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	<title>Comments on: Schwarze Sonne: Mythologischer Hintergrund des Dritten Reiches?</title>
	<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/</link>
	<description>Freiheit statt Sozialismus!</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 18:41:42 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-869</link>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 20:22:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-869</guid>
					<description>Idee versus Methode: Du betrachtest Ideen als verbindend ich Handlungsmuster oder Methoden. Letztlich weiß ich, was Du meinst, würde aber selber nicht den Begriff Idee dafür benutzen. Handlungsmuster kann man studieren und man kann sie verifizieren, indem man sie nochmals im Alltag repräsentativ vorfindet. Ideen können nicht so von jedem verstanden werden, dass jeder nach ihnen lebt, noch würde jeder, der sie versteht danach leben wollen!

Das Problem liegt darin die Ideen zu greifen, welche hinter den Dingen liegen mögen oder die Frage zu klären: haben wir alle dieselben Ideen von den Dingen oder kann eine gleiche Idee auch unterschiedliche graduelle Schattierungen bei jedem haben? Der Begriff Idee ist also (obwohl er sehr eng gefaßt scheint) für mich gar nicht so ohne weiteres zu definieren! Ich sehe sie eher wie kleine Bauklötzchen, mit denen Kinder spielen, um sie zueinander in Stellung und Beziehung setzen um etwas zu erreichen oder auszudrücken... Eine alleinige, allumfassende Idee?? ,.. klingt mir nur nach deutschem Idealismus.. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Idee versus Methode: Du betrachtest Ideen als verbindend ich Handlungsmuster oder Methoden. Letztlich weiß ich, was Du meinst, würde aber selber nicht den Begriff Idee dafür benutzen. Handlungsmuster kann man studieren und man kann sie verifizieren, indem man sie nochmals im Alltag repräsentativ vorfindet. Ideen können nicht so von jedem verstanden werden, dass jeder nach ihnen lebt, noch würde jeder, der sie versteht danach leben wollen!</p>
	<p>Das Problem liegt darin die Ideen zu greifen, welche hinter den Dingen liegen mögen oder die Frage zu klären: haben wir alle dieselben Ideen von den Dingen oder kann eine gleiche Idee auch unterschiedliche graduelle Schattierungen bei jedem haben? Der Begriff Idee ist also (obwohl er sehr eng gefaßt scheint) für mich gar nicht so ohne weiteres zu definieren! Ich sehe sie eher wie kleine Bauklötzchen, mit denen Kinder spielen, um sie zueinander in Stellung und Beziehung setzen um etwas zu erreichen oder auszudrücken&#8230; Eine alleinige, allumfassende Idee?? ,.. klingt mir nur nach deutschem Idealismus.. <img src='http://geisteswelt.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>by: Luclog</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-868</link>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 23:38:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-868</guid>
					<description>Ja, natürlich ist der Idealismus eine der großen deutschen Denktraditionen. Und ich habe ja auch schon selbst einiges darüber geschrieben. Die Ablehnung von Ideologien jeder Art ist einer der Hauptgegenstände meiner eigenen Anschauung. Aber Du kommst eben doch nicht an dem Punkt vorbei, den ich vorher schon aufgeworfen habe, und formulierst dann selbst: &quot;Ich denke ich könnte viele deutsche Eigenarten aufführen, die nirgendswo anders so auf der Welt sind&quot;. Und es ist so, und es ist überall anders auch so. Du kannst an jedem Punkt der Welt Leute finden, deren Eigenarten so sind, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Und das ist eben genau das wie ich es schon formuliert habe: Es sind die Ideen und die Traditionen die sich daraus ergeben - Ideen und Traditionen sind das woran man eine große Gruppe definiert. Manchmal sind die Ideen ersichtlich schon sehr alt, manchmal jüngeren Datums. Und sie machen sich auch nicht unbedingt an Landesgrenzen fest. Man erkennt sie meist in Sprachgemeinschaften oder in Glaubensgemeinschaften, auch in Ideologien wie dem Marxismus. Also immer in Gruppen die über eine größere Tradition verfügen. Was da aber tradiert wird sind Ideen. Es gibt keinen besseren Begriff dafür. 


Und zu den 20 Jahren: Soweit wie ich mich erinnern kann, haben schon vor 30 Jahren einige die klar hingeschaut haben die religiösen Konflikte vorausgesehen. Das war eigentlich einfach, es war fast zwingend logisch. Auch damals wußte schon jeder der über ein gewisse Maß an Bildung verfügte wie der Islam funktioniert. Und die großen Konflikte sind immer an diesen Punkten entstanden. Auch der Faschismus ist ja wie man an dem kleinen Filmchen erkennen kann, religiös induziert. Und der Glaube an eine Rassengott ist leider eben etwas was schon in der Bibel enthalten ist, und dem schon kleine Kinder ausgesetzt werden. Zwar werden Erklärungen von einem gütigen Gott nachgereicht,  aber das Problem ist, daß Kinder nicht die Verbindung zu einer abstrakten Auslegung herstellen, sondern, daß die enthaltenen Botschaften der alten Texte sehr direkt wirken und sich im Unbewussten entfalten. Mythen, Märchen und Religion sind Botschaften die sich über Jahrtausende geformt haben, und sie haben alle immer das gleiche Ziel, die Staffel weiter zu geben. Solange die Botschaften aus den alten Texten benutzt werden und das werden sie in allen Religionen werden sie auch immer das ihnen immanent gewalttätige Potential entfalten, wenn es zur Konfrontation kommt. Und auch in der Ablehnung der Religion liegt kein möglicher Ausweg, da Gruppen mit Religion immer stärker sind als Gruppen ohne Religion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ja, natürlich ist der Idealismus eine der großen deutschen Denktraditionen. Und ich habe ja auch schon selbst einiges darüber geschrieben. Die Ablehnung von Ideologien jeder Art ist einer der Hauptgegenstände meiner eigenen Anschauung. Aber Du kommst eben doch nicht an dem Punkt vorbei, den ich vorher schon aufgeworfen habe, und formulierst dann selbst: &#8220;Ich denke ich könnte viele deutsche Eigenarten aufführen, die nirgendswo anders so auf der Welt sind&#8221;. Und es ist so, und es ist überall anders auch so. Du kannst an jedem Punkt der Welt Leute finden, deren Eigenarten so sind, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Und das ist eben genau das wie ich es schon formuliert habe: Es sind die Ideen und die Traditionen die sich daraus ergeben - Ideen und Traditionen sind das woran man eine große Gruppe definiert. Manchmal sind die Ideen ersichtlich schon sehr alt, manchmal jüngeren Datums. Und sie machen sich auch nicht unbedingt an Landesgrenzen fest. Man erkennt sie meist in Sprachgemeinschaften oder in Glaubensgemeinschaften, auch in Ideologien wie dem Marxismus. Also immer in Gruppen die über eine größere Tradition verfügen. Was da aber tradiert wird sind Ideen. Es gibt keinen besseren Begriff dafür. </p>
	<p>Und zu den 20 Jahren: Soweit wie ich mich erinnern kann, haben schon vor 30 Jahren einige die klar hingeschaut haben die religiösen Konflikte vorausgesehen. Das war eigentlich einfach, es war fast zwingend logisch. Auch damals wußte schon jeder der über ein gewisse Maß an Bildung verfügte wie der Islam funktioniert. Und die großen Konflikte sind immer an diesen Punkten entstanden. Auch der Faschismus ist ja wie man an dem kleinen Filmchen erkennen kann, religiös induziert. Und der Glaube an eine Rassengott ist leider eben etwas was schon in der Bibel enthalten ist, und dem schon kleine Kinder ausgesetzt werden. Zwar werden Erklärungen von einem gütigen Gott nachgereicht,  aber das Problem ist, daß Kinder nicht die Verbindung zu einer abstrakten Auslegung herstellen, sondern, daß die enthaltenen Botschaften der alten Texte sehr direkt wirken und sich im Unbewussten entfalten. Mythen, Märchen und Religion sind Botschaften die sich über Jahrtausende geformt haben, und sie haben alle immer das gleiche Ziel, die Staffel weiter zu geben. Solange die Botschaften aus den alten Texten benutzt werden und das werden sie in allen Religionen werden sie auch immer das ihnen immanent gewalttätige Potential entfalten, wenn es zur Konfrontation kommt. Und auch in der Ablehnung der Religion liegt kein möglicher Ausweg, da Gruppen mit Religion immer stärker sind als Gruppen ohne Religion.</p>
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	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-867</link>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 20:17:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-867</guid>
					<description>&lt;i&gt;Woran anders willst Du denn die Eigenarten eines Volkes festmachen wenn nicht an den Ideen die sich in der Tradition festmachen?&lt;/i&gt;

Nicht an den Ideen, sondern an der Art der Umsetzung will ich es festmachen. Der Glaube an die Idee ist typisch deutsch... andere Völker sind da viel pragmatischer :)

Manchmal frage ich mich, was Mülltrennen mit dem 3. Reich zu tun hat, auf den ersten Blick nicht viel, sind ja zwei ganz verschiedene Ideen. Beide Ideen wurden aber fanatisch in Deutschland umgesetzt und dieser Fanatismus (oder netter ausgedrückt: konsequenter Idealismus) ist kennzeichnend für das Land. 

Mein Gedanke war, dass es Rassenideologie, Esoterik und all die anderen schrägen Ideen auch anderswo gab, allein in Deutschland wurden sie konsquent und ohne großes Diskutieren umgesetzt, deshalb meine Frage nach dem Wie? und nicht nach dem Was?

Weiß nicht, ob das rassistisch oder eher empirisch ist? Ich denke ich könnte viele deutsche Eigenarten aufführen, die nirgendswo anders so auf der Welt sind...

Religiöse Themen sind auch mal mehr mal weniger wichtig, hätte einer wirklich vor 20 Jahren daran gedacht, dass es tatsächlich noch einen größeren religiös begründeten Konflikt geben könnte? (Islam-westliche Welt) Ich nicht!</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><i>Woran anders willst Du denn die Eigenarten eines Volkes festmachen wenn nicht an den Ideen die sich in der Tradition festmachen?</i></p>
	<p>Nicht an den Ideen, sondern an der Art der Umsetzung will ich es festmachen. Der Glaube an die Idee ist typisch deutsch&#8230; andere Völker sind da viel pragmatischer <img src='http://geisteswelt.blogsome.com/wp-images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
	<p>Manchmal frage ich mich, was Mülltrennen mit dem 3. Reich zu tun hat, auf den ersten Blick nicht viel, sind ja zwei ganz verschiedene Ideen. Beide Ideen wurden aber fanatisch in Deutschland umgesetzt und dieser Fanatismus (oder netter ausgedrückt: konsequenter Idealismus) ist kennzeichnend für das Land. </p>
	<p>Mein Gedanke war, dass es Rassenideologie, Esoterik und all die anderen schrägen Ideen auch anderswo gab, allein in Deutschland wurden sie konsquent und ohne großes Diskutieren umgesetzt, deshalb meine Frage nach dem Wie? und nicht nach dem Was?</p>
	<p>Weiß nicht, ob das rassistisch oder eher empirisch ist? Ich denke ich könnte viele deutsche Eigenarten aufführen, die nirgendswo anders so auf der Welt sind&#8230;</p>
	<p>Religiöse Themen sind auch mal mehr mal weniger wichtig, hätte einer wirklich vor 20 Jahren daran gedacht, dass es tatsächlich noch einen größeren religiös begründeten Konflikt geben könnte? (Islam-westliche Welt) Ich nicht!</p>
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		<title>by: Luclog</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-866</link>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 19:22:21 +0000</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2007/11/20/schwarze-sonne-mythologischer-hintergrund-des-dritten-reiches/#comment-866</guid>
					<description>&lt;em&gt;Aber meine Frage ist: liegt es an den vermeintlich gefährlichen Ideen, dass ein Volk freiwillig in den Kollektivismus marschiert oder liegt es an bestimmten Eigenarten dieses Volkes, welche es ermöglicht aus Torheit Staatsräsion zu machen? Phantastische Ersatzwelterklärungen gibt es ja überall und sie werden auch überall mal populär und dann auch wieder unwichtig.
&lt;/em&gt;
Woran anders willst Du denn die Eigenarten eines Volkes festmachen wenn nicht an den Ideen die sich in der Tradition festmachen? Alles andere wäre blanker Rassismus. Und der gehört ja gerade zu den Ideen, von denen Du meinst sie werden mal populär mal unwichtig. Im Großen und Ganzen gesehen wird so Einiges mal populär mal unwichtig. Man kann aber ein paar Dauerbrenner ganz klar identifizieren, für die sich die Menschen bis heute die Schädel einschlagen: Rasse und Religion. Wobei Religion auf den Rassenkonflikt mildernd einwirkt, aber dann auch wieder sein eigenes Konfliktpotential aufbaut. Insbesondere da der alte Gott der Bibel ein echter Rassengott war, und in vielen christlich/jüdischen Vorstellungswelten ist eben keine Abgrenzung zu diesen Rasseninhalten der Bibel erfolgt. Vielleicht wäre ein aufbauen der Kirche auf Marcion, der das alte Testament und die jüdischen sowie griechisch/römischen Bestandteile herausnehmen wollte,  im Grunde besser gewesen. Aber das wollten die Traditionalisten nicht, und auch gerade die Mischung aller Religionen in einer ist es ja auch was das Christentum für die Antike nebst einem, Erlösungsversprechen für alle, so attraktiv machte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Aber meine Frage ist: liegt es an den vermeintlich gefährlichen Ideen, dass ein Volk freiwillig in den Kollektivismus marschiert oder liegt es an bestimmten Eigenarten dieses Volkes, welche es ermöglicht aus Torheit Staatsräsion zu machen? Phantastische Ersatzwelterklärungen gibt es ja überall und sie werden auch überall mal populär und dann auch wieder unwichtig.<br />
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Woran anders willst Du denn die Eigenarten eines Volkes festmachen wenn nicht an den Ideen die sich in der Tradition festmachen? Alles andere wäre blanker Rassismus. Und der gehört ja gerade zu den Ideen, von denen Du meinst sie werden mal populär mal unwichtig. Im Großen und Ganzen gesehen wird so Einiges mal populär mal unwichtig. Man kann aber ein paar Dauerbrenner ganz klar identifizieren, für die sich die Menschen bis heute die Schädel einschlagen: Rasse und Religion. Wobei Religion auf den Rassenkonflikt mildernd einwirkt, aber dann auch wieder sein eigenes Konfliktpotential aufbaut. Insbesondere da der alte Gott der Bibel ein echter Rassengott war, und in vielen christlich/jüdischen Vorstellungswelten ist eben keine Abgrenzung zu diesen Rasseninhalten der Bibel erfolgt. Vielleicht wäre ein aufbauen der Kirche auf Marcion, der das alte Testament und die jüdischen sowie griechisch/römischen Bestandteile herausnehmen wollte,  im Grunde besser gewesen. Aber das wollten die Traditionalisten nicht, und auch gerade die Mischung aller Religionen in einer ist es ja auch was das Christentum für die Antike nebst einem, Erlösungsversprechen für alle, so attraktiv machte.</p>
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