Rütlischulen: Personenschützer weigern sich die Schulen zu betreten!
Das Sicherheitsunternehmen Dussmann kündigte eine Woche vor geplantem Start den Vertrag mit dem Bezirksamt Neukölln (Berlin), der einen Wachschutz für die, in der Vergangenheit wegen zunehmender Alltagsgewalt in die Schlagzeilen gerateten, Neuköllner Schulen vorsah. Die Sicherheitsfirma begründete ihren Schritt aufgrund des aus ihrer Sicht mangelhaften Gesamtkonzepts.
Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) empörte sich über die Entscheidung von Dussmann und sprach davon, dass es bereits für 6 der 13 Schulen fertige Einsatzpläne gegeben hätte. Der Pressesprecher der Dussmann-Gruppe, Steffen Ritter, betonte jedoch: “Es nützt gar nichts, wenn wir irgendetwas machen, was dann nicht funktioniert.” Wenn zwei Wachleute 1300 Schüler überprüfen müssten, “können wir uns doch nur blamieren”. Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) hingegen fand das Projekt als “sorgfältig vorbereitet”.
Den Einsatz eines privaten Sicherheitsdienstes hatte der Bezirk Neukölln erwogen, weil er sich anders nicht mehr in der Lage sah an den Schulen mit hohem Migrantenteil weiterhin die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.





