GeistesWelt

May 14, 2007

Ulfkotte im Interview

Das neuste Ulfkotte-Interview, diesmal bei jesus.ch, die Fragen (fett) stellte Daniel Gerber Udo Ulfkotte per Handy während einer Taxifahrt:

Udo Ulfkotte, spreche ich mit dem zukünftigen Bundeskanzler? Nein, ganz bestimmt nicht. Ich bin kein geborener Politiker und war nie in einer Partei. Ich bin ein normaler Mensch und habe keine Ämter. Es ist so, wie die Grünen damals entstanden sind: aus einer Bewegung heraus. Wir wollen, dass die Islamisierung aufhört, dass unsere christlich-jüdischen Werte und die griechisch-römische Kultur nicht aufgegeben werden.

Wir wollen unsere Werte behalten und nicht ständig davon abgeben. Es ist nicht rechtsradikal, wenn man seine eigenen Werte nicht aufgeben will.

Was wollen Sie mit Ihrer Partei erreichen? Wir wollen die erste Partei sein, die so schnell wie möglich überflüssig wird. Wir wollen die anderen daran erinnern, wie weit sie sich von ihren Grundsätzen entfernt haben.

Zum Beispiel die Grünen. Sie sagen, sie seien für Tierschutz. Aber keiner steht auf, wenn täglich hunderte Tonnen geschächtetes Fleisch in Deutschland eingeführt und an die Dönerbuden geliefert wird. Weil Moslems das tun, drückt man beide Augen zu, obschon die Tiere beim Töten nachweislich stark leiden.

Wir brauchen auch keine Scharia-konforme Geldanlage. Doch die FDP applaudiert, wenn so etwas eingeführt werden. Islamische Gesetzeshüter leisten am Morgen dem Terror Vorschub und am Nachmittag bestimmen sie, wie man mit den Finanzen umzugehen hat.

Was ist Ihr Programm? Das Programm basiert auf christlichen Werten, und unsere Ansätze sind ähnlich wie die anderer Parteien auch. Nur machen wir die Augen nicht zu. Kinderpornographie ist zwar verboten, aber nicht weit weg vom Bundestag, an der Kurfürstenstrasse, sind 13- und 14-Jährige auf den Kinderstrich. Die Regeln sind da, aber es braucht Menschen, die sie vorleben – da wollen wir hinkommen.

Es gibt ja schon viele Parteien in Deutschland. Alleine im Bundestag sind es sechs. Wie wollen Sie da auch noch reinkommen? Ich bin überzeugt, dass wir da reinkommen, vielleicht schon im Jahr 2009. Deutschland ist das letzte Land, das langsam aufwacht. In der Schweiz ist es zum Beispiel die SVP, die schon viel länger auf die Idee gekommen ist, verstärkt aufs Volk zu hören. Auch in allen anderen europäischen Länder kümmert man sich um die Sorgen und Nöte der Mitmenschen.

Wir finden, dass man den Emigrantenstrom nicht noch fördern muß, während Deutsche wegen Arbeitslosigkeit ins Ausland abwandern. Das kann nicht sein. Es gibt Bürger, die das nicht verstehen.

Wie gross ist Ihr Volumen? Wir haben nie eine Umfrage gemacht, und wir werden auch keine durchführen. Und wir werden auch keine Befragung machen, damit wir dann wissen, was wir sagen sollen. Auch werden wir keine Kugelschreiber verteilen.

Ich bin überzeugt, dass viele von ihren Parteien enttäuscht sind. Die haben zwar gute Programme, setzen sie aber nicht um. Diese Menschen werden für uns stimmen. Solche, die zum Beispiel nicht verstehen, wenn Moslems in den Badeanstalten getrennte Schwimmzeiten für Moslems und Nichtmoslems verlangen.

Ja, in Deutschland haben wir Einreisefreiheiten. Wem es aber bei uns nicht passt, der kann seine Koffern ja wieder packen und gehen; wir haben auch Ausreisefreiheit. Wir brauchen keine Islamkonferenz beim Innenministerium. Alle anderen integrieren sich auch.

Für die Hindus ist das Schlachten von Kühen wie ein Mord. In Deutschland leben viele Hindus, aber keiner von ihnen kommt auf die Idee, ein Schlachtverbot zu verlangen. Nur die Moslems schreien immer mehr danach, dass wir uns ihnen anpassen. Nun ist die Toleranzgrenze erreicht.

Gab es schon Proteste von Moslems? Wegen der Partei nicht, aber ich kriege Morddrohungen wegen meiner Arbeit. Ich bin jetzt 47 Jahre alt und nehme solchen Quatsch nicht ernst. In Europa hat man Rechte, aber auch Pflichten, und zwar dass man an einem Punkt aufsteht und sagt: «Bis hierher und nicht weiter.»

7 Comments »

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  1. Ich würde mich freuen, wenn da endlich mal etwas sichtbares laufen würde - außer diversen Interviews inkl. TV-Shows habe ich bislang nicht viel mitbekommen.
    Gerade via Internet ließe sich (bereits jetzt) ein hervorragendes (Unterstützer-) Netzwerk für eine zukünftige Partei aufbauen … .

    Comment by Wilhelm Entenmann — May 14, 2007 @ on May 14, 2007 at 8:58 pm.

  2. Ich habe da für mich zwei alternative Erklärungen:

    a) Ulfkotte ist ein Traumaugust,
    b) Er wägt sehr sorgfältig ab was er macht. Kommt er in die “rechte Ecke”, dann ist auch Schluß mit seiner Medienpräsenz, die er ich wundere mich zur Zeit bekommt. Deshalb macht er lieber einen Schritt zuwenig als einen unüberlegten zu viel. Persönlich komme ich auch mit seiner “defensiven Art” auch klar. Die Wadenbeißer in der Einwanderungsfrage sitzten bei NPD und DVU. So wie die sich darstellen, kann man real nichts erreichen.

    Im übrigen ist die Medienpräsenz wichtiger als jetzt Internetaktionen von hartgesottenen Cyberjunkies, da die Talkshows schon mehr Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen. Sicher wäre es wichtig bald mit Gründungen von Ortsvereinen zu beginnen, die mit der Arbeit vor Ort anfangen könnten. Aber ich denke, das geht im Juni los, wenn die Partei offiziell gegründet ist…. Dann kannst Du eine Pax Europa Mannheim gründen! ;)

    Comment by geisteswelt — May 14, 2007 @ on May 14, 2007 at 9:50 pm.

  3. Ja, Du hast gewiß recht, wenn Du vor Internetaktionen von hartgesottenen Cyberjunkies warnst - solches könnte nach hinten losgehen, da es von unbedarften, wenn auch interessierten Bürgern falsch verstanden werden könnte.
    Aber bislang höre und sehe ich nur Herrn Ulfkotte, wenn es eine Partei im besagten Sinne geht. Da muß mehr passieren.

    Allgemein kann ich jeden Interviewsatz von Herrn Ulfkotte unterschreiben, wohl auch deshalb, weil er lediglich das tut, was auch ich gerne mache: … einfach auf Widersprüche hinweisen.

    Eine Pax Europa Ortsgruppe Mannheim? Klar!

    Comment by Wilhelm Entenmann — May 15, 2007 @ on May 15, 2007 at 6:02 pm.

  4. Wie es also Parallelen zwischen antimoslemischen Ideologemen der Gegenwart und antijüdischen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gibt, ist auch der Topos der antisozialen moslemischen Verschwörung unter heutigen Islamgegnern und -kritikern anzutreffen.

    http://www.classless.org/2007/05/22/die-islamische-weltverschworung/

    Comment by classless — May 22, 2007 @ on May 22, 2007 at 9:06 am.

  5. @Classless: man kann doch vieles miteinander vergleichen, so sagt der klassische inslamkritische Ansatz ja auch mit einigen guten Fallbeispielen, dass die antijüdischen Vorurteile der Vergangenheit in der Gegenwart im islamischen Kulturkreis und großen Teilen der Linken Blüten treibt. Jetzt der Islamkritik dasselbe vorzuwerfen bringt nicht viel, höchsten stellt man dann fest, sich nicht mehr viel miteinander sagen zu haben.

    Der Punkt der Islamkritik wesentlich vom gemeinen Antisemitismus unterscheidet ist, dass für den Islamkritiker der Moslem nicht als Rasse gesehen wird, die per se schlechte Eigenschaften hat.

    Es ist der, der dieser Ideologie anhängt, der kritisiert wird. Ehemalige Muslime, die einen eigenen Standpunkt entwickelt haben sind ein wichtiger Bestandteil der islamkritischen Szene und es ist somit meines Erachtens unsachlich die Islamkritik generell in den Dunstkreis des Nationalsozialismus zu stellen. Sie ist eher unmittelbare Vorbedingung einer wirklichen Integration, da sie Probleme anspricht, die einfach angesprochen werden müssen um einen ehrlichen Diskurs führen zu können.

    Comment by geisteswelt — May 22, 2007 @ on May 22, 2007 at 7:11 pm.

  6. Ich bin auch mal gespannt was Ulfkotte da hinbekommt. Wir brauchen dringend Rückführungsprogramme gegenüber Fremdstämmigen. Je nachdem wie Ernst er das meint kann man Ulfkotte auch wählen. Ansonsten empfehle ich die NPD die auch wachsen wird und soll.

    Comment by Susanne — May 31, 2007 @ on May 31, 2007 at 5:35 am.

  7. @6 Für mich ist es die Frage

    A) Programmpartei oder Protestpartei? Ist Pax Europa eine reine Protestpartei, dann wäre sie bedenkenlos zu empfehlen.

    B) Wenn es eine Programmpartei wird, dann ist für mich ausschlaggeben in weit sie wirtschaftsliberal ist. Einen weiteren Staatsinterventionalisten würde ich niemals unterstützen. Das wäre übrigens auch unkonservativ und hier würde sich die Partei fundamental von der NPD abheben. Ebenso in der Israelfrage ist dies der Fall.

    Comment by geisteswelt — May 31, 2007 @ on May 31, 2007 at 7:06 pm.

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