Drama in Erfurt: Zoomitarbeiter schlachten Tiere!
Schreckliches passiert in Erfurt, wie die “Netzzeitung” berichtete töteten Mitarbeiter des örtlichen Zoos Tiere mit einem Bolzenschussgerät um sie als Nahrungsmittel zu verkaufen! Zuerst wird sich ereifert die Zoomitarbeiter hätten dies ohne Genehmigung getan, dann wird geschildert, wie Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) die Staatsanwaltschaft auf die Verantwortlichen angesetzt hat, in rührigen Worten bemüht er dabei den Tierschutz. Aber eine Frage bleibt? Haben die Leute in Erfurt nichts zu essen? Das wäre einer Überlegung wert! Nachdem mein Sushikühlregal jetzt völlig verschwunden ist (GeistesWelt berichtete) erinnerte ich mich an eine alte Spezialität meiner Kochkunst: Steak! Das gab es vor ein paar Jahren noch abgepackt für einen Euro im Kühlregal…. ich schaute jetzt mal… 3, 4 oder 5 Euro je nach Laden… Das nennt man schleichende Verarmung, die Zootiere werden aus Verzweifelung geschlachtet und der Oberbürgermeister redet vom Tierschutz, oh welch Zynismus!






Kein Wunder, dass immer mehr Kinder in Deutschland unterernaehrt sind und viele sich schon aus der Muelltonne ernaehren - waehrend die Kadergenossen zu tanzenden Fleischwuersten mutieren.
Comment by Blog-Kommentar — July 22, 2007 @ on July 22, 2007 at 5:47 pm.
Yepp, Artikel mit dem Label “Realsatire” habe ich nicht 100%ig ernst gemeint. Es stimmt aber, dass Deutschland ein “Unterschichtenproblem” hat, gerade mit Alleinerziehenden, deren Kinder vielleicht nicht gerade aus der Mülltonne leben, sondern eher in Mülltonnen landen. Gerade dieses Klientel wird durch die “ökologisch sinnvollen” Mehrbelastungen für den Bürger besonders hart getroffen. Früher war es doch gemeinschaftsbildend für die Deutschen, dass jeder ein Auto finanzieren konnte, einmal im Jahr eine Flugreise machen kann… das wird schwieriger und außenvor bleiben junge Eltern mit ihren Kindern… während die gesellschaftlich dominanten Greisen weiter aus den Umverteilungsmechanismen der Gesellschaft bedient werden.
Dass jedoch “Mundraub” im großen Maße wieder en voge wird, kann ich zur Zeit nicht feststellen, wahrscheinlich war es ostdeutscher Pragmatismus, der einer Überpopulation im Zoo sinnvoll begegnet ist und gerade dies in Zeiten des “Knut-Hypes” medial sehr sensibel aufgenommen wird.
Bei den tanzenden Fleischwürsten fällt mir Ulla Schmidt ein, deren geplante Sanktionierung von Schwerkranken, die nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gingen, gerade im parlamentarischen Vermittlungsausschuß abgemildert worden ist. Selber dick wie ein Nilpferd will sie dicken Leuten höhere Zuzahlungen aufbrummen, die nicht bei Ärzten irgendwelche Vorsorgeheftchen abgestempeln haben lassen.
Diese Gängelung trifft aber nur “Kassenpatienten”, ich denke Ulla selbst ist in einer privaten Kasse und bekommt so von ihren Vorstellungen nur in Form von geschönten Gutachten selber etwas mit.. So ist’s!
Comment by geisteswelt — July 22, 2007 @ on July 22, 2007 at 7:26 pm.
ops, …”Sie kandidierte bei der Bundestagswahl 1976 im Wahlkreis 53 Aachen-Stadt direkt für den maoistischen Kommunistischen Bund Westdeutschland für den Bundestag und auf Platz 2 der Landesliste NRW.”
Jetzt wollt ich mal sehen, wie beleibt die Ulla ist und fand das obige in Wikipedia - ich hatte das bis eben nicht gewußt.
Zum Beitrag:
Auch ich habe die Artikel zum Vorfall gelesen.
Allerdings fand ich a. nirgendwo den Grund für die Tötung sowie b. die Käufer bzw. Verköster der besagten Tiere.
Ich vielen Zoos ist es üblich, dass überflüssige Ziegen etc. getötet werden und an Raubkatzen verfüttert werden.
Comment by Wilhelm Entenmann — July 22, 2007 @ on July 22, 2007 at 8:24 pm.
GeistesWelt,
Noch niemals davon gehoert, dass Mittellose die Muellcontainer der Supermaerkte nach Essbarem durchwuehlen? Selbst die Wohlfahrtsvereine verteilen schon Lebensmittel, deren Verfallsdatum abgelaufen ist. Mit Wohlstand hat das sicher nichts zu tun. Zudem werden Wohlfahrtsverbaende, die auf oeffentlichen Plaetzen Essen an die Armen verteilen, vom Staat vertrieben, um Touristen den Anblick zu ersparen. Einfach mal die Augen und Ohren aufsperren, dann bekommt man das auch mit. Das deutsche Fernsehen hat auch schon darueber berichtet. Hilfsweise kann auch das Internet durchsucht werden.
Ach ja, und Strassenkinder gibt es in Deutschland ja offensichtlich auch nicht. Scheint so, als wenn einige Buerger in einer heilen Welt leben und nicht mehr mitbekommen, was um sie herum ablaeuft.
Comment by Blog-Kommentar — July 23, 2007 @ on July 23, 2007 at 8:48 am.
@Wilhelm: Yepp die Ulla war überzeugte Maoistin, aber an solchen Lebensläufen stört sich ja keiner mehr in Deutschland.
Zum Vorfall im Zoo: ich habe auch nicht lesen können welche Tiere getötet und verkauft worden sind. Da ist schon ein Unterschied zwischen Antilopensteak oder einem Kanickel aus dem Streichelzoo. Zu letzteren kann ich mir schon vorstellen, dass die ähnliche Probleme haben wie zB Katzenliebhaber, die den Wurf ihrer Katze kaum an Freunde oder andere verteilt bekommen. Aber bei allen Meldungen hatte ich den Eindruck irgendwelche Redakteure haben die Meldung nur mal so reingepastet… Zoo und Tierschlachtung… kommen ja gleich Assoziationen an Kurt hoch. Das ist wohl der Grund hinter solchen Meldungen!
@Blog-Kommentar: Yepp, die Müllwühler schaue ich mir aber immer mit großem Interesse an, was die so alles noch aus der Tonne bekommen… Letztlich hilft es aber die Dinge ein wenig zu systematisieren, es gibt/gab und wird immer Obdachlose geben. Was die auf die Straße treibt sind Verwahrlosung durch Alkohol oder psychiatrische Erkrankungen wie Schizophrenie. Ähnliches gilt für Menschen, die auf dem Strich landen, wenn sie nicht eigens dafür nach Deutschland geschleust worden sind. Letztlich sind das aber Lebensläufe, wie es sie schon in den 70′er Jahren gegeben hat und nicht das was man in Deutschland die “neue Armut” nennt, worauf ich mich in meinem Kommentar bezogen hab. Sicher kenne ich die karikativen Essenausteilungen, als Student wußte ich die zu schätzen, auch wenn man das jetzt mehr keinem richtig erzählen kann. Im Großteil waren aber die Leute, die dorthin kamen eben Kunden aus der Psychiatrie oder kamen mit ihrer Alkholsucht nicht zurecht… das waren eigentlich deren Hauptprobleme, die Armut und Obdachlosigkeit resultierten nur aus diesen Problemen. Letztlich gibt es diese Leute in jedem Kulturkreis, das ist jetzt kein Deutschland-spezifisches Problem.
Comment by geisteswelt — July 23, 2007 @ on July 23, 2007 at 7:22 pm.
Fehlanzeige! Es waren anstaendige Buerger und deren Kinder gemeint, die durch das (a)soziale Netz gefallen sind. Alleine in Berlin gibt es nach Schaetzungen mehr als 300.000 Kinder, die unterernaehrt sind. Wohl kaum anzunehmen, dass das alles Stricher, Nutten, Saeufer und geistig Verwirrte sind.
Ja, die guten alten Senkelmaenner, die in der Mensa mit der Gabel am Fliessband stehen. Ab und zu hat man auch mal einen Taler auf dem Tablett liegen gelassen.
Comment by Blog-Kommentar — July 26, 2007 @ on July 26, 2007 at 12:37 am.
Laut Aussage der Bundesregierung leben ca. 11.000.000 Menschen in Deutschland unter der Armutsgrenze. Davon ca. 3.000.000 Kinder und Jugendliche, von denen ca. 1.100.000 Sozialhilfe erhalten. Bemerkenswert ist, dass, laut Kinderschutzbund, viele von diesen Kindern und Jugendlichen im Schnitt nur eine warme Mahlzeit pro Woche erhalten.
Die Anzahl der Obdachlosen und Strassenkinder in Deutschland betraegt ca. 350.000 (andere Quellen gehen von ca. 550.000 aus).
Der Anteil der Suchtkranken, Straffaelligen, illegalen Auslaendern sowie psychisch Kranken, die auf der Strasse leben, ist den Statistiken nicht zu entnehmen. Auch geben die Statistiken keine Auskunft darueber, ob diese Gruppen von den Statistiken (Obdachlosigkeit) ueberhaupt erfasst werden.
Sicherlich sind ein (kleiner) Teil dieser Menschen Schmarotzer, die kein Mitleid verdient haben, aber Tatsache ist, dass die Anzahl derer, die ihr Dasein unverschuldet (z.B. Kinder und Jugendliche) in Armut fristen muessen, weiter ansteigt. Wundern muss man sich nicht, wenn man bedenkt, dass Milliarden an Steuermitteln fuer sozialistische Vorzeigeprojekte verschwendet werden und in zusaetzlich noch in den Taschen der Kadergenossen und ihrem Gefolge verschwinden. Nun ja, das sozialistische Deutschland ist fuer seine Korruption international bekannt und konkurriert in den internationalen Statistiken mit Bananenrepubliken. Prost Mahlzeit!
Comment by Blog-Kommentar — July 26, 2007 @ on July 26, 2007 at 7:41 am.
@3 300 000 sind zu viel, das wäre jeder 10. Berliner umverteilt auf die Anzahl der Kinder dann fast jedes…
@7 Armutsgrenze wird für jedes Land anders ausgelegt. In Deutschland fallen darunter alle Hartzer, die Wohnung, Gesundheitsleistungen und ein bißchen Geld zum Leben bekommen. Ist kein tolles Leben, aber zum Sterben eindeutig zu viel. Die Desperados, die auf der Straße landen und aus Mülltonnen leben, die haben einfach nicht mehr die Eigenschaft sich bei den Behörden zu melden um an die Leistungen zu kommen. Nimmt man die ca 300 000 Obdachlosen, dann bilden die sich (zum großen Teil) aus einer Schnittmenge von Alkoholkranken sowie anderen Drogenkonsumentenn (ca 5% der Bevölkerung) und Schizophrenen (ca 1% der Bevölkerung). Erscheint mir logisch, da solche nicht mehr den Sinn in täglichen Behördengängen sehen können oder schlicht und einfach hilflos sind und es keinen gibt, der sich für sie interessiert. Normale Menschen, die eine Nacht auf einer Parkbank verbracht haben werden alles tun um da weg zu kommen, nur solche, die sich total fallen gelassen haben, schaffen dies nicht.
“Neue Armut” bezeichnet jedoch die Leute, die von Sozialleistungen oder “Minijobs” leben, aber nicht mehr mit gesellschaftlichen (materiellen) Normen mithalten können. Ist zB eine alleinerziehende Sekretärin, die einen Halbtagsjob hat und so kaum Geld hat, ihre Kinder wie andere Familien zu finanzieren. Diese Art der Armut äußert sich aber nicht in einer Art Lumpenproletariat wie zu Zeiten der franz. Revolution, sondern wird tunlichst nach Möglichkeit verschwiegen, da es den Leuten peinlich ist. Die Anzahl solcher Leute nimmt in Deutschland signifikant zu, da besteht kein Zweifel daran.
Comment by geisteswelt — July 26, 2007 @ on July 26, 2007 at 7:47 pm.
Es gibt in Berlin ueber 500.000 Kinder und Jugendliche und ca. 30.7 % von denen beziehen Sozialhilfe (>50 % leben unter der Armutsgrenze). Die geschaetzte Zahl von 300.000 ist somit nicht unrealistisch. Man kann sich natuerlich um Haare streiten. Wie auch immer, einfach mal die amtlichen Statistiken zur Hand nehmen - mit Pi mal Daumen kann man jedenfalls nicht argumentieren.
Armutsgrenze: 60 % des monatlichen Nettoaequivalenzeinkommen
= 730,20 Euro für den Westen
= 604,80 Euro für den Osten.
Tja, es gibt Leute, die arbeiten den ganzen Monat fuer solche Trinkgelder. Wie aber jemand mit solchen Betraegen seine Kinder noch ausreichend ernaehren soll, ist ein Raetsel. Keine Frage, Sozialismus ist menschenverachtend.
Hier in den USA gibt es auch Arme, aber Unterernaehrung ist kein Thema. Fuer $5 kann man jeden Tag im Restaurant speisen. Selbst ein Gourmont hat Probleme mit den Portionen, also nimmt man den Rest mit nach Hause und hat am Abend eine zweite warme Mahlzeit.
Comment by Blog-Kommentar — July 28, 2007 @ on July 28, 2007 at 12:26 am.
Statistiken glaube ich nur denen, die ich selber gefälscht habe…. von wem war das bloss?
Ein -hoffe ich- gut bekömmlicher Ausklang findet sich hier: Wer hat Angst vor dicken Amis?
Comment by geisteswelt — July 30, 2007 @ on July 30, 2007 at 7:53 pm.
Also gibt schon verückte Menschen…
Comment by Schmuddelblogger — September 18, 2007 @ on September 18, 2007 at 4:04 pm.