirm sehe ich das nicht so eng.”

Wäre soviel Pragmatismus in Deutschland denkbar? Wahrscheinlich nicht! Wahrscheinlich würden die Kaffeekränzchenchristen hier anfangen zu hyperventilieren, weil sie glauben sich so nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Aber da sind die amerikanischen Kollegen lebensnaher. Dass die so genannten Killerspiele pädagogisch wertvoll sein können, wurde bereits auf GeistesWelt in einem Feldversuch erarbeitet.

Die ganze Lächerlichkeit deutscher Befindlichkeit kann man insofern verdeutlichen, dass “Killerspiele” der Rock’n Roll der ersten Dekade des neuen Jahrtausend sind. Elvis hätten sie auch verboten, wenn man sie gelassen hätte… Wo wären wir dann? Schlagerhitparade für die Jugend gemacht von weltanschaulich verbohrten Erwachsenen, die meinen etwas Gutes zu tun anderen Leuten Vorschriften zu machen? Diesen Leuten muß vor Amerika wirklich Angst und Bange werden!

(1) Gemeint ist hier das Spiel “Halo 3″

December 16, 2007

Gedankenspiel

Filed under: Unsortiertes

Freiheit ist wie eine Flasche Whisky, man muß sie gewissenhaft über die Zeit verteilen. Ein zuviel wäre bereuenswert, ein zuwenig bedauernswert. Und vor allem: man selber sollte wissen wie viel man wann haben will. Würde ein anderer einen einladen zum unbedachten Trunk wäre es Verführung. Würde er es einem verbieten wollen Sklaverei! - Biertrinkende Nationen haben wahrscheinlich deshalb nie die Freiheit je begriffen, sie tranken was da war und das bis zum Ende, um dann am nächsten Morgen - mit einem dicken Kopf - die Freiheit am liebsten zu verdammen…

December 14, 2007

Marco Weiss ist frei!

Filed under: Gesellschaft

Der seit acht Monaten in der Türkei inhaftierte 17-jährige Marco Weiss aus Uelzen ist frei und kann nach Hause fliegen. Das Gericht in Antalya entließ den Teenager am Freitag ohne Auflagen aus der Untersuchungshaft. Er darf das Land verlassen. Der Prozess werde aber fortgesetzt. Der nächsten Verhandlungstag wurde für den 1. April 2008 angesetzt.

Das Martyrium des deutschen Jugendlichen in der Türkei dauerte 246 Tage und die Freilassung kam für die Öffenlichkeit überraschend. In Marcos Heimat Uelzen wurde die Nachricht von der Freilassung mit großem Jubel aufgenommen. Die Menschen bei den Mahnwachen skandierten nach Bekanntwerden der Nachricht «Marco ist frei! Marco ist frei!». Es bildete sich spontane Autokorsos und Deutschlandfahnen wurden geschwenkt.

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am Samstag zogen Hunderte von Leuten vor das Brandenburger Tor in Berlin

Marcos Anwälte hatten die lange Untersuchungshaft immer kritisiert. Sie legten deshalb am Freitag auch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde ein und machten geltend, die lange Untersuchungshaft des 17-Jährigen verstoße gegen das Grundrecht auf Freiheit.

GeistesWelt zu Marco Weiss

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