GeistesWelt

July 16, 2007

Terror in Ulm: „Hast du zwei Stunden Zeit, dann alle tot”

In Ulm ging eine Bombendrohung gegen das dortige Bundeswehrkrankenhaus bei einer Redaktion einer Ulmer Lokalzeitung ein. Ein Mann mit stark ausländischen Dialekt meinte am Telefon „Hast du zwei Stunden Zeit, dann alle tot”. Das Krankenhaus wurde daraufhin evakuiert und nach möglichen Bomben durchsucht. Erst als es als sicher galt, dass dies eine leere Drohung des ausländischen Drohanrufers war, wurden alle Patienten wieder in das Krankenhaus rückverlegt und der Klinikbetrieb konnte weitergehen. Gerdezu charakteristisch für diesen Vorgang ist, dass meine Primärquelle “Welt Online” vor 3 Stunden noch von einem “ausländischen Dialekt” des Anrufers berichtete, was nun in der Abendversion des Artikels gestrichen worden ist. Soviel zu der Faktenverliebtheit dieser Onlineseite, die ab heute aus meinem Newsreader verschwunden ist (siehe Vorberichte in diesem Blog über die immer unseriöser wirkende Berichterstattung auf dieser Seite).

Warum ich diesen Vorfall erwähne liegt an dem Ort des Geschehens: Ulm. Ich erinnere mich an das berüchtigte “Multi-Kulti-Haus”, was eine Terrorkaderschmiede der Islamisten war und daran, dass auch ein gewisser El Masris dort sein Unwesen trieb, dem von offizieller Seite eine Verbindung zu Islamisten nicht angelastet wird, -über genau den aber der Journalist Jürgen Roth in seinem aktuellen Buch “Anklage unerwünscht” eben diese Verbindungen des Herrn El Masris nochmals unterstrich. Jetzt dieser ominöse Anruf des Mannes mit dem “ausländischen Akzent” läßt Vermutungen plausibel werden. Was ist, wenn dort in Ulm noch eine Terrorzelle existiert, El Masris und Co, Streiter einer militant friedfertigen Religion terrorisieren die Stadt mit Brandanschlägen und anonymen Drohanrufen? Die Presse schaut beflissen weg und der tolle deutsche Überwachungsstaat versagt auf ganzer Linie? Auf solche Gedanken kommt keiner von den Geldschreiberlingen, geschweige denn den politisch Verantwortlichen.

2 Comments »

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  1. Es gibt Millionen (einige Quellen gehen von bis zu 100 Millionen aus) potentieller Jihadists - und auch in Deutschland treiben sich sicherlich eine Menge von denen herum. Warum also nicht auch in Ulm? Wer aber glaubt, dass der Staat seine Augen ueberall gleichzeitig haben kann, der irrt. Verwunderlich ist eigentlich nur, warum Frankreich und Deutschland von Angriffen bisher verschont blieben. Zufall? Gute Geheimdienstarbeit? Sichere Haefen fuer SS-Islamofaschisten?

    Tja, ‘Welt Online’ heult auch nur mit den Woelfen. Auch wenn jede politische Interessensgruppe von den deutschen Medien bedient wird, mit freier Presse und objektiver Berichterstattung hat das aber noch lange nichts zu tun.

    Comment by Blog-Kommentar — July 17, 2007 @ on July 17, 2007 at 11:29 am.

  2. Es ist nicht auch Ulm, sonder vor allem Ulm. Ulm ist jetzt nicht eine besondere Stadt, außer eben, dass dort Terroristen ausgebildet worden sind. Jetzt ist meine Vermutung (ich weiß es also nicht), dass Sympatisanten oder Leute aus dem Umkreis dieser Kreise dort frei agieren können. Und es ärgert mich, dass Leute wie El Masris von deutschen Medien zu “Folteropfern” hochstilisiert werden, obwohl die Dreck am Stecken haben. Noch mehr ärgert es mich, dass ich mir diesen “Journalistikdreck” als “Wahrheit” immer vor Augen halten soll ohne mich ver… äh …albert vorzukommen.

    Comment by geisteswelt — July 17, 2007 @ on July 17, 2007 at 6:47 pm.

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