Heute die und morgen du!
Das Gute an PI ist, dass dort Themen nicht verpasst werden, die man sonst gar nicht mitbekommen würde. So wie mit Seyran Ates, eine Anwältin, die sich gegen Opfer häuslicher Gewalt von Muslimen an Frauen einsetzt. Diese wurde von den Tätern so massiv unter Druck gesetzt, wurde selbst Opfer von Gewalt, dass sie nun ihre Zulassung als Anwältin zurückgab. Das alles passiert so einfach mittlerweile in der BRD und von politischen und medialen Establishment wird es totgeschwiegen. Der Google-Pressespiegel zeigt sich 2 Tage nach dem Ereignis noch sehr übersichtlich. Wenn man es mit anderen Meldungen vergleicht, kann man schon sagen, dass das Thema von der Presse gelinde gesagt “zögerlich” angegangen wird. Zwei gute Beiträge lieferte übrigens die TAZ (”Alarm für den Rechtsstaat” und “Anwältin für Frauenrechte gibt auf“). Häufig wird an PI kritisiert, dass die Art, wie die Kommentare dort sind, nicht akzeptabel sind. Für mich nehmen diese Kommentare die gesellschaftliche Situation in etwa 10 Jahren vorweg. “Der Islam” fühlt sich immer stärker und “ist im Kommen”, auch in Deutschland. Eine kritische Analyse dessen kann nicht erfolgen, da wie hier Kritikerinnen gedroht wird und dieses Drohpotential steigt, das weiß jeder, der sich mit dem Schicksal solcher Kritikerinnen beschäftigt.
Der Fall Seyran Ates macht meines Erachtens eines deutlich: die Wirkprinpizien des Multikulturalismus in Deutschland:
Prinzip 1) Ursache und Wirkung als gesonderte unabhängige Entitäten definieren. Das ist das Dogma unterscheiden zu müssen (und nicht vergleichen zu dürfen) zwischen Islam (”alles Gute in der Religion”) und Islamismus (”alles Schlechte der Religion”). Das ist das Hauptfunktionsprinzip der gesellschaftlichen Tabuisierung.
Niemand der unvoreingenommen ist leugnet, dass “Islamismus” zum Islam gehört, so wie christlicher Fundamentalismus zum Christentum gehört. Christlicher Fundamentalismus kommt aber in Rechtfertigungsprobleme, wenn er zB mich umbringen wollte, weil ich seine “letzten Wahrheiten” nicht glaube. Dem islamischen Fundamentalisten sind diese Rechtfertigungsprobleme fremd, weil eben seine “heilige Schrift” ihn zum Töten “Ungläubiger” aufruft. Aus diesem Grund ist religiös motivierte Gewalt fast ausschließlich islamische Gewalt und je höher der Anteil einer Bevölkerung von ihnen steigt, desto größer werden die gesellschaftlichen Probleme dieser sein.
Der Kunstgriff der politisch Verantwortlichen in Deutschland ist es jetzt nun den Gewaltaspekt dieser Religion vom übrigen zu separieren. Im Fall Ates würde angeführt werden “es sind ja familiäre Probleme von Einwanderfamilien”, das hat mit dem Islam “als solches” nichts zu tun.
Das hört sich vordergründig recht klug an und verleitet sich mit dem Thema nicht weiter beschäftigen zu wollen. Aber: man muß sich klar machen, wie Islam funktioniert! Islam funktioniert über die Familie, in der dem Vater (als Ebenbild Mohammeds) uneingeschränkte Macht zusteht. Fragt man sich, warum es meist nur Kritirerinnen (mit muslimischen Hintergrund) gibt, sollte es klar sein, dass Männer die Hauptnutznießer dieser Religion sind und keinen Anlaß sehen, dieses ändern zu wollen. Diesen Vorteil auch mit Gewalt durchsetzen zu wollen, davon lebt diese Religion. Da ist jeder metaphysische Mummenschanz überflüssig und verwirrend und dieses vom Erfinder dieser Religion auch genauso beabsichtigt.
Prinzip 2 Wir haben gesehen, dass die “aufgeklärte” Strategie es ist, dass Problem einfach zu leugnen oder durch Tabuisierung gesellschaftlichen Frieden vorläufig zu bewirken. Die islamische Strategie ist es einmal ihre Rolle und ihre vermeintlichen Rechte als Religionsfreiheit zu beanspruchen, zum anderen daraus abzuleiten daher gegen Kritik geschützt werden zu wollen. Aus der Forderung “gegen Kritik von Ungläubigen” sicher sein zu wollen, entwickelt sich später (es ist eine utopische Forderung, die niemand erfüllen kann und will) dann das Selbstverständnis selber seine Forderungen durchsetzen zu müssen (auch hier diene die Historie Mohammeds) und dieses Selbstverständis geht konträr zu der westlichen Staatsauffassung und Probleme sind vorprogrammiert, wie immer häufigere Zwischenfälle von Muslimen, die gegen herrschendes Recht und Ordnung verstoßen, zeigen.
Zum einen wird also ein Drohpotential erzeugt, durch unerwünschtes Verhalten für muslimische Übergriffe selber verantwortlich zu sein, zum anderen werden gesellschaftliche Lösungen für denkbar gehalten, die Schritt für Schritt dahin führen das muslimische Wertesystem erst zu akzeptieren, dann zu übernehmen.
Islamische Funktionäre stehen in der Rolle diese gesellschaftlichen Forderungen und deren vermeintliche Lösungen der gesellschaftlichen Probleme moderat zu vertreten. Islamisten unterstützen sie, in dem sie das nötige Drohpotential schaffen. Was für einen Stellenwert hätte der Islam, wäre er nicht so gewaltätig? Wahrscheinlich gäbe es ihn in dieser Form gar nicht mehr und würde längst überwunden worden sein und keiner hätte Interesse an Dialogen außer vielleicht Religionswissenschaftler?
Diesen Kungstgriff des Islams verstehen viele nicht, oder wollen es nicht sehen, da dann die Ausweglosigkeit des multikulturellen Miteinanders nur zu deutlich wird. Figurativ gesehen erscheint mir “der Islam” als ein unattraktiver Mann, dessen sexuelle Befriedigung strengen gesellschaftlichen Regelungen und Ansprüchen bedarf. Wenn diese nicht erfüllt werden, dann wird er gewalttätig und seine Mitmenschen schauen betroffen zu Boden. “Wenn er nicht besoffen ist, dann hat er auch seine guten Seiten und schlägt auch seine Frau nicht!”, so würden sie reden, wenn es ihnen mal nicht gelingt ihn zu übersehen. “Gewiß, er hat bestimmt auch seine guten Seiten”, reden dann andere, so wie sie immer reden um Konventionen der Freundlichkeit zu entsprechen. Ihre Rolle liegt außer im Wegschauen sich in idealistischen Hoffnungen hinzugeben, dass Alkoholiker von sich aus bessere Menschen würden… Beherzte Kritiker gibt es, sie werden aber immer weniger. Also wo steht Deutschland in 10 Jahren?






… und nicht einmal mehr den letzten Fluchtpunkt Kalifornien wird es bis dahin geben - wird wohl selbst nichts mit einem Weinberg werden.
Für mich der Kernsatz:
“Zum einen wird also ein Drohpotential erzeugt, durch unerwünschtes Verhalten für muslimische Übergriffe selber verantwortlich zu sein, … .”
Comment by Wilhelm — September 3, 2006 @ on September 3, 2006 at 1:29 pm.
Zum einen das Drohpotential der Muslime und zum anderen der Generalverdacht gegen Muslime. Eigentlich verstärken sich diese Umstände automatisch zu einem Überwachungsstaat, in dem A) die ehtnischen Deutschen nichts mehr sagen dürfen, um keine Ausschreitung zu provozieren und B) den Muslimen mit einem Urmissvertrauen entgegen getreten wird. Häufig entladen sich solche Konstellationen in sogenannten Rassenausschreitungen. Das Tragische ist: soetwas zieht auf wie eine Gewitterwolke und egal welche Meinung man dazu hat, er hindert sie nicht am Abregnen. Natürlich gibt es Mittel gegen diese Szenarien, aber dazu müßten die Deutschen oder Europäer sich erst mal als Opfer sehen können. Eine schwierige Aufgabe, solange die Welt in den Vororten noch in Ordnung ist und Terror und Gewalt immer nur die Leute trifft, die im Fernsehen sind…
Ich weiß nicht recht, ob es einen Weinberg für mich in Kalifornien gibt… aber wahrscheinlich hast Du recht…
Comment by geisteswelt — September 3, 2006 @ on September 3, 2006 at 5:46 pm.