Großstadtfieber
Ein junger Südländer hatte heute im Gebäude des Berliner Hauptbahnhofs eine Geisel genommen. Elite-Polizisten des Spezialeinsatzkommandos überwältigten ihn nach zwei Stunden und befreiten seine Geisel.
Der 26-jährige Tana I betrat kurz nach 4 Uhr das Café Segafredo im Erdgeschoss des Berliner Hauptbahnhofs, nahm plötzlich den 34-jährigen Kellner Karsten R in den Schwitzkasten und bedrohte ihn mit seinem Messer. Die Gäste des Lokals verließen panikartig die Räume, einige verständigten über Handy die Polizei. Mehr als 200 Beamte waren an dem Einsatz beteiligt, das Gebiet um den Hauptbahnhof wurde weiträumig abgesperrt.

Für ein Handy, Geld und Frauen!
Der 26-jährige, immer noch mit seinem Messer an der Gurgel der Geisel, forderte zunächst ein Handy, dann 30.000 Euro und schließlich die Rückkehr seiner Frau, die ihn kürzlich verlassen haben soll. Als klar wurde, dass nicht alle Forderungen des Geiselnehmers real zu erfüllen waren und er seinem Opfer die scharfe Klinge mal an den Hals mal an die Nieren hielt und langsam ungeduldig wurde, nahmen Mitglieder eines Präzisionsschützenkommandos Stellung ein.

Gut 2 Stunden nach Beginn des Geiselalptraums für den 34-jährigen Deutschen schleifte Tana I. ihn aus dem Laden heraus, Dann griff die Polizei zu und konnte die Geiselnahme beenden. Geiselnehmer und Geisel wurden dabei nicht verletzt.
The ticking bomb
Nach Informationen der “Berliner Morgenpost” wurde Tana I. schon zwei Stunden zuvor auffällig und Ordungskräfte mußten aus nicht genannten Gründen Pfefferspray gegen den Südländer einsetzen.
Am Ende noch ein paar zufällige, nicht mit diesem Fall zusammenhängende, künstlerisch verfremdete Großstadtimpressionen aus Berlin:





