GeistesWelt

October 27, 2007

Trotz Mordanschlag: Anders Gravers quer durch Europa gegen die Islamisierung unterwegs!

Filed under: Gesellschaft

Vor zwei Tagen wurde bekannt, dass der dänische Islamkritiker Anders Gravers vor einer geplanten Demonstration gegen Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien nur knapp einem Mordanschlag entkam (GeistesWelt berichtete). Trotz der Attacke fand die Demonstration mit Anders Gravers wie geplant statt und erste Augenzeugenberichte von dem Ereignis sind im Internet abrufbar. Weitere Demonstrationen der Menschenrechtsorganisation SIOE fanden gestern in London/Großbritannien statt und sind für den 8. Dezember in Marseilles/Frankreich geplant. Die Veranstaltung gestern in London verlief nach ersten Vorabberichten friedlich. Anbei der Augenzeugenbericht der SIOE-Aktivistin Jutta von dem Verlauf der Demonstration in Kopenhagen.

Freiheit für Islamkritik

(PI) Als Anders Gravers seine Gespräche mit der Polizei beendet hatte, fuhr er mit dem ramponierten Auto zum verabredeten Demostrationsplatz. Hier traf er auf aufgereihte Polizisten, die die einzige Brücke zur Demonstrationsstelle gesperrt hatten und alle verhörten, die über die Brücke gingen. Nur Anwohner und sehr alte Menschen durften nun über die Brücke. Ungefähr 50 Demonstranten wurden ohne Gründe zu nennen zurückgewiesen.. 18 junge Leute wurden präventiv zurückgehalten, einzig weil sie SIAD-Teilnehmer waren.

Angekommen ist eine kleine Versammlung von ca. 25 auch aus Polen und Deutschland. Anders Gravers informierte über das Geschehene. Man war sich einig darin, die Demonstration durchzuführen. Die Demonstranten bewegten sich in Richtung zur Strandgade 71. (Hier waren die Saudis eingeladen). Fünf Kreuze wurden dort am Bürgersteig eingeschlagen und Bilder von Opfern des Islam wurden an ihnen befestigt : Vom saudischen Regime Geköpfte, verfolgte Kopten und von Unmenschen in ihren Heimstätten getötete Armenier. Es wurden Schilder vom Völkermord an den Armeniern aufgestellt, worauf man drei türkische Offiziere mit abgeschlagenen Köpfen von Armeniern auf dem Tisch sehen kann.

Die Deutschen waren mit der Israelfahne da (Unsere Israelfahne aus Brüssel) und mit Schildern “Stop the beheadings”, “Do you have human rights in your country?” Als nach und nach Botschafter und Konferenzteilnehmer heraus kamen und zu ihren Autos gingen, riefen die Demonstranten : Heuchler! U.a. der ägyptische Botschafter sah sehr irritiert aus!

Das muss dem Arrangeur der Menschenrechtskonferenz, wo den Europäern ein besseres Benehmen gegenüber den Muslimen beigebracht werden sollte, Morten Kjaerum zu Ohren gekommen sein, weil er herauskam und und den Demonstranten gegenübertrat. (Morten Kjaerum ist der Leiter des dänischen Instituts für Menschenrechte) Er wurde von einer sehr großen Dame sekundiert; das Bild machte deutlich, wie klein Morten Kjaerum ist, nicht nur innerlich. Er versuchte die Demonstranten davon zu überzeugen, dass sie das Anliegen der Konferenz vollständig missverstanden hätten, und dass man in Wahrheit Einfluss auf die Araber nehmen wollte, damit sie die Menschenrechte einhalten würden und dass ginge nur, wenn beide Seiten daran arbeiteten.

Davon konnte er aber einige Demonstranten nicht überzeugen, da sie von ihm ellenlange Ergüsse gelesen hatten, die die Dänen und den Westen kritisieren. Anders Gravers sagte Morten Kjaerum in unverfälschter Manier seine Meinung, belehrte ihn darüber, dass die Dänen auch Menschenrechte haben, und dass der Demonstrationsleiter einem Mordanschlag durch seine Anhänger ausgesetzt worden war. Die Menschenrechte würden wohl nur für die Fürsten der Finsternis gelten. Anders Gravers sagte Einiges, wobei Landesverräter noch das Mildeste war.

Morten Kjaerum wurde auch für seine Äußerungen kritisiert, die Dänen hätten (im Karikaturenstreit) nicht das Richtige geäußert. Der Unterschied zwischen verkehrten Äußerungen und dem Schlachten von Frauen, Christen und Schwulen, die wegen Untreue gesteinigt und geköpft werden , sei allerdings himmelschreiend; und all das nur weil man dem Koran nicht entspräche.

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