Die Schlacht um Bern und linke “Argumente”
Linkes Denken will “diffenrenziert” sein, also heißt es
Es geht nicht, dass man vor Wahlen mit Gewalt eine Demonstration stört”, erklärte dazu der Meinungsforscher Claude Longchamp, Leiter des Forschungsinstituts gfs.bern
So weit so gut, sollte man denken, aber links wäre nicht links, wenn es gekonnt vom Selbstverständlichen abweichen würde, oder -wie sie es selbst gerne sehen- dialektisch wäre:
Allerdings habe sich seit Sonntag abgezeichnet, dass eine Frage immer virulenter wird: “Wer ist eigentlich verantwortlich für die Polarisierung?”
Nach These, Antithese kommt die verquaste Synthese, die hier wohl lautet:
Prinzipiell sei die Stimmungslage klar zugunsten der SVP (Schweizerische Volkspartei), analysierte Longchamp, “die SVP versucht natürlich, ihre innere Mobilisierung daraufzusetzen, dass sie attackiert worden ist
Also wie gehabt: wer demonstriert und “rechts” ist provoziert Gewaltakte von Seiten sogenannter Autonomer, was natürlich viel entschuldigt. Auch wenn die Hauptstadt der Schweiz am Wochenende einem Schlachtfeld glich, waren die “Autonomen” wohl auch hier nicht Täter, sondern Opfer ihrer “rechten” Gesellschaft (SVP wird wahrscheinlich die stärkste Kraft bei den anstehenden Wahlen werden).
So aus heiterem Himmel, wie viele jetzt tun, kam das jedoch nicht. Die “Autonomen” hatten sich regulär zu der Gegendemonstration angemeldet und die Verantwortlichen in Bern wußten, dass sie kamen und jeder weiß, dass die “Autonomen” eine neue Art “SA” sind, die überall wo sie aufkreuzen Gewalt verbreiten und man ihnen am besten mit scharfen Hundestaffeln begegnen sollte. Denn wenn sie mal keinen “Rechten” in die Finger bekommen, dann müssen gewöhnlich die Geschäfte der ansässigen Händler dran glauben, auch dann machen wahrscheinlich sie nur “kaputt, was sie kaputt macht”, wie es so schön heißt.
Man kann hier mal wieder schön sehen, wie linke Dialektik ergebnisorientiert arbeitet: Gewalt von Links wird relativiert und dann erscheint sie verständlich, wärend andere erst überhaupt keine Change bekommen, dass man ihnen gerecht wird. Zum Glück kann man “Links” noch in der Schweiz abwählen, dafür ist dieses Land zu beneiden!
Quelle: der standard.at, bundesdeutsche Medien ignorieren das Geschehen in Bern lieber geflissentlich gleich mehrheitlich.





