Kuschelpädagogen proben den Aufstand: Aktionspiele wie Kinderpornographie verbieten!
Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) fordert ein “gesetzliches Verbot gewaltverherrlichender Spiele”. “Killerspiele” seien “Landminen für die Seele”, sagte die Sozialpädagogin Elke Ostbomk-Fischer der Nachrichtenagentur dpa. Durch solche Spiele verlören Kinder ihr natürliches Mitgefühl und müssen genauso gesetzlich verboten werden wie Kinderpornographie. Killerspiele töten nicht nur jugendliches Mitgefühl, sondern zerstören den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft.
Bei Spiegel-Online kann man mehr davon lesen. Absolut unerträglich, wie sich Dipl.-Soz. Pädagogen anschicken normalen Leuten und Kindern vorschreiben zu wollen, was sie wie zu tun hätten und was nicht. Schaut man sich mal an, welche Blüten die Phantasien der Frau Ostbomk-Fischer treiben, dann fallen einem Aussprüche ein wie -ich glaube es war Joseph Conrad, der sinngemäß sagte-: würde die Welt solcher Frauen auch nur für einen Moment lang Wirklichkeit werden… die Welt würde wie eine Seifenblase zerplatzen!
Die Realität sieht doch so aus, dass Deutschland das einzige Land ist auf der Welt, in denen Spiele gecuttet werden, dass heißt sie werden extra für den deutschen Markt zensiert und entschärft, um hier verkauft werden zu dürfen. Das reicht aber anscheinend noch nicht, ein totales Spielverbot klingt ja noch besser, - Deutschland war ja auch das Land mit den totarrlen Kriegen, warum dann heute halbe Sachen machen?
Schaut man sich das Photo von Ostbomk-Fischer an, dann kann man mit nahe 100%-iger Sicherheit sagen: die Frau hat noch nie ein Game mit spielerischer Gewalt gespielt, weiß gar nicht wie das geht. Die vollkommene Ahnungslosigkeit ist Grundvoraussetzung für den modernen Pädagogen mitreden zu wollen. Die Ahnungslosigkeit eröffnet eigenen Angstprojektion Tür und Tor, darüber kann man dann stundenlang reden und braucht nicht aufzuhören.
Zu den Ahnungslosen sollte man nicht gehören, so habe ich mir das Game Call of Duty 4: Modern Warfare geholt, gerade weil es hieß, dass es in der deutschen Version kaum gecuttet war (1). Egoshooter hielt ich immer für ein wenig langweilig: komplizierte Steuerung und meist ein dutzend Stellen, an denen es nicht weitergeht, - bei einem linealen Spielverlauf mit meist nur einem Handlungsstrang oft enttäuschend. Anders “Call of Duty 4″, sicher auch viele Stellen, an denen es erst nach dem 20. Versuch weiterging, was aber bestach war die sehr realistische Atmosphäre und die packende Story. Auch waren die Level so abwechselungsreich, dass eigentlich nie Monotonie aufkam… Ich spielte das Spiel in 10 Stunden am Stück durch, war wie aufgesogen und träumte, wie mir schien, die ganze Nacht davon: zusammendfassend ein echter Knaller!
Man kann sich dann Fragen stellen: wurde Gewalt verherrlicht, in dem sie sehr realistisch dargestellt wurde? Man bekommt sicher ungeheuren Respekt vor der Arbeit, die Leute wie die Marines machen. Aber durch das realistische Timing bekommt man auch eine Ahnung davon, dass an heißen Fronten die durchschnittliche Überlebenszeit eines Soldaten ca 20 Minuten ist… dann ist es aus. Man kann also Gewalt durch solche Spiele realistischer einschätzen, was doch gut ist? Irgendwie hatte das Spiel etwas von “Apocalypse Now”, nicht nur wegen dem Level, der mit der Helikopter-Attacke anfängt, sondern darin Soldaten auf der Schwelle zwischen Leben und Tod zu zeigen, und wie man damit umgehen kann. Warum fragt keiner danach Filme wie “Apocalypse Now” zu verbieten? Wahrscheinlich kämen sie sich dann ertappt vor und den Leute würden die Augen aufgehen, dass sie in einer Diktatur der Schlümpfe leben?
“Call of Duty 4″ ist ab 18 frei verkäuflich, ich denke aber, ich würde es selbstverständlich auch für Jugendliche unter 18 Jahre kaufen. Ich denke der Umgang mit Gewalt ist Bestandteil des Lebens und Jugendliche müßen ihn lernen. In Frankreich marodieren zZ wieder Einwanderer, ohne dass die Verantwortlichen groß etwas dagegen machen wollen und sich im Wegsehen üben. Ich denke daher, dass sich das Problem immer mehr verstärken wird und man in 5 bis 10 Jahren Zustände wie im Gazastreifen hat in denen Gewalt an der Tagesordnung ist und Milizen ihre Willkür ausleben. Also Bürgerkrieg, in dem eben auch normale Jugendliche Opfer der Migrantengewalt werden, die nie gelernt haben sich zu verteidigen!
Leider kann man in Deutschland seinen Kindern nicht den Umgang mit richtigen Waffen beibringen, auch wenn das in dem Europa der Zukunft sicher sinnvoller wäre als alles andere, was ihnen an den staatlichen Schulen beigebracht wird. Zumindestens Computerspiele mit spielerischer Gewalt können ein wenig helfen sie darauf vorzubereiten und alle Eltern wollen doch, dass Kinder das Lernen, was ihnen später das Überleben sichern kann?
Als Werbeeinlage für “Call of Duty 4″ folgt noch ein inoffizieller Trailer und man kann es zB über Amazon bestellen. Enjoy!
(1) Den Bodycount, den man beim zweiten Durchspielen als Bonus aktivieren kann und eine Szene, bei der einem Gegner in den Arm geschossen wird, wurden entfernt, sonst soll es wie im Original sein.






Diplom-Sozialpädagogen und Wissenschaft ist ungefähr so unvereinbar wie Vision und Realität.
Dipl.-Soz.-Päds. haben keine wissenschaftliche Ausbildung, was bereits das Studium an einer FH für angewandte Sozialwissenschaft (so nennen die sich heute) andeutet.
Ich habe über die oben besagte Ex-Kollegin bereits gelesen. Ich würde alternativ einen Schamanen oder Kaffeesatzgucker anbieten.
Comment by Wilhelm Entenmann — November 29, 2007 @ on November 29, 2007 at 9:11 pm.
Mein Onkel hat mir mal vor vielen Jahren gesagt, dass Pädagogen, Psychologen und Sozialfuzzies selbst ernsthafte Probleme der Art haben, die sie vorgeben zu bearbeiten.
Das schien mir seinerzeit ziemlich hart, aber er hatte recht.
Die Ausweitung von Verboten ist nur eine natürliche Konsequenz der Existenz o.g. Personengruppe. Diese folgt ja bekanntlich dem Kantschen Kategorischen Imperativ und ist demzufolge der ersten bekannten These des Kollektivismus erlegen, LOL.
Comment by Hamster — December 2, 2007 @ on December 2, 2007 at 10:38 am.
Neugier läßt fragen: Kantsche Kategorische Imperativ ist die erste bekannte These des Kollektivismus? Was sind die weiteren und besonders was die unbekannten?
Comment by geisteswelt — December 2, 2007 @ on December 2, 2007 at 10:09 pm.
Nun, später kamen dann die grösseren Pakete wie Marxismus, Naturalismus und die Schwulenlehre hinzu.
Aber die These ist doch zutreffend. Ja, darauf muss man erst mal kommen, aber es ist ja klar, dass in dem Moment in dem der rel. Glaube und der Obrigkeitsglaube nachlassen, andere Glauben hochkommen. Kant als Aufklärer und erster Kollektivist, das scheint mir loge zu sein.
Sein Irrtum bestand natürlich darin gesellschaftliche Systeme von Grund auf misszuverstehen, Horkheimer u.a. sind auch schon darauf herumgeritten, die Kollektivismus-These ist aber von El Hamster.
Comment by Hamster — December 3, 2007 @ on December 3, 2007 at 11:02 am.
Na ja wer hat schon Kant verstanden? Er entsprach insofern deutschen, totalitären Wunschträumen, dass er als Autorität galt und nicht weiter hinterfragt werden konnte (weil er nicht verstanden wurde aber alle so taten als müßten sie es). In der Masche war er erfolgreicher als andere “Große” Deutsche, wie zB Hegel, dem man eigentlich nicht abnehmen kann das auch wirklich so gedacht so haben, sondern nur so schrieb, weil er vom preußischen Staat dafür bezahlt worden ist. Kritisch anzumerken ist, dass der Kollektivismus auch älter ist als Kant und somit der “Ehrentitel” “erster Kollektivist” ihm nicht zustehen kann. Aber seinen Imperativ als Grundthese des Kollektivismus anzunehmen ist originell, obwohl der Kollektivist diesen Imperativ eher auf andere ansetzt als auch sich selber.
Comment by geisteswelt — December 3, 2007 @ on December 3, 2007 at 8:09 pm.
Der Kantsche Kategorische Imperativ wird heutzutage immer noch von den Bemühten, Besorgten und Netten aus dem halblinken pol. Spektrum bemüht, die meinen das ernst und ihnen gefällt natürlich die Aussicht:
Dass sich alle gleich verhalten.
Dass sich alle so verhalten wie man selbst.
Dass alles einfach ist.
Das, was vor der europ. Aufklärung abging, kann natürlich (fälschlicherweise) als Kollektivismus verstanden werden, ist aber kein moderner Kollektivismus, sondern eher so etwas wie erweitertes Faustrecht.
Lustig insofern auch dass der mittelalterliche Islam heute für so viel Wirbel sorgt, der Mist hätte eigentlich schon längst ad acta gelegt werden müssen.
Aber egal, Kant war eine Pfeife, hat Machiavelli wenigstens den seinerzeitigen Ist-Zustand treffend beschrieben, so hat Kant mit seinem Imperativ übel danebengegriffen und das Fundament für den mod. Kollektivismus gelegt.
Comment by Hamster — December 3, 2007 @ on December 3, 2007 at 8:35 pm.
Evangelikale wissen wo es lang geht: Ballerspiele für Kids!
Die Internetangebote der populären deutschen Massenmedien strotzen nur so von antiamerikanischen Schauermärchen. Ein besonders nettes findet sich bei “N-TV” unter der Headline “Gewalt-Spiele in der Kirche”.
Trackback by GeistesWelt — December 17, 2007 @ on December 17, 2007 at 8:41 pm.
Ich stimme meinen “Vorrednern” in fast allen Punkten zu. Ich möchte hier auch keine Meinung über Killerspiele oder deren Kritikern abgeben, da ich selbst diese Art Spaß, Frustbewältigung und Freizeitgestaltung ausübe.
Ich finde, dass dieses, unser Internet eine herrliche Plattform bietet, um Meinungen auszutauschen und Kritik zu üben.
ABER BITTE: macht es den Lesern nicht unnötig schwer, eure Texte zu lesen. Ich habe mich sehr über den hier kommentierten Bericht gefreut, doch leider war das Lesen alles andere als erfreulich.
Achtet BITTE auf die Zeichensetzung. Sie wurde eingeführt, um das Lesen zu vereinfachen, und den Sinn der niedergeschriebenen Wörter zu verdeutlichen. Orthographisch war auch so einiges im argen. Ich möchte niemanden verletzen und schon gar keinem Menschen zu nahe treten, ABER denkt an die Menschen, die diesen Text lesen sollen/wollen. Macht es ihnen einfacher, und setzt Kommata etc.
Selbst wenn diese Bitte nach mehr Respekt vor der deutschen Grammatik Fehler enthält, so gebe ich mir doch größte Mühe, dem Leser einen Text zu bieten, der von ihm in einem Durchgang gelesen werden kann, ohne manche Passagen dreimal lesen zu müssen, um den Sinn zu verstehen.
In diesem Sinne hoffe ich, einige Menschen zu erreichen, die die deutsche Grammatik nicht einfach über Bord werfen wollen.
Mit freundlichen Grüßen…
Comment by Bibop — January 3, 2008 @ on January 3, 2008 at 6:45 pm.