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	<title>Comments on: Gen-Reis jetzt auch schon gammelig?</title>
	<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2006/09/17/gen-reis-jetzt-auch-schon-gammelig-2/</link>
	<description>Freiheit statt Sozialismus!</description>
	<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:27:55 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>by: geisteswelt</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2006/09/17/gen-reis-jetzt-auch-schon-gammelig-2/#comment-27</link>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 13:23:38 +0100</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2006/09/17/gen-reis-jetzt-auch-schon-gammelig-2/#comment-27</guid>
					<description>Man kann Angst um sich haben, aber: Gensequenzen, die ich esse, können mich nicht krank machen, da sie nicht auf Säugetiere &quot;überspringen&quot;, sondern verdaut werden, also sind sie 100%ig unbedenklich. 

Man kann Angst um andere Pflanzen haben, da durch Eingriffe am Genom natürlich der Genpool der Art sich ändert. Aber der Mensch veredelt schon seit dem Anbeginn der Zeit Pflanzen! Alles was heute vielleicht als Bio-Apfel durchgehen würde sind Zuchtäpfel, die seit dem Mittelalter aus wilden Pflanzen heraus gezüchtet worden sind.

Also keine Gefahr für Menschen und für Pflanzen ist Veränderung des genetischen Materials unbedenklich. 

Wenn wirklich bei einigen genveredelten Produkten mehr Insektenschutz nötig ist, dann spricht das gegen das Produkt, aber nicht gegen die Methode der Herstellung.

Man kann sich da mit ambitionieren Gentechnikgegner die Köpfe heiß reden. Letztlich ist es so, dass diese die ganze Methode &quot;unheimlich&quot; finden und dann das Haar in der Suppe suchen und am Ende, wenn man ihnen alles widerlegt hat, dann kommt das mit dem Restrisiko. Ein ungemein effektives Argument, aber realistisch betrachtet: nicht gerade praktisch!

Mich persönlich stört an den Gentechnikfirmen das Patentrecht. Da kann es zu mißbrauch kommen, wenn findige Anwälte nach dem Pollenflug den Nachbarbauern verklagen können, weil Teile des patentierten Erbmaterials nun auf seinem Feld nachweisbar sind. Das ist für mich der einzige Punkt gegen die Gentechnologie, aber das ist ein formaljuristischer, kein prinzipieller.

Die Intention meines Artikels ist das Widersinnige aufzuzeigen, daraus einen Skandal wie das mit dem Gammelfleisch machen zu wollen, da 

a) keine gesundheitliche Gefährdung für Menschen durch den Genreis zu erwarten sind.

b) Genmais in Europa zugelassen sein soll und die Zulassung des Genreis eine Formalie wäre.

c) es zusammenfassend nur ein Verstoß gegen Lebensmittelforschriften ist, ein Nahrungsmittel eingeführt zu haben, was woanders schon als unbedenklich eingestuft worden ist und hier in Deutschland noch auf seine bürokratische Zulassung wartet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Man kann Angst um sich haben, aber: Gensequenzen, die ich esse, können mich nicht krank machen, da sie nicht auf Säugetiere &#8220;überspringen&#8221;, sondern verdaut werden, also sind sie 100%ig unbedenklich. </p>
	<p>Man kann Angst um andere Pflanzen haben, da durch Eingriffe am Genom natürlich der Genpool der Art sich ändert. Aber der Mensch veredelt schon seit dem Anbeginn der Zeit Pflanzen! Alles was heute vielleicht als Bio-Apfel durchgehen würde sind Zuchtäpfel, die seit dem Mittelalter aus wilden Pflanzen heraus gezüchtet worden sind.</p>
	<p>Also keine Gefahr für Menschen und für Pflanzen ist Veränderung des genetischen Materials unbedenklich. </p>
	<p>Wenn wirklich bei einigen genveredelten Produkten mehr Insektenschutz nötig ist, dann spricht das gegen das Produkt, aber nicht gegen die Methode der Herstellung.</p>
	<p>Man kann sich da mit ambitionieren Gentechnikgegner die Köpfe heiß reden. Letztlich ist es so, dass diese die ganze Methode &#8220;unheimlich&#8221; finden und dann das Haar in der Suppe suchen und am Ende, wenn man ihnen alles widerlegt hat, dann kommt das mit dem Restrisiko. Ein ungemein effektives Argument, aber realistisch betrachtet: nicht gerade praktisch!</p>
	<p>Mich persönlich stört an den Gentechnikfirmen das Patentrecht. Da kann es zu mißbrauch kommen, wenn findige Anwälte nach dem Pollenflug den Nachbarbauern verklagen können, weil Teile des patentierten Erbmaterials nun auf seinem Feld nachweisbar sind. Das ist für mich der einzige Punkt gegen die Gentechnologie, aber das ist ein formaljuristischer, kein prinzipieller.</p>
	<p>Die Intention meines Artikels ist das Widersinnige aufzuzeigen, daraus einen Skandal wie das mit dem Gammelfleisch machen zu wollen, da </p>
	<p>a) keine gesundheitliche Gefährdung für Menschen durch den Genreis zu erwarten sind.</p>
	<p>b) Genmais in Europa zugelassen sein soll und die Zulassung des Genreis eine Formalie wäre.</p>
	<p>c) es zusammenfassend nur ein Verstoß gegen Lebensmittelforschriften ist, ein Nahrungsmittel eingeführt zu haben, was woanders schon als unbedenklich eingestuft worden ist und hier in Deutschland noch auf seine bürokratische Zulassung wartet.</p>
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		<title>by: Stoeps</title>
		<link>http://geisteswelt.blogsome.com/2006/09/17/gen-reis-jetzt-auch-schon-gammelig-2/#comment-26</link>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 12:54:00 +0100</pubDate>
		<guid>http://geisteswelt.blogsome.com/2006/09/17/gen-reis-jetzt-auch-schon-gammelig-2/#comment-26</guid>
					<description>Schön wär's, ich frage mich, wie du in deinem Blog auf die Aussage: &quot;Spuren von gentechnisch veredelten Grundnahrungsmitteln finden sich in vielen Nahrungsmitteln, zumindesten im großen Rest der Welt außer Europa und die sind zu 100% unbedenklich.&quot; kommst.

Wer spricht bei dem gefundenen und angebauten Gemüse von veredelt? Es werden keine neuen Sorten oder Geschmacksrichtungen gezüchtet, sondern versucht Resistenzen gegen Spritzmittel aufzubauen, Patente und damit Geldquellen auf das eigene Saatgut zu erhalten.

Macht doch bitte die Augen auf. Hier wird für den Verbraucher kein Vorteil gezüchtet!

Gentechnische veränderte Pflanzen haben bereits im Versuchsbereich Krankheiten ausgelöst (Australien), es werden noch mehr Spritzmittel als vorher benötigt und Nahrungsmittel werden teuerer, weil die Landwirte dann jährlich Saatgut bei den Herstellern ordern müssen.

Die angereicherten Reissorten, die den Welthunger bekämpfen sollen sind nutzlos. Die 3. Welt kann sie sich nicht leisten! Die Erde hat genug Nahrungsmittel für alle, aber ein Teil der Bevölkerung kann sie sich nicht leisten.
Warum verheizen wir in Europa Getreide, vernichten Gemüse und Obst und in Afrika verhungern Menschen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Schön wär&#8217;s, ich frage mich, wie du in deinem Blog auf die Aussage: &#8220;Spuren von gentechnisch veredelten Grundnahrungsmitteln finden sich in vielen Nahrungsmitteln, zumindesten im großen Rest der Welt außer Europa und die sind zu 100% unbedenklich.&#8221; kommst.</p>
	<p>Wer spricht bei dem gefundenen und angebauten Gemüse von veredelt? Es werden keine neuen Sorten oder Geschmacksrichtungen gezüchtet, sondern versucht Resistenzen gegen Spritzmittel aufzubauen, Patente und damit Geldquellen auf das eigene Saatgut zu erhalten.</p>
	<p>Macht doch bitte die Augen auf. Hier wird für den Verbraucher kein Vorteil gezüchtet!</p>
	<p>Gentechnische veränderte Pflanzen haben bereits im Versuchsbereich Krankheiten ausgelöst (Australien), es werden noch mehr Spritzmittel als vorher benötigt und Nahrungsmittel werden teuerer, weil die Landwirte dann jährlich Saatgut bei den Herstellern ordern müssen.</p>
	<p>Die angereicherten Reissorten, die den Welthunger bekämpfen sollen sind nutzlos. Die 3. Welt kann sie sich nicht leisten! Die Erde hat genug Nahrungsmittel für alle, aber ein Teil der Bevölkerung kann sie sich nicht leisten.<br />
Warum verheizen wir in Europa Getreide, vernichten Gemüse und Obst und in Afrika verhungern Menschen?</p>
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